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Nr. 41.

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Berliner Volksblatt.

26. Jahrg.

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Telegramm- Adresse: ,, Sozialdemokrat Berlin"

Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands .

Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.

vorrufen müßte.

Bittere Wahrheit.

Donnerstag, den 18. Februar 1909.

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Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.

ist die dringendste Pflicht der Gemeinden Groß­Berlins, nachdem sie schon allzu lange gezögert haben, alle Maßregeln zu ergreifen, die die furchtbare Not des wichtigsten Teils ihrer Einwohner lindern können.

Die Trrgänge der deutschen Marokkopolitik

Die Depesche

Der Pariser Matin" hat den deutschen Botschafter um einen

tiftit. Ihr einziges Ergebnis ist nur die Feststellung des ab soluten Bankrotts ihrer Methode Methode des Meldesystems Dessen Unzuverlässigkeit ist jetzt erperi­mentell bewiesen und es ist eine unabweisbare Not­wendigkeit, daß auch der Magistrat daraus die Konse­Daß die in Deutschland herrschende Wirtschaftskrise wenigstens quenzen zieht und zum Zählsystem übergeht, will er sich nicht in ihrer schrecklichen Wirkung auf die Lage der Arbeiterflasse dem Verdacht ausseßen, nicht die Ermittelung der Wahrheit, zu den schwersten gehört, von denen das herrschende sondern die Vertuschung zu wollen. Der Magistrat kann dies Wirtschaftssystem seit 1878 heimgesucht worden ist, daran um so eher, als ihm daraus keine höheren Kosten erwachsen, fann faum mehr ein Zweifel bestehen. Trotzdem waren wir auf da unsere Organisationen bereit sind, die nötigen Zähler bei­Der Kaiser hat anläßlich des Abschlusses des Marotto. das schmerzlichste überrascht, als uns das schredensvolle Resultat zustellen. Uebrigens gibt auch der Direktor des Statistischen der Berliner Arbeitslosenzählung befannt wurde. Amtes, Professor Silber gleit, unumwunden zu, daß die vertrages ein Telegram an den deutschen Botschafter in leber Hunderttausend Menschen arbeitslos, das bedeutet daß amtliche Statistik kein einwandsfreies Resultat ergeben hat. Paris , Fürsten Radolin, gerichtet, worin er den Botschafter bc­ungefähr jeder sechste Berliner Arbeiter feines Es mag auch richtig sein, daß unsere Zählung insofern das glückwünscht und ihm seinen Dank ausspricht. Lebensunterhaltes beraubt ist, sich und seine Familie mitten amtliche Resultat beeinflußt hat, als die Arbeitslosen die Not- schließt: Dieser Abschluß hat den ohnehin gelungenen im Winter dem drohenden Elend der Obdachlosigkeit und des wendigkeit nicht einsahen, sich ein zweitesmal einer un- önigsbesuch noch freundschaftlicher gestaltet. Seine Majestät hat mich lebhaft beglückwünscht. Ich gebe Hungers preisgegeben sieht. Das müßte fürwahr eine fürchter- bequemen Art der Zählung zu unterziehen. liche, unerträgliche Vorstellung für jeden Menschen sein, eine Da also mit der amtlichen Statistik nicht viel anzufangen Cambon das Großkreuz des Roten Adlers." Vorstellung, die die Gewissen wecken und die Taten her amtliche Zahl eher zu hoch zu finden! so stürzen sich die Kommentar zu diesem Telegramm gebeten und es iſt. ihm darauf ist nur ein Scherlkuli besitzt die aufreizende Dummheit, die Bir Sozialdemokraten wissen, daß das Elend der Krise, der Gegner auf einen anderen Einwand, der ihnen vom Statisti- vom Fürsten Radolin erklärt worden, daß der Kaiser eine leb­Hunger der einen, der aus dem Ueberfluß der anderen entsteht, die schen Amt geliefert wurde. Unsere Statistik soll die Zahl der hafte Genugtuung über den Abschluß empfunden habe, weil der Arbeitsruhe, die im selben Moment erzwungen wird, wo auf also Erwerbsunfähigen mitgezählt habe. Auf spreche, die der Kaiser stets unterstüt habe. Der Kaiser habe Arbeitslosen zu hoch angeben, weil sie auch die Kranken, Vertrag der friedlichen Versöhnungspolitik ent­der anderen Seite Produktionsmittel im Ueberfluß vorhanden sind, die nur von den vergeblich Arbeit heischenden Menschen unsere Feststellung, daß die 11. Frage unseres Fragebogens iede Gelegenheit ergriffen, um Frankreich seinen in Bewegung gesetzt zu werden brauchten, um allem Elend gelautet habe:" Waren Sie während dieser Zeit( der Arbeits- Wunsch auszudrücken, Verstimmungen und Differenzen zu ver­in Bewegung gesetzt zu werden brauchten, um allem Glend losigkeit) erwerbsunfähig wegen Krankheit?" wird geant meiden. ein Ende zu machen, teine Naturnotwendigkeit, wortet, daß die Frage Sind Sie noch frank?" gefehlt habe, sondern um das Produkt einer fehlerhaften, regel­wodurch allein die Ausscheidung der zurzeit Kranken gesichert lofen Gesellschaftsorganisation ist, deren geschichtliches Recht gewesen wäre. Dies wäre aber von Wichtigkeit, da die Zahl längst zum fürchterlichsten Unrecht geworden ist. der bei den Berliner Krankenkassen am 1. Februar vorhan­halb ist für uns die Zeit der Strife die Zeit unserer leiden- denen Kranken ungefähr 30 000 betragen habe. Unsere Sta­schaftlichsten Anstrengungen, die Sache des Sozialismus zum tistik bringe aber nur 2089 Karten als zweifelhaft in Abzug, Stege zu führen und zugleich durch verdoppelte Arbeit an was viel zu wenig sei. unferen Organisationen zu verhindern, daß die Unternehmer die Lasten der Krise noch mehr auf die Arbeiterklasse ab- In der Lat , träfen diese Behauptungen zu, dann wären unfere Zahlen zwar noch immer erschreckend hoch, aber doch wälzen und zu dem zu dem Elend der Arbeitslosigkeit noch übertrieben. Dem ist nicht so. Zunächst ist zu bemerken, daß das der Lohnfentung hinzufügen. Aber auch für die zweifellos die Zahl der Kranten durch die Arbeits jenigen, ja gerade für die, die auf dem Boden losigkeit angeschwellt worden ist. Denn jeder mit diesen der tapitalistischen Gesellschaftsordnung stehen, müßte Verhältnissen Vertraute weiß, daß eine Anzahl chronisch die Krife der Ansporn sein, durch organisierte Kranfer, die sich zur Not noch aufrecht erhalten, folange fie Hilfeleistung durch Staat und Gemeinde den Arbeit haben, wenn die Arbeitslosigkeit hereinbricht, sich frank Beweis zu erbringen, daß ihre Gesellschaftsordnung nicht melden müssen. Aber diesen Umstand erwähnen wir hier nur völlig bankrott, daß auch auf deren Boden für arbeitende der Vollständigkeit halber. Uns kommt es vielmehr auf andere Menschen das Elend fein unentrinnbares Geschid sei. Momente an. Und Dant müßten sie den Organisationen der Arbeiter vissen, die feine Mühe gescheut haben, um festzustellen, was ist, und. eine Pflicht erfüllt haben, die von rechtswegen Sache des Staates und der Kommunen ist.

Des­

"

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An diese Aeußerung Radolins knüpft der Matin" einen Some mentar in Form einer Unterredung mit einer unge­nannten Persönlichkeit über die Haltung des deut­fchen Raisers gegenüber Frankreich . Diese Persönlichkeit, in der man ein Mitglied der deutschen Botschaft in Paris vermutet, fagte:

Seit Beginn der Marokkokrise hat es zweifellos viele Miß­berständnisse gegeben, aber weder Frankreich noch der. Staiser, wollten diese Mißverständnisse. Nur der Uebereifer ehrgeiz, mitunter auch einfache administrative Chikanen haben die gewiffer fubalterner Agenten und deren übermäßiger beiden Nationen wiederholt in schwierige Situationen gebracht, so daß man einen offenen Konflikt befürchten konnte. Jedesmal aber war es der Kaiser, der das Gewicht seiner Autorität in die Wag­fchale warf, um die Schwierigkeiten zu beseitigen. Nur ungern ging der Kaiser nach Tanger , denn er gab sich völlige Rechenschaft über diesen Schritt. Auch bei der Affäre von Casablanca gab der Kaiser seinen Willen kund, die Angelegenheit so vasch als möglich zu erledigen. Nach Schlichtung des Konfliktes von Casablanca sagte der Kaiser zu einem intimen Freunde: Ich habe den Befeh! erteilt, die Affäre innerhalb 48 Stunden zu erledigen, und alles ist nun glücklich geregelt."

Noch schwieriger war die Aufgabe des Kaisers im Jahre 1905. Damals war die Situation äußerst ernst. Die Diplo maten, die Umgebung des Kaisers, ja die gesamte deutsche Armee wünschte den Krieg mit Frankreich . Frank­ reichs Rüstungen ließen damals viel zu wünschen übrig, ein Sieg Deutschlands wäre daher leicht zu erringen gewesen. Trotzdem aber ließ sich der Kaiser durch keinerlei Einflüsse bestimmen, von seiner friebliebenden Saltung abzuweichen. Ein Jahr später sagte der Kaiser zu einer ihm befreundeten Person: Ich hätte es sehr gern gesehen, wenn ein französisches Schiff zu den Festen in Stiel erschienen wäre, allein es scheint, daß man mich noch immer für zu kompromittierend hält."

Der Gewährsmann des" Matin" schloß, daß auch das Zu­standekommen des Maroffoabkommens der Friedenspolitik des deutschen Kaisers zu danken sei.

Nach dieser Darstellung wäre es also der Kaiser, der die Dummheiten der deutschen Diplomatie wieder gut gemacht hätte! Der nur ungern die romantische Langerfahrt angetreten hätte, die doch sonst zu seinen Neigungen so gut zu passen schien!- Jezt soll Bülow in vollem Umfange die Schuld an all den diplomatischen Niederlagen, für alle die gefährlichen Situationen tragen, die die deutsche Maroffopolitik dem Reich beschert hat. Das persönliche Regiment ist nicht das die heiligen Kretse Bülows störende Element, wie es nach den Enthüllungen der November­tage feststand, sondern ihm ist vielmehr die glüdliche Lösung des verfißten Marokkoknäuels zu danken! Wie wird dem Kanzler werden, wenn er diese Stimmungsmache für den Monarchen liest, die zugleich Stimmungsmache gegen den Kanzler ist? Die Kamarilla ist wieder in Tätigkeit. Und wenn die Reichs­finanzreform im Hafen ist, dann kann ein Mohr gehen.

Die von uns als Resultat angegebene Bahl von 101 300 Arbeitslosen ist keineswegs die ermittelte och st za hl. Dazu fommen 6051 in Herbergen und Asylen befindliche Personen, von denen höchstens 20 Prozent als Gelegenheitsarbeiter in Die Arbeitslosenzählung vom 13. Februar ist fürwahr ein Abzug zu bringen wären und die 2089 für Berlin und die glänzendes Zeugnis von der Tüchtigkeit und Leistungsfähigkeit 1378 für die Vororte als zweifelhaft in Abzug gebrachten unferer Organisationen. Ungefähr 50000 8ähler, von Karten. Will man also die 27 000 tranfen und um so Senen 40 000 die politische und 10000 die gewerkschaftliche viel, nicht um 30 000 handelt es sich abrechnen, so müßte Organisation gestellt hat, unterzogen sich der mühevollen Auf- man die Zahl von zirka 110 000 zugrunde legen. Dann würde gabe, selbstverständlich ohne jede Entschädigung. Wer auch nur es sich noch um eine Differenz von zirka 17 000 handeln. Von einen flüchtigen Einblick in das Urmaterial unserer Statistit tun diesen kommen noch diejenigen Arbeiter in Abzug, die am konnte, mußte überrascht sein von der Zuverlässigkeit 13. Februar in Spitalspflege waren, von uns gezählt, und peinlichen Genauigkeit, mit der die Zähler aber natürlich nicht in unsere Statistik aufgenommen wurden. ihr Werk verrichtet haben. Unsere Genossen wußten, daß es Ihre Zahl beläuft sich auf zirka 3700, so daß nur mehr uns nur darauf anfam, die Wahrheit und nichts als die 13 300 verbleiben. Außerdem aber wurden außer den von Wahrheit zu erfahren, wußten ja auch aus unmittelbarster Er uns als zweifelhaft angeführten mehrere Tausend Zählkarten, fahrung, daß diese Wahrheit schlimm genug fein würde. Und aus deren Inhalt sich ergab, daß der Arbeitslose zurzeit der gegenüber den perfiden Verdächtigungen einzelner fapitalistischer Bählung frant war, ebenfalls von vornherein aus ge­Soldschreiber, müssen wir es Ihnen schon sagen, daß fie sich schieden. Die genaue Zahl wird nach der endgültigen Be­den Dank und die Anerkennung der Berliner arbeitung noch angegeben werden. Man sieht, von den 27 000 Arbeiterschaft reichlich verdient haben. Kranken bleiben nur recht wenige übrig, die eventuell Ebenso gewissenhaft erfolgt die Verarbeitung und auch in unserer Zählung aufgenommen sein könnten, und die Sichtung des Materials durch fachmännisch ge- schreckenvolle Zahl von 100 000 Arbeitslosen bleibt be­bildete und durchaus objektive Kräfte. Die bürgerliche Breffe fte hen. Um aber den Zweiflern auch die letzten Bedenken will freilich das Resultat unserer Zählung nicht gelten laffen zu zerstreuen, wird in den nächsten Tagen in Schöneberg und allerlei Bolemifen gegen unsere Beröffentlichungen find amtlich, in mehreren Vororten durch die Organisation in zunächst das Einzige, das die publizistischen Bertreter allen Fällen, wo es zweifelhaft geblieben ist, ob die in den des deutschen Bürgertums für die fürchterliche Notlage der Zählfarten angegebene Strankheit zurzeit der Zählung noch deutschen Arbeiter übrig haben. Aber ihre Einwände können andauerte, durch Recherchen dieser Umstand festgestellt leicht zurückgewiesen werden und gerade die Nichtigkeit ihrer werden. Es wird sich dann zeigen, daß, wenn überhaupt, so Bemängelungen beweisen die Richtigkeit unserer Statistik. nur in einem ganz geringen Prozentsaz Kranke in Diese fann am wenigsten durch die amtliche Arbeits- die Zähllisten aufgenommen wurden. Iosenzählung, die am Dienstag stattgefunden hat, er- Die Behauptung also, daß unsere Statistik übertrieben schüttert werden. Denn deren Fiasko ist offensicht- oder gar unzuverlässig ist, zeugt nur von dem schlechten Lich. Die amtliche Statistik hat nämlich nach dem vorläufigen Gewissen und von der Verlegenheit, in die der Ergebnis nur 23 670 Arbeitslose gezählt, davon 19 303 in große Umfang der Arbeitslosigkeit unsere Gegner gestürzt Berlin und 4367 in 19 Vororten, also noch weniger als die hat. Und dabei erfaßt auch unsere Zählung die Arbeitslosig­28 006 in Berlin und 12 206 in 27 Vororten bei der Zählung feit nicht in ihrem ganzen Umfang. In unsere Statistik vom 17. November 1908 Ermittelten. Im einzelnen wurden wurden nicht gerechnet die Gelegenheitsarbeiter: zember des verflossenen Jahres die belgische Kammer beschäftigte, cm Dienstag gezählt: Charlottenburg 1330, Rirdorf 1559, ein Friseur oder ein Kellner, die angaben, nur Sonnabend Wilmersdorf 166, Weißenfee 259, Borhagen- Rummelsburg und Sonntag beschäftigt zu sein, wurden als nicht arbeitslos 217, Friedenau 30, Ober- Schöneweide 159, Friedrichsfelde 24, behandelt. Dann aber dürfte auch die Zahl der von uns er Tegel 60, Treptow 34, Tempelhof 37, Nieder- Schönhausen 19, mittelten weiblichen Arbeitslosen hinter der Wirk­Briz 87, Mariendorf 71, Johannisthal 16, Adlershof 84, lichkeit zurückbleiben. Von den 101 300 Arbeitslosen waren Stralau 12, Groß- Lichterfelde 118. Es fehlen demnach Schöne nämlich weibliche: in Berlin 10 060, in den Vororten 3217 berg, Spandau , Stegliz , Pankow , Köpenick , Dahlem , Lank- Personen, eine Zahl, die weit hinter dem Verhältnis zurück wit und Rosenthal , die zum Teil die Beteiligung an der bleibt, das die Arbeiterinnen zu den Arbeitern bilden. amtlichen Zählung abgelehnt hatten. So bleibt es trok aller Anzweiflungen bei der bitteren Die Tatsache, daß bei der jetzigen Zählung eine ge- Wahrheit: Die Arbeitslosigkeit in Berlin , und was für Berlin menten der Rechten, insbesonders Woeste, jede parlamentarische ringere Bahl ermittelt wurde als im November, obwohl gilt, gilt für alle Industriestädte, hat einen Umfang ange- Behandlung der Reform, wenn sie nur eine Aufschiebung ber­es unbestritten ist, daß sich die wirtschaftlichen Verhältnisse nommen, der sie zu dem ernstesten Problem der sprach, einer Gesegesvorlage vorzog die nach der Nede jeitdem bedeutend verschlechtert haben, beweist unwider nächsten Zeit macht. Hier einzugreifen ist dringend des Kriegsministers eigentlich die einzig richtige Lösung gewesen leglich die völlige ertlosigkeit der amtlichen Sta. In ötig, und was geschehen muß, muß rasch geschehen. Es wäre.

Zur Militärreform in Belgien .

Brüssel , 18. Februar.( Eig. Ber.)

Die Militärdebatte, die für furze Zeit im November und De­

hatte mit dem Antrag des Juterpellanten Snoh einen vorläufigen Abschluß gefunden, der dariu bestand, eine Kommission zu ernennen, die die Resultate des Militärgesetzes vom Jahre 1892 über die Wirkungen des Volontoriats, des in Belgien herrschenden Freiwilligensystems, und über das vom Kriegsminister Hellebaut borgelegte Ziffern und Tatsachenmaterial, das den Bankerott des über­bisherigen Systems in eklatantester Weise dartat, zu prüfen hätte. Der Antrag fand die Unterstützung der Regierung, die im Verein mit den militärreformfeindlichen Ele­

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