Nr. 135.
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Vorwürts
Berliner Volksblatt.
21. Jahrg.
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Telegramm- Adresse: ,, Sozialdemokrat Berlin".
Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69.
Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.
Sonnabend, den 11. Juni 1904.
Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV. Nr. 1984.
zteckten; sie stimmten gegen alle völlige Beseitigung der Kirchlichen bruch der Sandenbanken kommen sah, sollte der Freiherr v. Mirbach Schulaufsicht, weil sie nicht Utopien nachjagen, sondern nur das den Leitern einer ähnlichen, längst auch als verdächtig bekannten Erreichbare fordern" wollten. Nun haben sie zum wohlverdienten Bank, der Pommernbant, so viel Vertrauen geschenkt haben, daß er Spott ob ihrer matten Feigherzigkeit auch den Schaden. im Glauben an ihre märchenhaften Reichtümer und ihrer ebenso Auch der billige Kniff, die drei fatholischen, dem Königshause märchenhaften Wohlthätigkeit Hunderttausende für Kirchenbauten angehörigen Prinzen als die eigentlichen Missethäter hinzustellen, harmlos annehmen konnte!
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So ein Rhinozeros" ist unwahrscheinlich, das giebt es nicht. Wir glauben nicht, daß selbst ein Hofmarschall so naib ist. Herr Budde hat sicher die Verführungskunst der Pommernbank- Direktoren eben so sehr überschäßt, wie die Intelligenz des Kammerherrn der Kaiserin beleidigend unterschätzt. 370
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Die Presse über die Hofbantmysterien. Gerade diejenigen Parteien, die stets am Tautesten von Ordnung und Sittlichkeit rufen, schweigen vollständig zu dem namenlosen Hofbankstandal. Wo steckt„ Kreuz- Zeitung ", wo" Reichsbote", um den Hofbankstandal. Wo stedt Kreuz- Zeitung ", wo„ Neichsbote", um den Kirchenbauhelden zu schützen?
Man schreibt uns aus Stuttgart vom 9. d. M.: Gestern und heute war in den beiden Kammern der württembergischen Landtage die Reaktion Trumpf. Die Rammer der Abgeordneten beriet über die socialpolitischen Anträge, welche von der social- weil sie der Abstimmung ferngeblieben sind, ist kennzeichnend Die Pommernbank natürlich hatte damals allen Anlaß ihren demokratischen Fraktion zur Verbesserung der Lage der Staatseisen- für die volksparteiliche Demagogie, die nicht wagt, ernsthaft Kredit zu stärken, da der Kurssturz der Sandenpapiere auch ihre bahnarbeiter eingebracht waren. Die Anträge forderten die Ab mit der Institution der Ersten Kammer selbst anzubinden und sich Existenz bedrohte. Die Direktoren handelten sicher kiug und im schaffung der Accordarbeit und die Einführung an eine zufällige Nebensächlichkeit flammert. Der Socialdemokratie Interesse der Bant, als sie sich der Gunst des Freiherrn v. Mirbach des Neunstundentages in den Werkstätten der Staats- aber werden die beiden Abstimmungen in den beiden Kammern versicherten und dem Himmel, der nicht durch papierne Pfandbriefe eisenbahnen. Sie stießen auf den Widerstand nicht nur Anlaß zu einem träftigen agitatorischen Vorstoß gegen die geistige betrogen sein will, reichlich Bargeld opferten. Aber durfte der seitens der Regierung, sondern auch aller bürgerlichen und wirtschaftliche Reaktion bieten; insbesondere der Kampf gegen Kammerherr der Kaiserin so arglos sein, in diesen kritischen Parteien. Die Hauptredner gegen die Anträge waren die die Erste Kammer wird mit aller Schärfe wieder aufgenommen 8eitläuften über den Empfang von Hunderttausenden zu Demokraten Schickhardt und Henning, die die abgegriffensten werden. Wohlthätigkeitszwecken zu quittieren? Einwände gegen die durchaus nicht übertriebenen Forderungen erhoben. Insbesondere quälte sie die Sorge, daß die Begehrlichkeit der Arbeiter der Privatindustrie geweckt werden könnte, wenn die Staatswerkstätten mit der Verkürzung der Arbeitszeit den Anfang machen. Suchten die parlamentarischen Vertreter der süddeutschen Demokratie durch einige billige und zu nichts verpflichtende Phrasen immerhin noch den Schein der Arbeiterfreundlichkeit zu wahren, so läßt ihr Breßorgan, der„ Beobachter", auch die letzte Hülle fallen, indem er heute ganz nach Scharfmacherart darauf hinweist, die Staatsarbeiter hätten niemals Unzufriedenheit mit ihrer Lage gezeigt, und das Vorgehen der Socialdemokraten in diesem Fall sei ein Schulbeispiel dafür, wie von außen künstlich Unzufriedenheit in die Reihen zufriedener Arbeiter hineingetragen werde. Trotz einer ausgezeichneten, von gründlicher Beherrschung des Stoffes zeugenden Rede des Genossen Hildenbrand wurde der socialdemokratische Antrag, die Forderungen betreffend Abschaffung der Accordarbeit und Verkürzung der Arbeitszeit der Regierung zur Berücksichtigung" zu Auch der Pommernbankdirektor Schulz, der am Mittwoch den überweisen, mit allen gegen die socialdemokratischen Stimmen ab- Wunsch zu haben schien, der Freiherr v. Mirbach möge unter seinem gelehnt. Zeugeneid ihn, den Angeklagten, als diskreten Ehrenmann anerkennen, hat offenbar keine geringe Meinung von der geistigen BeIm Mittelpunkt des Interesses aber steht das Scheitern der gabung des Kammerherrn der Kaiserin, sonst würde er nicht bei ihm der Bommernbank die unbefugterweise von den Direktoren gemachten Die„ Kölnische Boltszeitung" erhebt die Frage, ob die Gläubiger Schulvorlage in der Ersten Kammer. Was zu erwarten war, ist ein- ein so feines Verständnis für die zartesten Andeutungen seiner Ver- Geschenke nicht vom Freiherrn v. Mirbach zurückfordern getreten: die Standesherren haben gestern das von der Regierung teidigung vorausgesetzt haben. Anders der Geheimrat Budde. Er können; der Landwirtschaftsminister v. Podbielsti, der ein geforderte Kleine Zugeständnis, die Schulinspektion nicht mehr als äußerte über die Verführung des Freiherrn v. Mirbach Anschauungen, Rückforderungsrecht für die unter seiner Aufsicht- entwendeten ein Monopol der Geistlichkeit zu reservieren, sondern auch auf nach denen, wenn sie zutreffend wären, der unſelige Kammerherr Gelder beztveifelt hat, tann kaum juristische Autorität genug bechristlichem Boden stehenden Pädagogen" den Weg zur Schul- wirklich das sein müßte, wofür er die Socialdemokraten hält. Ja, anspruchen, um diese Frage entscheiden zu wollen. inspektion frei zu machen, abgelehnt. Vergebens be- wir glauben fogar, daß ein einigermaßen normales Rhinozeros sich schworen die Minister v. Weizsäder und v. Breit durch den Vorwurf solcher Vertrauensseligkeit beleidigt fühlen ling mit beweglichen Worten die katholischen Standes- würde.
Freiherr v. Mirbach hält die Socialdemokraten für Rhinozeroffe. wir selbst kennen den Kammerherrn der Kaiserin persönlich aus seiner Zeugenschaft beim Kaiserinselprozeß. Beiläufig: Wie natürlich und selbstverständlich erscheint doch dieser Höflingsplan der Kaiserinsel, die von den Verschworenen des Aus- der- Welt- Schwagens als unerhörteste Ausgeburt tollster Abenteuerlichkeit zu llnrecht und zum Teil auch wider besseres Wissen verhöhnt wurde, neben der Konto- Kalypse" der Pommernbank! Freiherr v. Mirbach machte damals auf uns nicht den Eindruck gerade überragender Intelligenz. Immerhin schien er doch durchaus verfügungsfähig und nicht als ein Socialdemokrat nach seiner kammerherrlichen Vorstellung.
Die liberale Presse hält es für unausweichlich, daß Freiherr
v. Mirbach sich zum Wort meldet. Bezeichnend ist ein Artikel der ossischen Zeitung". Sie preist den Segen der Deffentlich feit und fordert Aufklärung, auf daß nicht der Partei des Herrn daß die Befürchtung vor socialdemokratischer Agitation und ihrem Bebel ein zugkräftiger Agitationsstoff belassen wird". Es ist erfreulich, Erfolg den Liberalismus drängt, das zu verlangen, was ihm sonst anscheinend weniger dringlich wäre.
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Uebrigens wird die„ Kölnische Volkszeitung" die Moral evangelischer Kirchenbauer gänzlich verkennen. Die hochgestellten Persönlich feiten, welche von fremdem, rechtswidrig ihnen übergebenem Gelde
Herren, von ihrem Widerstande abzulassen; vergebens ver- Aber Herr Budde, den ein merkwürdiges Geschick zu tieferen wohlthätigkeiten erwiesen und Kirchen gebaut haben, werden sicherten die Minister, daß auch nach Durchführung der Einblicken in die Hintergründe der frommen Sitte und zu Aussagen natürlich nicht die Klagen der Geschädigten abwarten. Es ist selbst" Reform" die Konfeffionalität des Unterrichts keinerlei Anfechtung über seine Wissenschaft plöglich bestimmte, sagte von dem Freiherrn verständlich, daß sie das unsaubere Geld zurückgeben werden. Sollte erfahren werde, und daß nur in dem Falle, wo geeignete geist- v. Mirbach nach unsern stenographischen Aufzeichnungen: die Deffentlichkeit davon nichts vernehmen, so soll man nicht verliche Inspektoren nicht zu finden seien, Laien herangezogen werden„ Wenn das wahr ist, was ich ermittelt habe... so hat der Herr gessen, daß diese Frommen gute Werke stets in andachtsvoller Stille würden. Fürst Quadt erklärte namens der katholischen Fürsten Angeklagte, wie er seinen gesamten Aufsichtsrat und seine Mitverrichten.- und Prinzen, es handle fich für sie um eine Gewissensfrage, jedes direktoren durch seine außerordentliche Geschäftsgewandtheit und weitere Verhandeln sei überflüssig. Was habe, meinte er, Sachsen Beredsamkeit fasciniert hat, auch einen vornehmen, hochgestellten von den angeblich besseren Schulverhältniffen? Das Resultat sei, daß Mann über seinen und seiner Bank Reichtum irregeführt und vor-" mit einer einzigen Ausnahme lauter Socialdemokraten in den Reichstag gegeben, daß er in der Lage sei, im großen Maßstabe Wohlthätigkeit erledigte am Freitag in einer verhältnismäßig furzen Sigung gewählt wurden. Nach einer kurzen, aber lebhaften Debatte, in deren großen Stils zu üben, und daß er sie üben fönne und üben wolle." den Rest des Gesetzentwurfs über die Bildung von KaufVerlauf sämtliche sechs von der Regierung ernannten„ lebens- Ist diese Auffassung des Geheimrats Budde möglich? Kann mannsgerichten, dessen Beratung er gestern in der länglichen" Mitglieder der Ersten Kammer das Wort für den Re- man an so viel Leichtgläubigkeit, so viel Beschränktheit glauben? Debatte über das Frauenwahlrecht und das Wahlalter abgierungsentwurf ergriffen, wurde bei der Abstimmung ein Antrag Oder muß man nicht vielmehr zu der milderen Auffassung tommen, gebrochen hatte. Wie schon gestern dargestellt, waren das Quadt mit 18 gegen 11 Stimmen angenommen, der die Laien daß der Kammerherr der Kaiserin vorübergehend durch Satans Centrum und die Nationalliberalen in dieser Frage wieder der Schulaufsicht ausschließt. Der Ministerpräsident Tücke" verwirrt worden war? umgefallen und hatten unter Preisgabe des aktiven Frauenv. Breitling gab hierauf die Erklärung ab, daß unter solchen Die Frage ist bisher nicht erörtert worden: Was man denn wahlrechts und des Wahlalters von einundzwanzig Jahren Umständen der Rest des Entwurfes für ihn keinen Wert mehr habe in Kompromißanträgen die Wiederherstellung der Regierungsund er die Vorlage zurüďziehe. borlage beantragt. Vergebens versuchte der socialpolitische Leuchtturm des Centrums", Herr Trimborn, unter diese Art„ positiver" Socialpolitik zu verteidigen. Der freiallerlei Ausfällen gegen die Parteien der Linken finnige Abgeordnete Träger verspottete in heiterer Form und Genosse Lipinski widerlegte in ernsten Ausführungen feine Scheingründe mit Leichtigkeit. Schließlich konnte das
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allgemein über die Pommernbank dachte zu jener Zeit, als Freiherr v. Mirbach über den Empfang Hunderttausender quittierte? Die Majorität, die sich gegen die Vorlage ergab, war gar nicht Vom 11. bis 16. Ottober 1900 find 350 000 M. auf das Conto im Hauſe anwesend. Nur sieben von den zwölf katholischen Fürsten be- des Freiherrn v. Mirbach bei der Pommernbank eingezahlt. In diesen mühten sich persönlich zu der Sigung; die fünf übrigen verwandelten selben Tagen wurde die Pommernbant Hofbant. Abgehoben wurden sich in sogenannte„ Geisterstimmen", das heißt, fie übertrugen ihr von diesem Conto 25 000 m. am 3. November 1900, 327 353,30 m. Stimmrecht an ihre gefinnungsverwandten Kollegen. Bur Majorität am 28. Dezember 1900. schlug sich ein einziger Evangelischer, der holländische Graf In diesen selben Ottobertagen 1900 aber geschah noch etwas andres, Centrum nicht einmal die Frucht seines Verrats ernten. Da Bentind, ein Pietist, der jährlich kaum vier Wochen in und dieses andre Ereignis macht es geradezu zur Unmöglichkeit, die Linke in großer Zahl anwesend war, während das Centrum Deutschland berbringt, seinen ständigen Wohnsis in daß selbst ein unwissendes Kind noch an den strahlenden Glanz von und die Rechte für dieses Gesetz zum Schutze wirtschaftlich Holland hat, aber als„ geborner" Gesetzgeber von Württemberg Hypothekenbanken glauben konnte, geschweige denn der erfahrene und die Rechte für dieses Gesetz zum Schuhe wirtschaftlich fein Stimmrecht ausübt, wenn Not an Mann ist. Schwacher nur geringes Interesse hatten, wurden die Kom
das möglich sei.
Kammerherr der Kaiserin.
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Die Niederlage der Regierung ist ihre eigne Schuld. Ihre Ueber die Unsolidität der Hypothekenbanken war man schon promißanträge abgelehnt und die Kommissionsbeschlüsse schwellen. Ein gut Teil der Schuld trifft aber auch die württem- Beleihungsschwindel nachgewiesen hatte. Immerhin blieb dieſe ſemiten; einmal erklärten sie, sie würden nach Annahme der Halbheit und zaghaftigkeit ließ den adeligen Herren den Kamm unterrichtet, seitdem der junge Gelehrte Dr. Voigt 1899 den fast durchweg aufrecht erhalten. Recht merkwürdig war dabei die Stellung der Antibergische Demokratie, die seit Jahren nur Hohn und Spott für die Kenntnis in engeren Kreisen, und man braucht nicht anzunehmen, semiten; einmal erklärten sie, sie würden nach Annahme der Socialdemokratie hat, wenn sie den rücksichtslosen Kampf gegen die daß ein Hofherr gelehrte Schriften liest. Aber am 21. August 1900 Kompromißvorschläge gegen das ganze Gesez stimmen, das Erste Kammer predigte. Noch bei den letzten Landtagswahlen, wo begann die Frantfurter Beitung" ihre Artikel gegen die andre mal gaben sie die Bereitwilligkeit zu erkennen, fich in die Socialdemokratie die Forderung der Beseitigung der Ersten Sanden - Banten . Und diese erregten allgemeine Aufmerksamkeit, und irgend einer Form dem Kompromiß bei der dritten Lesung Kammer in den Vordergrund stellte, höhnten Führer der Volks- fie können auch dem Frhrn. v. Mirbach nicht entgangen sein, der anzuschließen. partei, die Socialdemokratie möge doch einen Weg" zeigen, wie von ihm verwaltete Vermögen ihm verwaltete Bermögen dort angelegt die zahlreichen von Auch bei den übrigen Paragraphen gelang es wenigstens, hatte! Man pflegt sich doch für die Banken zu interessieren, bei schlechterungen abzuwehren, wenn auch unsre Verbesserungsder Rechten vorgeschlagenen VerUnd im Vorjahre wurde mit Zustimmung der Bolts denen man Gelder stehen hat! partei die Steuerreform Gesez, welche der Ersten Kammer ein Da die Sanden - Banken auf die Angriffe nicht reagierten, wurde vorschläge nicht durchdrangen. Leider steht die dritte Lesung Steuerbewilligungsrecht verschaffte, das sie bisher nicht besaß. das Publikum mißtrauisch. Und in denselben Oktobertagen 1900, da noch aus, zu der die Rechte und das Centrum wohl die geEs steht daher der süddeutschen Demokratie schlecht an, wenn sie auf das Conto des Frhrn. v. Mirbach die Hunderttausende nügende Zahl von Abgeordneten zusammentrommeln werden, Heute wegen der gestrigen Abstimmung Wehe über die Erste Kammer eingezahlt wurden und die Pommernbank durch den Hoftitel vergoldet um das Gesetz doch noch zu verschlechtern. ruft. Wer soll an den Ernst ihres wilden, teutschen Manneszornes wurde, trat jener unaufhaltsame Sturz der Sandenpapiere ein, der Sonnabend stehen Wahlprüfungen und Petitionen auf der glauben? Die durchlauchtigen Herren haben diese Steifleinenen bald zum Zusammenbruch führte! Schon am 26. und 28. November Tagesordnung. ganz richtig eingeschäßt, wenn sie ohne viel Federlesen ihnen die 1900 tam es zu jenen stürmischen Generalversammlungen über Am Montag soll die Plenarsizung ausfallen. schallende Ohrfeige der Verwerfung der Schulvorlage versetzten. die Sandenbanken, in denen der Untergang für jeden klar vor Augen Denn die Schulvorlage war kein Regierungselaborat, sondern eben- stand. Im Abgeordnetenhause
falls ein Produkt volksparteilicher Halbheit. Die Volks Und Herr v. Mirbach war über den Stand der Sandenbanken holte sich am Freitag der Justizminister Schönstedt parteiler stimmten bei der Beratung der Vorlage in der ausgezeichnet unterrichtet, so gut, daß er noch vor der Katastrophe wieder mal eine empfindliche Niederlage. Er erStammer der Abgeordneten gegen die von den Socialdemokraten das dort angelegte Bermögen der Kaiserin rechtzeitig retten tonnte. Elärte die in zweiter Lesung zum Gefeßentwurf über die eingebrachten Anträge, die eine wirkliche Reform der Schule be- In denselben Tagen aber, da der Freiherr den Zusammen- Dienstaufsicht bei den größeren Amtsgerichten gefaßten Be