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Berliner Volksblatt.

27. Jahrg.

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Telegramm- Adreffe: Sozialdemokrat Berlin "

Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutfchlands.

Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.

Donnerstag, den 14. Juli 1910.

Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.

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Konflikte in der österreichischen er liegt aber ein Eingriff einer fozialdemokratischen es keine Analogie und fein Vorbild in der Welt. Ihre Ab

Sozialdemokratie.

I.

Rapider Verfall.

der Internationale Sozialisten- und Gewerkschaftskongreß splittert sie territorial oder nach Berufen- sonst sein wenig geeignete Instanz. mögen. Für den Ansprach der tschechischen Separatisten gibt Partei in das Gewerkschaftsgebiet vor, und zwar ein Ein- ficht, die Gewerkschaft national zu gliedern, heißt die Gewerk­griff, der das Gewerkschaftsleben schwer gefährdet und im schaft zerreißen, sie an ihrem Lebensnerb schädigen; der Widerspruch steht mit den von den Internationalen Kon- Bartei aber, um derentwillen das alles geschehen soll, wird gressen, insbesondere vom Stuttgarter Kongreß dadurch nicht genügt, sondern ebenfalls schwer geschadet. Eine Aus Wien wird uns vom 12. Juli geschrieben: festgelegten Grundsäßen, in denen als Summe der Erfahrung aktionsunfähige Gewerkschaft wird die Partei nicht stüßen", Es hat den Ruhm der Sozialdemokratie in Desterreich und als Grundsatz der Internationale mit aller ihr zu- sondern nur ein Hemmnis ihrer Entwickelung sein. gebildet, daß sie das Problem der Einheit der Bewegung kommenden Autorität ausgesprochen wird, daß die Ein- Das alles ist so klar, so den augenfälligsten Tatsachen in dem Staate der vielen Nationen gelöst und die inter- heit der Gewerkschaftsorganisation in entsprechend, daß man glauben müßte, der Irrtum des nationale Geschlossenheit des Proletariats allem Ansturm jedem Staate eine wesentliche Bedingung tschechischen Separatismus fönnte nicht lange beſtehen. des bürgerlichen Nationalismus zum Troß siegreich behauptet des Stampfes gegen Ausbeutung und Unter- Hoffen wir, daß bald eine Wendung kommt. Bis dahin hatte. In Desterreich kann die proletarische Internationalität drückung ist". Die Reichskommission der Gewerkschaften aber muß es die Sorge der Gewerkschaften und der Sozial­feine bloße Feiertagsstimmung sein, nicht eine Auffassung, Desterreichs ist nun an das Internationale sozialistische demokratie sein, den Schaden, den der Separatismus an­die sich nur bei feltenen, ausnahmsweisen Gelegenheiten zu Bureau herangetreten und hat ihm zur Tagesordnung des richtet, möglichst einzuschränken. betätigen hat; hier mußte sie in lebendige Wirklich- Kopenhagener Kongresses einen Antrag überreicht, der darin feit umgesetzt werden, hier war sie die unmittelbare Wirksam- gipfelt, daß die Beschlüsse des Stuttgarter Kongresses bezüg­feit, Grundsatz und Richtmaß der praktischen Politik. Aber lich der Einheitlichkeit der Gewerkschaftsorganisation be­es war niemals unklar, daß die nationalen Gegensäge, die stätigt werden und erklärt wird, daß jeder Versuch, das Reich und seine gesamte Politik erfüllen, von der Partei internationale, einheitliche Gewerkschaften Die Angst vor der schwellenden sozialdemokratischen Flut fängt nur überwunden werden können, wenn das große Ziel der in nationalfeparatistische Teile zu zer- nachgerade an, in den Köpfen unserer Gegner Verwüstungen anzu­proletarischen Bewegung unverrückbar im Auge behalten wird ich I a gen, der Absicht der Beschlüsse des richten. In der Deutschen Tageszeitung" veröffentlicht soeben ein und alle die feste Entschlossenheit beseelt, sich von den Internationalen Sozialisten Kongresses Mann, der sonst gerade nicht zu den Dümmsten gehört hat, einen Strömungen des Tages nicht beirren und in den Taumel des Aufsak, von dem man fast annehmen möchte, daß er eigentlich für nationalistischen Wirrwarrs nicht hineinziehen zu lassen. ein Wigblatt bestimmt war und nur aus Versehen den- nach Aber was durch Jahrzehnte gelang, unterliegt nunmehr immer Liman- geistig schwerfälligen" Lesern des Agrarierblattes vor­deutlicher dem Zweifel. Die nationalen Konflikte mehren gesetzt worden ist. Herr Hermann Köhler, Pfarrer zu Nieder­fich in der Sozialdemokratie in Desterreich und die Gefahr lößnitz bei Dresden , läßt sich vernehmen über die sozialdemo besteht, daß ihre internationale Einheit und Geschlossenheit tratische Gefahr in der Gemeindeverwaltung." Herr Köhler ist in die Brüche gehen könnte. uns fein Unbekannter. Wiederholt haben wir in früheren Jahren in ihm einen kenntnisreichen und vor allen Dingen einen ehrlichen Gegner gefunden, einen Mann, der zwar von jeher zum Agrarier­tum gehalten und uns Sozialdemokraten bekämpft hat, dem es aber nie eingefallen ist, sich in blöden Schimpfereien gegen uns zu er gehen, sondern der im Gegenteil sich bemüht hat, die Sozialdemo fratie wirklich kennen zu lernen. So griffen wir denn auch dies mal mit Interesse nach dem Blatt, um zu sehen, was Herr Köhler zu sagen habe. Was aber war da zu lesen!

widerspricht". Zur Begründung dieses Antrages hat die Reichskommission der Gewerkschaften Desterreichs einen Bericht an das Internationale Bureau und an den Kongreß erstattet, worin der Sachverhalt kurz dargestellt, das wichtigste Material beigebracht und Beschwerde gegen das Vorgehen der tschechischen Parteieɣekutive erhoben wird.

" 1

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" Das Ortsbeschleusungsgesetz von Niederlögniß und seine all­gemeine Bedeutung für die Gemeindeverwaltung", unter diesem Titel schrieb ich als Einwohner von Niederlößniß im vorigen Sommer eine fleine Flugschrift."

die Niederlößnizer aus irgend einem Grunde, der wirklich keinen Menschen außerhalb von Niederlößniz und Közschenbroda inter­essiert, einen Teil ihres Orts kanalisiert haben, und daß ihr Ge­meinderat nachträglich beschlossen hat, die Kosten den Grundbesitzern der kanalisierten Straßen aufzuerlegen. Daß dies etwa auf Bes treiben von Sozialdemokraten geschehen sei, wird nicht gesagt.

Nun fragen wir um alles in der Welt: was hat die Kanali. fierung in Niederlößnik mit der sozialdemokratischen Gefahr" au tun? Hier des Rätsels Lösung. Herr Köhler stöhnt:

Wohin soll das führen, wenn Aufwendungen, die der All­gemeinheit zugute kommen, nicht nur überwiegend, sondern wenn möglich ausschließlich auf Rechnung des Grundbesißes geschrieben werden! Dann wird die Sicherheit des Grundbesißes über­haupt in Frage gestellt und die Freude am eigenen Heim gestört und verbittert Dann werden aber auch, und das ist die Hauptsache, dem radikalen Gegner des Privatgrund­besizes, der Sozialdemokratie, die Wege geebnet und Vorarbeiten geliefert, an die sie nur anzuknüpfen braucht, um das Werk der Sozialisierung weiterzuführen."

So schwer es für jeden Außenstehenden sein mag, ein Schwer und traurig ist vor allem der gewerkschaft Urteil zu gewinnen, so sicher ist es, daß die einfache Wahrheit liche Konflikt, der sich zwischen der tschechischen Partei jedem, auch dem fernstehenden Parteigenossen und Gewerk auf der einen und der gewerkschaftlichen Organisation aller schafter, einleuchten muß, daß die Zerschlagung der Gewerk­übrigen Nationen auf der anderen Seite aufgetan hat, und schaftsorganisation, ihre nationale Berfegung bis in alle der sich immer bitterer verschärft. Erfreulich war das Ber- Industriezentren, ja bis in jeden einzelnen Betrieb hinein hältnis der Tschechen zu der einheitlichen Gewerkschafts- eine zwedwidrige und für die Aktionsfähigkeit der Gewerk­organisation niemals. Die Bestrebungen, die tschechischen schaften geradezu mörderische Politik ist. So notwendig der Arbeiter von der Zentralorganisation loszulösen und eine Parteiorganisation die nationale Autonomie ist, so notwendig ,, autonome" tschechische Organisation zu begründen, gehen ist der Gewerkschaftsorganisation die internationale Bentrali­auf länger als ein Jahrzehnt zurück. Der tschechische fation. Das ist eine so einfache und sichere Wahrheit, daß Separatismus begann mit der Errichtung einer selbständigen man sich fast schämt, fie erst aussprechen zu müssen, und diese tschechischen Kommission in Prag , die sich nur anfänglich auf Wahrheit werden alle Vertreter der Internationale gewiß die Organisierung und Zusammenfassung der Arbeiter in verstehen und zweifellos anerkennen. Hoffen wir, daß ihre Das erzählt Herr Köhler. Natürlich glaubten wir zunächst, Tschechisch- Böhmen beschränkte, in den letzten Jahren aber be- Anschauung in irgendeiner Form zum klaren Ausdrud in iederlößniß sei durch sozialdemokratischen Einfluß irgend etwas wußt auf die Berschlagung der Reichsverbände hinarbeitete. fommen und unseren tsechischen Genossen beweisen wird, daß, bei der Beschleusung durchgesetzt worden, was Herrn Köhler nicht Bu offenen Feindseligkeiten kam es aber trotzdem erst in was wir gegen den Separatismus einwenden, nicht einer gefällt. Aber keine Rede davon. Vielmehr schildert er nur, daß diesem Winter, und zwar auf dem Boden Mährens, das bis Voreingenommenheit, einer Einseitigkeit oder gar, wie die dahin, auch im tschechischen Gebiete, den Prager Lockungen Separatisten behaupten, irgendwelchen Herrschgelüften ent­beharrlich Widerstand geleistet hatte, nunmehr aber für die springt. Vielmehr fußt die Politik der Zentralisten auf der tschechische Sonderorganisation planmäßig erobert werden ehernen gewerkschaftlichen Notwendigkeit, auf dem foll. Die Spaltung erwuchs dort aus einem lofalen Konflikt, unabweisbaren gewerkschaftlichen Bedürfnis, und das der zwischen den tschechischen Zentralisten einerseits und den Mißberständnis der tschechischen Partei beruht unferes Er­Führern der dortigen tschechischen politischen Organisation achtens auf dem Irrtum, daß sie die Gewerkschaftsorganisation andererseits entstand, und der durch die Disziplinlosigkeit nach dem vermeintlichen Bedürfnis der Partei ein­dieser politischen Führer immer mehr vergiftet worden ist. richten will. In ihrer Prager Pfingstresolution heißt es, Zuerst schien die tschechische Partei, der Haltung der Deutschen daß sich die tschechische Partei auf ihre autonomen Ge­entsprechend, Gewehr bei Fuß stehen zu wollen, und in dem werkschaftsorganisationen st üßen wird, wie dies bei den gewerkschaftlichen Konflikt, der damals nur zwischen Tschechen Genossen anderer Nationen, Länder und Staaten der spielte, Neutralität zu üben. Sie ging aber bald mit Fall ist". In diesem Sage steckt das ganze Mißverständnis, fliegenden Fahnen in das separatistische Lager über, und heute oder vielmehr gleich zwei. Vor allem heißt es, das Ver­steht es so, daß die tschechische Partei die Spaltungsorgani- hältnis zwischen Partei und Gewerkschaft ganz falsch an­sation als die einzig echt tschechische Gewerkschaftsorganisation ſehen, wenn man meint, die Partei stüße" sich auf die Ge­betrachtet, und die tschechischen Arbeiter, die an der einheit- werkschaftsorganisation. Die Gewerkschaften sind gar nicht lichen und internationalen Organisation festhalten, geradezu dazu da, daß sich die Partei auf fie ftüße". Eher war ge­als Verräter ächtet. Wie die zu Pfingsten tagende Landes- schichtlich das Verhältnis, in Osterreich wenigstens, umgekehrt, konferenz der tschechischen Sozialdemokratie in Böhmen er- und die Partei hat die Gewerkschaft gezeugt und aufgezogen; klärt, müsse sich die tschechoslawische sozialdemokratische aber das gibt ihr nicht das Recht, der Gewerkschaft eine Arbeiterpartei auf ihre eigenen Gewerkschaftsorganisationen Organisation zu oftroyieren, die den Lebensbedingungen stüßen können, wie dies bei den Genossen anderer Nationen, der Gewerkschaft entgegen ist. Die Gemeinschaft zwischen Länder und Staaten der Fall sei; es sei ein Lebensbedürfnis Partei und Gewerkschaft kann sich überall und in allem aus für sie, daß dieser Grundsatz zum leitenden Losungswort der sprechen: im Ziele, in der Taktik des Klassenkampfes, nur ganzen Partei und aller Parteigenossen werde, und daß durch nicht in der Organisation. Nirgends, am Taten verwirklicht werde, was für die Entwickelung und für wenigsten aber in Desterreich. Denn in Desterreich sind wir die Erfolge des tschechischen organisierten Proletariats höchst durch die Vielheit der Nationen genötigt, unsere politische wünschenswert ist". Diese Taten" wurden auch reichlich ge- Organisation auf nationale Autonomie zu gründen; aber es tan, und die Versuche, die internationalen zentralen Ber- fann vernünftigerweise und ohne die Gewerkschaften um­bände zu zerreißen und nationale tschechische Gegenorgani- zubringen, feine nationalautonomen Gewerkschaften geben, fationen zu begründen, hören nicht auf. Wohl holten sich die und so fann feine nationalautonome Partei von ihrer" Ge­Separatisten dabei manche schwere Abfuhr, und ihre Miß- werkschaft gestützt" werden. Die deutsche Partei kann sich erfolge bei den Gießern, den Bergarbeitern, den Tertil- ebensowenig auf die Gewerkschaften stützen" wie die arbeitern lassen die Hoffnung bestehen, daß die gewerkschaft- tschechische. Was der naturnotwendig internationalen Ge­liche Vernunft auf einer großen Masse der tschechischen Ar- werkschaftsorganisation gleichberechtigt und eng berbündet beiter dem Zerstörungswerk zum mindesten eine feste Grenze gegenübersteht und in Desterreich stets gegenübergestanden fegen werde. Trotzdem geht der Gewerkschaftsorganisation hat, ist nicht die einzelne nationalautonome sozialdemokratische Niederlößniß getan! durch den Separatismus materiell furchtbar viel verloren, Parteiorganisation, weder die deutsche, noch die tschechische, Wir würden auf diese burleske Geschichte selbstverständlich und noch schlimmer, ja fast nie wieder gut zu machen ist die noch die polnische, oder italienische, sondern der internationalen gar nicht eingegangen sein, wenn es sich um den ersten besten moralische Einbuße, ist der Schaden, den der von den Gewerkschaft entspricht und steht gegenüber die inter - handelte, um irgend einen hinterwäldlerischen Pastor, der in der Separatisten der Gewerkschaft aufgezwungene Kampf im Be- nationale Gesamtpartei der Sozialdemo- Weltbergeffenheit lebt und einmal die Gelegenheit ergriffen hat, wußtsein der Arbeiterschaft anrichtet. fratie in Oesterreich . Und das ist das zweite Miß- feinen Groll herauszupoltern. Aber das trifft bei Herrn Köhler Da nun ein Versuch, den auf Betreiben der deutschen verständnis, dessen sich übrigens die tschechischen Genossen hie nicht zu. Er ist, wie wir schon sagten, keineswegs der erste beste. Partei die Gesamtegekutive einleitete und der die Ein- und da, wenn auch nicht ganz klar, bewußt zu sein scheinen. Vielmehr hat er sich in früheren Jahren redlich Mühe gegeben, die berufung einer unverbindlichen Einigungskonferenz bezweckte, Wenn sie in jener Resolution sagen: wie dies bei den Ge- Sozialdemokratie tennen zu lernen und zu verstehen. Und das hat an dem Widerstand der tschechischen Partei scheiterte, so will noffen anderer Nationen, Länder und Staaten der Fall ihn denn damals auch vor so blöden Scharfmachereien behütet. die Reichsgewerkschaftskommission, die Erekutive der inter - ist", so haben sie ganz instinktiv das Wort Nationen" ein- Wenn nun auch ein solcher Mann sich zu den ödesten Scharf­nationalen Bentralverbände, nun an die Inter - gefügt, weil sie wissen, daß hier eine schwere, entscheidende machern gesellt, so ist das immerhin ein Symptom für den trauri­nationale appellieren. Bur Schlichtung eines Rücke in ihrer Auffassung klafft, da es ja doch nirgends in gen Verfall der Intelligenz wie der Moral im Lager unserer Streites innerhalb der gewerkschaftlichen Organisation wäre der Welt national geteilte Gewerkschaften gibt, so zer- Gegner. Und deshalb war es wert, davon Notiz zu nehmen.

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O, du heiliger Bimbam! Jetzt sieht der gute Pfarrer schon die Grundlagen des Staates wackeln, weil in irgendeinem weltvergesse. nen Nest die Grundbesizer übrigens mit ausdrücklicher Bu­ſtimmung eines hohen Ministeriums die Kanalisation bezahlen sollen! Und er bekommt es fertig, noch zwei Druckspalten lang allen staatserhaltenden" Mächten, besonders aber den Regie rungen, eine dringende Predigt zu halten, sie möchten doch nur ja um Gottes und der Barmherzigkeit willen den Sozialdemokraten nie und nirgends auch nur das Tipfelchen auf dem i nachgeben:

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Auf allen in Frage kommenden Gebieten, ganz besonders aber auf dem kommunalen, ist gegenüber der mächtig andrin genden sozialdemokratischen Flut Nachgiebigte ber allerschlimmste Fehler. Es gilt vielmehr, die bestehen­den Bollwerke zu befestigen. Nicht Milderung, sondern Auf­rechterhaltung, wenn nötig selbst Verschärfung der bestehen den Wahlordnungen nach dem Vorbilde von Kiel , behoe, Dels. nig i. B. muß jezt ins Auge gefaßt werden, um das rechtliche Eigentum gegen die Willkür der befitlosen, zum großen Teil auch heimatlosen Menge zu schüßen."

Und das hat mit seinem Sanalisieren der Gemeinderat von