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Nr. 67.

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Vorwärts

Berliner Volksblaff.

21. Jahrg.

Die Infertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Stolonel zeile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Bereins. und Bersammlungs- Anzeigen 25 Pfg. ,, Kleine Anzeigen", das erste( fett­gedruckte) Wort 10 Bfg., jebes weitere Wort 5 Pfg. Worte über 15 Buchstaben sählen für zwei Worte. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen­tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet

Telegramm Adresse: ,, Sozialdemokrat Berlin".

Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands .

Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69.

Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.

Ein starker Mann.

Wenige Tage nach dem Grafen Waldersee ist sein einstiger Freund und Bundesgenosse Freiherr Wilhelm b. Hammerstein gestorben, einst der allmächtige Chefredakteur der Kreuz- Zeitung ", jetzt ein verschollener und versteckter Mann. Niemand hatte gewußt, daß er unmittelbar bei Berlin , in Charlottenburg wohnte.[ Absichtlich hatte man ausgesprengt, er sei, nachdem er das Zuchthaus verlassen, nach Australien oder in sonst weite Fernen ausgewandert. Seine Freunde und Mitschuldigen hielten ihn in nächster Nähe, sie be­durften seines Schweigens und haben sich sein Schweigen auch wohl angemessen erkauft. Denn er war ein gefährlicher Wisser, das Haupt jener hochkonservativen Kamorra, die entschlossen war, jede Abwendung der Politik von der äußersten Junkerreaktion zu verhindern.

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Sonnabend, den 19. März 1904.

Politifche Ueberlicht.

Berlin , den 18. März.

Jesuitenantwort.

Die Norddeutsche Allgemeine Beitung" schreibt heute:

Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV. Nr. 1984.

gezahlten Preise im Verhältnis zu den nach jeder Richtung hin gesunkenen Produktionskosten viel zu hoch seien.

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Die Antwort der bürgerlichen Parteien war zweifacher Art. Herr Stößel, der Centrumsmann für Essen, kann mit Rücksicht auf seine Arbeiterwähler die Mißstände nicht leugnen. So schimpfte er denn darüber, daß Genosse Hue ihm die Sache borweggenommen hätte, die er sonst später bei passender Ge­Der Vorwärts" richtet an uns die Frage, ob uns be- legenheit sicherlich vorgebracht hätte. kannt sei, daß eine große Papierfabrik Mitteldeutschlands vor Herr Dr. Beumer vom Centralverband Deutscher In­furzem den Auftrag erhalten hat, das zur Anfertigung von Wahl- dustrieller braucht so zarte Rücksichten nicht zu nehmen. Er couberts erforderliche Papier fertigzustellen. Die Ausführung fann unbesorgt dem Reichstage vorerzählen, daß die Arbeiter dieses Auftrages soll nach dem Vorwärts" als sehr eilig an- bei Strupp wie im siebenten Himmel leben. Unfreiwillig be­geordnet und von der Papierfabrik schon mit Anspannung aller stätigte er dabei alles, was Genosse Hue über den un­Sträfte bewirkt worden sein. Uns ist davon nicht das geringste zureichenden Lohn gesagt hatte, indem er erzählte, wie die bekannt, und wir dürfen hinzufügen, daß auch dem Herrn Reichs- beit bezahlten- Sonntagsarbeit drängten. Er pries natürlich Arbeiter sich dort zu der nicht höher wie die sonstige Ar­Wilhelm v. Hammerstein hätte einen Gutteil jener schmutzigen tanzler nichts davon bekannt ist. Geheimgeschichte unsrer Zeit schreiben können, die hinter den bunt gepinselten Coulissen ehrbarer und patriotischer Staatsaktionen sich ab- Es mag sein, daß dem Reichskanzler eine einzelne Bezugs ommis der Firma überlassen. Diese Antwort ist ein jesuitisches Spiel mit Worten. Die Güte und Billigkeit der Kruppschen Panzerplatten in be­geisterten Worten; das könnte er wirklich den richtigen spielt. Er war der Adressat jenes im Vortvärts" zuerst veröffent quelle des Papiers nicht bekannt ist. Dagegen steht lichten Scheiterhaufenbriefes Stöckers, in dem der Hofprediger kluge unumstößlich fest, daß die technischen Vorbereitungen für a II- gab es nur noch bei den Offiziersstellen eine kurze Debatte. Nach der Bewilligung des Gehalts für den Staatssekretär Ratschläge gab, wie der Kaiser zu betrügen sei, damit er Bismarck stürze Wilhelm v. Hammerstein ist der Typus der reaktionären Ber - gemeine Wahlen für dieses Frühjahr getroffen sind und Entgegen dem Willen der Rechten und der Nationalliberalen Logenheit der herrschenden Sippe. Er war in Wahrheit ein starker daß alle dazu gehörigen Bestellungen in fezte hier das Centrum den Kommissionsbeschluß durch, der Mann, der vor nichts zurückschreckte. Nachdem er fromme Bußtags- Auftrag gegeben sind. Weiß auch davon der Reichs von 3 Millionen 150 000. streicht. Mit Recht artikel in kondensiertem Bibelstil geschrieben, der unsittlichen Social- tanzler nichts?- hatte bei einer andren Gelegenheit heute Herr Mommsen demokratie, welche die heiligsten Güter zerstörte, Tod und Verderben darauf aufmerksam gemacht, daß solche Abstriche herzlich gekündet, und das Judentum gefressen, ging er hin zu seinem wenig Sinn hätten, wenn man wie das Centrum doch jüdischen Schätzchen, lachte in ihren Armen über die Dummheit entschlossen ist, später die geforderten Summen zu bewilligen. Auch heut nahm in der Generaldebatte über den Marine­der Welt und ließ sich von ihr stiffen stiden, die ihm dann von Etat die Besprechung des Falles Hüffener einen weiten Raum Zweck wurde heute ein Etat- Notgefeh angenommen, das der Morgen will der Reichstag in die Ferien gehen. Zu dem Hammerstein begeisterten germanischen Jungfrauen" gewidmet ein. Nur die Rechte und Herr Mommsen von der Regierung für die Monate April und Mai zwei Zwölftel des Und nebenbei zerstörte er noch das Eigentum fo Freifinnigen Bereinigung verzichteten auf jede Stritit des rechts- Etats bewilligt. Morgen steht die dritte Lesung dieses Etats­gründlich, daß er wegen seiner Betrügereien schließlich ins Zucht- fräftigen Urteils". Sie haben damit die Verlegenheitsphrasen gesetzes auf der Tagesordnung. Es soll ferner der Marine­Die konservative Partei kannte das Wesen dieses gewissenlosen So lange der Prozeß schwebte, durfte man natürlich nie in zweiter und dritter Lesung erledigt werden. der Regierungsfrommen um ein wertvolles Stück bereichert. Etat in zweiter und die Nachtrags Etats für Südwestafrika Abenteurers, aber man brauchte ihn, gerade weil er gewiffenlos war. etwas über ein schwebendes Verfahren" sagen, und jetzt Und wenn man ihn dann doch preisgegeben hat, so nur deshalb, soll, wo das Urteil gefällt ist, die Autorität des weil seine finanziellen Ansprüche ins Ungemessene stiegen, weil er Die Jesuitenpoffe Richterspruches von wie ein ewiger Erpresser auf den Taschen der Junkerpartei lag. As halten. Natürlich denken die andern Parteien und besonders würdig zu Ende gespielt. Graf Bülow war selbst erschienen, von jeder abfälligen Aeußerung zurück- wurde am Freitag im preußischen Abgeordnetenhause man sich gar nicht mehr vor ihm zu retten wußte, überfiel man ihn, wir gar nicht daran, uns durch solche Anschauungen irgendwie um die Stulturkämpfer niederzuringen, die ihm wie auf offen und ehrlich, wie es germanischen Junkern eigen ist. Man sagt, zurückhalten zu lassen. Als erster Stritifer des bekanntlich Bestellung die Gelegenheit gaben, sich den Anschein zu daß es Herr v. Kröcher gewesen sei, der 1895 durch den Berliner überaus milden Urteils über Hüffener trat Herr Gröber vom geben, als hätte er eine geschichtliche That verrichtet. Hatte Vertreter eines demokratischen Blattes die tödlichen Enthüllungen Centrum auf; er hatte sich offenbar die Milde des Richterspruchs Herr v. Eynern am Donnerstag in Jesuitenblut gewatet, lancieren ließ, die zum Prozeß und zu dreijähriger Zuchthausstrafe zum Muster genommen, denn er vermied bei seinen langen so entpuppte sich der nationalliberale Professor Friedberg führten. Die Angelegenheit mußte auf Umwegen erledigt werden, juristischen Betrachtungen über schwere und minder schwere geradezu als ein neuer Hutten, er berserkerte für die Geistes­denn Herr v. Hammerstein hielt auf Ehre und war ein vortrefflicher Fälle in auffälligem Gegensatz zur Centrumspresse, insbesondere freiheit und citierte den Grafen Bülow vor den Richterstuhl Pistolenschütze. Aber auch nach dem Enthüllungsartikel kämpfte der Westfalens, jedes harte Wort. der Geschichte als den Frevler, der die Jesuiten ins Land ließ.

wurden.

haus mußte.

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des Verbrechers.

wäre.

Reichstag.

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Pistolenritter wie ein Verzweifelter, und die tonfervative Partei ents Auf diese bemerkenswerte Erscheinung machte in der Ein- Die bürgerliche Presse widmet diefer Komödie eine große rüstete sich über die Verleumdungen, die man gegen ihren Führer leitung zu seiner kräftigeren Kritik Genosse Hue aufmerksam. Aufmerksamkeit. Sie ist immer begeistert, wenn man Geistes­ausspritzte. Noch im Mai 1895, als Singer die Affaire im Treffend bemerkte er, daß, wenn das Urteil gegen Hüffener freiheit fordert, die nichts kostet und den Profit nicht stört. Reichstage andeutete, verbürgte man sich empört für die Neinheit und diese Haltung der Centrumspartei schon bei der Wahl Wir lassen Herrn Friedberg rasen und erinnern nur, daß er Dann freilich, als der Zusammenbruch tam, rüdte alles ab und bekannt gewesen wäre, Essen schon diesmal uns zugefallen es war, der im Namen der Geistesfreiheit einst die lex Aro: 18 verteidigte. Diese Liberalen fürchten in den Jesuiten eben niemand wollte von seinen Verfehlungen etwas wissen. In der Nach zwei Richtungen hin knüpften sich an die Besprechung nur die überlegene Konkurrenz. Durchaus ernst zu nehmen Gerichtsverhandlung verhielt er sich sehr diskret. Er kompromittierte dieses Falles praktische Anregungen. Genosse Ledebour ist dagegen der erneute Rütlischwur, in dem Graf Bülow niemand, er dachte an die Zeit nach seiner Befreiung, da fein Wissen forderte unter Hinweis auf verschiedene bisher vertretene Junter, Pfaffen und Pfaffenfresser gegen die gemeinsame Ge­zu Gold gemacht werden könnte. Weniger zurückhaltend war seine Geliebte, die zur Charakteristik Weniger zurückhaltend war seine Geliebte, die zur Charakteristik sonderbare Anschauungen über den§ 13 der Kriegsartikel den fahr, gegen die Socialdemokratie sammelte. Man hielt bereits ihres Galans ganz erbauliche Einzelheiten veröffentlicht hat. So er- Staatssekretär zu einer Erklärung darüber auf, wie weit er Bahlagitationsreden und das Scheingezänt ist immer ein Vor­ihres Galans ganz erbauliche Einzelheiten veröffentlicht hat. So er die Vorgesetzten berechtige, gegenüber den Untergebenen die wand, um die bereits gesicherte Stoalition aller bürgerlichen zählte sie, wie einst nach einer Reichstagsdebatte, während deren Hammerstein gegen die Unmoralität gebonnert hatte, die mit dem Waffen zur Erzwingung des Gehorsams zu gebrauchen. Der Parteieien gegen den Umfturz zu verbergen. Wortlaut: in Fällen dringender Not und äußerster Gefahr" Nach Erledigung der Jesuitenposse wurde die Debatte Kellnerinnenwesen verbunden sei, sie ihm halb im Scherz, halb im fei sehr mißverständlich. Zunächst lehnte der Staatssekretär über die oberschlesischen Verhältnisse begonnen, die Ernst gesagt habe:" Ihr seid halt eben alle zusammen die reinsten Komödianten!" Herr von Hammerstein lachte jede Antwort ab, indem er erklärte, Auslegung der Gesetze sei am Sonnabend fortgesetzt wird. Sache der Gerichte. Als ihm dann Genosse Ledebour erneut und entgegnete:" Ja, was soll ich thun?" Das ist doch nun vorhielt, daß er damit alle Borgesetzten über ihre Rechte im

mal mein Beruf."

Die Lügen über die Hereros

Es ist nur ein Zufall, daß Herr v. Hammerstein unter die unklaren lasse, redete er sich damit heraus, daß solche Fälle werden von der bürgerlichen Presse munter weiterverbreitet. Die Räber gekommen war. Nur weil er seinen Leuten zu teuer wurde, praktisch nicht vorfämen, und wenn es doch einmal hier und Blätter denken gar nicht daran, die Briefe der Missionare nachzu­verriet man ihn. Wäre der Mann bescheidener in seinen Ansprüchen, da geschähe, die Offiziere durch ihre militärische Erziehung be- drucken, aus denen hervorgeht, daß die Behauptungen, die Hereros so könnte er noch heute zerknirschte Busartikel in der Kreuz- Zeitung " fähigt seien, die richtige Entscheidung zu treffen. Was für hätten Frauen und Kinder abgeschlachtet und an den Leichen ein edles, vertrauensvolles Gemüt ein Staatssekretär der Erschlagenen grauenhafte Berstümmelungen vorgenommen, un­schreiben, und er würde vielleicht der eigentliche starke Mann sein, wahr sind und lediglich der erhitzten Phantasie solcher Kriegsteil­nach dem die herrschenden Klassen schreien, um die alle heiligen Güter haben kann! Die andre Anregung ging vom Centrum aus. Zur Be- nehmer entstammen, die allerlei gehört und das Gehörte dann schändende Socialdemokratie in den Staub zu treten. Der Geist des schon bei lebendigem Leibe von seinen Freunden fänftigung der Empörung im Volfe über die unerhört harten phantastisch entstellt weiterverbreitet hatten. Denn begrabenen Hammerstein blieb unversehrt in der Konservativen Partei, Strafen von Untergebenen, die sich gegen ihre Vorgesezten alle Schauergeschichten der bürgerlichen Bresse entstammten bis jezt nur wurde er mit geringerem Talent vorgetragen. Gewiß fälschen bergangen haben, und über die milde Bestrafung der Vor- aus zweiter oder dritter Hand. Die Briefe der Missionare, fie nicht Wechsel, namentlich wenn sie es nicht notwendig haben, gesetzten, die das Rleiche gegen ihre Untergebenen gethan der einzigen bis jetzt zum Wort gekommenen Augenzeugen, bezeugen aber ihre Königstreue, ihr Christentum, ihre feusche Moral ist eben haben, schlägt er vor, die Mindeſtstrafen für die Soldaten aber gerade, daß die Hereros die Frauen und Kinder principiell ge­so echt wie die des einstigen Kreuzzeitungsmannes. In dem Kampfe herabzusetzen. Der Vorschlag ist an und für sich ganz gut schont haben. Diese wichtigsten und einzig authentischen und wir könnten ihm zustimmen, biel helfen Mitteilungen über die Art der Kriegsführung der Hereros unterschlägt gegen die fortschreitende Kultur und das aufsteigende Proletariat plündern sie das ganze Arsenal einer im tiefsten Grunde unehrlichen wird er schwerlich, denn schon jetzt machte mit Recht aber unsre bürgerliche Presse ebenso, wie sie die Erzählung des Demagogie. Indem sie die nadtesten und niedrigsten Interessen Herr Dr. Paasche( natl.) darauf aufmerksam, daß es ja Tierarztes Dr. Baumgart unterschlägt, aus der herbor­brutal mit allen Mitteln verfechten, pußen sie sich mit dem lächer- in der Hand der militärischen Richter läge, über das geht, daß die Europäer Wehrlofe und Verwundete ermordet haben! Der Reichsbote" veröffentlicht heute einen weiteren Missionars lichen Schaumgold edler Gesinnungen und verleumden fie zugleich Mindestmaß beliebig hoch hinaufzugehen, und er hatte recht: die echten und gewaltigen Jdeale der jung emporwachsenden Macht, auf die kann man sich schon verlassen. Der Antrag Gröber brief, der erneut beweist, daß die Hereros zwar unerbittlich ihre von der sie fühlen, daß sie der Lüge und der Barbarei ihrer Herr ging schließlich zur Feststellung des Wortlautes an eine Stom- Feinde zu vernichten suchten, daß sie aber die Unschuldigen, also mission von sieben Mitgliedern. außer den Missionaren vor allen Dingen die Frauen und Genosse Hue gab aber auch sonst während der heutigen Kinder zu schonen ernstlich gewillt waren. Missionar Meher In jedem unsrer Scharfmacher, die zum Sanmein gegen den Umsturz rufen, lebt Wilhelm v. Hammerstein, und sie werden darum Sigung dem Centrum und den Nationalliberalen allerlei Un- berichtet aus Olahandja: um nichts besser, daß sie es vermeiden, mit dem geltenden Straf- angenehmes zu hören. Er brachte die Arbeitsverhältnisse in gesetzbuch in Konflikt zu geraten. Nicht in den friminellen Be- der berühmten Wohlfahrtsfabrit" Strupp zur Sprache und trügereien liegt Hammersteins wahre Schuld. Die heutigen Umsturz- wies nach, daß die Arbeiterlöhne dort ständig gesunken, die schreier sollten deshalb ihren begabtesten starken Mann nicht in einer Arbeitszeit und damit die Unfälle und Krankheitsziffern ständig furzen, ängstlichen Lokalnotiz wie einen gefallenen Droschkengaut gestiegen seien. Geschickt brachte er diese Kritik der Arbeiter­abthun. Sie sollten wenigstens den Mut haben, ihm einen Kranz berhältnisse in den Kruppschen Unternehmungen mit dem Marine- Etat in Verbindung, indem er die Marineverwaltung auf sein Grab zu legen und getrost bekennen:" Denn er war darauf hinwies, daß einerseits die Qualität der gelieferten Daß es sich hierbei nicht um eine Kriegslist der Hereros handelte, unser!" Waren unter solchen Mißständen leiden müsse, andrerseits die l um die Frauen und Kinder in ihre Gewalt zu bekommen und das

schaft ein Ende bereiten wird.

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Am 14., Donnerstag,... tam in der Frühe des Freitags ( 15. Januar) ein Bote von Duhandja, dem Häuptling von Otjiturume, und übergab Missionar Diehl einen Brief zur Uebermittelung an den Distriktschef Zürn, etwa des Inhalts, er, Duhandja würde noch sehr kämpfen, der Oberlieutenant möge aber die Frauen und Kinder aus der Feste schicken, damit sie nach Deutschland gingen; denn gegen diese zu kämpfen hielten die Herero nicht für schön."