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Nr. 232.

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Vorwärts

Berliner Volksblaff.

21. Jahrg.

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Telegramm Adresse: Sozialdemokrat Berlin ",

Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands .

Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.

romane.

Hausjustiz.

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Sonntag, den 2. Oftober 1904.

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Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV. Nr. 1984.

Der Typhus in Südwestafrika.

in

Dr. Lubczynsti mit Rücksicht auf die ,, unangenehmen Erfahrungen". genießen und gleiche Pflichten nach Maßgabe ihres Kömnens und die er gemacht hat, auf seine Anwesenheit bei der Vernehmung des ihrer Kräfte erfüllen? Es ist unmöglich, mehr Gerechtigkeit zu Hauptzeugen verzichten will. Ist Herr Dr. Lubczynski am schaffen und das wenige, das in der ausgezeichneten heutigen Die Frage, ob die Kammerfrau einer verstorbenen Herzogin Ende auch nach arabischen Grundsätzen behandelt worden, oder Gesellschaftsordnung noch verbesserungsbedürftig ist, das schafft die einen Diebstahl begangen habe oder nicht, ist von vornherein eine glaubt er begründeterweise eine solche Behandlung befürchten zu Norddeutsche Allgemeine Zeitung" und ihr Reichskanzler sicherlich. höchst belanglose Sache. Denn daß gerade in jenen Kreisen, deren müssen? So bleibt denn nur ein Problem übrig: wie konnte trotz der unglückseliger Beruf es ist, Ergebenheit in den Mienen und Demut Nicht genug damit! Die Angeklagte wird nach einer Beweis- Vortrefflichkeit der heutigen Gesellschaftsordnung und trotz der auf den Lippen zu tragen, schlaueste Berechnung des eigenen aufnahme, die für sie durchaus günstig verlaufen ist, in Haft ge- Fragen, die seit Jahrzehnten vergeblich an die Sozialdemokratie ge­Vorteils nicht selten sei, bedarf keines gerichtlichen Beweises; die nommen. Das bedeutet für sie nicht nur, wie wir dieser Tage ge- richtet werden über das Aussehen des Zukunftsstaates, wie konnte diebische Zofe ist das unentbehrliche Inventarstück aller Standal- hört haben, eine schwere Gefährdung ihrer Gefundheit, die schon durch dennoch das unglaubliche, das unverständliche geschehen, daß diese ihre Zwangsauswanderung aus Aegypten erheblich erschüttert wurde, Sozialdemokratie, deren Forderungen doch längst erfüllt find, gleich­Mit günstigen Vorurteilen hatte also Anna Auguste Johanna sondern auch ihre schwere Benachteiligung als Prozeßpartei. Denn fie wohl von Jahr zu Jahr an Anhang gewaltig touchs und zur Milewski feineswegs zu rechnen, als sie am letzten Dienstag vor ist nicht bloß Angeklagte, sondern auch Anfläger in. Sie hat, noch größten Partei des Reiches wurde, so daß schließlich selbst das ihre Richter trat. Zudem ist die Welt augenblicklich mit Sofffandalen ehe von ihrem angeblichen Diebstahl die Rede war, eine Reihe von Organ der Reichsregierung ihr allwöchentlich spaltenlange Artikel so sehr übersättigt, daß auch für den entschiedensten Bekämpfer der Bivil- und Strafprozessen gegen ihre Hochgestellten Widersacher ein- widmen mußte? Monarchie feinerlei Sorge um Agitationsstoff besteht. Wenn trop geleitet. Sie behauptet unter anderem, Gläubigerin am Nachlasse Um dies Rätsel zu lösen, gelangt die Norddeutsche" zur dem die Geschichte von den abenteuerlichen Schicksalen einer der verstorbenen Herzogin zu fein, die für höfische Verhältnisse grimmigen Feststellung der phantastischen Utopien, denen wir nachs Kammerzofe offenbar auf dem Wege ist, eine neue Sensationsaffäre finanziell geradezu jämmerlich gestellt war, und der sie mehrmals jagen, unseren Umsturzplänen, der Erregung der niedrigsten Leiden­zu werden, so trägt daran nicht die standalsüchtige" Breffe fchuld, größere Summen vorgestreckt haben will. Man hat die Erledigung schaften", was alles den Leitfazz glänzend beweist, daß in der sondern vielmehr das überaus merkwürdige Vorgehen der Behörden, dieser Prozesse vertagt bis nach der Entscheidung über den Strafs heutigen Gesellschaftsordnung die persönliche Züchtigkeit durchschnitt­die es einer anständigen öffentlichen Meinung zur Pflicht machen, prozeß, der gegen die Klägerin von den Beklagten anhängig gemacht lich immer ihren Lohn erkämpft". Die Norddeutsche" ist der uns für das Recht einer Verfolgten einzutreten. worden ist. Man hat Jahre dazu gebraucht, um diesen Prozeß übertrefflichste Beweis der Gerechtigkeit der heutigen Gesellschaftss Db Anna Milewski von ihren höfifchen Gegnern, an deren eine einfache Diebstahlssache! zur öffentlichen Verhandlung ordnung; sie dankt es der Tüchtigkeit ihrer Leistungen, das erste Spitze der Bruder der Kaiserin, der allzuviel genannte Herzog Ernst reifen zu lassen, und einen Apparat von einem halben Dugend Zeugen Blatt des Reiches, das Blatt des ersten Reichsbeamten zu Günther steht, mit Recht eines Verbrechens bezichtigt wird, bleibt aufzubringen! In ihrem Interesse hat offenbar kürzlich ein Artikel fein. Es ist danach gänzlich unnötig, weitere Betweise zu zunächst eine offene Frage, deren Klärung durch ein in einer Berliner Wochenschrift gegen diese Prozeßverschleppung erbringen, daß die heutige Gesellschaftsordnung das sozialdemo ordentliches öffentliches Rechtsverfahren niemand uner- protestiert. Kurz, wenn eine Angeklagte Anspruch auf ihre Freiheit fratische Ziel in sich erfüllt, daß in ihr alle Menschen gleiche Rechte wünscht sein kann als höchstens der verlierenden Prozeßpartei. Das hatte, wenn eine angebliche Diebin nicht fluchtverdächtig war, so haben und gleiche Pflichten üben müssen nach dem Maß ihres Könnens Verfahren gegen diese Angeklagte, die das Unglück hat, fehr einfluß war es diese! Die schwer belasteten Direktoren der Pommern und ihrer Kräfte; es ist unnötig auf die Rechtsgleichheit des Dreis reiche Herren und Damen zu ihren Feinden zu zählen, ist aber bis- bank, die den Strafprozeß gegen sich wahrhaftig nicht herbei- flaffen- Wahlrechts, des Vereins- und Versammlungsrechts, des Her alles andere gewesen als ordentlich und rechtmäßig, und aus gewünscht hatten und gegen die ein schweres wohlbegründetes richter- Bildungswesens, auf das Gleichmaß der Pflichten dem Lichte der Deffentlichkeit, das ihm am Dienstag für wenige liches Urteil vorliegt, befinden sich in Freiheit. Die Majorin der Besteuerung, im Heeresdienst zu verweisen. Will die Stunden gegönnt war, tritt es durch die angeordnete kommissarische v. Sydow in Braunschweig , die wegen unzweifelhafter furchtbarer Norddeutsche Allg. Zeitung" im nächsten Wochen- Rückblick" diese Vernehmung des Hauptbelastungszeugen abermals heraus. Mißhandlung ihres eigenen Kindes zu vier Monaten Gefängnis ver- und alle anderen Beweise von der Vortrefflichkeit der heutigen Ges Jm Jahre 1901 wurde die deutsche Reichsangehörige Milewski urteilt wurde und gegen dieses Urteil Revision eingelegt hat, hat sellschaftsordnung näher besprechen, so wird die Ueberflüssigkeit der auf Wunsch deutscher Behörden aus einem auswärtigen Staate noch keinen Tag in Untersuchungshaft gesessen. Sie alle sind nicht Sozialdemokratie für jedermann offenbar werden und drei Millionen ausgewiesen und mit Hülfe arabischer Polizeigewalt zwangsweise fluchtverdächtig, aber die Milewska ist es! Sozialdemokraten sind der Gesellschaftsordnung wiedergewonnen, in nach Neapel befördert, wo man sie ohne Barmittel und ohne Die Zeiten sind vorbei, in denen fürstliche Herren volle richter- der Junkertum und Stapital den gerechten Lohn für seine Tüchtigkeit ordentliche Kleidung krank und hilflos ihrem Schicksale überließ. Esliche Gewalt über ihre Untergebenen hatten. Auch eine Kammer- genießt. ist sonst nicht die Sache der deutschen Vertreter im Auslande, deutsche frau hat, wenigstens auf dem Papier, alle Nechtsgarantien, die das Reichsangehörige, gegen die keine kriminelle Beschuldi Gesetz gegen Willfürgewalt und schlecht begründete Verurteilungen gung vorliegt, und zu deren Schuße sie bestellt sind, fremder Staats- bietet. Auch die sogenannte Staatsraison", die gern die öffent­Die Norddeutsche Allgemeine Beitung ber gewalt zu überliefern. Zur Zeit aber, da man die Miletosti auf liche Stompromittierung hochgestellter Persönlichkeiten hindert, hat öffentlicht gegenüber den Ausführungen bürgerlicher Blätter eine einer Straße in Kairo überfallen ließ, schwebte keinerlei ordentliches nach dem Wortlaut des Gesezes im Rechtsverfahren nichts drein- offenbar aus amtlicher Quelle stammende Entgegnung, in der sie Verfahren gegen sie. Aus unbekannten Gründen wollte man sich zureden. Die Gerichtsbehörden täten besser, sich nach dem gegen- nachzuweisen versucht, daß die Typhusepidemie unter den südwest der Angeklagten damals entledigen, keineswegs aber sich ihrer Person wärtigen Besitzer der quittierten aber nicht empfangenen 325 000 m. afrikanischen Truppen im Grunde genommen gar nicht vergewissern. Es liegt eine ungewollte Jronie darin, daß man die umzusehen, als sich in den Gedanken zu verrennen, daß eine Person, so schlimm sei. Sei es doch eine bekannte Tatsache, daß in vermeintliche Diebin" vor drei Jahren mit Gewalt aus dem die fich den Haß vornehmer Leute zugezogen hat, durchaus eine Ber - jedem Kriege der Typhus aufzutreten pflege. Der Typhus sei die Umkreis ihrer ordentlichen Gerichtsstände entfernte, sie aber jetzt, brecherin sein müsse. Aber wie es nun einmal das Schicksal unserer häufigste aller Kriegsseuchen. Südafrika scheine außerdem klimatisch nach drei Jahren, wo fie freiwillig aus dem Auslande zurückgekehrt Behörden ist, überall das Gegenteil von dem Gewollten zu erreichen, für den Typhus besonders günstig zu sein, das beweise die starte ist, wegen Fluchtverdachts verhaften läßt. so wird das merkwürdige Verfahren gegen eine herzlich unbedeutende Verbreitung dieser Krankheit. Jn ganz Südafrika hätten War denn das Ergebnis jenes ersten kurzen Verhandlungstages und gleichgültige Kammerzofe die Aufmerksamkeit der Deffentlichkeit doch auch die englischen Truppen während des Boerenkrieges für die Angeklagte wirklich so belastend, daß ihr nichts anderes übrig nur noch schärfer auf die Vorgänge lenken, die da hinter den erheblich unter dem Typhus gelitten. Es seien alle Vorkehrungen blieb, als ihr Heil in der Flucht zu suchen? Man mutet ihr wahr Kulissen spielen. Auch diese neueste Affäre scheint nicht danach getroffen, um die Zahl der Typhuserkrankungen unter unseren haftig wenig Vertrauen zur Unparteilichkeit ihrer Richter zu, wenn angetan, das Ansehen fürstlicher Verwandter, deutscher Behörden füdwest- afrikanischen Truppen möglichst zu beschränken. Man habe man glaubt, fie hätte auf ein solches Betveismaterial hin eine Ver- im Auslande und deutscher Justiz im Inlande irgendwie zu ver- die Truppen reichlich mit Trinkwasserbehältern und Filterapparaten urteilung befürchten müssen! Hat jener erste Verhandlungstag den mehren.- ausgerüstet. Alle Vorkehrungen seien getroffen, um in möglichst flaren und unzweideutigen Beweis geliefert, daß gegen die An­furzer Zeit eine möglichst große Menge von Wasser abzutochen und getlagte im Jahre 1901 durchaus rechtswidrig mit geradezu sultani­dadurch die Typhuskeime unschädlich zu machen. Außerdem seien scher Willkür verfahren wurde, so hat er andererseits nicht den den Truppen sehr zahlreiche Aerzte beigegeben. Zur Zeit befänden Schatten eines Beweises dafür geliefert, daß sich die Angeklagte fich 70 Aerzte im Schutzgebiet, die baktereologisch besonders aus selbst irgend eine Rechtswidrigkeit zufchulden kommen ließ. gebildet seien und sich bei der Lösung hygienischer Aufgaben bereits Man hat Schmuckstücke, die der verstorbenen Tante der Kaiserin Die Norddeutsche Allgemeine Beitung" versucht mit heißem bewährt hätten. Mit dem Auftreten des Typhus in gehörten, im Zimmer der Kammerfrau gefunden, Von einem Teile Eifer den Sozialismus zu ergründen. In langen Artikeln hat sie Südafrika habe man von vornherein gerechnet. der Schmuckstücke hat die Angeklagte behauptet, daß sie ihr von der den Bremer Parteitag besprochen, um schließlich ein unerhörtes unrichtig sei es, daß der Typhus in verstärktem Maße wieder Verstorbenen geschenkt worden seien, und für die Wahrheit dieser Wunder ist geschehen fich völlig aur Sozialdemokratie aufgetreten sei, richtig sei dagegen, daß er in der Abnahme begriffen Behauptung spricht die Tatsache, daß das Verhältnis zwischen Herzogin zu befehren. Der Parteivorstand hat in seinem letzten Aufruf fei. Die größte Krankheitsziffer an Typhustranten sei Anfang Juni und Zofe anerkanntermaßen das einer unzertremmlichen Freundschaft war das Ziel unserer Bestrebungen furz in die Worte zusammengefaßt: zu verzeichnen gewesen. Damals hätten 237 Erkrankte behandelt und daß sogar auf einer gemeinsamen Photographie der beiden die Schaffung einer Staats- und Gesellschaftsordnung, die allen werden müssen, während nach dem letzten Rapport vom 20. September Bofe eines der fraglichen Schmuckstüde trägt. Wenn der Erbe Menschen ohne Ausnahme die gleichen Rechte, aber auch gleiche nur noch 170 Kranke sich in der Behandlung befänden. Allerdings Herzog Ernst Günther diese Schenkung nicht anerkennen will, so ist Pflichten nach Maßgabe ihres Könnens und ihrer Kräfte auferlegt, fönne nicht in Abrede gestellt werden, daß die Zahl der Todes. es feine Sache, fein vermeintliches Recht in einem Civilprozesse und allen den vollen Genuß aller Kulurerrungenschaften sichert." fälle im Verhältnis zu diesen Erkrankungsziffern eine relativ Einen anderen Teil der Schmudgegenstände hat Dieses große Ziel der menschlichen Entwickelung erregt die volle hohe sei. die Bofe als das Eigentum der Herzogin ohne weiteres anerkannt. Begeisterung der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung". Nur in Diese Darlegungen werden die Besorgnisse schwerlich zu be­Will man aber aus der Tatsache, daß die Bofe diese Pretiofen in einer Kleinigkeit will das Organ des Reichskanzlers noch den sozial- feitigen vermögen. Wenn jetzt noch 170 Typhuskranke gezählt ihrer Verwahrung hatte, einen Diebstahl konstruieren, dann ist jeder demokratischen Bestrebungen widersprechen. Dies große Biel werden, so ist das in Anbetracht der Jahreszeit, von der man Diener ein Dieb, der seinem Herrn das Gepäd nachträgt! -warum es erft erstreben? Das Gute liegt so nah! Feierlich ein völliges Erlöschen der Epidemie ertvartet hatte, noch eine sehr erklärt die Norddeutsche Allgemeine Zeitung": respektable Zahl. Wenn man mit dem Typhus von vornherein ge= " Dies Prinzip ist teine Erfindung der Sozial- rechnet hatte, so ist es unbegreiflich, daß man die Truppen nicht demokratie. Zu ihm bekennt sich die Bolitik theoretisch und von vornherein mit den nötigen Filterapparaten usw. versehen in gut geleiteten Staatswesen auch praktisch seit verschiedenen tausend Jahren, wenn auch nicht geleugnet werden kann, daß ein Mittel, um mathematisch genau den Anteil des einzelnen an den Gütern dieser Welt abzugeben, noch nicht gefunden worden ist und niemals gefunden werden wird. Einen Wertmesser, der zwar nicht untrüglich, aber immer noch der relativ beste ist, besitzt die heutige Gesellschaftsordnung in der persönlichen Tüchtigkeit, die sich durch­schnittlich immer ihren Lohn erkämpft, wenn die äußeren Chancen nicht allzu ungünstig liegen."

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Nun sollen aber aus einem Perlenhalsband die echten Perlen entfernt und durch falsche ersetzt worden sein. Die Angeklagte be­hauptet, über ein Vermögen zu verfügen oder verfügt zu haben, über dessen Herkunft fie die Auskunft verweigert, also... Aber ein unverdächtiger Zeuge, Bankbeamter seines Zeichens, versichert unter Eid, daß die Angeklagte dieses Vermögen schon vor ihrem Eintritt in den Dienst der Herzogin besaß und ihn um Rat über dessen zweckmäßigste Anlage ersuchte. Und im Beweisverfahren macht man nicht den geringsten Versuch, etwa den Juvelier festzu­stellen, der mit der Umwandlung des Schmuckstückes beauftragt wurde. Man weiß weder wann, noch durch wen, noch von wem beranlaßt, noch zu wessen Vorteil diese Umwandlung erfolgt ist.

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Politische Ueberlicht.

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Berlin , den 1. Dktober. Norddeutscher Sozialismus.

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hatte. Außerdem hätte man angesichts der Typhusgefahr sofort verhüten müssen, daß einzelne Truppenteile, wie die Kolonne Glasenapp, durch übermäßige Strapazen und unregelmäßige Ernährung der Erkrankungs­gefahr geradezu leichtfertig ausgesetzt wurden, sintemal das schneidige Borgehen des Majors Glafenapp auch vom militärischen Standpuntte aus eine unbegreifliche Unbesonnenheit bedeutete.

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Erinnert sei auch daran, daß es erst des energischsten Protestes des Vorwärts" bedurfte, um die Regierung zu veranlassen, die frischen Truppen nicht in Berührung mit der vers feuchten Kolonne Glafenapp zu bringen. Nach den damaligen Mit­teilungen der offiziösen Organe war es nämlich die Absicht der Regierung, diese durch und durch verseuchte Truppe

Nun ist die Vertagung des Prozesses notwendig geworden, weil Was will also die Sozialdemokratie noch, da schon seit Jahr­man den Herzog Ernst Günther fommissarisch vernehmen will: tausenden und in dieser vortrefflichen heutigen Zeit ganz besonders kommissarisch deshalb, weil durch eine merkwürdige Fügung des Zu- alles erfüllt ist, was sie als ihr Biel aufstellt? Und so kommt denn falls im letzten Frühjahr ein Gefeh im Reichstag angenommen die Norddeutsche Allgemeine Beitung" folgerichtig zu der erneut burch frische Truppen zu ergänzen! wurde, das den Herzog von dem persönlichen Erscheinen vor Gericht eindringlichen Frage, die im Jahre 1893 fo beweglich erhoben wurde: Daß die Erkrankungsziffer noch jest annähernd ebenso hoch ist entbindet. Wird aber bei dieser Vernehmung wenigstens der Ber - Wie denn im sozialdemokratischen Staat der Lohn für die Arbeits- wie im Juni, eröffnet sehr schlimme Aussichten für die teidiger der Angeklagten zugegen sein? Zweifellos hat er das Recht leistung bestimmt werden solle? Wie soll denn eine gerechtere Lohn- bevorstehende Regenperiode, die ja, wie wir vor einigen dazu, aber ein bürgerliches Blatt belehrt uns, daß Herr Rechtsanwalt verteilung eintreten, da heute schon alle Menschen gleiche Rechte Tagen schon ausführten, stets von heftigen Typhus Epidemien be­