Nr. 201.
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Ericheint täglich außer Montags.
Vorwärts
Berliner Volksblatt.
22. Jahrg.
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Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.
Schutz den Reptilien.
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Nicht genug damit, daß die deutsche bürgerliche Presse sich der eigenen Meinung begeben hat und abwechselnd ihre Anschauungen aus der Wilhelmstraße und vom Inferatenverleger bezieht so strebt die deutsche Regierung jetzt auch danach, die ausländische Presse zu Reptilien zu dressieren. Die deutschen Zustände vertragen teine Wahrheit mehr. Zwar ist Deutschtum Freiheit der Gesinnung und Betätigung, aber die Wilhelmstraße, das Preßbureau des modernen Grafen Bülow hält weniger vom Deutschtum, als von einer gut geleiteten öffentlichen Meinung.
Dienstag, den 29. August 1905.
selbst nach ihrer strengen Auffassung, nichts Bedenkliches geschrieben habe, sonst hätte sie mich schon früher ausgewiesen.
Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.
Das also war's: Der Herr Korrespondent hat die in Deutschs land jedem geläufige Wahrheit ausgesprochen, daß nur die sozialIch brauche wohl nicht zu wiederholen, daß ich keine antideutschen demokratische Presse unabhängig ist und ihrer Ueberzeugung gemäß Gefühle hege. Ich habe mir denn auch in diesen 20 Monaten schreibt. Er hat ferner mehr Sympathien für das deutsche Volt als für teinerlei Zwang auferlegt. Ich habe geschrieben, als ob nichts ge- irgend welche vom Zufall angewehte Minister geäußert, die man schehen war. Und auch jetzt, wo ich diese schöne und übrigens so nicht einmal, ohne zu schmeicheln, Mandarine nennen kann, weil sie gastfreundliche Stadt auf Befehl der preußischen Regierung für nicht wie in China irgend eines Befähigungsnachweises außer ihrer immer verlassen muß, tut diese für mich unerklärliche Haltung der Geburt oder ihrem militärischen Range oder ihrem Besitz bedürfen. Regierung keinerlei Abbruch an der Hochachtung und Sympathie, Das reizt den Löwen. welche ich dem deutschen Volke entgegenbringe, wobei ich aber darauf Wenn aber Herr Cazz noch irgend eines Beweises bedurft hinweisen will, daß ich immer einen strengen Unterschied gemacht hätte für die Unanständigkeit der bürgerlichen Presse, so brauchte habe zwischen Volk und Regierung. Ich weiß nun einmal, daß die er nur das Verhalten dieser Blätter aus Aulaß seiner Ausweisung Die deutsche Zeitung, die nicht ihre Unabhängigkeit an das preußische Regierung vornehmlich in der letzten Zeit gewohnt ist, beobachten. Die liberale(!), National- Beitung" meint, die AusBreßbureau verkauft, verliert die freilich wertlosen und verlogenen die besten Freunde des deutschen Volkes anzusehen und zu behandeln weisung sei zweifellos aus sehr triftigen Gründen" erfolgt und hat Informationen, aber Rudolf Mosse erträgt es natürlich nicht, wenn als die gefährlichsten Feinde man denke nur an Jaurès. tein Wort der Kritik für die von ihr wiedergegebene Methode August Scherl irgend einen Lataientratsch schon im Morgenblatt„ Als Trost beim Scheiden von einer mir sehr lieb gewordenen polizeilicher Zwangserziehung für ausländische Preßverschwörer, die bringt, während seine Leute erst im Abendblatt nachhinten. Wehe Arbeit nehme ich die Ueberzeugung mit, daß selbst die preußische durchaus nicht in der Wilhelmstraße den Schnorrer spielen wollen. dem Redakteur aber, der die Wege des diplomatischen Rechercheurs" Regierung wird erkennen müssen, daß ich beim Schreiben nie nach Offenbar findet dies liberale Organ gar nichts darin, wenn die freuzt! oben oder nach unten und auch nicht nach rechts oder links geschaut Polizei die Journalisten mit Gewalt regierungsfromm macht und Nun aber gibt es leider auch ein Ausland, das selbst vor den habe, sondern mich stets habe leiten lassen durch meine Ueberzeugung, betrachtet die Wahrheitsliebe des Holländers als unlautere Kon erhabensten Albernheiten, so in Deutschland passieren, teine Ehrfurcht nach Ehre und Gewissen, wie es einem niederländischen Journalisten furrenz und Geschäftsstörung für die einheimischen Vorzimmer verspürt. Wie ist dem Gesindel beizukommen? Freilich, es leben ziemt." Journalisten. Schutz der nationalen Arbeit der inländischen auch trefflich gesinnte Korrespondenten auswärtiger Blätter im Deutschen Reiche; diese lassen sich vom obersten Bändiger aller Reptile in Berlin sagen, welche öffentliche Meinung sie im Auslande zu haben wünschen, der telegraphiert diese Berliner Geheimrats überzeugungen an sein Blatt, und drahtwendend liest man dann wieder in Berlin , wie man in Wien oder sonstwo die neuesten Leistungen des Fürsten Bülow bewundert!
Aber, Gott sei's geflagt, nicht alle Ausländer denken so loyal. Es erdreisten sich auch etliche Schnorrer und Verschwörer, die Dinge in Deutschland mit eigenen Augen fich anzusehen, und dagegen hat jetzt der moderne Fürst Bülow ein probates Mittel erfunden: Wer so frivol ist, seine Ueberzeugungen nicht aus der Wilhelmstraße zu Beziehen, wer sich also, wie irgend ein russischer Anarchist" mausig macht, der wird ausgewiesen. Mit den Vertretern Rußlands ,
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Unser holländischer Korrespondent fügt hinzu: Ich gebe ihnen Reptile! das, was Herr Cazz van Aalten über seinen Fall schrieb, ohne Kommentar. Jch, der seine Briefe seit drei Jahren las, fann bestätigen, was er über seine Gefühle gegenüber Deutschland sagt.
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Er schrieb kritisch. Man kennt das. Bürgerliche Blätter, welche im Inlande immerwährende Kotaus bei den Großen machen, wenden ihre Kritik oft dem Auslande zu. Das erhöht die eigene Vortrefflichkeit. Ein solches gutgesinntes Blatt ist das Algemeen Handelsblad". das liberale Organ der reichen amsterdamschen Bourgeoisie, dessen Chefredakteur oft voller Bewunderung für Kaiser Wilhelm schwärmt. Diese Ausweisung, für welche hier niemand Verständnis haben kann, macht in Holland einen sehr schlechten Eindruck.
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W. Straßburg i. E., 27. August. ( Eig. Ber.) Eine Versammlung war es, wie sie Straß burg noch nicht erlebte. Und wenn Bebel sagte, man müsse es dem Katholikentag danken, daß er diese wundervolle Veranstaltung ermöglicht hat, so zeigte gerade der enthusiastische Die Motive, aus denen bürgerliche Blätter des Auslands über Beifall, das begeisterte Zurufen der Massen, das auf diese Englands und Amerikas sieht man sich vor; der Besitzer eines der die Zustände in den anderen Staaten radikal und wahrhaftig ur- Worte folgte, wie richtig diese Auffassung ist. 8000 Mengiftigsten deutschfeindlichsten Blätter, Herr Bennett, ist ja bei teilen, können uns hier nicht berühren. Von Bedeutung ist in erster chen hatten sich zusammengefunden, nicht aus äußerem Automobilrennen gefeierter Gaft des Hofes. Aber mit dem kleinen Linie, daß wir nun sehen, daß man in Deutschland geradezu 3wang, nein, getrieben durch innere, fest gegründete UeberHolland spaßt man nicht: wer in Holland aus Berlin selbständige erpresserische Mittel anwendet, um ausländische Journalisten zur zeugung, um den verehrten Führer der Sozialdemokratie zu hören. Leider mußte das weite Lokal schon früh polizei. Anschauungen verbreitet, der wird von der Polizei über die Grenze Gefügigkeit zu zwingen. Durch Androhung der schwersten Strafe, hören. Leider mußte das weite Lokal schon früh polizei. der administrativen Ausweisung, will man sie nötigen, die deutschen mußten. Auch von Orten der Umgebung waren viele Gäſte lich abgesperrt werden, so daß Tausende umkehren Dinge mit den Augen eines Wilhelmstraßen- Reptils zu sehen. Diese Methode ist aber nicht nur brutal, eines Kultur- eingetroffen. Schon bei den Begrüßungsworten Böhles zeigte staates unwürdig, sondern sie ist auch herzlich dumm. Einmal kann sich die Freude und die Begeisterung über die Versammlung. keine preußische Polizeimacht die ausländische Preſſe hindern, endenwollende Beifall- und Hochrufe, wie sie noch nie in StraßAls aber Bebel die Tribüne betrat, erschollen stürmische, nicht doch über Deutschland zu schreiben, was sie will. Es gibt schließlich endenwollende Beifall- und Hochrufe, wie sie noch nie in Straßauch Deutsche, die für ausländische Blätter schreiben, die sich sogar burg gehört worden waren. bei freieren Nationen von dem Zwang erholen, der sie hier bedrückt;
gebracht.
Unser holländischer Korrespondent schreibt uns:
Das„ Algemeen Handelsblad" in Amsterdam teilt mit, daß sein Berliner Korrespondent, Herr 2. Cat van Aalten, der seit vier Jahren für das Blatt in Berlin tätig war, von der preußischen Regierung den Befehl erhalten hat, binnen 14 Tagen das Gebiet
des preußischen Staates zu verlassen.
blad" wie folgt:
laffen habe.
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und die kann man nicht ausweisen.
Wait gespanntester Aufmerk
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Herr Catz van Aalten erzählt die Angelegenheit im Handelsſamkeit folgten die Massen nun den zweieinhalbstündigen Ausführungen unseres Genossen. Mit überzeugender Gewalt und " Heute mittag( 21. August) wurde mir im Polizeipräsidium", Aber noch in anderer Hinsicht ist dieses polizeiliche Zwangs- oft starker Leidenschaft geißelte der Redner die Politik des wo ich schriftlich zum Erscheinen eingeladen war, mitgeteilt, daß ich mittel zur Fälschung der öffentlichen Meinung unglaublich einfältig. Bentrums und warb unserer Sache neue Anhänger. als„ lästiger Ausländer" aus dem Königreich Preußen ausgewiesen war wird die bürgerliche Intelligenz durch diese Abfallpolitik des Denn wie verstand es unser prächtiger Redner, das Publikum Das Wort bestätigte sich wieder vom jugendlichen Greis. sei und daß ich innerhalb 14 Tagen das Staatsgebiet zu ver- Breßbureaus heillos forrumpiert und verblödet, aber dafür wirft mun Denn wie verstand es unser prächtiger Redner, das Publikum zu die unabhängige sozialdemokratische Presse als die alleinige un- 3 packen! Zuerst, als er den Dank an den Erbprinzen zu „ Diese Ausweisung hat folgende Vorgeschichte: bestochene Deffentlichkeit Deutschlands . Weiß einmal das In- und Löwenstein , dann, als er die römische Frage" auf die " Im Oktober oder November 1903 wurde ich, nachdem ich seit Ausland, woher die bürgerliche Presse ihre„ leberzeugungen" be- Leistungsfähigkeit des früheren Kirchenstaates hin in treffender zwei Jahren meine Berliner Korrespondenzen schrieb, zum Polizei- zieht, so verlassen sie sich lediglich auf die Information der sozial- war die von brausendem Beifall oft unterbrochene Charakteristik und in humorvoller Weise untersuchte! Und wie kennzeichnend präsidium geladen. Da wurde mir durch einen Beamten eine Mit demokratischen Presse. Das ist heute schon in hohem Maße des„ Christentums" jener Herren, wie es sich namentlich in teilung der Regierung vorgelesen, worin mir vorgeworfen wurde, der Fall. Die sozialdemokratische Bresse das ist der Spiegel, den der Arbeiterpolitik zeigt. Auch die von dem Abgeordneten " deutschfeindliche" Korrespondenzen zu schreiben; es wurde mir die nach Wahrheit verlangende Deffentlichkeit des In- und Aus- Gröber auf dem Katholikentag verteidigte, gottgewollte angedroht, daß ich bei Fortsetzung dieser meiner Tätigkeit ausgewiesen Landes zu Nate zieht. Ordnung" charakterisierte der Redner meisterhaft, ohne zu übergehen, daß für die Kirche immer diejenige Ordnung die " gottgewollte" gewesen sei, die ihren Zwecken genügt habe. Die Politik des Zentrums wurde aufs gründlichste erörtert, Die Politik des Zentrums wurde aufs gründlichste erörtert, die er als reaktionär und volksfeindlich nachwies. die er als reaktionär und volksfeindlich nachwies.
werden würde.
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So erreicht das Weltfyndikat des Preßbureaus auf die lustigste Ich machte den Beamten aufmerksam, daß hier ein Irrtum Weise das Gegenteil von dem, was es beabsichtigt: es will jebes vorliegen müsse. Ich hege keinerlei deutschfeindliche Gefühle. Im freiere bürgerliche Wort über deutsche Zustände gewaltsam verGegenteil. Es war gerade meine Sympathie für das deutsche hindern, und es bewirkt, daß die ganze Welt Deutschland im Lichte Bolt, die mich veranlaßte, als Korrespondent nach Berlin zu gehen. der Sozialdemokratic ficht. Wiederum bewähren sich unsere Feinde Offenbar war also die Regierung im Irrtum. Ihr Vertrauens- als unsere besten Agitatoren. mann" hatte sie nicht gut berichtet. Es war nämlich der Polizeibeamte, der über einen solchen ,, Vertrauensmann" sprach. Ich erbot mich, das zu beweisen.
Im Gegensatz zu dieser Politik begründete Bebel dann unter jubelnder Zustimmung der Versammlung die Auffassungen und Forderungen der Sozialdemokratie. So konnte Auch die Unabhängigkeit und Solidarität der bürgerlichen Presse er treffend und glücklich das Christentum der Reichen und das „ Der Polizeimann gab mir den Rat, mich an die Regierung wird durch den für Deutschland beschämenden Vorgang anmutig Christentum der Armen scheiden, von dem aber immer die selbst zu wenden. Diesem Antrage konnte ich nicht Folge leisten, da illustriert. Daß es dem Berliner Preßbureau gelungen ist, eine Armen Schaden haben. So gebe es in unserer Gesellschaft diese von mir doch eine Verpflichtung gefordert haben würde; und Rechtfertigung der Polizeitat in die" Deutsche Wochenzeitung für die nur ein Hüben und Drüben, zwei schroff getrennte Slaffen, Niederlande " zu bringen, ist nicht weiter verwunderlich. Hier erfährt Von diesem Gesichtspunkt aus wurden mit eindringlicher und ich wollte nach jeder Richtung hin unabhängig bleiben. eingehender Wucht die einzelnen auf dem Katholikentag erSein zweiter Rat war, der Regierung eine Anzahl meiner man auch die Gründe" der Austreibung: Artikel zuzuschicken. Diesen Rat zog ich in nähere Erwägung, habe " So lange wir uns zu erinnern vermögen, schilderte Herr folgten Darlegungen kritisch erörtert. Der Widerspruch Catz die deutschen Zustände grau in grau. Allein seit Mai dieses zwischen den Ausführungen unter sich und zwischen den Reden ihn aber nicht befolgt aus dem gleichen Grunde, aus dem ich den Jahres haben wir ihn dreimal der Gehässigkeit und Unwahrheit und den Taten des Zentrums wurde unter dem stetigen Beiersten Antrag abgelehnt hatte. geziehen, nämlich, als er den deutschen Journalistenstand in den
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Als ich das Polizeipräsidium verließ, sagte der Herr mit Nachbruck:
,, Also, Sie wissen es nun: das erstemal, wo Sie wieder einen antideutschen Artikel schreiben, werden Sie ausgewiesen, und das auf sehr kurzen Termin."
" Ich antwortete nichts und ging.
„ Seitdem habe ich nichts mehr von der Regierung oder der Polizei vernommen. Ich durfte also annehmen, daß die Regierung ihren Irrtum bemerkt hatte, bis ich gestern im Polizeipräsidium den Befehl erhielt, das Land zu verlassen.
" Jetzt gab es nichts mehr zu verhandeln; ich empfing einfach die Ausweisung und konnte gehen. Als ich nach den näheren Gründen fragte, fagte mir der Polizeihauptmann, daß er dazu kein Recht hätte, daß die Regierung feine Gründe angeben brauchte, ich könnte fie ja aber fragen.
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" Vermutlich haben meine letzten Artikel vielleicht die über die Polizei oder der über die Fleischnot die Regierung veranlaßt, ſo zu handeln. Indirekt hat sie oher anerkannt, daß ich seit 20 Monaten,
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Staub zog und nur die sozialdemokratische Presse als anständig fall der Menge bewiesen. An der Hand dieser Darlegung bezeichnete; als er den Einzug des fronprinzlichen Baares mit schilderte Bebel dann die gesamte politische Situation. hämischen Glossen begleitete, und dann noch, als er vor furzem Sehr interessant war die Unterbrechung durch den überdie Deutschen im Auslande mit unwahren Behauptungen ins wachenden Kommissar, als Bebel über die Marokko- An. Gesicht schlug. Man fühlte, daß diesen Angriffen ein förmliches gelegenheit sprach, die Angelegenheit gehöre nicht zum System zugrunde lag. Herr Cazz gesteht selbst ein, daß er stets Thema, das„ die politische Situation und der Katholikentag" einen scharfen Unterschied zwischen dem deutschen Volle und hieß. Die von Bebel in geistvoller Weise gegebene Antwort feiner Regierung gemacht habe. Ein solches Prinzip läßt sich in erweďte wieder stürmischen Beifall, namentlich als er aus Holland ja ganz leicht durchführen. Hier kann sich die einheimische, gegnerische Regierungspresse ja solche Gemütsentlastungen diesem Vorkommnis den Schluß zog: Wir müssen gegen alle ungestraft gestatten. Der Berichterstatter fürs Ausland, der dem firchliche und weltliche Autorität zu Felde zichen. Barteigezänke ferne stehen muß, sollte es aber nicht wagen, in das Die Versammlung hat die schönsten Aussichten verwirkeine oder andere Horn zu stoßen. Tät' ers, so würde sicherlich die licht, und es ist sicher der beste Wille aller Anwesenden geworden, Gesamtpresse über ihn herfallen und ihn anranzen:" Was gehen in der Sozialdemokratie die Aufgaben der menschlichen Ge dich unsere internen Angelegenheiten an?" Vor zwei Jahren rechtigkeit erfüllen zu helfen, die die Kirche unerfüllt gelassen hatte man überdies Herrn Caß gewarnt. Ihm war bekannt, daß hat. Dafür bürgt auch die nachhaltige Begeisterung, mit der Sie preußische Regierung nicht mit sich spaßen läßt; er selbst hat das Publikum am Schluß der Versammlung gegen den Kleries in ironischer Weise häufig bezeugt. Trotzdem fährt er fort, den Löwen in seiner eigenen Höhle zu reizen, indem er das Volk gegen kalismus für die Sozialdemokratie demonstrierte.
die Regierung ausspielt. Das ist, milde ausgedrückt, unvorsichtig.