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Nr. 8.

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Vorwärts

Berliner Volksblatt.

24. Jahrg.

Die Infertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Rolonel geile oder deren Raum 50 Pfg., für bolitische und gewerkschaftliche Vereins. und Bersammlungs- Anzeigen 30 Big. ,, Kleine Anzeigen", das erste( fett. gedruckte) Wort 20 Bfg., jedes weitere Wort 10 Bfg. Stellengesuche und Schlaf stellen- Anzeigen das erste Wort 10 Pfg., jebes weitere Bort 5 Pfg. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Inserate für die nächste Summer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist bis 7 Uhr abends geöffnet. Telegramm Adresse: ..Sozialdemokrat Berlin ".

Zentralorgan der fozialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernivrecher: Amt IV. Nr. 1983.

Die Landarbeiter

und ihre, guten Freunde".

II.

Donnerstag, den 10. Januar 1907.

Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69.

Fernsprecher: Amt IV. Nr. 1984.

Polizei und Staatsanwaltschaft verfolgt und be- blattes, das von zahlreichen preußischen Staatsanwälten und straft werden, und an dem Rohn des Kontrakt- Gerichten als durchaus geseglich anerkannt worden brüchigen will sich der Gutsbesitzer fch a dlo 3" halten, ist, auf Grund des Aufreizungsparagraphen erfolgte. was soviel bedeutet, als daß der Mann dann überhaupt keinen Lohn bekäme.

Würden diese Forderungen der Agrarier wirklich einmal Gesez, so wäre damit die alte Leibeigenschaft zum größten Aus der im ersten Teil dieses Artikels aufgestellten Rech - Teile wieder eingeführt, denn was daran noch fehlte, das mung erhellt, daß der Jahreslohn sich mit Einschluß der könnten die Herren aus eigener Machtvollkommenheit ganz Naturalien in den ostelbischen Gefilden für den Deputanten bequem selbst ergänzen. nur auf 500 bis 600 Mark stellt, und daß selbst unter den günstigsten Umständen, wenn man den Gewinn für verkauftes Vieh, Gemüse usw. hinzurechnet, das Jahreseinkommen des Randarbeiters nur 800 bis 900 Mark erreicht, und zwar bei einer 14. bis 16stündigen Arbeitszeit. Diese miserable Be­zahlung, verbunden mit schlechter Behandlung, ist der Haupt­grund der sogen. Leuten ot".

So also präsentieren sich die konservativen Großgrund befizer nebst den sonstigen Mitgliedern des Bundes der Land­wirte- bei& icht befehen als Freunde" der Land­arbeiter!

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Das Landgericht Görlig verurteilte am 2. Juni den Genoffen Expedient ißte zu einem Monat Gefängnis, weil er zu Gewalttätigkeiten aufgereizt habe. Das Reichsgericht verwarf am Dienstag die Revision des Angeklagten und bemerkte gegen den Verteidiger, er scheine von der Voraussetzung auszugehen, daß für den strafbaren Tatbestand eine Störung des öffentlichen Friedens erforderlich sei. Das sei falsch. Es bedürfe keiner Ausführung, daß eine Gefährdung des öffentlichen Friedens durch die Ver­breitung des Flugblattes herbeigeführt werden konnte. Das sei aus­reichend festgestellt.

Das heißt, es ist nicht nötig, daß sich jemand durch das Flug­In letzter Zeit versuchen sie auch noch besonders den blatt zu Gewalttätigkeiten gegen die herrschende Klasse hinreißen nstleuten, Käthnern und Deputatarbei. läßt, um eine Verurteilung zu begründen, sondern es genügt, wenn fern in der unverfrorensten Weise vorzuschwindeln, daß die Richter des Glaubens find, daß sich jemand durch das Flugblatt Aber noch mehr. Mit Fug und Recht läßt sich behaupten: diese einen erheblichen Vorteil" von den jeßigen hohen Vieh- au Gewalttätigkeiten früher oder später einmal hinreißen lassen Die Herren Großgrundbesitzer vertreiben bewußt und mit und Fleischpreisen hätten. Sie stellen es so dar, als müßten tönnte. Und das stellen" fie feft" auf Grund ihres sub­Abficht die einheimischen Landarbeiter aus den ländlichen gerade diese Arbeitergruppen den Agrariern besonders dank- jettiven Ermessens! Distrikten, einmal um sich die weitgehendste Staatshülfe bar fein, weil ja lettere durch ihre Brot- und Fleischwucher­3u erpressen, und dann um sich ihre ins Wanten ge- politik vornehmlich zu der jetzigen Fleischteuerung beigetragen ratene mittelalterliche Feudalherrschaft haben. Es ist dies ebenfalls eine hahnebüchene

Das Urteil tommt noch gerade recht zum Wahlkampf. Zwei

Wahlrechtsverweigerer!

Das Görliger Urteil, das das Reichsgericht am Dienstag be­brutale Zurückweisung auf gleiches Landtagswahlrecht

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Schmach des Dreiklaffenunrechts

über Oftelbien zu sichern. Daß nämlich die Agrarier be- Spekulation auf die Dummheit. Wohl trifft aufgaben ruft es uns ins Gedächtnis: Es gilt in dieſem Wahl­deutend bessere Löhne zahlen können, ist längst einwandfrei es zu, daß hin und wieder solch ein Arbeiter ein oder zwei fampf die Bahn frei zu machen für nachgewiesen. Es steht fest, daß infolge der volksfeind Schweine aufziehen und zum Verkauf bringen kann. Meiften- eine Reform der deutschen Justiz an Haupt und Gliedern lichen Liebesgaben und Brotwucherpolitit teils wird den Gutsarbeitern aber nur die Haltung eines und Gericht zu halten über die unserer deutschen Reichsregierung der ländliche Grundbesitz Schweines für den eigenen Fleischbedarf gestattet, weil das und besonders der Preis für die Güter und Rittergüter napp bemessene Deputat für die Aufzucht während der letzten Jahre durchschnittlich um die Hälfte, mehrerer Schweine gar nicht ausreicht. Die teilweise sogar um mehr als das doppelte des früheren Wertes Haltung von Zuchti duen ist den Arbeitern ebenfalls viel. ſtätigt hat, ruft bie gestiegen ist. Damit haben sich naturgemäß die Ein- fach kontraktlich direkt untersagt. Den Verkauf von nahmen der großen Landwirte ganz bedeutend erhöht. Tros Ferkeln zu möglichst hohen Breisen will der Gutsherr eben der Forderung des Proletariats alledem sträuben sie sich nach wie vor gegen eine zeitgemäße el bit betreiben und ihn nicht etwa feinen" Arbeitern Aufbesserung der Landarbeiterlöhne. Die Herren wissen überlassen. Im Gegenteil, er wünscht" sehr dringend, daß der Arbeiterschaft ins Gedächtnis zurück, erinnert fie aufs neue eben, daß der Staat ihnen hilft, wenn sie schreien, feine Beute das eine zur Aufzucht gestattete Fertel zum an die schreien und nochmals schreien über die Not der Marktpreise von ihm faufen. Wenn nun die Leute schließ Landwirtschaft". Und so verlangen sie nichts mehr und nichts lich von dem einen mühsam großgezogenen Schlachtschwein, und an die weniger, als daß der Staat ihnen alljährlich eine aus um noch ein paar Groschen Bargeld mehr in die Hände zu militärischen Rüstungen gegen friedliche Wahlrechtsdemonstrationen! reichende Zahl von Soldaten gegen wenige Groschen Ent- bekommen, auch die Schinken und Nackenstücke verkaufen, schädigung als Erntearbeiter zur Verfügung stellt, und zwar so darben sie sich den Erlös dafür doch am Am 25. Januar darf nicht nur zur Seit der Kornernte, sondern auch zur Heu eigenen Munde ab. Wo bleibt da der erhebliche Bor gewählt werden! kein offener und kein geheimer Wahlrechtsverweigerer ernte im Vorsommer und zur Kartoffel- und teil" selbst bei den gegenwärtigen teuren Fleischpreisen? Sie Rübenernte während des Herbstes, ja womöglich auch müssen ja schon das junge Ferkel dem Gutsherrn um so noch zur Landbestellung während des Frühjahrs; biel teurer bezahlen, als die Mehreinnahme beim Vom Verkommen des Freifinns haben die Großagrarier erst dieses Ziel erreicht, dann sind sie Berkauf der Schinken ausmacht, ganz abgesehen davon, daß hat der gestrige Tag ein besonders beweisträftiges Zeugnis gegeben. obenauf. Die Agrarier bemühen sich geradezu, die einheimischenschweines entäußern. Am liebsten würden sie die Schinken Fabrik des Vertriebs patriotischer Zeitschriften", Berlin SW., fie fich aus Not gerade der besten Stüde ihres Schlacht. Bahlreiche empörte Buſchriften wiesen uns gestern auf die Tatsache hin, daß der Berliner Bolts- 8eitung" ein Flugblatt aus der Randarbeiter von dannen zu treiben, indem sie alljährlich und den Nackenbraten jedenfalls selber essen und nicht beilag eine Tatsache, die uns freilich auch ohnedem nicht ent­Sunderttausende bon billigen und bedürf verkaufen. Doch daß sie zum Verkauf gezwungen find, dafür gangen wäre. Denn das Aeußere und der Inhalt diefes Flugblattes nislosen Russen, Galiziern, Ruthenen und sorgt eben wieder der Gutsherr durch den niedrigen Lohn. t terart, daß seine Verbreitung einfach eine Beleidigung jedes talienern nach Deutschland hereinholen. Diese Leute, Aber auch der Vorteil für diejenigen Arbeiter, die wirklich denkenden Wählers ist und daß ein Einverständnis mit dem deren Genügsamkeit" in den agrarischen Zeitungen in über- ein oder zwei Schweine ganz verkaufen können, ist ein mehr Gebrauch eines solchen Kampfmittels geradezu ein Hohn schwänglichen Worten gepriesen wird, machen den einheimi wie fragwürdiger. In der Zeit der Mast benötigen fie eben auf alles bedeutet, was die Berliner Bolts- Zeitung" bislang zu ver­schen Arbeitern durch ihre Billigkeit und Bedürfnislosigkeit auch des Mast korns, denn lediglich mit Drank und Kar- treten behauptete. Selbst unter Berücksichtigung des Umstandes, daß natürlich eine unerträgliche Konkurrenz. Ja, die Agarier toffelschalen läßt sich fein Schwein fett machen. Das Korn die Bolts- Zeitung" gegen den Abmarsch der Freifinnigen ins koloniale gehen noch weiter. Schon haben sie eingeführte Reger als aber müssen sie kaufen, während es der Gutsherr selber ager nicht zu protestieren gewagt hat, erſchien es doch fast un­landwirtschaftliche Arbeiter auf verschiedenen Gütern be- hat. Durch die Getreidezölle ist jedoch das Korn hergeben sollte. glaublich, daß sie sich zur Verbreitung eines solchen Flugblattes schäftigt, und in letzter Beit tragen fie fich sogar mit dem ebenfalls derartig verteuert, daß der Vorteil beim Ver- Richtig brachte denn auch die, Bolts- Beitung" am gestrigen Abend fauberen Plan, chinesische Kulis in Massen nach Deutschland kauf der Tiere auch für diese Arbeiter durch die erhöhten die Meldung, daß ihrer Redaktion das Flugblatt nicht vorgelegen hereinzuschleppen und diese auf der niedersten Kornpreise so gut wie wett gemacht wird. Within ergibt sich habe, daß die Expedition allein die Schuld an der Beilegung trage Se u I tu rſt ufe ſtehenden Söhne des himmlischen Reichs" als Arbeiter in der Landwirtschaft zu verwenden. Was das daraus, daß nicht die Arbeiter, sondern lediglich der Gutsherr, und daß, wenn die Redaktion Kenntnis davon gehabt hätte, die Bei­als Arbeiter in der Landwirtschaft zu verwenden. Was das der sowohl die Ferkel als auch das Masttorn zur freien Verlegung unterblieben wäre. für die einheimischen Landarbeiter bedeutet, geht zur Gefügung hat, den Vorteil aus den hohen Fleischpreisen Die Berliner Bolts- Zeitung" erscheint bekanntlich im Verlage nüge aus der Tatsache hervor, daß die Chinesen überall, wo einheimit. Das liebe Rindvieh aber kommt für die Arbeiter des Herrn Moffe. Und Herr Moſſe must fein Verlagsrecht auf seine fie bisher auch eingeführt wurden, wie in Amerika , Australien , als Berkaufsobjekt so gut wie gar nicht in Betracht, es sei eise. Ob die Redaktion der Bolts- Beitung" ihn daran hätte hindern Südafrika usw. den dortigen weißen Arbeitern gegenüber denn, daß es sich in Ausnahmefällen bei Instleuten um eine als die schlimmsten Lohndrüder aufgetreten sind. alte Stuh handelt, die verkauft wird, um einem jüngeren Demokraten Daß sie aber, die trotz allem, was heute einem wirklichen doch noch ein an ihr nicht gefallen würde Sie sind eben mit einem geradezu lächerlichen Tagelohn und Tier Plaz zu machen. Doch den Agrariern ist jest jedes Stück demokratische Tradition zu wahren hat, sich mit diesem einigen Händen voll Reis zufrieden, nehmen mit den aller­elendesten Wohnstätten vorlieb und stellen weiter keinerlei Freunde" zu zeigen. Je plumper der Schwindel, Blid darauf geworfen hat. Die erste Seite zeigt im Bilde die Auf­elendesten Wohnstätten vorlieb und stellen weiter feinerlei Mittel recht, um sich den Landarbeitern als wohlwollende Flugblatt nicht identifizieren mag, versteht man, wenn man einen Ansprüche ans Leben. lösung des Reichstages am 18. Dezember- eine begeisterte Menge Unsere Agrarier haben aber noch mehr Trümpfe in der desto besser für fie. So meinen sie wenigstens. Bülow zu, Hand. Sie müssen natürlich befürchten, daß sowohl die Jeder Tagelöhner, jeder Instmann, jeder Deputat- nationaler" Abgeordneter jubelt dem Fürsten Stellung von Soldaten als Zwangsarbeiter wie auch die arbeiter, Hofgänger oder Dienstknecht, sofern er seinen Verber das Kaiserliche Defret in der Hand hält indessen Darüber steht zu lesen Einfuhr von Chinesen einen Sturm der Entrüstung im stand gebraucht, müßte sich infolgedessen schon aus reinem nicht fehr bedeutend aussieht trop des historischen Moments. " Das erlösende Wort". ganzen Lande hervorruft. An Sympathie hat das Agrarier. Selbsterhaltungstrieb ganz von selbst sagen, daß er von einem Kandidaten des Bundes der Landwirte niemals tum ja ohnehin schon bei der übrigen Bevölkerung Deutsch etwas anderes erwarten kann, als vermehrte Ausbeutung und Bülow als legte vor der Auflösung an den Reichstag gehalten hat, Auf den beiden Innenseiten folgt dann die Rede, die Fürst lands so gut wie nichts mehr zu verlieren. Deswegen tun Unterdrückung und damit zunehmende Not und graues Elend die Rede, worin der Bitatentangler versichert, es handle sich bei der die Herren auch so, als würden sie aus" patriotischen Gründen" sowohl auf die Chinesen als auch vielleicht" auf für sich und seine Familie. Nur eine Partei tritt rückhalts Abstimmung um die Waffenehre", um unsere Stellung in der Soldaten verzichten, wenn nun wenn die Regierung die los und ernsthaft für die Interessen der Landarbeiter ein, Belt", um unser Ansehen". einheimischen Landarbeiter wieder in das mittelalterliche und das ist die Sozialdemokratie, die stets offen und unge­Trotz dieser eindringlichen Mahnung und Bitte hat das Zentrum Hörigkeitsverhältnis zurückführen und sie gesetzlich den schminkt die volksfeindlichen Pläne des Junkertums an den Agrariern zur willkürlichsten und schrankenlosesten Aus- Pranger stellt und dem Volke zeigt, was es von der agrarischen im Berein mit den Sozialdemokraten unseren tapferen Soldaten beutung überantworten wolle. Sie fordern deshalb die Auf- Sippe zu erwarten hat. Mögen die Landarbeiter deshalb die in den wasserlofen Gebieten Afritas das Notdürftigste versagt. beutung überantworten wolle. Sie fordern deshalb die Aufrichtigen Lehren daraus ziehen und am Wahltage ihre langen heißen Ringen mit den Hottentotten gewonnen ist, soll hebung oder wenigstens die Beschränkung der Freizügigkeit richtigen Lehren daraus ziehen und am Wahltage ihre was durch ungeheure Opfer an Blut und Gut in dem jahre hebung oder wenigstens die Beschränkung der Freizügigkeit Stimmen einmütig für die Kandidaten der Sozialdemokratie preisgegeben werden. Umsonst soll die Mühe und Arbeit, umsonst und die polizeiliche Bestrafung des Kontraktbruchs mit gleich­zeitiger Schadensersaspflicht der Landarbeiter unter Ein- abgeben.

"

behaltung des Lohnes. Das heißt: Sie wollen, daß den Landarbeitern das Recht genommen werde, sich anderweitig Arbeit zu suchen und den Wohnsiz zu wechseln; vielmehr

Wahlkampf.

0

fönnen?

Der Tert fährt dann fort:

all die Opfer sein! Der Farmer soll wieder schutzlos den mord­gierigen Banden preisgegeben, sein Hab und Gut aufs neue den Räubern überantwortet werden! Das Zentrum und die Sozial­demokratie wollen es so.

Am 25. Januar foll es sich zeigen, ob das auch der Wille ber

deutschen Nation ist. Wenn sie will, bleibt die Auflösung des Reichs­

tages für alle Zeit eine Erlösung.

sollen diese gefeßlich gezwungen werden, in ihren ange. Eine Erinnerung an die preußische Wahlrechtsschmach stammten" ländlichen Wohnorten womöglich zeitlebens zu bleiben, damit sie den Grundbesizern stets Der Görliger Wahlrechtsflugblatt Prozeß zur beliebigen Verfügung stehen und zu den stand am Dienstag borm Reichsgericht an. Görlig teilt be­Böhnen arbeiten müssen, die ihre Herren" tanntlich mit Magdeburg und dem pommerschen Städtchen Stargard für angemessen erachten. Entzieht sich dennoch jemand den Ruhm, bie Städte Preußens zu sein, wo eine Verurteilung der agrarischen Ausbeutung durch die Flucht, so soll er durch wegen des sozialbemokratischen Wahlrechtsflug lumuwandeln.

Nicht mehr der Fraktionsmensch hat jezt die Entscheidung über das Wohl und Wehe des deutschen Boltes in der Hand, sondern der Wähler selbst, an ihm ist es, das erlösende Wort in Die rettende Tat"