Nr. 228.
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Vorwärts
Berliner Volksblatt.
26. Jahrg.
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Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69.
Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.
Donnerstag, den 30. September 1909.
Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.
stand es sich von selbst, daß dieser Redner, Dr. v. Thiel, ganz bestimmte Ziele durchzusehen sucht. Eine Partei Direktor für Verwaltung der Domänen, sich bemühte, eine wird ohnmächtig, wird zum Kindergespött in dem Augenblick,
Demokratie gegen Bureaukratie.rige Bortion Waſſer in den Wein ſeines Borrebners zu wo sie heterogene Glemente umfaßt, wo unter ihren
gießen. Exzellenz v. Thiel leistete sich sogar den Hieb, daß Mitgliedern tief wurzelnde Streitigkeiten entstehen über die Die Generalversammlung des Vereins Webers Rede beweise, wie man vom Sozialismus zum Indi- von der Partei zu verfolgenden Zwecke. So höhnt man jekt, für Sozialpolitik, die diesmal in Wien stattfindet, bidualismus und schließlich zum Anarchismus kommen und nicht nur innerhalb der Sozialdemokratie, über die erlebte am 28. September eine sehr interessante Debatte. Es fönne. Eine politische Etikettierung Webers, die übrigens Nationalliberalen, die gegenüber den Oriola und Heyl von wurde von den Rednern dieses Lages über alles mögliche feine allzu schlimme Wirkung haben dürfte. Denn das Be- Herrnsheim feine klare Stellung zu nehmen wußten, sondern gesprochen: Ueber die Kommunalisierung und Verstaatlichung fenntnis zum Anarchismus wird einem deutschen Professor agrarische und industrielle Tendenzen nebeneinander hervon Betrieben, über die Vorzüge und Schwächen speziell der sicherlich zehnmal eher verziehen, als das zur Sozialdemo- laufen lassen wollen. Eine Partei beruht auf dem frei. preußisch- deutschen Bureaukratie, über die Nechte der in fratie! Herr v. Thiel gab im übrigen zu, daß die Bureau- willigen Zusammenschluß von Politikern, die in prin. Staats- und Kommunalbetrieben beschäftigten Beamten und fratie nicht vollkommen sei. Die Bureaukratie hat zipieller und taktischer Meinung einer Auffassung Arbeiter, über Industriefeudalismus und andere Dinge mehr. nach ihm jogar ihre entschiedenen Nachteile. Aber er findet sind; der Staat dagegen ist eine 3 wangsorganiDie ganze Debatte drehte sich jedoch im großen und ganzen sie doch noch toleranter als den Privatfapitalismus: iation, er umfaßt alle Staatsbürger, er muß alle darum, wie die Gefahren der Bureaukratie Wenn Professor Weber bei Stinnes be- Parteien umschließen und infolgedessen weitgehendste in der Gemeinde und noch mehr im Staate fchäftigt wäre, und eine solche Rede gehalten Toleranz üben und auch die Rechte der kleinster bekämpft werden könnten. Und so weit auch die hätte, er fäße morgen vor der Tür." Er wolle Minorität respektieren. Daß danach die Pflichten sozialpolitischen Auffassungen der einzelnen Redner, des gewiß nicht berkennen, daß auf dem Gebiete der Bureau- des Staates nicht die der Partei sein können, sollte von Rechts Seidelberger Professors Alfred Weber , des preußischen fratisierung Gefahren für die individuelle Freiheit lägen. wegen auch den geistigen Horizont eines Mannes wie Adolf Ministerialdirektors v. Thiel und des bekannten National- Aber gegen diese Gefahren könne Abhilfe geschaffen Wagner nicht übersteigen!
empfohlen wurde.
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ökonomen Adolf Wagner, von einander abweichen werden auf politischem Gebiete:" Sorgen Sie," so rief Was Adolf Wagner über die Schäden des Kapitalismus mochten: darüber herrschte schließlich doch volle Einig der preußische Ministerialdirektor der Generalversammlung äußerte, wo er sich ohne wirkliche demokratische Kontrolle keit, daß die Bureaukratie, der mit den sozialpolitischen und zu, für ein ordentliches Wahlrecht zu den Landtagen und zu rücksichtslos auszuleben vermag, wie z. B. in Amerika ( wo Verwaltungsaufgaben der Kommune sich immer mehr den Kommunen, dann haben wir die Garantien, zwar der Form nach das politische System demokratisch ist, auswachsende Beamtenapparat nicht das Werk- um der Bureaukratie entgegenzutreten." aber infolge der Jugend des Staatslebens und der allzeug fleiner privilegierter Schichten sein Herr v. Thiel wies im übrigen an einer Reihe von Bei- mächtigen Korruptionsmöglichkeiten der herrschenden Klassen dürfe, sondern immer mehr der Kontrolle und dem spielen nach, wie notwendig und rationell es sei, immer mehr in Wirklichkeit nichts ist als das Berrbild einer Einfluß der großen Masse des Volkes unterstellt Produktionszweige zu kommunalisieren. Er pries die Stadt wirklichen Demokratie), ist sicherlich richtig; aber darum werden müsse. Demokratie gegen Bureaukratie, das war das Berlin als Großgrundbesitzer; er empfahl, eine städtische hatte Profeffor Weber doch durchaus recht, wenn er den einzige, das wirksame Heilmittel, das schließlich von allen Milch bersorgung zu organisieren. Besonders auch die reaktionären Charakter unserer verknöcherten und vom Rednern, sowohl denen von konservativer Wesensrichtung als Rommunalisierung der Apotheken rechnete er Junkertum und dem ihm verbündeten Großkapital völlig auch von dem extrem liberalen Professor Alfred Weber zu den Aufgaben einer rationellen Kommunalverwaltung. beherrschten Bureaukratie brandmarkte. Der Einsicht verWoraus zu ersehen ist, daß auch für diesen preußischen schloß sich auch Professor Weber nicht, daß Vergemeindlichung Die Kritik, die Professor Alfred Weber an unserm Ministerialdirektor die unausgesetzte Propaganda sozial- und Verstaatlichung von Betrieben eine größere Zahl von reaktionären bureaukratischen Regiment übte, zeichnete sich demokratischer Gedanken nicht ganz vergebens gewesen ist! Staatsbeamten und Staatsarbeitern erheische. Um der da durch eine rücksichtslose Forsche aus, die an einem deutschen Auf der anderen Seite freilich glaubte fich Herr v. Thiel durch gegebenen Gefahr der Bureaukratisierung zu be Professor geradezu befremdend anmutete. Aber freilich, gegen das Postulat des Professors Weber wenden zu müssen, gegnen, forderte er ja gerade eine größere Respektierung Alfred Weber doziert ja nicht an einer preußischen auch den Staatsbeamten das Streifrecht zu des persönlichen Rechts der Beamten und Arbeiter, das Universität, wo ihm solch ehrliches Draufgängertum leicht das zugestehen. Für die Beamten, auch die der Kommune, Koalitions- und Streikrecht, demokratische Institutionen Genick brechen könnte, sondern an einer badischen Universität. müsse das Streifrecht ausgeschlossen sein. Aber wenn und das Recht der agitatorischen Aufrüttelung der Massen! Er lehrte zudem früher an der Universität Prag, wo der auch Ministerialdirektor v. Thiel den Streit im allgemeinen und diese Ansichten waren feineswegs anarchistisch, sondern preußische Geist, der seinerzeit einen Arons aus der akade- als durchaus„ unsoziale Waffe" bezeichnete, die in seine ſozia- durchaus demokratisch! Denn jede Bureaukratie, die mischen Karriere heraustrieb, trotzdem der Sozialdemokrat len Anschauungen gar nicht hineinpasse, so ging er doch nicht so nicht ihre Grenzen und ihre Kontrolle findet in der weitestArons als Lehrer der Physik wahrhaftig feinen Umsturz weit, den im Gemeindebetriebe beschäftigten Arbeitern gehenden Demokratie, in dem weitestgehenden Rechte der anrichten konnte, ebenfalls nicht in borussischer Reinkultur das Streifrecht aberkennen zu wollen:" Daß eine Fabrik sechs öffentlichen Kritik, bedeutet eine schwere Gefahr. Daran gedeiht. Professor Weber, ein Bruder des bekannten Mar Wochen stehen bleibt oder ob eine Straße sechs Wochen nicht frankt ja gerade der professorale Staatssozialismus Adolf Weber, zeichnete mit drastischen Strichen die Gefahren gefegt wird, kann man ertragen, wenn aber die Post Wagners, daß er sich diesen Staatssozialismus als ein der Bureaukratisierung und Verphiliste- und die Straßenbahn stehen bleibt, so entstehen unberechen- patriarchaliches Gebilde vorstellt, daß er trotz aller rung, denen durch den unseligen bureaukratischen preußischen bare Schäden." Herr v. Thiel berkennt dabei nur, daß es bitteren Lehren und Enttäuschungen sich an den Wahn feſtGeist schließlich das ganze Volt ausgesetzt ist. ja in der Hand einer vernünftigen Verwaltung selbst liegt, flammert, daß die herrschenden Klassen die Ueberschüsse die Gefahr solcher die Gemeindeinteressen schädigenden Streits der Staats- und Gemeindebetriebe zum Wohle der Er sagte: In unserer reichsdeutschen Kulturpsychologie sieht man eine dadurch auszuschalten, daß sie rechtzeitig den berech- Volks mehrheit verwenden würden, während die VerWandlung zur Bensionsberechtigung.( Seiterkeit.) tigten Forderungen der betreffenden Arbeiterschichten Rech- staatlichung der Betriebe nur dann zum Nußen der GeEin Wigblatt hat es neulich so ausgedrüdt: Deutsch und nung trägt. Denn nur auf Verweigerung so I cher Forde- samtheit auszuschlagen vermag, wenn das Volk selbst durch treu und pensionsberechtigt.( Seiterfeit.) Das ist rungen hin, die auch der Allgemeinheit der Bevölkerung als ein demokratisches Kommunal- und Staatswahlrecht die nicht bloß in der Bourgeoisie vorhanden. Dieses Gift sidert hin- berechtigt erscheinen, tönnten es die betreffenden Staats- Herrschaft über die Verwaltung auszuüben vermag! unter in die unteren Schichten. Wenn wir heute Enqueten über die Arbeiterverhältnisse anstellen und fragen, wohin der Arbeiter oder Kommunalarbeiter ja auf einen Streif ankommen lassen, Dieser Einsicht vermochte sich sogar der preußische trebe, erhalten wir die Antwort, daß das Kind ein pensions- da der Ausgang dieses Kampfes ja wesentlich davon abhängt, Ministerialdirektor von Thiel nicht zu verschließen. Sogar berechtigter Beamter werden soll.( Sehr richtig!) Da haben ob die öffentliche Meinung auf ihrer Seite er mußte anerkennen, daß Garantien notwendig Sie die Gefahr der Verspießbürgerlichung und steht. Immerhin gehört dieser Ministerialdirektor nicht zu sind, um der Bureaukratie, diesem Produkte und Werkzeug Berphilisterung der Arbeiter vor sich! Das ist die den rückständigsten Elementen der preußischen Regierung, unserer herrschenden Klasse, entgegenzutreten. Sogar er geHauptgefahr dieses geistigen Sippenwesens, das jede größere Be- sofern wenigstens seine Bekenntnisse nicht als rein stand ein, daß unbedingt Abhilfe geschaffen werden müsse, wegung nicht vorwärts fommen läßt. Diese Papa chen- und platonische aufzufassen sind. Jedenfalls aber wird sich stand ein, daß unbedingt Abhilfe geschaffen werden müffe, Papachen und zwar auf politischem Boden. Alle vorwärtsMamachenegiftenzen, die wir da ſehen, und die die Sozialdemokratie mit Vergnügen bei ihrem Kampf um strebenden Elemente, vor allen Dingen aber die nichtcharakterstarken Leuten der Aufenthalt in dieser Atmosphäre ein demokratisches Wahlrecht auf die Parole der Erzellenz besitzenden Schichten können die Parole der preußischen glatt unmöglich machen, brohen uns auch die großen Massen zu verderben, aus denen heraus wir zu neuen b. Thiel berufen: Exzellenz nur zu der ihrigen machen. großen Kulturmöglichkeiten gelangen wollen.( Lebhafter Beifall Sorgen Sie für ein ordentliches Wahlrecht! und Unruhe.) Der charaktervolle Mann kommt gar nicht vorAuch Professor Adolf Wagner, der übrigens erklärte, wärts, weil die Bureaukratie ihn nicht herankommen läßt. ( Widerspruch und Zustimmung.) Wir müssen deshalb eine abso- daß ihm das Temperament Webers eine hohe persönliche GeGeneralversammlung des Vereins für Sozialpolitik. Iute, scharfe Trennung des parteipolitischen nugtuung bereite, polemisierte gegen die scharfen Anklagen Apparates und des bureaufratisch en Appa- des Heidelberger Professors. Er machte sich dabei die Sache Wien , den 29. September 1909. rates verlangen, vielleicht durch die Einsetzung von An- einigermaßen leicht. Wie Herr v. Thiel berief er sich auf Auf der Generalversammlung des Vereins für Sozialpolitik stellungsämtern. Diese Aemter würden das Prinzip der den Absolutismus der privaten Industrie sprach in der fortgesetzten Debatte Redakteur Dittmer= Berlin Trennung von Politik und Bureaukratie statuieren. Es würden gewaltigen, speziell des Freiherrn v. Stumm, ben der Gewerkschaft" im Sinne der Ausführungen des Kollegen sich ganz andere Menschen anbieten, wenn sie wüßten, daß sie um den reaktionären Geist unserer Bureaukratie solchem Mohs, daß die Kommunen als Arbeitgeber die Arbeiter schlechter nicht Gesinnungslumperei zu treiben brauchen, um vorwärts zu Herrenmenschentum gegenüber in milderem Lichte erscheinen entlohnten und rechtloser behandelten als die Arbeiter der Staatsfommen. Das Koalitionsrecht und die Arbeiterausschüsse sind gewiß sehr schön. Aber als rein formale Faktoren haben sie teine au laffen. Auch bewies er weitläufig, was Profeffor Weber industrie. Es bestehe kein prinzipieller Unterschied zwischen dem ersten Beamten der Kommune und dem letzten Arbeiter, deshalb allzu große Bedeutung. Ich meine, wir müßten je de agi- zu bestreiten sicherlich gar nicht eingefallen war, daß gerade follte man allen fommunalen Angestellten gleiche Rechte gewähren. tatorische Aufrüttelung der Maffen, auch wenn die Zuweisung größerer sozialpolitischer Aufgaben an Staat mehr Arbeiterschuh, mehr soziale Einrichtungen uns die Form nicht gefällt, billigen.( Beifall und Unruhe.) und Kommune die Armee der Staats- und Gemeinde- für die Gemeindebetriebe!( Beifall.) Prof. Mag Dieses Mittel ist das einzige Gegengewicht gegen beamten naturgemäß immer mehr anschwellen lassen müsse. eber Heidelberg : Was Geheimrat Wagner fagte, habe ich die Gefahr der Verdummung und Vergiftung Auch ein Bebel- Liebknechtscher Sozialismus bedürfe eines nur mit Staunen gehört. Er sagte, die Ueberschüsse aus von der anderen Seite.( Lachen.) Lachen Sie nur, das Beamtenapparates, gegen den sogar unsere heutige Bureau- den Staatsbetrieben tämen den unbemittelten habe ich nicht anders erwartet. Wir müssen auch anerkennen, fratie eine Kleinigkeit wäre. Auf einen Zuruf des Pro- Klassen zugute. Ich nahm bisher an, daß sie aus den daß Streits notwendig sind, weil sie kulturell notwendig Taschen der unbemittelten Kreise stammten! find. Auch die Angestellten müssen streiten dürfen und schließfessors Weber:" Ich verlangte Garantien", ent- Mein Bruder ist bestürzt von den unaufhaltsamen Bordrängen des lichtann auch ein Beamter#reiten unter Umständen, gegnete der persönlich wohlmeinende und ehrenhafte fonser- Bureaukratismus, und gegen dieses Vordrängen hat er sich gewas für die Kultur notwendig ist.( Widerspruch.) Ich gratu bative Sozialpolitiker mit dem deplacierten Zusatz:" Ach, wendet. Der Bureaukratismus ist eine Maschine, und die Frage, Tiere den Franzosen dazu, daß der starre bureaukratische Garantien! Sie sehen ja an der heutigen Sozialdemokratie, die wir hier aufwerfen müssen, ist die: Wie entrinnen wir dieser Apparat nicht imftande war, das Temperament, das sie besigen, wie die revisionistischen Bestrebungen der Bernstein und Maschine, um den Menschen zu befreien von dem Teilmenschentum, zu zerstören.( Beifall.) Bei uns würde man ein solches Tempe- Schippel in Acht und Bann getan werden, wie es nirgends von dem Halbmenschentum, das diese Maschine unausbleiblich zur rament kaum mit der Lupe finden.( Sehr richtig!) und deshalb bisher in der Kirche geschah. Ist das Freiheit, die Folge haben muß? Professor Wagner sagte, die Staats- und Komist es um so notwendiger, daß wir die Arbeiterange. legenheiten als notwendige Begleiterschei- wir da sehen?" Auch ein preußischer Professor sollte, munalbetriebe würden auch auf den Geist des Staates und der Bureaukrati meinde mit sozialpolitischem Geiste erfüllen wieden. Ich sierung unseres Volkes hinnehmen.( Lebhafter Beifall und dienten Ruf eines Adolf Wagner genießt, doch wohl den bin gerade entgegengesetter Meinung. Wenn wir mehr der Ausdehnung der Bureau frati zumal wenn er den in mancher Beziehung auch wirklich ver- Gemeinden insoweit günstig einwirken, als sie Staat und Ge Bifchen.)" Unterschied zwischen einer Partei und dem Staate zu tommunale und Staatsbetriebe schaffen, dann erfüllen wir die GeDa nach dieser temperamentvollen Anflage ein preu- begreifen vermögen. Eine Bartei ist eine Organisation von fezgebung mit dem Arbeitgebergedanken. Die Angestell Bischer Ministerialdirektor zu Worte tam, ver- Gleichgesinnten, die gegenüber dem Staatelten des Staates und der Gemeinden werden dann päpstlicher sein
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Sorgen Sie für ein ordentliches Wahlrecht!
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