Nr. 248.
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Vorwärts
Berliner Volksblatt.
26. Jahrg.
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Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.
Sieg!
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Sonnabend, den 23. Oktober 1909.
der
Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.
gegenstellt. Gegen den vierfach verschanzten Feind hat die und vier Stimmen der konservativen und nationalliberalen Wähler fächsische Sozialdemokratie einen guten Stampf gefochten. Die alles; was besonders dort Empörung hervorrief, wo eine starke Scharte von 1907 ist wieder ausgewekt, der nationale" Arbeiterwählerschaft durch eine verhältnismäßig fleine Zahl von Bei der Stichwahl in Soburg ist gestern unser Genosse bürgerlichen Parteien haben bei der Reichsfinanzreform ihr unrecht bei der ersten praktischen Probe erwiesen. Das kann Taumel der Hottentottenwählen ist überwunden- die Beamten, Zünftlern und Hausbesitzern majorisiert wurde. So hat sich das Pluralsystem in Sachsen als ein schlimmes Wahi. Zietsch mit 6837 Stimmen gewählt worden! Der National- wahres Wesen so deutlich hervorgekehrt, daß ganzen durch den Erfolg der Sozialdemokratie, die 16 Vertreter im ersten liberale Quard erhielt 6286 Stimmen.( Es fehlen die Zahlen Scharen von Wählern die Erkenntnis aufgedämmert ist, weisen Wahlgange durchgebracht hat und die noch auf etwa 4 Erfolge aus einigen fleinen Orten.) Sachwalter diese Parteien sind. Das Pluralwahlrecht fälscht bei den Stichwahlen rechnen kann, nicht im mindesten er. Im ersten Wahlgang am 11. d. M. hatte Zietsch die Zusammensetzung der Kammer. Den Willen der Wähler- schüttert werden. Denn dieser Erfolg ist vor allem auf die all 6183, Duard 3445, Arnold von der Freisinnigen Volks. schaft aber kann es nicht fälschen. Und wenn auch im Land- gemeine Empörung über den Steuerwucher zurückzuführen. Die 6183, Duard 3445, Arnold von der Freifinnigen Volts- tage Sachsens die Sozialdemokratie infolge eines ver- große Zahl der Stichwahlen ist zwar entschieden auch ein Zeichn partei 3043 Stimmen erhalten. Wie aus diesen Zahlen her- fälschenden Wahlsystems Minderheit bleiben wird, der wachsenden Macht der Sozialdemokratie, wie das überhaupt vorgeht, haben die freisinnigen Wähler die Parole ihres 21. Oktober beweist, daß Sachsen wieder ist, was es 1903 wir nur in so großer Zahl, weil sich die Gegner in zwei bis vier von dem Wahlausfall gesagt werden muß, aber Stichwahlen haben Parteivorstandes getreulich befolgt: Beinah Beinah bis auf war: das rote Königreich! und fünf Gruppen gespalten haben. Bei den Stichwahlen gehen den letzten Mann sind sie für den Nationalliberalen ein- Aber dafür sind sie gegen die Sachsen im Nachteil wegen der Sozialdemokratie. Höchstens fann ganz vereinzelt einmal darauf Die Badenser haben unter besserem Wahlrecht gekämpft. biese bürgerlichen Cliquen natürlich wieder zusammen gegen die getreten! Um so glänzender ist der Sieg, den unsere Genossen geringeren industriellen Entwickelung Badens. Wenn die gerechnet werden, daß eine Anzahl Fre'isinniger es ablehnt, errangen, die aus eigener Straft weit über 600 Stimmen Sachsen die Tücken des Pluralunrechts infolge des kräftigen dem konservativen Stichwahlkandidaten Gefolgschaft zu leisten. mehr aufbrachten als im ersten Gang. Fortschritts des Kapitalismus innerhalb der grünweißen Sonst werden aber die verzanften Ordnungsgeschwister sicher geNach den Schlachten von Neustadt- Landau und Grenzpfähle in vielen Wahlkreisen überwinden fonnten, so schloffen gegen die Sozialdemokratie operieren. fönnen die Badenser die Vorteile ihres besseren Wahlrechts liche Verschiebungen schon jetzt eingetreten und auch noch Innerhalb der bürgerlichen Parteien sind wesentStollberg- Schneeberg, nach den guten Wahlen in deshalb nur zum Teil nügen, weil die wirtschaftliche Struktur bei den Stichwahlen zu erwarten. Es macht sich ein scharfer Baden und den prächtigen Wahlen in Sachsen der schöne großer Gebiete ihres Staates den Parteien des Kleinbürger- Rud nach links im bürgerlichen Lager bemertReichstagswahlsieg in Koburg ! Möge er den Berliner Ge- und Kleinbauerntums noch günstige Existenzbedingungen bar. Soweit siche bis jetzt ersehen läßt, haben die Freifinnigen nossen eine gute Vorbedeutung sein für die Landtagswahlen bietet. Aber auch in Baden ist die Sozialdemokratie auf dem besser abgeschnitten als zu erwarten war; die Nationalliberalen Vormarsche. Von allen badischen Parteien kann sie allein mit haben zwar nur 4 Kandidaten im ersten Wahlgange durchgebracht, an kommenden Dienstag und unserer ganzen Partei ein er- voller Befriedigung, mit stolzer Freude auf das Wahlresultat fie find aber an 28 Stichwahlen beteiligt. Dagegen haben die hebendes Beispiel für die durchschlagende Kraft unserer Ideen! blicken. Die Siege der badischen Sozialdemokratie dürfen Ronserbatiben so schwere Verluste zu verzeichnen, denen der sächsischen zur Seite treten! daß man von einem Zusammenbruch der konser Schwieriger ist's, die Wahlresultate nach ihrer Bedeutung Jahrzehnten herrschen die Konservativen fast unbeschränkt im vativen Herrschaft in Sachsen reden kann. Seit drei für die verschiedenen bürgerlichen Parteien abzuschätzen. Die Landtage, ein Jahrzehnt hatten sie sogar die Zweidrittelmehrheit sozialdemokratischen Siege, der sozialdemokratische Stimmen- und zuletzt stellten sie mit ihren 46 Mann immer reichlich die abfozuwachs heben sich in beiden Bundesstaaten scharf aus dem lute Mehrheit. Jetzt haben sie bei den Hauptwahlen nur 12 Mann Durcheinander der Wahlnachrichten hervor. Dagegen ist über durchgebracht, während sie nur in 17 Fällen an Stichwahlen be das, was sie über die fünftige Verteilung der Macht zwischen teiligt sind; sie können es im günstigsten Falle auf höchstens den bürgerlichen Parteien entscheiden, nur unter Vorbehalt Be- 29 Vertreter bringen. Es wird im kommenden Landtage stimmteres zu sagen. In Sachsen ist die konservative Mehr- erhalten; es wird nur eine relative Mehrheit geben, die aber boraussichtlich keine Partei die absolute Mehrheit heit zerschmettert, nur 15 Konservative wurden im ersten werden voraussichtlich die Nationalliberalen haben. Mit der Wahlgang gewählt. Aber dem steht kein nationalliberaler beherrschenden Stellung der sächsischen Konser Erfolg gegenüber. Was an Nationalliberalen in den Land- vativen ist es aus. Bedenkt man, daß diese erzreaktionäre tag fommt, wird außer den bier im ersten Wahlgang ge- Partei in erster Linie für alle voltsfeindlichen Schandtaten, vor wählten nicht aus eigener Kraft dort einziehen, sondern als allem für den Wahlrechtsraub, das Dreiklassenwahlrecht, die Be des Umsatzsteuer verantwortlich die Sozialdemokratie.
Der rote 21. Oktober.
Dresden , 22. Oftober. Bei den gestern im Königreich Sachien vollzogenen allgemeinen Wahlen zur Zweiten Ständekammer find definitiv 34 Abgeordnete gewählt und zwar 14 Konservative, 4 Nationalliberale, 16 Sozialdemokraten; 57 Stichwahlen sind erforderlich, daran sind beteiligt 17 Konservative, 2 Mittelstandskandidaten, 1 Reformer, 3 Bund der Landwirte, 23 Nationalliberale, 9 Freisinnige und 53 Sozialdemokraten. Die legte Kammer bestand aus 82 Abgeordneten, dabon waren 46 Stonservative, 31 Nationalliberale, 3 Frei
finnige, 1 Reformer und 1 Sozialdemokrat. Die Stich- Bannerträger der einen reaktionären bürgerlichen Masse gegent, erwägt man ferner, daß sich in der an Zahl überragenden ton
wahlen finden am 2. November statt.
bor.
abfolute Mehrheit im Landtag zu erlangen. In Baden hat das Zentrum offenbar keine Aussicht, die servativen Fraktion die sächsische Reaktion gewissermaßen verkörperte, absolute Mehrheit im Landtag zu erlangen. Aber auch hier ber Stonservativen als ein Ereignis von großer politischer Beso wird man die Verschiebung im bürgerlichen Lager auf Kosten entspricht dem Rückgang der einen bürgerlichen Partei nicht deutung bezeichnen müssen. Eine ganz andere Zusammensetzung als der Fortschritt ihres bürgerlichen Gegners der badische bisher wird der fächsische Landtag erhalten. Vor allem wird auch Nationalliberalismus hat noch kläglicher abgeschnitten als das die sozialdemokratische Fraktion den Verhandlungen sicher ein ganz anderes Gepräge geben.
Zentrum.
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Karlsruhe , 22. Oftober. Das Ergebnis der Land tagswahlen in Baden liegt nunmehr vollständig Gewählt wurden 21 Mitglieder des Zentrums, 10 Sozialdemokraten, 4 Nationalliberale, 1 Demokrat. 37 Stichwalen sind erforderlich; daran find beteiligt: 29 Zentrumsfandidaten, 14 Konservative, 29 SozialEin wichtiges Ergebnis der ersten Landtagswahlen unter dem demokraten. Die Zahl der in Stichwahl stehenden Nationalliberalen, Freifinnigen und Demokraten ist noch nicht beAus Sachsen wird uns zum Ausfall der Wahlen ge- standsbereinigung. Diese reaktionäre Clique trat zum Pluralwahlsystem ist auch der Zusammenbruch der Mittel. fannt.( An Stichwahlen nehmen in Baden alle die Kan- schrieben: ersten Male selbständig bei den Wahlen auf, um in erster Linie die didaten teil, die im ersten Wahlgange wenigstens 15 Pro3. günstiger ausgefallen, als es selbst bei der Erbiterung über liche Vereinigung zu gründen, die alles mit Hilfe der Opip- Clique Für die Sozialdemokratie find die sächsischen Landtagswahlen Konservativen zu stärken. Sie plante, im Landtage eine wirtschaft der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt haben. Im die Volksausplünderung durch die Reichsfinanzreform und die beherrschen sollte. Wie fläglich sind diese Pläne ins Wasser ges zweiten Wahlgange entscheidet dann die relative Mehrheit, volksfeindlichen Machenschaften der sächsischen Reaktion zu erwarten fallen! Nicht ein einziger Mittelstandsvereinler ist gewählt, nur d. H. wer die meisten Stimmen erhält, ist gewählt.) Die war. Einem wilden Sturzbach gleich hat sich die Entrüstung des ein einziger befindet sich in Stichuvahl. Das ist mehr als eine Stichwahlen finden am 30. Dttober statt. Boltes entladen, so daß an vielen Stellen die Düne des Plurals Niederlage, das ist eine Riesenblamage, zugleich aber auch für die Als ein Siegestag der Sozialdemokratie, wahlrechts überspült wurde. Freilich war das nur in Wahlkreisen Stonservativen mit. ein Tag stolzen Erfolges der proletarischen Sache wird der möglich, die fast ganz von Industriearbeitern bewohnt sind in Die Hauptsache aber ist für uns, daß die sächsische 21. Oftober ins Jahrbuch der deutschen Arbeiterbewegung Geltung fommen kann, weil die Besibenden nur sehr dünn gefät gefeß ein glänzendes Zeugnis ihrer Kraft und inneren Wahlkreisen, wo die Pluralwahlentrechtung deshalb nicht recht zur Sozialdemokratie bei den Wahlen unter dem Pluralivahleingetragen werden. Ist auch nur ein kleiner Teil des Reichs und Agrarier dort nur selten zu finden sind: Sonst aber hat das Starfe abgelegt hat. Zwar war ihr die Stimmung günstig; doch Wahlstatt gewesen, die politische Situation hat den Wahlen Pluralwahlrechtssystem die Wirkung ausgeübt, die feine voltsfeind- fie mußte mit einer stvar zukunftsfrohen und kampflustigen, aber in Sachsen und Baden eine Bedeutung gegeben, die weit lichen Macher von ihm erwarteten. Pluralstimmen sollten doch auch entrechteten Wählerschar in den Kampf ziehen. über den Rahmen der beiden Länder hinausreicht, die sie danach möglichst nur den nationalen Parteien zugute Sie hat sich glänzend geschlagen, sie hat schöne Erfolge errungen, zu Gradmessern der politischen Stimmung im Reich macht. tommen. Es haben tatsächlich dreis und 6ierstimmige sie hat der Arbeiterschaft eine günstigere Position erobert, und sie Denn eine Frage der Reichspolitik, die Reichsfinanzreform Wähler nur vereinzelt für sozialdemokratische wird sich sicher auch den neuen weittragenden Aufgaben, die ihr wars, um die bei diesen Wahlen vor allem gefämpft wurde. Kandidaten gestimmt. Wahlbezirke, wo es in dieser Beziehung daraus erstehen, gewachsen zeigen. günstiger war, gab es allerdings auch, doch stimmten auch hier nur Dugende von Bluralwählern für die Sozialdemokratie, während die Gegner zu Hunderten mit einem vierfachen Stimmrecht anrüdten.
Und was die Reichstagserfagwahlen der letzten Monate und Wochen gezeigt haben, das haben nun auch die Wahlen des 21. Oftober bekräftigt, daß die Wählerschaft Vergeltung übt an den bürgerlichen Parteien, die alle miteinander mehr oder minder mitschuldig an der Plünderung der Volksmaffen zu gunsten der Besitzenden. Auch diese Wahlen zeigen Wählerflucht beim Zentrum, Niedergang des Liberalismus, Aufstieg der Sozialdemokratie!
Aus Baden schreibt man uns:
Alle Erwartungen sind übertroffen. Das Zentrum hat eine Von einer geradezu aufreizenden Wirkung ist das Pluralwahl- gehörige Schlappe erlitten, indem es seine Mandate sicherer Vorrecht in den Bauerndörfern. Denn die Bauern hat man aussicht nach nicht vermehren wird. Die Sozialdemokratie hat hin bei der Verteilung der Zuschlagsstimmen besonders begünstigt. Von gegen gleich im ersten Wahlgang von ihren bisherigen 12 Sigen ihnen verlangt man nicht einmal ein Einkommen; es genügt, daß 9 glänzend behauptet und dem Zentrum Karlsruhe - Band, wo bisher fie eine bestimmte Ackerfläche bewirtschaften, um drei und vier der Zentrums- Renommierarbeiter Belzer gewählt war, glatt abge In Sachsen war die Wahl ein Kampf unter dem Einkommen versteuert haben muß, um nur eine Zuschlagsstimme demokratie, in einem anderen ist ihr Kandidat Ged in aussichtsZuschlagsstimmen zu bekommen, während der Arbeiter 1600 M. nommen. Drei Mannheimer Kreise sind im Besitz der Sozial. Pluralwahlunrecht und gegen das Pluralwahluurecht. Es zu erlangen. Infolge der besonderen Begünstigung der Bauern, voller Stichwahl mit cinem Nationalliberalen. Es erscheint nicht galt für unsere sächsischen Genossen, nicht bloß eine stattliche der sicheren Gefolgschaft der Konservativen, brachten die unmöglich, daß den Nationalliberalen dieser einzige Mannheimer Zahl von Vertretern in den Landtag zu entfenden, es galt Bauerndörfer doppelt und dreifach soviel Stimmen Kreis, den sie im Besiz hatten, abgenommen wird. Den 5. Mann vor allen Dingen, durch eine imponierende Stimmenzahl die für die Konservativen wie bei der Reichstagswahl, während heimer Kreis haben die Demokraten behauptet, aber auch dort trasse Ungerechtigkeit des Wahlrechts der vier Infamien auf- fich die sozialdemokratischen Stimmen nur wenig oder gar nicht haben wir an Stimmen gewonnen und die Gegner sind zurückzuweisen, den Wahlrechtstampf neu zu entzünden durch die vermehrten. Das Stimmengewicht der Bauern fam hier gegangen. Von den 3 bisher sozialdemokratisch vertretenen Streifen ziffernmäßige Feststellung der schmählichen Entrechtung. Beide in einer geradezu gemeingefährlichen Weise zum Beidelberg- Land, Lörrach - Stadt und FreiburgAufgaben sind gut gelöst worden. Die Zusammenstellung der Ausdruck. Das wurde noch verschlimmert durch den Umstand, Stadt, wo die Sozialdemokratie in Stichwahl steht, sind zwei Wahlziffern wird besser als alle beredten Stritiken die ganze vier Stimmen aufgestachelt wurden, zur Wahl zu gehen. Es war günstigen Stichwahlen, so daß noch eine Vermehrung der Mandate daß die sonst vielfach gleichgültigen agrarischen Wähler durch die totsicher. Außerdem steht unsere Partei noch in einigen anderen Niederträchtigkeit des Mehrstimmtenrechts erweisen und eine daher besonders in Bauerndörfern eine sehr starte Wahlbeteiligung, eintreten wird. Der Fortschritt der Sozialdemokratie ist unter stattliche sozialdemokratische Fraktion wird in das neue Stände zumeist von über 90 Proz., zu konstatieren. Allerdings war die anderem daran zu ermessen, daß sie 9 Mandate im ersten Wahlhaus an der Brühlschen Terrasse zu Dresden einziehen. So Wahlbeteiligung durchweg sehr start. Das mocyte gang gewann, während sie 1905 nur 5 in der Hauptwahl eroberte. unbefriedigend die Zahl der sozialdemokratischen Abgeordneten auch durch die gesetzlich vorgeschriebene schriftliche Aufforde- Eine flüchtige Zusammenstellung der Stimmenzahlen ergibt rund auch im Vergleich zu dem ist, was die sächsische Sozialdemo- rung zur Ausübung des Wahlrechts, die jedem Wähler durch die 85 000 gegen rund 50 000 im Jahre 1905. Der Vormarsch des kratie unter dem gleichen Wahlrecht haben würde, was sie also als Behörde zugestellt wird, bewirkt worden sein. Biele Wähler haben Zentrums ist auf der ganzen Linie zum Stillstand gebracht worden. ihr gutes unveräußerliches Recht zu fordern hat, so glänzend ist dadurch die Ausübung der Wahl als eine behördlich angeordnete Von den Zentrumsabgeordneten, welche das vorigemal sämtlich gleich doch das Resultat in Anbetracht der erschwerenden Umstände, Pflicht aufgefaßt. im ersten Wahlgang gewählt wurden, sind mehrere in die Stich in Anbetracht der Wolfsgruben und Schanzen, die das Wahl- Pluralwahlunrecht in den Villenvierteln und den Stadt Ebenso aufreizend wie in den Bauerndörfern wirkte das wahl gedrängt. Bei den Stichwahlen dürften die Konservativen und das system der Privilegien dem Vordringen des Proletariats ent- teilen, wo vorwiegend Beamte wohnen. Hier erdrückten die drei gentrum taum einen Siß gewinnen.