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Nr. 18.

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Berliner Volksblaff.

25. Jahrg.

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Zelegramm Adresse: ,, Sozialdemokrat Berlin".

Zentralorgan der fozialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69.

Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.

Säbelhiebe statt Brot.

BO

Mittwoch, den 22. Januar 1908.

Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.

von Schuhleuten. Revolvergespickt, säbelumgürtet bieten die mit dem Polizeifäbel Bearbeiteten wurden furchtbar zugerichtet. Sicherheitsbeamten" die wohlwattierte Männerbrust kühn den Ein Bassant erhielt am Kopfe so schwere Verlegungen, daß gefährlichen Bliden unbewaffneter Bassanten dar. Kopfschüttelnd das Gehirn bloß lag.

dreißig bis vierzig

fragt man sich vergeblich, was eine solche Polizeidemostration foll! Aus Angst, sistiert zu werden, eilte er davon, bis er am Leffing­Die zahlreichen Ausländer in Berlin freilich, welche in der Theater ohnmächtig zusammenbrach. Borübergehende nahmen fich Die frivolen Hezzereien der, Nordd. Allgem. 8tg." und des Conservativen Zeitungsgelichters haben ihre Früchte getragen. Nähe des Schlosses zahlreicher als anderwärts fich zusammenfinden, des Unglücklichen an und brachten ihn ins Krankenhaus, woselbst Abermals ist Blut geflossen. Abermals hat der Polizeifäbel rüd- schütteln nicht die Köpfe, sondern erörtern, je nachdem ironisch der Arzt den Zustand als bedenklich erklärte. Ein anderer Zeuge berichtet, daß ein junger Mensch, der einen fichtslos dreingeschlagen! Abermals find harmlose Straßenpassanten oder befriedigt, die Lage eines Staates, der so sinnenfällig selbst jedermann demonstriert, wie groß in ihm die Kluft Schuhmann anflehte, ihn doch gehen zu laffen, mit dem Säbel nicdergefäbelt worden! Das ist kein Wunder, wenn man bedenkt, daß von dem zwischen Regierenden und Bolt ist. Man vergleicht bearbeitet wurde. Schäßungsweise wird die Zahl der Verletzten auf Bolizeiminister im Abgeordnetenhaus selbst die äußerste" die Lage Preußens mit der Rußlands vor dem japanischen Kriege, Die und erörtert ernsthaft die Frage, ob Deutschland mit seinem politisch Dem einen der Bauarbeiter wurde der Arm durch Schärfe gegen Straßendemonstrationen angefündigt wurde. Nordd. Allgem. 8tg." hatte gerade noch in noch in den zerrissenen größten Bundesstaat an der Spize, wohl in der Lage angegeben. letzten Tagen ebenfalls ein schärferes Dreinhauen angekündigt: fei, im europäischen Konzert die Rolle weiter Bluse und Hemd hindurch blutig geschlagen. Auf einen Hof hatten sich vor dem Wüten der Polizei etwa fünf Leute geflüchtet; die man werde Demonstranten nicht mit Samthandschuhen zu spielen, die es bisher gespielt hat! Gestern waren die Absperrungen um das Schloß wieder be- doppelte Zahl von Schuhleuten stürmte den Hof und trieb sie mit anfassen. Und die agrarische Bresse vollends hatte geradezu dazu aufgefordert, möglicherweise sogar blaue Bohnen zu fonders start. Der Kaiser selbst weilte in Kiel , das Modelleiner Säbelhieben hinaus. Dieser Angriff war um so widerfinniger, als Sturm wird sie ernten! verabfolgen, trozdem ja nach dem 12. Januar die Deutsche Tages- neuen Kaiserjacht zu besichtigen. Das leere Schloß niemand der Aufforderung, fich zu entfernen, Widerstand leistete. zeitung" das Wort geprägt hatte, daß man nach, Spaßen" nicht aber bewachte die Berliner Polizei. Alle Brüden zur Kaiser - Die Regierung fäet Bind pardon! Museums- Insel! waren von starken Polizei­mit Browning Pistolen schieße!

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Insel

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872

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Die Stimmung war also durch die Hege der offiziösen und Aufgeboten besett, ebenso die Zugänge zum Schloß durch die Polizeiattacke im Hause der Metall­arbeiter.

fommen wollten,

worden!

Man

harrte

Jm Verbandshause der Metallarbeiter, in der Charitéstraße 3,

Der Verbandsbeamte Ge­

halboffiziöfen Presse erzeugt der Breite und Brüderstraße. Die Absperrung wurde besonders scharf Demonstrationen, die da kommen sollten. Seit dem 12. Januar aufrechterhalten auf der Kaiser- Wilhelm- Brüde. Immerhin war war die Polizei in fieberhafter Erregung. An jedem Tage wartete fie eine modifizierte. Die Schußleute wiesen nicht jeden, fie von neuem auf die Straßendemonstrationen. Da sie nicht sondern nur nach ihrer Meinung Arbeitslose" zurüd. Als haben sich gestern Ereignisse abgespielt, die man im friedlichen bildete man sich ein, daß wenigstens am Maßstab diente ihnen offenbar für die Frage der Gefährlichkeit Berlin für unmöglich halten sollte. Polizeibeamte, oder wenigstens 21. Januar, dem Tage der Arbeitslosenbersammlungen oder Ungefährlichkeit die Aeußerlichkeit, ob jemand mit oder Personen, die man ihren Uniformen nach dafür halten mußte, find Gelegenheit zum Einhauen für die Schuhleute gegeben werde. ohne gestärkten Kragen daherkam. Da unsere Berliner Ar- in das Haus eingedrungen und haben Menschen, die dort auf Er­Die sozialdemokratische Partei machte allerdings den Herren beiterschaft bekanntlich Wert darauf legt, sich äußerlich sauber und öffnung des Bureaus warteten oder sonst zu tun hatten, attadiert einen Strich durch die Rechnung. Sie dachte gar nicht abrett zu präsentieren, wurden gerade die ärgften Revolutionäre" und mißhandelt. Vom Karlsplay her kam der Trupp Uniformierter daran, die Arbeitslosenverfammlungen, die mit der vielfach hindurch gelassen, zurückgewiesen aber die politisch ungefähr mit blanker Waffe angestürmt. Ein Berittener fam mit seinem Wahlrechtsbewegung nicht das mindeste zu tun haben, zu Straßen- lichen Elemente, die erst in der Hochkonjunktur der letzten Jahre Pferde durchs Tor auf den Hof und hielt dort Wacht. Die anderen fundgebungen zu benutzen! Im Gegenteil. Sie fündigte an, aus rückständigen Gegenden von der Industrie herangezogen, noch sechs oder acht Mann stürmten mit einem Leutnant voran die Treppen hinauf, immer mit gezogenem Säbel. daß die Genoffen vor Straßendemonftrationen ge to arnt würden. die Schale zurüdgebliebener Stultur an fich trugen. Immerhin, trop der Maßnahmen der Polizei war es bis zum Der Erfte, den sie niederschlugen, war ein junger, aber erst Außerdem hatte sie den Versammlungsleitern die Weifung gegeben, vor allen Straßenansammlungen der Versammlungsbesucher aus Schluß der Versammlungen und noch lange nach Beendigung der augereifter Metallarbeiter aus Bosen, der gekommen war, unt felben zu feinerlei Zwischenfällen gekommen. Der offiziöse Be- fich beim Verbande anzumelden. drücklich zu warnen! Die Zusammenstöße, die trotzdem stattgefunden haben, haben richt des Wolfffchen Telegraphen- Bureaus fagt über den Verlauf noffe Blumenthal machte dem Leutnant Borhaltungen. Wie fönnen Sie den Mann so schlagen! Er hat ja nicht also mit der sozialdemokratischen Partei oder mit dieser Versammlungen folgendes: das geringste verbrochen!" der Wahlrechtsbewegung nicht das mindeste zu ,, Wenn Sie nicht ruhig sind, kriegen Sie auch noch Ihre Senge", tunt. Diese Warnung vor Straßendemonstrationen bedeutet aber war die Antwort. Blumenthal gab jedoch den Versuch nicht auf, nicht den geringsten Milderungsgrund für die Polizeiattacke auf friedliche dem Polizeileutnant die Situation flar zu machen. Da wurde er Straßendemonstranten! Zu zahlreicheren Aufzügen ist es ja auch gar plöglich nicht gekommen. Wenn sich ein paar hundert Arbeitsloser zufällig an der Gurgel gepadt, hingeworfen, geschlagen zusammengefunden, so hatte die Polizei nicht den mindesten und schließlich zur Wache gebracht. Ein zweiter Verbandsbeamter, Grund, gegen sie mit der Wucht einzuschreiten, die das Alle Berichte, die uns über die Vorgänge in und vor den Genosse Wüde, der gesehen, wie sein Kollege mißhandelt wurde, Massaker vom 21. Januar auszeichnete. Db es sich um De­monstrationen oder um zufällige Ansammlungen handelte, ist voll Versammlungslokalen zugingen, und die wir in der Beilage versuchte nun seinerseits den Leutnant von der Torheit des polizei­ständig gleichgültig! Wenn die Schloßwache aufzieht, bringen, besagen dasselbe. Erst am Nachmittage, örtlich lichen Vorgehens zu überzeugen. Da zudte der Leutnant den Degen fommt es ebenfalls zum Auflauf. Wenn eine Hofequipage und zeitlich ohne Zusammenhang mit den Versammlungen, kam auf ihn, zwei Schußleute taten desgleichen, und man hätte ihn vorfährt, findet sich das Publikum zu Hunderten zusammen. Warum es dann zu Szenen, die das Blut in den Abern erstarren ließen, vielleicht niedergestochen, wenn er sich nicht ins Arbeitsnachweisbureau Die eiserne Tür, die sie schleunigst schlossen, hätten also nicht auch Proletarier, Arbeitslose, Opfer unseres zu Borkommnissen, für die die Berliner Polizei nie eine Ent- geflüchtet hätte. schützten die Beamten und Arbeitslosen des Verbandes vor weiteren heutigen Klassenstaates, das Recht, sich zu einigen Hunderten zusammen- fchuldigung finden wird! Angriffen! zufinden. Die Tägl. Rundschau" beziffert die Zahl der Arbeits­losen in Groß- Berlin auf 60 000. Ist es da ein Wunder, wenn sich

Berlin , 21. Januar. Die neun Arbeitslosen- Bersammlungen, in den heute vormittag sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete gesprochen haben, und die von etwa 12 000 Personen besucht waren, haben einen ruhigen Berlauf genommen. Der Aufforderung der Redner, nach Schluß der Versammlungen ruhig auseinander­zugehen, und der Polizei keinen Anlaß zum Einschreiten zu geben, wurde überall Folge geleistet.

Wir haben darüber etwa folgendes festgestellt:

Andere Personen hatten sich wo anders hin geflüchtet. In den

einige Hunderte zuſammenfinden? Und dürfen diese Hundert Ein neues Blutbad in den Straßen Segersaal kamen zwei Arbeiter und eine Frau, die im Hauſe war,

nicht etwa die Straßen ebenso gut benugen wie der Mob mit Seidenhüten, wie die oberen Zehn­tausend, die sich bei Ordensfesten oder sonstigen Gelegenheiten

int viel größeren Massen ansammeln?

Berlins.

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um für ihren Mann Beiträge zu zahlen, gestürzt. Die Frau war totenbleich vor Schreck. Die Sezer schloffen natürlich ihren Saal ab. As die Polizei in der geschilderten Weise eine Weile für Ordnung gesorgt hatte, zog sie von dannen. Gegen abend sah es im Arbeitsnachweisbureau aus wie in einem Lazarett.

Zu furchtbaren Attaden auf friedlich dahinziehende Berfonen Bon Störungen des Verkehrs fonnte keine Rede ist es gestern nachmittag gegen 3 und 4 Uhr zwischen der Nach den fein. Ganz unmotiviert, vielleicht veranlaßt durch die standalöse Hetze Marschall - und Kronprinzen Brücke gekommen. der offiziösen und der halboffiziösen Presse, stürzte sich die Polizei auf uns gemachten Mitteilungen sollen die Mezeleien selbst die Bier junge Leute mit verbundenem Kopf, andere mit anderen die harmlosen Spaziergänger und mit einer Rücksichtslosigkeit ohne Vorgänge am 12. Januar an der Friedrichsgracht in den Verwundungen faßen da herum und erhielten Kaffee und Butter gleichen wurde eingehauen! In der Absicht, dem Proletariat seine Straßen- Schatten stellen. In der belebten Friedrichstraße hatte sich brot zu ihrer Stärkung. Elf seien in der Charité verbunden demonstrationen ein für allemal auszutreiben, schlug man auf völlig lange nach Schluß der Versammlung eine Anzahl Personen worden, sagte man, die teils auf der Straße verwundet worden Unbeteiligte los! zusammengefunden, die zwanglos dahingingen. Aus einem Hause waren. Als wir später am Schiffbauerdamm entlang gingen, hörten Für eine der Hauptattacken der Polizei wird als Milderungs- der Friedrichstraße erschienen mit einem Male etwa 25 Schutzleute, grund wiederum geltend gemacht, daß ein, Schuß" gefallen sei. die die Dahinziehenden durch die Karlstraße und die Luisenstraße wir heftiges, entrüstetes Schelten in einem Grünkramfeller. Es war Es handelt sich wiederum um den famosen Signalschuß, der auch über die Marschall- Brücke das rechte Ufer des Schiffbauer- Damms der Besiger des Geschäfts. Am Nachmittag, so erzählte er uns, an der Friedrichsgracht am 12. Januar abgegeben worden sein soll. hinuntertrieben. Von der Kronprinzenbrücke kam indes den Dahin- habe seine Tochter ihm gesagt, es tämen so viele Menschen daher. Aber das offiziöse Depeschenbureau besigt diesmal wenigstens ziehenden bereits ein Trupp Polizeimannschaft entgegen, so daß Der Mann ging hinaus, um seine Aepfelfiepe hineinzuholen, damit die Scham, zu erklären, die Detonation sei wohl von einem Feuer- dieselben mun fie nicht etwa von der Menge umgestoßen werde. Raum hat er wertstörper erfolgt. Aber die Polizei hieb diesmal nur umso draußen den Korb angefaßt, stürzten Schußleute mit blankem Säbel twütender auf die auf ihn, schlugen ihn in den Nacken, daß er die Treppe hinunterfiel. Massen ein! 70 ist es nicht so zugegangen,

vollständig eingeteilt

der Polizei selbst zusammengefeilten waren. Hier wurde nun furchtbar auf die Menge eingehauen, so daß sich in furzer Zeit an einzelnen Stellen wahre Heute, am Mittwoch, wird die Wahlrechtsinterpellation Blutlachen der sozialdemokratischen Partei verhandelt. Alle Barlamentarier, die bildeten. Am Neubau des Operetten- Theaters staute fich die Menge noch einen Funken von Schamgefühl befizen, werden sich mit und konnte weder vorwärts noch rückwärts. Eine Anzahl suchte auf dem ungeheuerlichen Straßenterrorismus des Herrn dem Neubau Zuflucht, doch die Polizei verfolgte die Flüchtlinge und Borries und feiner agrarischen und scharfmacherischen Hinter­männer befassen müssen, die ihm in der Presse in den letzten Tagen ihre Direttive gegeben haben.

hicb rücksichtslos auf sie ein.

Ja, ein etwa 20 Mann startes Kommando Schuhmannschaft drang unter Führung eines Polizeileutnants in den Neubau ein und hieb Die sogenannte Volksvertretung wird zu befunden haben, ob mit blanker Waffe über die an der Affäre völlig unbeteiligten dort die Straße nur für reiche Müßiggänger da ist, oder auch arbeitenden Stuffateure, Rohrleger und andere Arbeiter her, sie auf­arbeitenden Stuffateure, Rohrleger und andere Arbeiter her, fie auf für das Bolt! Wenn schon die Kleidung eines Proletariers, der fordernd, den Bau zu verlassen. Einige von den Leuten hatten Mangel eines Stehumfalltragens für die Polizei hinreichenden Anlaß Verlegungen erhalten, die ihnen mittels Polizeifäbel beigebracht bieten soll, auf solche Passanten einzuhauen, so wäre das eine Prokla- worden waren. mierung der wüftesten trassen Säbelherrschaft, die sich denken läßt! Die Volksvertretung wird Farbe zu bekennen haben! geholt und furchtbar geschlagen.

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Auch Leute, die fich in andere Häufer flüchteten, wurden heraus­

Der Not- Schuß.

Seit beinahe vierzehn Tagen befindet sich Berlin im Be­Tagerungszustande. Die Vertreter der herrschenden Klasse ber- Just zu derselben Zeit, als die Polizei gerade bei der Arbeit" sichern, die Demonstrationen des Volfes machten auf sie teinen war, fiel mit einmal ein Schuß das offiziöse Depeschenbureau Eindruck. Ihre Sicherheits"-Maßnahmen strafen ihre Worte spricht von der Explosion eines Feuerwerkskörpers, worauf Rügen. Noch immer ist das Schloß umstellt von einer dichten Kette bie Polizei um so wütender einhieb! Eine Anzahl der

meinte der Mann. Er hatte den Krieg mitgemacht, aber bei allen Grausamkeiten des Krieges nicht gesehen, daß man wehrlose Menschen niederschlug!

Faule Ausreden!

Unsere Feststellungen, daß ein Teil der preußischen Breußen überhaupt nichts wissen will, sucht Zentrumsfraktion vom Reichstagswahlrecht für Sie Märkische Volkszeitung" einfach durch ungeniertes bleugnen zu entfräften. Sie schreibt:

Worauf gründen sich nun die gegnerischen Angriffe? Zue nächst auf den Umstand, daß der Zentrumsantrag nicht von allen Abgeordneten der Fraktion, unterschrieben war. Das sagt nichts. Im Zentrum besteht kein Fraktions­3wang; man seht hier unter Anträge mur die Namen der anwesenden Abgeordneten; darauf beruht es, daß nicht sofort alle Namen unter dem Antrage standen; im Laufe der nächsten Tage sind aber noch eine ganze Anzahl von Abgeordneten dem Antrage beigetreten. Sobald sie in Berlin waren, unter­schrieben sie: die Gegner wissen dies so gut wie wir; aber trok