Nr. 122.
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rideint täglich außer Montags.
Vorwärts
Berliner Volksblatt.
24. Jahrg.
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Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69.
Fernsprecher: Amt IV. Mr. 1983.
Der Bäcker- Streik.
Mittwoch, den 29. Mai 1907.
Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69.
Fernivrecher: 21mt IV. r. 1984.
das
Ob ich durch Boykott oder Unterschrift zugrunde gehe steht in meines Gottes Hand. Er ist noch derselbe, Allmächtige und Ewige. Ihm vertraue ich. Halleluja.
Aber ich mache Sie aufmerksam, daß Gott es nicht ungestraft geschehen läßt und daß Er einst Rechenschaft von Ihnen fordert.
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Sie fordern mich zur Unterschrift auf ich fordere Sie auf Retten Sie Ihre Seele, ehe es zu spät ist. Geben Sie fich dem Herrn Jesus zu eigen und Sie werden glücklich sein- schon in diesem Leben und Frieden, Frieden, wirklichen Herzensfrieden für Ihre geängstete, unruhige und unstete Seele finden. Schon in dieser Nacht kann Gott Ihre Seele fordern! Stellen Sie sich auf Seine Seite und Sie werden gesegnet sein. 1. Kor. 1, 18. Gott segne Sie! M. Gerlach, Bädermftr. Huffitenstr. 38.
Ruin sein, wenn sie den freien Tag gewähren und den paritätischen Arbeitsnachweis anerkennen. Die Vorstände müssen die Einsicht ihrer Mitglieder doch recht niedrig einschäßen, wenn sie meinen, daß ihnen solche Redensarten geglaubt werden. Aber die Innungsführer Jekt ist auch im Bäckergewerbe der Kampf ausgebrochen. müssen ja ihre Gefolgschaft fennen. Wie schon bei früheren GeMonatelang hat sich der Bäckerverband bemüht, den Kampf legenheiten, so wird auch in dem Jnnungsflugblatt wieder die zu vermeiden. Es ist ihm nicht gelungen. An dem dünkel- Behauptung aufgestellt, der freie Tag fönne nicht gewährt werden, haften Eigensinn furzsichtiger Innungsführer scheiterten alle weil gar nicht so viele Aushilfskräfte vorhanden wären, wie als Bemühungen, den Frieden aufrechtzuerhalten. Schuld der Erfaz an den freien Tagen gebraucht würden. Diese Behauptung ist durch die Arbeiter längst widerlegt worden. Sie haben zahlenInnungsführer ist es auch, daß der Konflikt, welcher schließ- mäßig nachgewiesen, daß in größeren Betrieben Aushülfen überlich zum Streit führte, überhaupt entstanden ist. Hätten die haupt nicht nötig sind, und daß die verhältnismäßig fleine Innungsmeister ehrlich gehalten, was sie vor Jahresfrist mit Bahl von Aushülfskräften, welche in fleinen Betrieben gedem Bäckerverband vereinbarten, dann wäre der Friede im braucht werden, jederzeit vorhanden sind. Es sind eben nur die Bädergewerbe überhaupt nicht gestört worden. Solange der unerheblichen Mehrkosten, welche die Meister scheuen. Das kommt Vertrag mit den Innungen und dem Bäckerverband bestand, auch in dem Innungsflugblatt deutlich zum Ausdruck. Gegen den Einer, der den Herrn Jesus Christus lieb hat und wünscht, ist er von einem großen Teil der Meister umgangen worden paritätischen Arbeitsnachweis fucht das Flugblatt dadurch Stimmung baß noch viele unsterbliche Seelen gerettet werden. D. D. und die Organe der Innungen, besonders die Sprechmeister zu machen, daß es den Meistern vorredet, in demselben wollten nur die Agitatoren des Verbandes das Wort führen, die Meister aber Dem handschriftlichen Seelenrettungsruf des frommen Bäder waren es, welche der Umgehung der Vertragsbestimmungen lämen dadurch völlig unter das Joch des Verbandes, dem sie auf Borschub leisteten, ja sogar solche veranlaßten. Das gilt Gnade und Ungnade überliefert wären usw. Wit solchem meisters, der anscheinend ein Heilsarmeesoldat ist, lagen noch besonders von dem Kost- und Logiswesen. Nach dem Schwindel sucht man die Meister aufzubezen gegen die gerechten einige gedruckte Bibelsprüche bei. Sie sprechen aber nicht davon, Vertrage follten die Gesellen nicht mehr im Hause Forderungen des Verbandes. Für die Bädermeister, welche den daß auch die Befreiung der Mitmenschen aus Elend und Jammer des Meisters Rost und und Logis dafür aber natürlich von den Innungsvorständen verbreiteten Unsinn glauben follten, eine Christenpflicht ist. Der fromme Bäckermeister denkt auch nicht einen entsprechend höheren Lohn erhalten. Nur auf sei bemerkt, daß in einem paritätischen Arbeitsnachweis der Gefellen daran, daß ein christliches Gebot fagt: Sechs Tage sollst Du arbeiten, verband gar nicht die Herrschaft führen kann, ebenso wenig aller- am siebenten aber sollst Du ruben, und daß der Herrausdrücklichen Wunsch des Gesellen durfte ihm noch dings die Innung. Der paritätische Arbeitsnachweis wird von
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Roft und Logis gewährt werden. Die Sprechmeister( Arbeits einer gleichen Anzahl Meister und Gefellen geleitet unter dem Bor- gott, den Bädermeister Gerlach so brünstig verehrt, hinsichtlich des bermittler) der Innung kehrten sich nicht an diese Bestimmung. fig eines Unparteiischen, der weder Meister noch Gefelle ist. So ist Feiertagsgebotes teine Ausnahme für Bädergesellen Nicht der Wunsch des Gesellen, sondern das Verlangen des also die Gewähr für eine wirklich unparteiische, beiden Teilen gerecht macht. Meisters war für sie maßgebend und so vergaben sie nach werdende Arbeitsvermittelung gegeben. Die Inmungsvorstände wie vor Arbeit unter der Bedingung, daß der Gefelle beim verdrehen den Sinn des Wortes Parität, um die Meister gruselig zu Meister Kost und Logis nimmt, sobald der Meister das ver- machen und selber die Herrschaft zu behalten. langte. Dadurch wurden natürlich alle Gesellen, welche eine eigene Wohnung, einen eigenen Hausstand haben, geschädigt, denn für sie blieben meist feine Arbeitsstellen übrig.
Ein Obermeister als Terrorist.
Reinidendorf, 25. Mai 1907.
Sehr geehrter Herr Kollege!
Es ist mir mitgeteilt, daß Sie bereits seit längerer Zeit in Borfigwalde etabliert find, ohne sich bei der Bäcker- Zwangsinnung, welcher diefe Ortschaft angehört, gemeldet zu haben. Ihr Beitrag muß von dem Tage der Eröffnung Ihres Geschäfts bezahlt werden. Ich ersuche Sie daher, Ihre Anmeldung zur Innung innerhalb brei Tagen zu bewerkstelligen, widrigenfalls ich gezwungen bin, Sie mit 20 m. in Strafe zu nehmen.
Gleichzeitig ersuche ich Sie höflichst, bei der jetzigen Lohnbewegung nicht Bewilligungen einzugehen, welche den gefaßten Beschlüssen der Innung zuwider laufen, es müßte auch dann Bestrafung eintreten. In Erwartung recht baldigen Bescheides zeichnet Kollegialisch grüßend
Liebing, Dbermstr., Residenzstr. 150.
gültig zu beschließen, ob die Berliner Bäcker in den Streit eintreten wollen oder nicht. Schon von Mittag an strebten die Bäckergesellen dem Lokale zu. Fanden doch im Laufe des Nachmittags nicht weniger als drei Versammlungen nacheinander statt. Zuerst tagte eine Versammlung der Gesellenausschußmitglieder sowie der Vertrauensmänner und Funktionäre des Bäckerverbandes. Dieselben sprachen sich für den Streik aus. Dann wurden ihnen durch die Verbandsleitung Verhaltungsmaßregeln für den Kampf gegeben, deren Beachtung auf das strengste verlangt wird. Von allgemeinem Interesse ist eine Vorschrift, welche zeigt, daß sich die Streifleitung ihrer Verantwortlichkeit gegenüber den bewilligenden Meistern und dem Publikum voll bewußt ist und daß sie streng auf Disziplin hält. Die Vorschrift lautet:
Die Proklamierung des Streiks. Schon manche für das Partei- und Gewerkschaftsleben wichtige Versammlung ist in Freyers Festfälen- bekannter unter der alten Bezeichnung Kellers Saal in der KoppenHerr Liebing, Obermeister der Bäckerinnung Reinidendorfstraße abgehalten worden. Gestern war die Stätte wieder Derartige Praktiken, welche die Arbeitnehmer im Bäcker- und Umgegend, sandte einem Bäckermeister in Borsigwalde folgenden der Schauplatz eines bedeutsamen Ereignisses. Es galt endgewerbe hindern, aus einem mittelalterlichen Abhängigkeits- Brief: verhältnis endlich herauszukommen, fönnen nur ausgeübt werden, solange die Innungen den Arbeitsnachweis in der Hand haben und so über ein Mittel zur rücksichtslosen Beherrschung und Ausbeutung der Gesellen verfügen. Vom Standpunkt der Innungsmeister ist es daher verständlich, wenn sie sich mit Hand und Fuß sträuben, die Alleinherrschaft in der Arbeitsvermittelung aufzugeben und eine Vertretung der Gesellen als gleichberechtigten Faktor mitreden zu lassen. -In dem Tarifvertrage war bestimmt, daß zum 1. April 1907 ein aus gleichen Zeilen an Meistern und Gesellen verwalteter Arbeitsnachweis- also ein paritätischer- eingerichtet werden soll. Als nun die Zeit heranrückte und die Schlichtungstommission über die Errichtung des paritätischen Arbeitsnachweises verhandelte, da zeigte es sich, daß die Meister gar Die zu den neuen Bedingungen in Arbeit geheenden Kollegen Db der Obermeister berechtigt ist, gegen jemand, welcher der dürfen unter feinen Umständen aus nichtigen, nebensächlichen nicht daran dachten, einen im wirklichen Sinne des Wortes Gründen die Arbeit wieder aufgeben. Sie haben vielmehr alles paritätischen Arbeitsnachweis einzuführen. Nach wie vor sollte Innung noch gar nicht angehört, eine Strafe festzusetzen, ist mindestens aufzubieten, um durch Zuverlässigkeit und Geschicklichkeit in der der Arbeitsnachweis ein Organ der Innungen sein, er sollte eifelhaft. Die Gewerbeordnung spricht nur von Ordnungsstrafen, Arbeit die Achtung des Meisters zu erringen. Entstehen aber trotzunter der Herrschaft der Innungsvorstände verbleiben. Eine welche die Innung gegen ihre Mitglieder festiegen tann. dem Differenzen, so ist unter allen Umständen erst die Streifleitung größere Bahl meistertreuer Gesellen und eine verschwindend Zweifellos aber hat Herr Liebing und fein Obermeister und auch anzurufen. Wer in Bäckereien, deren Inhaber die Forderungen fleine Zahl von Verbandsvertretern wollte man, so zu sagen in Strafe zu nehmen, welche den Gesellen etwas bewilligen, was feine Innung das Recht, Mitglieder, geschweige denn Nichtmitglieder bewilligten, leichtsinnig und ohne Grund sder wohl gar mutwillig als Dekoration, allenfalls an der Verwaltung des Arbeitsdie Arbeit aufgibt, oder durch grobes, flegelhaftes Benehmen, Uns pünktlichkeit in Arbeit usw. seine Entlassung herbeiführt, hat nachweises teilnehmen lassen. Die Verbandsvertreter in der der Innung oder deren Vorstand nicht paßt. Hier handelt es sich feinerlei Unterstützung zu erwarten, vielmehr wird die StreitSchlichtungskommission konnten sich diesen offenbaren Bruch um eine Bewegung zur Erlangung günstigerer Lohn- und Arbeitsleitung gegen folche Kollegen mit aller Strenge vorgehen. der Vereinbarungen natürlich nicht gefallen lassen. Sie ver- bedingungen", welche unter die§§ 152 und 153 der Gewerbeordnung Nach der Versammlung der Vertrauensmänner fand eine langten die sinngemäße Ausführung der Vertragsbestimmung. fällt. Mit seiner Drohung, den Meister in Strafe zu nehmen, wenn Die Meister verweigerten das beharrlich und deshalb kam es er Bewilligungen eingeht, welche den Beschlüssen der Innung Mitgliederversammlung des Bäckerverbandes statt. In ihrer zuwiderlaufen, hat Obermeister Liebing gegen den§ 153 der Hand lag die endgültige Entscheidung darüber, ob gestreift zum Abbruch der friedlichen Beziehungen. Seitdem war der Bäckerverband unausgefekt bemüht, den Gewerbeordnung verstoßen und er muß bestraft werden, wenn die werden solle oder nicht. Die Abstimmung erfolgte geheim Konflikt durch Verhandlungen unter unparteiischer Leitung Justiz die Handlungen der Arbeitgeber nicht mit anderem Maße und ohne jede Beeinflussung. Jedes Mitglied legte beim beizulegen. Er schlug hierzu das Einigungsamt des Berliner messen will, wie sie die Arbeiter in solchen Fällen mißt. Uebrigens Eintritt in den Saal feinen Stimmzettel in einen geschlossenen Gewerbegerichts vor. Die Innungen lehnten das ab. Dann hat auch die Innung ihre Befugnisse überschritten, wenn sie sich Kasten, so daß die Abstimmung schon vor Eröffnung der Verschlug der Verband den Oberbürgermeister von Berlin als als Janung durch Beschlüsse oder Handlungen an der Lohnbewegung fammlung beendet war. Der Verbandsvorsitzende AIIunparteiischen Vermittler vor. Auch diesen Vorschlag wiesen beteiligt. die Innungen zurück. Jede Möglichkeit, unter unparteiischer Leitung zu einer Verständigung zu kommen, war dem Bäckerberbande nunmehr abgeschnitten. Er sah sich also gezwungen, die eigensinnigen Bädermeister durch den Streit zur Anerkennung dessen zu zwingen, was sie vor Jahresfrist durch Vertrag versprochen, aber nicht gehalten haben.
Abschaffung von Kost und Logis beim Meister. Ein Mindest- Wochenlohn von 23 M. Paritätischer Arbeitsnachweis.
Ein freier Tag in jeder Woche.
Das sind die Forderungen, für welche die Berliner Bäcker jett kämpfen. Bei den ersten drei Forderungen handelt es sich nur um Gewährung dessen, was im Vertrag bereits festgelegt war. Nur die Forderung des freien Tages ist neu. Daß sie im höchsten Grade berechtigt ist, bedarf keiner Begründung. Aber gegen diese Forderung, ebenso wie gegen die Einrichtung des paritätischen Arbeitsnachweises wenden sich die Innungsführer mit ganz besonderer Heftigkeit. Es will ihnen nicht in den Kopf, daß auch im Bädergewerbe endlich mit längst überlebten Reſten mittelalterlich- zünstlerischen Einrichtungen aufgeräumt werden soll. So muß ihnen denn der Streit, den die gesamte Arbeiterschaft tatkräftig unterstützen wird, zeigen, daß man Kulturforderungen nicht für alle Zeit unterdrücken kann.
Agitation der Junungsvorstände.
Die Vorstände der Bäderinmungen von Berlin und den Vororten haben an die Meister ein Flugblatt versandt, um sie zur Ablehnung der Forderungen zu veranlassen. Das suchen die Vorstände dadurch zu erreichen, daß sie den Meistern vorreden, es würde ihr
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Der gute Zon" in Bäckermeisterkreisen.
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mann schilderte in großen Zügen die Vergänge, welche zum Kampf gedrängt haben. Er teilte mit, daß bereits 205 Meister mit 700-800 Gesellen die Forderungen bewilligt haben, Auf die Forderungen, welche der Bäckerverband an die Meister während im Jahre 1904 am Tage der Streiferklärung erst bersandte, find manche unflätige Antworten eingegangen. Die Leute. 53 Bewilligungen eingegangen waren. Die Stimmung, welche sich in unanständigen Ergüffen gefielen, haben natürlich nicht welche die Versammlung beherrschte, ließ keinen Zweifel über ihren Namen genannt, sondern sich hinter falschen Namen oder den Ausfall der Abstimmung; dennoch wurde die Verkündung gänzlicher Anonymität versteckt. Eine Postkarte, die dem Verbande des Resultats mit Spannung erwartet. Ein Beifallssturm zuging, lautet: durchbrauste den dichtgefüllten Saal, als Allmann bekannt Ich möchte Sie höflichst ersuchen, anständige Bädermeister gab: Es sind 1900 Stimmen für und 4 gegen nicht mit Sozialdemokratische Wische zu belästigen sie wandern ja sen Streit abgegeben. doch bloß ins Feuer oder sonst wohin. Da müßte ja gar kein
Respekt mehr in der Welt herrschen, wenn man solchen Quatsch Damit hatten sich die organisierten Bäcker Berlins so gut anerkennen wollte. Es wäre besser, Sie würden arbeiten als Ge- wie einstimmig für den Streit erklärt. Daß die Bäcker für fellen aufheben, und ihnen das Geld abnehmen, und zur Faulheit ihre gerechten Forderungen kämpfen wollen, war entschieden. anhalten. Die Männer sind heutzutage schon faul genug, denn Nun galt es noch zu bestimmen, wann der Kampf eröffnet an Arbeit ist noch keiner gestorben, Arbeit stärkt, aber Rumtreiben werden soll. und Vergnügungen besuchen, das macht trant.
Eine Bäckermeistersfrau. Einen noch feineren Ton wie der Verfasser dieser Karte fchlug jemand an, der am Sonntag ein Ferngespräch mit dem Verbandsbureau anknüpfte und sich so vernehmen ließ:
Wie kommen Sie dazu, uns immer wieder Forderungen zu schicken. Wir haben schon wische genug." Sierauf die Rüdfrage: Wie ist denn Ihr Name?" Die Antwort lautete: Ach, lecen Sie mich in den...
Ein Brebiger am Badtrog.
Diese Entscheidung hatte die öffentliche Versammlung zu treffen, welche nach Schluß der Mitgliederversammlung eröffnet wurde.
Es fanden sich noch einige hundert Nichtmitglieder ein. Saal und Galerien waren nun von einer dichtgedrängten Menge gefüllt und auf allen Gefichtern lag entschlossene Stampfesstimmung. Die letzte Entscheidung ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer kernigen Rede des Verbandsleiters etichols beschloß die Versammlung einstimmig, sofort in den Streit einzutreten. Allgemeine
Eine wohltuende Erheiterung nach manchem Merger ist auf dem Heiterkeit erregte die Mitteilung, daß zu derselben Zeit, wo Verbandsbureau durch diese Epistel ausgelöst worden: Herrn C. Hezschold!
weit mehr als 2000 zielbewußte Bädergesellen den Streit beschlossen hatten, eine große Protestversammlung" der Antwortlich Ihres Briefes teile ich Ihnen mit, daß mein Leben meistertreuen Gesellen tagte, die von 36 Mann besucht war, meinem Gott geweiht ist. welche ihre Meistertreue dadurch bekundeten, daß sie sich gegen