Nr. 166.
Abonnements- Bedingungen:
bonnements Preis pränumerando Bierteljährl. 3,30 r., monatl. 1,10 m., wöchentlich 28 Bfg. frei ins Haus, Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags nummer mit illustrierter Sonntags. Beilage Die Neue Welt" 10 Bfg. Bojt Abonnement: 1,10 Mark pro Monat. Eingetragen in die Post- Beitungs Preisliste. Unter Areuzband für Deutschland und Desterreich. Ungarn 2 Mark, für das übrige Ausland 3 Mark pro Monat
Ericheint täglich außer Montags.
Vorwärts
Berliner Volksblatt.
21. Jahrg.
Die Infertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Solonelgeile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereinsund Versammlungs- Anzeigen 25 ẞfg. ,, Kleine Anzeigen", das erste( fettgedruckte) Wort 10 Pfg., jedes weitere Wort 5 Pfg. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 1hr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr bormittags geöffnet.
Telegramm- Adresse: ,, Sozialdemokrat Berlin".
Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69.
Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.
Parteigenoffen!
Laut Beschluß des letzten Parteitages findet der diesjährige in Bremen statt. Auf Grund der Bestimmungen der§§ 7, 8 und 9 der Partei- Drganisation beruft die Parteileitung den diesjährigen Parteitag auf Sonntag, den 18. September,
Sonntag, den 17. Juli 1904.
Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69.
Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.
Fanatischer Haß gegen Deutschland , Unterdrückung des Deutsch - Die ganze Geschichte der russischen Verwaltung gipfelt in dem tums in den Westprovinzen, grenzenlose Mißwirtschaft, traditionelle Gedanken Centralisation und als Alexander II. den Versuch machte, Beamtenbestechung, herkömmliche Mißachtung der Geseze durch die andre Wege einzuschlagen, ist man bald genug genötigt gewesen, Behörden, Begünstigung blutiger Staatsverbrechen in fremden wieder umzukehren. Zudem beruht in den Westprovinzen das auch Ländern, schamlose Unterbrückung der Gewissensfreiheit- das ist von dem jebigen Kaiser so erbarmungslos durchgeführte Ruſſifidas Zeugnis, das selbst die königlich preußische Kreuz- Zeitung " dem tationssystem auf Centralisation. russischen Staate auszustellen gezwungen ist.
Von dieser Regierung hat die preußische den Strafantrag gegen die Königsberger Hochberräter erbeten! Weil ein paar abends 7 Uhr, nach Bremen , in das Lokal" Casino ", Auf den deutsche Arbeiter nicht russisch gelernt und unbewiesenermaßen Häfen, ein. Schriften zur Berbreitung weitergegeben haben sollen, von denen einige nach einer nicht einwandfreien Uebersetzung staatsgefährliche, d. h. für Rußland gefährliche Stellen enthalten sollen, darum stehen sie jetzt vor preußischen Richtern!
Als provisorische Tagesordnung ist festgesetzt: Sonntag, den 18. September, abends 7 Uhr: Vorversammlung, Konstituierung des Parteitages. Festsetzung der Geschäfts- und Tagesordnung. Wahl der MandatsprüfungsKommission.
Montag, den 19. September, und die folgenden Tage: 1. Geschäftsbericht des Vorstandes.
Berichterstatter: W. Pfannkuch und A. Gerisch.
2. Bericht der Kontrollkommission.
Berichterstatter: H. Meister.
8. Bericht über die parlamentarische Thätigkeit. Berichterstatter: G. Ledebour.
4. Maifeier.
Berichterstatter: N. Fischer.
5. Kommunalpolitik.
Berichterstatter: H. Lindemann.
6. Der internationale Stongreß in Amsterdam . Berichterstatter: B. Singer.
7. Organisation.
8. Sonstige Anträge.
9. Wahl des Vorstandes, der Kontrollkommission und des Drtes 9. Wahl des Vorstandes, der Kontrollkommission und des Drtes des nächsten Parteitages.
Parteigenossen! Der Parteivorstand richtet an Euch die Aufforderung, die Vorbereitungen für den Parteitag also die Wahl von Delegierten wie die Stellung von Anträgen rechtzeitig zu bewirken.
-U
Die Anträge müssen spätestens den 4. September in den Händen des Vorstandes, Adresse:
J. Auer, Berlin SW. 47,& reuzbergstr. 30, sein, wenn sie entsprechend den Bestimmungen des§ 8 Absatz II der Bartei- Organisation im„ Borwärts" veröffentlicht werden und in die gebrudte Vorlage Aufnahme finden sollen.
Anträge von einzelnen Parteigenossen bedürfen der Gegenzeichnung der Vertrauensperson oder des Vorstandes der örtlichen bezw. Kreisorganisation, falls sie zur Veröffentlichung und Beratung gelangen sollen.
Die Parteigenoffen, die zum Parteitag kommen, werden ersucht, von ihrer Delegation dem Borstande und dem Lokalkomitee recht zeitig Mitteilung zu machen, damit ihnen die Vorlagen und eventuell weitere Mitteilungen zugesandt werden können.
Die Adresse des Lokalfomitees Tautet:
Heinrich Schulz , Bremen , Hankenstr. 21/22. Mandatsformulare sind durch das Parteibureau
au beziehen.
Die Genossen, die Anträge einreichen, werden darauf aufmerksam gemacht, daß etwaige den Anträgen beigegebenen Motive weder im Vorwärts", noch in der den Delegierten zugehenden Vorlage Aufnahme finden tönnen. Es steht den Genossen das Recht zu, ihre Anträge selbst oder durch befreundete Genossen auf dem Barteitag mündlich zu begründen. Ein Abdruck der Motive verbietet sich aber aus räumlichen Gründen und um Wiederholungen zu vermeiden. Berlin , 17. Juli 1904. Mit socialdemokratischem Gruß
Rußland
Der Parteivorstand.
-
-
Im allgemeinen lassen sich die Wünsche der Studenten als zientlich harmlos bezeichnen. Sie verlangen nicht mehr an Freiheit, als auf allen deutschen Universitäten den Studenten geboten wird. Wenn nun die Regierung ihre Strafgewalt so braucht, daß sie die jungen Leute als Gemeine in die Armee steckt, wird dadurch eine bleibende Verbitterung in sie hineingetragen, die unter Umständen gefährlich werden kann, während, wenn man sie milder anfaßte, nichts übrig bliebe, als die Erinnerung an einen dummen Streich. Die Freude am Radikalismus und am Lärmen überdauert in der russischen Jugend nur selten das 20. bezw. 25. Lebensjahr. Dann pflegt der Uebergang zum Tfchinownit fich zu vollziehen, das heißt zum Staatsphilifter, der an seine Carriere denkt und an andres nicht. Aber das sind Wahrheiten, die man in den Kreisen der hohen Beamtenschaft nicht verstehen will, und so drängt sich Mißgriff auf Mißgriff und alle zwei Jahre hört die Welt von einer neuen Studenten( Kreuz- Beitung" vom 30. Januar 1901.)
emeute.
In Rußland wird nunmehr offiziell zugegeben, daß die längst angekündigte Sungersnet wirklich eingetreten fet.... Es ist wahr haft entfeblich und bleibt unverständlich, wie das Reich fast alle 2-3 Jahre eine solche Kalamität ertragen kann. Sie beginnt beinahe einen chronischen Charakter anzunehmen.... Man wird an die Zustände. erinnert, wie sie im 3. und 4. Jahrhundert unfrer Aera im römischen Imperium bestanden. Kreuz- Beitung" vom 13. Februar 1901.)
Wir würden diesen Dingen( Italiens Stellung zum Dreibund) geringere Bedeutung beimeffen, wenn nicht die unerhörte Feindseligkeit der russischen Presse gegen Deutschland offenbar von der russischen Regierung wohlwollend geduldet würde. Gerade der Vorstoß des russischen Finanzministers gegen den Reichskanzler ist wie ein Signal betrachtet worden und wirft noch heute nach. Darüber tommen besonnene Erwägungen nicht zur Geltung
( Streuz- Zeitung" vom 3. März 1901.)
( Kreuz- Zeitung " vom 21. Januar 1903.)] nach wie vor verboten, und ebenso sind, wie der§ 93 zeigt, die proteDer Glaube der 12 Millionen Raskolniks oder Altgläubigen ist stantische wie die katholische Kirche in der unwürdigen Lage geblieben, welche ihr die„ Toleranz" der herrschenden Kirche aufgezwungen hat
Und das nennt man in Rußland : Gewissensfreiheit!
( Kreuz- Zeitung " vom 6. Mai 1903.)
Ein Beitartikel der„ Times" vom 18. Juni zieht eine Parallele zwischen der auf ruffisches Anstiften erfolgten Entthronung Alexanders I. von Bulgarien und der Ermordung König Alexanders von Serbien . Der Unterschied liege nur in dem blutigen Ausgang, den das letzte Attentat genommen, nicht in Anlage und Leitung der Verschwörungen, die vielmehr eine auffallende Aehnlichkeit zeigten. Die Bemerkung ist richtig, wenn auch nicht gerade von einer für Stußland freundlichen Gesinnung eingegeben.
"
Denn in der That, wenn wir annehmen müßten, daß die russische Regierung, die ja Blätter, wie z. B. die Nowoje Wremja", nicht eben selten zu offiziöfen Kundgebungen benutzt, hinter jenen Angriffen stände, welche elf Monate im Jahre in russischer Sprache gegen uns gerichtet werden, so ließe der Schluß sich nicht abweisen, daß wir uns auf Feindseligkeiten von jener Seite gefaßt zu machen haben. Das ist nun in Wirklichkeit geiviß nicht zu erwarten. Aber für be= deutungslos vermögen wir dieses unausgesetzte Schüren gegen Stein! Das ist der Weg, auf dem politische Dogmen sich im VoltsDeutschland trotzdem nicht zu halten. Steter Tropfen höhlt den bewußtsein festfeßen; gegen Glaubensfäße aber läßt sich bekanntlich mit Gründen nicht streiten und deshalb meinen wir, daß diese fyftematische Erziehung der öffentlichen Meinung Rußlands zum Hak gegen Deutschland nicht nur schädlich, sondern direkt gefährlich ist. ( Kreuz- Zeitung " bom 28. Oktober 1903.);
Politische Ueberficht.
Der Prozeß bes Baren.
Königsberg , 16. Juli. ( Privatdepesche des„ Bortvärts".) In zeitweise leidenschaftlich bewegter und erregter Sigung wurde heute ein Teil jener ruffifchen Wirtschaft aufgedeckt, zu deren Verteidigung preußische Richter aufgeboten und deutsche Reichsangehörige ins Gefängnis geworfen wurden. Der russische Der Efel an dem Bestehenben, wie er ohne Zweifel wirklich vor Absolutismus von seinen höchsten Behörden bis zu den ruffischhanden ist, kann einen andern Ausweg in einem kriegerischen lettischen Galgenvögeln, die zum Teil Bauern, Spigel, Polizisten Abenteuer nach Westen hin suchen. Wie läßt sich das systematisch be- und Schmuggler sind, erschien in all' seiner Verworfenheit, triebene Heyen gegen Deutschland anders erklären, das nicht nur Berlumptheit und Barbarei auf der Anklagebant. Und daneben eine Specialität des Fürsten Uchtomsti ist, sondern ganz ebenso auch faßen die journalistischen Begünstiger, die gewerbsmäßigen Denunvon den übrigen Blättern, z. B. von der„ Nowoje Wremja" be- gianten und Verleumder der Socialdemokratie wie der Kriminal( Kreuz- Zeitung " vom 1. Mai 1901.) Wie die Strömung in der russischen Gesellschaft sein muß, zeigt tommiffar der Post", der sich Redakteur Dr. Ruhkopf nennt. Am Anfang der Sigung behauptete Sigung behauptete die Verteidigung der Umstand, daß die Regierung sich genötigt gesehen hat, die " Nowoje Wremja" au maßregeln, weil sie einen Artikel über die und zum Schluß bestätigten es die Sachverständigen und zu Arbeiferunruhen" recht vorsichtig gedruckt hat, was jedermann" in Dolmetscher, daß der ruffische General Konful Petersburg denkt und wohl auch sagt. Der betreffende Artikel in der Eile" nicht nur die Citate der revolutionären Schriften, ( Nr. 9051 vom 24. Mai) liegt uns vor. Er würde, in einem be- sondern auch das russische Strafgesetzbuch entscheidend gefälscht hat, liebigen europäischen Blatt gedruckt, wohl kaum bemerkt worden fein. eine Fälschung, die von der ruffischen Botschaft noch ausdrücklich auf ( Streus Beitung" bom 29. Mai 1901. Es folgt aus eine Anfrage des Gerichts in der Boruntersuchung als lauterfte führliche Biebergabe des in Rußland Wahrheit unter dem Amtssiegel der höchsten Vertretung des Zaren fonftsgierten Artikels. Auch du, mein behauptet wurde. Sohn Brutus! Red. d.„ V.".)
trieben wird.
"
Zunächst zieht die auf den Auskünften des russischen GeneralMan sage nicht, daß die Wereschtschaginsche Erzählung( Er- tonfulats beruhende Anklageschrift die in Betracht kommenden tränkung von 20 000 Chinesen im Amur ) keinen Raum in einer Majestätsbeleidigungs- Baragraphen überhaupt nicht heran, sondern politischen Betrachtung finden sollte! Sie ist außerordentlich wichtig, ein Stüd aus der Braris der Orientpolitik Rußlands und eine operiert nur mit dem russischen Hochberrats- Paragraphen- Tod drastische Illustration zugleich, die bestimmte nationale Eigentümlich durch den Strang!" bem der Anschein verliehen wird, als ob er feiten erklärlich macht. Chinesen und Russen leben 80 Jahre lang auch formale Barenbeleidigungen in Druckschriften und sonst trifft. In neben und miteinander in Blagoweschtschenst und der reiche Chinese Wirklichkeit sind diese verbalen Majestätsbeleidigungen durch andre Paraist dem gemeinen Mann unter den Ruffen ein barin( Herr) wie die graphen geregelt und find zum Teil mit milderen Strafen bedacht, als andern auch. Aber ein Moment der Erregung, und das alles nach deutschem Recht. So werden z. B. aus Dummheit oder in der ist vergessen, und mit ben Ungläubigen wird umgefprungen, schlimmer Trunkenheit ausgestoßene Barenbeleidigungen nur mit Strafen von als mit dem Bich. Gefühllos bringt man sie um; von ber herz- 7 Tagen bis 8 Monaten haft geahndet. Für diese lichen Gutmütigkeit" der Ruffen ist nichts mehr übrig geblieben, und unter all den tausend russischen Bewohnern von Blagoweschtschenat Majestätsbeleidigungs Baragraphen giebt es Damit ist eine VerDie polizeiliche Auffassung der Weltvorgänge sieht in allen hat sich nicht einer gefunden, der einem Gastfreund das Leben gerettet gar keine Gegenseitigteit. urteilung wegen Barenbeleidigung in Deutschland auss Revolutionen mögen sie mit der Waffe des freien Worts oder hätte; sie sind umgetommen bis auf den letzten Mann. ( Kreuz- Beitung" vom 22. Januar 1902.) geschlossen; und weil das die ruffischen Behörden wußten, täuschten mit blutiger Gewalt durchgekämpft werden nur die Bosheitsakte fie bie preußische Staatsanwaltschaft, indem sie vorspiegelten, daß schlecht gefinnter Menschen, die aus reiner Niebertracht die erprobte Weit offener aber spricht sich Fürst Meschtschersti in der in dem Hochverratsparagraphen vorkommende Ausdruck„ gegen Ordnung der Staaten und das ruhige Glück weiſe regierter Völker feinem letzten Tagebuche aus. Er schreibt:„ Rußland braucht wohl die Ehre des Baren" sich auf wörtliche Beleidigungen bezieht, zu stören trachten. In diese polizeiliche Auffaffung hat sich auch die stand des Boltes, Liberalismus und Fortschritt. Es frage sich nur, preußisch- deutsche Regierung völlig hineingelebt, die die russischen wie das zu erreichen sei. Der Kampf gegen die" Thrannen der während er in Wirklichkeit thätliche Beleidigungen meint. So eifrig bem Zaren zu Schnorrer und Verschwörer" aus dem Lande treibt und deren Selbstherrschaft", die Beamten, sei unmöglich. Die besten Kräfte bes aber waren unsere preußischen Behörden, daß sie fie bie nichtsmuzige Täuschung gar nicht deutsche Freunde wegen hochverräterischer Umtriebe mit schweren Boltes und die Volksfreiheit gingen in Knechtschaft unter und der dienen, Freiheitsstrafen bedroht. Anders aber als in Bolizeigehirnen spiegelt ugenblid fönne kommen, wo dieser Krebs den ganzen Organismus einmal merkten. Freilich, nach den heutigen Feststellungen war der gerfressen habe.( Kreuz- Zeitung " vom 5. Februar 1902.) Liebe Mühe umsonst! Alle die Barenbeleidigungen, deren sich die sich das System, zu dessen Wohl neun preußische Staatsbürger ins Bor noch nicht 14 Tagen lafen wir in einer russischen Zeitung, Gefängnis gehen sollen, in dem Urteil des deutschen Bolles wieder. wenn wir nicht irren, in der" Nowoje Bremja", eine Storrefpondens beutschen Verschwörer burch Verteilung der Schriften schuldig gemach. Troß aller Erdrückungs- und Erftidungspolitik der russischen Regie- aus Sibirien , die allen Ernstes dafür eintrat, daß der gute alte haben, müssen ausscheiden. Schlimmer ist noch die Fälschung, die das Generalfonsulat at rung hat sich die Wahrheit über Rußland auf ihrem Marsche Brauch der wsjätki, d. h. das System des Trinkgelbergebens an Be. durch Europa nicht aufhalten laffen. Selbst das konservativste aller amte, für Sibirien geduldet und nicht verfolgt werde. Die un- dem russischen Hochverratsparagraphen verübt hat. Dieser verlang nichtrussischen Blätter, das sonst in Deutschland die Einführung bestechlichen Beamten ruinierten das Land und die Leute, weil sie die bestimmte Berbürgung der Gegenseitigkeit durch besonderer. russischer Zustände betreibt, hat sich ihrer Gewalt nicht ganz zu man nicht leben, denn die Gefeße rechneten nicht mit den wirklichen in der Uebersetzung wird die russische Bestimmung entfräftet. Nach unerbittlich auf Ausführung der Geseze bringen; dabei aber fönne Staatsvertrag oder Gesetz. Durch die Entstellung des Baffu entziehen vermocht. Das sollen die nachfolgenden Citate beweisen, Zuständen und den Menschen, wie sie nun einmal feten. Mit dem bem wirklichen Wortlaut ist die Gegenseitigkeit nicht verbürg die sämtlich ben Wochenübersichten des Professor Dr. Th. Schie Beamten aber, der sein Trinkgeld( die wsjätka) einſtreiche, finde und es kann also wegen Hochverrats gegen den Baren in Preußen mann*) in der Kreuz- Zeitung " entnommen sind. man sich zurecht, und schließlich habe jeder Teil seinen Vorteil davon. Jener Korrespondent hätte noch hinzufügen fönnen, daß es sich um Deutschland rechtmäßig nicht progeffiert werden. einen uralten eingewurzelten Brauch handelt, und das direkte oder indirekte Umgehen der Gesetze bie Regel in Rußland ist.
"
"
*) Gesammelt in drei Bänden unter dem Titel" Deutschland bie große Politit" im Verlag von G. Reimer, Berlin . 1902,
1904.