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Nr. 103.

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Berliner Dolksblatt.

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Telegramm Adresse: ., Sozialdemokrat Berlin ".

Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands .

Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69.

Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.

Der Weltfeiertag.

Sonntag, den 3. Mai 1908.

Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.

mich bisher gehindert, mein Versprechen bom zweiten Januartag einzulösen." Antwort: Die Entscheidung sei noch nicht gefallen, weil der Wortlaut der von uns vor dem Schöffengericht ge­sprochenen Säße nicht zu ermitteln gewefen sei; sie würde beschleunigt werden, wenn ich mich entschlösse, den in meinem Auftrag von Reichsstenographen hergestellten Verhandlungs­bericht für ein paar Tage der Anklagebehörde zu leihen. Natürlich sei ich dazu nicht verpflichtet; denn das Stenogramm könne ja Waffen gegen mich oder gegen Bernstein liefern. Ich bin nicht gewohnt, mich den Konsequenzen meines Tuns zu entziehen, und werde Ihnen deshalb sehr gern das unkorrigierte Stenogramm senden; ich weiß, daß ich damit auch im Sinn meines Ver­teidigers handele." Am vierzehnten März lagen die fünfhundert Folioseiten im Amtszimmer des Herrn Oberstaatsanwaltes. Mit höflichem Dank für die Bereitwilligkeit kamen fie mir zurück. Noch keine Anklage."

Unüberwindbarkeit. Ueberall war die Feier imposant. Es gibt mit Ausnahme der Türkei kein Land mehr in Europa , in dem am 1. Mai nicht der Gedanke des Sozialismus, der Gedanke der internationalen Solidarität verkündet wird. Und wie in Europa , so ist der 1. Mai gefeiert worden in den Ver­Wieder ist gestern überall, wo der Kapitalismus seinen einigten Staaten und überall in der Welt, wo Kapital und Siegeszug entfaltet hat, das Fest des Sozialismus gefeiert Arbeit sich in unversöhnlichem Gegensatz gegenüberstehen. worden, dieses Fest, in dem alles lebt, was das Proletariat Der Maigedante, der Gedanke des Sozialismus marschiert. heute will und was es einst vollenden wird. Wo sonst das Und wie der Gedanke des Sozialismus heute die Welt um­Proletariat tämpft, da zwingt es die Notwendigkeit des faßt, so wird der Sozialismus einst die Welt erobern. Zages, um einzelne Forderungen zu kämpfen, mühselig Schritt vor Schritt vorzubringen und sich im Tageskampfe bessere Bedingungen für die kommenden Kämpfe zu er- Herr Tienbiel und Herr Harden. ringen. Aber ftets lebt in dem Bewußtsein der Kämpfer der Gedanke, daß all diese Sorgen und Mühen, all Die preußische Strafjustiz ist die leistungsfähigste der Welt. dieses Ringen und Streben, die unvermeidlichen Rückschläge Sie übertrifft an Gründlichkeit und Schnelligkeit selbst die wie die notwendigen Siege, daß dies alles nur geadelt ist Strafrechtspflege Sr. Majestät des Schahs Mohammed Ali Daraus scheint Herr Maximilian Harden zu folgern, daß durch den Siegespreis, der den Kämpfern endlich werden muß: von Persien . Erst 12 Tage sind seit jener Sigung des Ifenbiel gegen den Eulenburger nicht ran" wollte. Wir die Eroberung des Reiches der Freiheit, in dem die Menschheit, Münchener Schöffengerichts vorüber, in der die Zeugen Ernst vermögen ihm darin nicht beizutreten". Er weiß immer erlöst von den hindernden Fesseln der Klassemunterschiede, und Riedel unter Eid aussagten, daß Fürst Phili noch nicht, wie das Pflichtbewußtsein, der kategorische mit starter Hand und vollem Bewußtsein ihre Wirtschaft Eulenburg mit ihnen gewisse feruelle Experimente be- Imperativ Kants Rants unseren Staatsanwälten ins Blut regelt, das Reich, in dem die Entfesselung der Produktions- gangen habe, und doch hat dieser kurze Zeitraum übergegangen ist und sie ohne Unterschied der Person träfte nicht mehr die Schrecken der Krise, sondern die höchste genügt, nicht nur in der Berliner Staatsanwaltschaft zu ihren Anklagen treibt. Nur Geduld, Fürst Phili Befriedigung aller Kulturbedürfnisse der gleichen und freien den Verdacht zu wecken, daß vielleicht Fürst Phili entrinnt seinem Richter nicht vorausgesetzt natürlich, Menschheit bedeutet. Aber am 1. Mai gelten alle einen Meineid geleistet haben könnte, sondern sie sogar auf daß nicht etwa das Gericht zu der Ueberzeugung kommt, Gedanken der arbeitenden Massen dem Ziele allein. diesen Verdacht hin dazu zu bewegen, eine Voruntersuchung bei Fürst Eulenburg wären zeitweilig seine freien Willensträfte Vergessen sind für Augenblic die Sorgen zu beantragen. Ja noch mehr, das Gericht hat diesem An- ausgeschaltet natürlich immer nur dann, wenn er sich Ver­des Tages, und, indem sie in die Zukunft schauen, trag fofort stattgegeben und schon am Donnerstag eine gehen gegen§ 175 gestattete. genießen die politisch Entrechteten und ökonomisch Unter- Gerichtskommission unter Führung des Untersuchungsrichters drückten von heute einen turzen Moment lang das Glück Landgerichtsrat Schmidt nach Schloß Liebenberg entsandt. Das ,, Berl. Tagebl." veröffentlicht in seiner letten Nummer jener Zukunft. So ist der Maitag aufs innigste verflochten Als die Kommission auf Schloß Liebenberg eintraf, lag den Urteilsinhalt des Münchener Schöffengerichts im Harden­mit allem, was in dem modernen Proletarier nach vorwärts Fürst Eulenburg im Bett und war trant. Medizinalrat prozeß. Von Interesse sind darin die Feststellungen über die strebt, mit allem, was an Hoffnungen und Kampfesmut in Dr. Hoffmann untersuchte den Fürsten und stellte fest, daß er schon Glaubwürdigkeit der Zeugen Riedel und Ernst: seinem Herzen wohnt. Und so ist dem Arbeiter sein Mai- seit längerer Zeit an Neuritis( Nervenentzündung) und einer fest zu einem Bedürfnis geworden, das ihm niemand mehr schmerzhaften gichtischen Strankheit leide und nicht transport­

rauben kann.

einen

Darauf

fähig sei. Dem Fürsten wurde in aller Form mitgeteilt, daß Gerade das aber ist es, was die bürgerliche Welt nicht gegen ihn die gerichtliche Voruntersuchung wegen Verdachts versteht und nicht verstehen tann. Der Kapitalismus begreift des wissentlichen Meineids eröffnet sei. Landgerichtsrat überhaupt nur, was er errechnen kann. Immer wieder fragen Schmidt vernahm darauf den Fürsten über, die ihn zur Laft selbst die Wohlmeinenden, warum denn die Arbeiterklasse mit gelegten strafbaren Handlungen. Die Vernehmung dauerte folcher Hartnäckigkeit an dem Gedanken ihrer Maidemonstration etwa eine halbe Stunde. Nach der verantwortlichen Ver­festhält, die ja doch so wenig greifbare Vorteile bringe. Die nehmung des Fürsten nahm die Gerichtskommission eine Bürgerlichen verstehen noch zur Not einen Streit um Ver- Durchsuchung in den Zimmern des Fürsten vor, die jedoch türzung der Arbeitszeit oder Erhöhung des Lohnes, ob ergebnislos verlief und nichts Belastendes ergab. wohl sie schon da nur das rein Rechnungsmäßige begreifen wurde über die Amtshandlungen der Gerichtskommission ein und meist vergessen, daß der Streit für den Proletarier nicht Protokoll aufgenommen und die Kommission fehrte nach Berlin nur mehr Nahrung und mehr Schlaf, sondern vor allem erhöhte zurück. Teilnahme an allen Gütern der Kultur bedeutet. Aber sie In der Voruntersuchung befindet sich also die Sache schon; verstehen diesen Eintagsstreit nicht, an den sich keine und es ist deshalb nach den bisherigen Untersuchungen Forderungen fnüpfen, weil sie von dem Glücksgefühl und der mit ziemlicher Sicherheit darauf zu rechnen, daß sie auch noch Glückssehnsucht des Proletariers feine Ahnung haben können, mal aus der Voruntersuchung herauskommen wird. obwohl es doch dasselbe Gefühl ist, das Goethe- Faust als höchstes pries: Mit freiem Volk auf freiem Grunde stehn! Was wissen, was tönnen denn jene davon wissen, daß am 1. Mai und durch den 1. Mai in Millionen von Proletariern jenes befreiende Bewußtsein erwacht, in dem sich die Sklaven der alten Welt als die Schöpfer der neuen Gesellschaft fühlen

und erkennen lernen.

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Die Aussagen der Zeugen Georg Riedel und Jafob Ernst er. schienen dem Gericht vollkommen glaubwürdig. Georg Niebel ift ein Mensch mit einer sehr rauhen Außenseite. Er hat eine große Anzahl von Vorstrafen wegen Körperverletzung, groben Un­fuges, unter anderem auch wegen Beleidigung erlitten, weil er feinem Temperament und seinem jähzornigen Naturell offenbar niemals Bügel anzulegen gelernt hat und gegen jede vermeintliche oder wirkliche Unbill, die ihm widerfährt, in rücksichtslöser Weise aufbrauft und vorgeht.... Niedels ganze Erzählung mit einer Unmenge von Einzelheiten, wie fie der raffinierteste Lügner kaum erfinnen und der gewandteste Betrüger nicht mit solcher Fertigkeit, Sicherheit und Widerspruchslosigkeit zum Vortrag bringen tönnte, machte den Eindrud unbedingter Glaub würdigkeit. Rücksichtslos gegen sich und andere schilderte Riedel sein ganzes Vorleben und alle die Vorgänge mit Eulen burg . Keine an ihn gestellte Frage ließ ein Bögern, Schwanken oder Suchen nach Ausflüchten erkennen. Mit der urwüchsigen Naivität, die den Grundzug seines Charakters bildet, gab er über alles, auch das für ihn selbst Beinlichste unumwunden Auskunft, und dieser Eindruck der unbedingten Glaub würdigkeit seiner Angaben wurde noch dadurch bes stärkt, daß für ihn jedes Motiv zu einer unwahren Angabe wie etwa Geldgier, Haß, Rachsucht, Streben nach Anerkennung­fehlte.

Budem fand die Aussage Riedels eine mächtige Stüße und Bestätigung in den Angaben Ernsts. Die Art und Weise, wie die Bekundungen des Zeugen Ernst zustande kamen, schließtjeden 8 weifel an ihre Glaubwürdigkeit aus. Der Zeuge, der sich als junger Bursche zu den von ihm bekundeten Unjittlich­teiten verleiten ließ, ist seitdem zu einem vermöglichen und hoch angesehenen Bürger Starnbergs geworden.

Liberal- ultramontaner Block.

Vielleicht kann man sogar dem Herrn Oberstaatsanwalt fenbiel den Vorwurf machen, daß er seinen Entschluß, die Voruntersuchung zu beantragen, ein wenig übereilt hat; denn wie über die Vorgänge genau unterrichtete Blätter behaupten, hat Herr Isenbiel nicht mal die Aften des Münchener Schöffengerichts abgewartet, die wahrscheinlich infolge der Langsamkeit der Münchener Justiz, die bekanntlich an Firigkeit Aber wenn das Bürgertum die Maifeier nicht versteht, so an die Berliner lange nicht heranreicht noch immer nicht hat doch sein Instinkt es diesen Tag hassen gelehrt. Und mit in Berlin eingetroffen sind. Nörgler, die die Vorzüge der Recht. Denn ihm müssen jene Leute unheimlich scheinen, preußischen Strafrechtspflege nicht einzusehen vermögen, be­die gegen den Widerstand seiner ungeheuren Macht haupten zwar, daß die Berliner Staatsanwaltschaft die tein Opfer scheuen, um für die Idee des Sozialismus Zeugnis Aften( d. H. das Sitzungsprotokoll und das Urteil, weitere Atten ablegen zu können, für diesen Sozialismus, der die Aufhebung sind nicht da) gar nicht zur Einleitung der Voruntersuchung der bürgerlichen Herrschaft bedeutet. Und so suchen sie alles braucht; sie hätte ja nur telephonisch in München daranzusehen, um gerade an diesem Tage die Arbeiterschaft bezüglich des Wortlauts und und der Glaubwürdigkeit der niederzuhalten, ihr gerade diesen Tag zu nehmen. Allein, Beugenaussagen anfragen können. Aber die, die so sprechen, wie immer ist auch diesmal der Versuch vergeblich gewesen, begreifen erstens nicht, wie sehr die bedächtige Gründlichkeit obwohl gerade diesmal es für die Arbeiterklasse besonders zur Marime der preußischen Strafjustiz gehört, und zweitens Daß zwischen Liberalen und Zentrumsleuten, die sich schwer war, die würdige Feier des Tages durchzusetzen. nehmen sie fälschlich an, ein Berliner Oberstaatsanwalt hätte sonst wie Wasser und Feuer zu hassen pflegen, ein mindestens Herrscht doch im Reiche des Kapitalismus wiederum die Strise mit nötig, sich moderner Verkehrsmittel zu bedienen. ebenso gutes Einverständnis herrscht wie zwischen Liberalen allen Schrecken der Arbeitslosigkeit, die Krise, die die Macht Selbst die Mitteilungen, die Harden im letzten und Konservativen, sofern es um die Knechtung der Arbeiter der Unternehmerorganisationen aufs neue stärft. Besonders Heft der Zukunft" über die Bedächtigkeit des Herrn geht, das beweist u. a. folgendes Erlebnis aus dem vorigen in Deutschland haben die Unternehmer wieder all ihre Oberstaatsanwalts Isenbiel macht, bermögen feinen Jahre, das wir zu Nuß und Frommen aller Landtagswpähler Machtmittel gegen die Arbeiter in Bewegung gesetzt. Die richtigen Preußen von der Ansicht abzubringen, daß die hier in Erinnerung bringen wollen. Arbeiterflasse hatte keinen Grund, gerade in diesem Jahre preußische Strafjustiz der des Mohammed Ali von Persien an Mitte Juni 1907 erzählte unser Solinger Partei­eine besondere Machtprobe herbeizuführen. Trotzdem darf Pfiffigkeit und Schnelligkeit noch immer um einige Nasenlängen organ, die Bergische Arbeiterstimme", daß feit etwa Jahres­gesagt werden, daß auch das Strifenjahr 1908 der Maifeier voraus ist. Harden erzählt nämlich: frist in Wiesdorf im unteren Kreise Solingen ein feinen Schaden zugefügt hat. Sie ist in keinem geringerem Als Justizrat Bernstein die Zumutung, dem edlen Fürsten i unger Kaplan namens Effer tätig war, dem das Elend Umfange gefeiert worden als je zuvor, und das läßt er- zu Eulenburg Abbitte zu leisten", lächelnd abgelehnt hatte, der dortigen, in den Bayerschen Farbwerken fronenden Ar­warten, daß ihre Fortschritte in fünftigen, günstigeren wurde ich von dem Herrn Oberstaatsanwalt ersucht, Seiner beiter zu Herzen ging. Er fing an, in dem stockkatholischen Jahren um so größer sein werden. Gerade in Deutsch - Durchlaucht eine Ehrenerklärung zu geben. Das konnte ich nicht; Orte die Scharen zu sammeln. Den Gewinn hatte zunächst land wird es besonders deutlich, wie der Gedanke versprach aber, nach bester Straft an der Aufhellung des Tatbestandes das Zentrum; ein tatholischer Arbeiterverein entstand, der der Maifeier nicht etwa von außen an die Massen heran- mitzuwirken; und fügte hinzu:" Ich rechne dabei auf energische katholische Volksvereine nahmen an Mitgliedern zu und die gebracht wurde, sondern von den Massen selbst mit be- Unterstützung durch die Königliche Staatsanwaltschaft."( Herr Zentrumspresse gewann an Abonnenten. Bei der Reichstags­wundernswerter Ausdauer festgehalten wird. Die Führer Dr. Jienbiel nickte eifrig.) Deutlicher konnte ich an dieser Stelle wahl ging Effer mit Eifergegen das( liberale) unserer Organisationen tragen eine große Verantwortung und die Absicht, die Eide des Fürsten anzufechten, nicht ausdrücken. Unternehmertum vor, die Arbeiter kamen in Er­sind sich dessen bewußt, immer und besonders zu Zeiten einer Fast zehn Wochen mußte ich untätig in der Krankenstube boden. regung, wovon auch die Sozialdemokratie profitierte, deren Krise. Sie haben sicherlich nicht in übereiltem Eifer vorwärts Die feit dem November immer wieder angekündigte Klage Eulen- Flugblätter eifrig gelesen wurden. Da wandten sich die gedrängt. Die Massen selbst sind es, die die Feier des Tages burgs tam nicht. Am 12. März, als die Pleuritis endlich gemildert Unternehmer an den Kölner Erzbischof, Kardinal Fischer, mit wollen und nicht von ihr lassen werden. schien, fuhr ich nach Moabit und ließ mich bei dem Herrn Ober- dem Ersuchen, den Kaplan Effer im Interesse staatsanwalt melden. Ich komme, um Sie, Herr Geheimrat, zu fragen, des Friedens" aus Wiesdorf zu entfernen. ob Sie die Absicht haben, meinen Verteidiger und mich anzuflagen. Esser wurde auch vernommen. Aber weil die Nachricht die Diese Anklage würde uns die erwünschte Gelegenheit geben, die größte Aufregung in der Gemeinde hervorgerufen hatte und homosexuelle Betätigung und die Meineide des Fürsten zu Eulen- der Erzbischof mit Bittgefuchen bestürmt wurde, so durfte burg nachzuweisen. Stommt es nicht dazu, so muß ich auf der Staplan vorläufig noch bleiben. Er setzte seine Agitation anderem Wege die Wahrheit feststellen. Nur dieser Zweifel hat fort, die, nach seiner eigenen Abficht, sich nur gegen die Sozial­

Wie in Deutschland , so hat das Proletariat überall den Maitag festlich begangen. Vielleicht am bewundernswertesten ist die Feier in Warschau , wo sämtliche Fabriken ge­schlossen waren und der ganze Verkehr ruhte. Nach den entsetzlichen Verfolgungen und Unterdrückungen des polnischen Proletariates bedeutet diese Feier das Unterpfand seiner

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