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Mr. 192.

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Berliner Volksblaff.

27. Jahrg.

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Telegramm Adresse: Sozialdemokrat Berlin "

Zentralorgan der fozialdemokratischen Partei Deutfchlands.

Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69.

Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.

Donnerstag, den 18. August 1910.

Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.

sich die Idee, das Recht der Gewerkschaften auf politische arbeitende Schichten übertragen wird. Diese sind aber gewöhnlich Diäten für die Parlamentsmitglieder zu verlangen. In Verkommenheit. Und dann, was besonders betont werden früheren Jahrhunderten bezogen die englischen Parlaments muß: die katholische Morallehre bildete noch nie einen sicheren

Der Liberalismus und die Arbeiteration wiederherzustellen, aus dem Stopf zu schlagen und nicht die Subjekte, sondern meiſt nur die Objekte fittlicher vertretung in Großbritannien . mitgeber Diäten. Das Geſetz ist nie widerrufen worden und Schußwall gegen Seuchen der ſittlichen Verderbnis, der ſeguellen

es dürfte sich daher dieser Brauch, ohne ein neues Gesetz zu Bügellosigkeit und Berbersität! schaffen, wieder einführen lassen. Damit wäre den britischen Noch nie waren die Schäfchen und die Organe der Kirche immun Arbeitern aber wenig geholfen; denn die größten Ausgaben gegen moralische Fäulnis! Die Geschichte der Kirche lehrt das. Zu einer Partei verursachen nicht die Gehälter der Abgeordneten, allen Zeiten, bis in die Jugendtage der Kirche zurück, haben unter sondern die Kosten der Wahl, die in manchen großen Arbeiter- ihrem Szepter Zügellosigkeit und Korruption Orgien gefeiert. Sitt­freisen ungeheure Summen ausmachen. licher Verfall war ja auch für den Protestantismus weniger Motiv

Zeichen des Verfalls.

London , 13. August.( Eig. Ber.) Es ist keine Uebertreibung, zu sagen, daß es seit dem großen Wahlerfolge der britischen Arbeiterpartei vom Jahre 1906 eine der vornehmsten Aufgaben des Liberalismus dieses Landes gewesen ist, den unbequemen Rivalen um die Stimmen der Arbeiterschaft auf hinterlistigem Wege aus der Welt zu Es ließen, sich noch mancherlei Betrachtungen über die als erfolgreiches Mittel des Kampfes gegen Rom . Der Protestantis­schaffen. Der Angriff der Konservativen war ein offener; Ausführungen der liberalen Zeitung anstellen. Das wichtigste mus bedeutete für die katholische Kirche eine ihr aufgenötigte zwar hüteten sich die Klugen Führer dieser Partei aus tattischen daran ist aber, daß sie in unzweideutiger Weise die Feind- Regenerationstur. Je nach Umständen wirkte sie mehr oder weniger Gründen, der Arbeiterpartei zu schroff gegenüber zu treten, schaft des Liberalismus gegen die unabhängige, dem Sozia- nachhaltig. Dort, wo der Protestantismus die Herrschaft der katho aber die große fonservative Masse stürzte sich auf das neue lismus zusteuernde Arbeitervertretung dolumentarisch und die lischen Kirche nicht bedrohte, war der Anstoß zu strengerer Bucht und Objekt in der politischen Welt mit dem ungestümen Taten- Notwendigkeit einer entschiedenen Stellung der britischen Sitte nur schwach. In fatholischen Staaten huldigt die Geistlichkeit drang des ungelenken Rhinozeros. Die Liberalen gingen vor- Arbeiterschaft gegen den Liberalismus betonen. einer lageren Auffaffung in Segualfragen, als bei uns üblich, und sichtiger und bedächtiger zu Werke. Sie suchten der neuen das Volk drückt beide Augen zu. Partei die Lebensluft abzuschneiden, und dies gelang ihnen Das Zölibat hat dort vielfach nur theoretische Bedeutung. Auch durch die Entscheidung der Law Lords" im Fall Osborne. in den überwiegend katholischen Teilen Deutschlands ist man in In der Koterie der Law Lords" haben sich die beiden dieser Beziehung viel toleranter als in Preußen. Hier, wo der großen bürgerlichen Parteien ein Instrument geschaffen, Profestantismus überwiegt, die Staatsgewalt im allgemeinen in durch das sie ihre Macht den Angriffen des Volkes gegen­Jm Borwärts" ist bereits auf die Beharrlichkeit hingewiesen protestantischen Händen liegt, hatte die katholische Kirche seit der über gewaltig stärkten. Wie es in Amerika nicht darauf an- worden, mit der die ultramontane Presse bei Erörterung der Reformation eine sehr exponierte Stellung zu verteidigen. Eine der tommt, wer die meisten Stimmen erhält, sondern darauf, wer Standalaffäre Bock um den Kern der Sache herumgeht. Wir hatten wichtigsten Sorgen für sie war daher die unbedingte Integrität die Stimmen zählt, so tommt es in Großbritannien nicht so betont, daß, wenn die erwähnte Presse in diesem Zusammenhange ihrer Drgane. An katholischen Geistlichen durfte als Mensch kein sehr darauf an, wer die Geseze macht, sondern darauf, wer auf die Institution der Beichte eingehen wollte, sie entweder den Mäkelchen haften, um nicht dem Gegner Angriffsflächen zu bieten. die Gefeße auslegt. In der mephistophelischen Auslegung der offensichtlichen Bankrott der religiös dogmatischen Moralerziehung und die Kirchendisziplin wurde in Preußen mit rücksichtsloser Geseze hat sich bekanntlich gerade der liberale Law Lord oder aber eine grobe Mitschuld der Kirche an dem ungeheuren Strenge gehandhabt. Selbst fleine feruelle Berfehlungen brachten Shaw als Anwalt feiner Partei bei der endgültigen Ent- Standal fonstatieren müßte. Und die schweigfame ultramontane den Gestrauchelten in ein Kloster, wenn eine Versetzung nicht rätlich scheidung des Falles Osborne hervorgetan. Daß dieser Mann Presse schweigt weiter! Unsere Feststellung, daß durch pflicht erschien, oder diese als Strafmittel nicht wirksam gewesen war. So mit seinen Sophismen und pharisäischen Argumenten den gemäße Verweigerung der Absolution in der Beichte die Kinder tamen die Organe der katholischen Kirche in Preußen zu dem Rufe innersten Herzensregungen der Liberalen entgegenfam, wird gezwungen werden konnten und mußten, sich den Eltern zu offen- makelloser Sittenstrenge. heute auch der verbissenste Apologet des modernen britischen baren und daß dadurch die scheußlichen sittlichen Verbrechen längst Innerpolitische Verhältnisse wirkten verschärfend nach dieser Liberalismus nicht verneinen fönnen. hätten aufgedeckt werden müssen, müssen, erhärtet die ultramontane Richtung. Die bismärdische Kulturkampfgefeßzgebung brachte die Die Entscheidung im Falle Osborne hat inzwischen ihr Presse als richtig durch vielsagendes Schweigen. Wenn irgend katholische Kirche in scharfe Opposition zur Staatsmacht und zur Werk getan. Ein Einhaltsbefehl ist dem anderen gefolgt und ein liberales Blatt eine törichte Bemerkung über das anderstonfeffionellen Bevölkerung. Diese Situation zwang fie in der letzten Zeit haben die dunkeln Gewalten, die an der Beichtgeheimnis oder die Unfehlbarkeit verzapft, dann ferviert erneut die Disziplinargewalt mit aller Schärfe zu handhaben, um Zerstörung der Arbeiterpartei arbeiten, ihre Aufmerksamkeit die schwarze Presse das ihren Lesern mit vielem Behagen in einer die Drgane vor einem Straucheln auf dem schmalen Pfade der besonders den finanziell mächtigen Bergarbeitergewerkschaften Sauce von Spott und Hohn. Dagegen geht sie der Erörterung der durch Kirchenlehre und öffentliche Meinung vorgeschriebenen Moral zugewandt. Das Wert ist so weit gediehen, daß der bedrohte Beichtfrage und der katholischen Moralerziehung mit auffälliger Hart- und Sitte zu bewahren. Das erforderte die Vorsicht, obwohl schon Liberalismus wieder aufatmen kann. Lesen wir zum Beispiel, nädigkeit aus dem Wege. die Verhältnisse diese Drgane zwangen, strengste Selbstdisziplin zu was die liberale Daily Chronicle" vor einigen Tagen über Die Kreuz- Zeitung " unternahm es, die katholische Kirche zu üben. Die katholische Kirche verfügt denn auch in keinem katholischen die Arbeiterpartei zu sagen hat. Dieses verschmigte Londoner retten, indem sie ebenfalls den Kern der Sache ignorierte und Lande über so durch Selbstzucht und Kirchendisziplin ausgezeichnete Drgan, das von unserem Bruderblatt" Justice" häufig als das sich in der Hauptsache auf einige geistlose Bemerkungen beschränkte. Organe wie bisher in Preußen. Wie bisher! Nun zeigen sich, Tägliche Krokodil" angeredet wird, schreibt in einem Leit- So meint das edle Drgan, es ginge nicht an, aus dem Bock- Standal aus erklärlichen Gründen, auch hier Verfallsmerkmale. artifel: allgemeine Schlüsse zu ziehen, sonst fönnte man ja auch sagen, alle Die Maigesetze find gefallen, bis auf den in der Praris be Es ist feine Uebertreibung, zu sagen, daß die Arbeiterpartei Sozialdemokraten seien Spitzbuben, weil sich schon einige sozial- deutungslosen Jefuitenparagraphen, dessen Aufhebung das Zentrum unter dem Schlage des Osborne- Entscheides taumelt. Der Ent- demokratische Kassierer als nicht ehrlich erwiesen hätten. Dazu wäre aus agitatorischen Gründen gar nicht wünscht. Die katholische scheid hat den Grundstein des Gebäudes der Arbeiterbertretung im zu bemerken: Es ist uns gar nicht eingefallen, zu behaupten, alle Fraktion ist Regierungspartei in Land- und Reichstag , sie darf Hause der Commons gelockert und der ganze Bau droht einzu- katholischen Geistlichen, Lehrer und Schulkinder feien sittlich ver- fich huldigender Aufmerksamkeit durch die Staatsmacht und deren ftürzen. Es gibt zwei Mittel, wodurch dieses Unglüd vermieden lumpt. Zweitens aber: die Menschen, die als Kassierer fich Un- Repräsentanten rühmen. werden könnte; denn es würde sicherlich ein Unglück ſein, wenn ehrlichkeiten zuschulden kommen ließen, haben keine sozialdemokratischen wachsenden Wohlstandes, fie, auch die Organe der Kirche, Die katholischen Bürger erfreuen sich die Arbeiterschaft nicht im stande wäre, ihren Forderungen im Unterhause durch den Mund ihrer eigenen gewählten Kämpen Aus- Schulen fondern firchlich abgestempelte besucht. Moralisch Schwache, Lehrer und Geistliche, treten mehr und mehr aus der Isoliertheit brud zu verleihen. Eins der Mittel ist ein besonderes Gesez, das frankhaft Veranlagte gibt es natürlich in jeder Gesellschaftsschicht, heraus, drängen sich hinein in das gesellschaftliche Leben und werden die Zwangsbeiträge der Gewerkschaften zum Unterhalt ihrer bei jedem Erziehungssystem. Daß ein katholischer Rektor zufällig von dessen Gewohnheiten, Sitten, den großen und fleinen Laftern Barlamentsvertreter legalifiert; das andere ist die Einführung von als ein sittlich verkommenes Subjekt entlarbt wurde, das ist nicht erfaßt. Mit dem Wohlleben, dem Verlassen der erponierten Diäten für die Parlamentsmitglieder." das Wesentliche; sondern die betrübliche Tatsache, daß er viele Stellung, dem Aufgeben der Jfoliertheit, mit dem Hineintauchen in

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Dieser Ausdruck des Bedauerns, daß es der Arbeiterschaft Schandgenossen hat, daß er für seine Lasterneigungen eine das moderne Lurus- und Gesellschaftsleben schwindet auch die Großbritanniens in Zukunft unmöglich sein könnte, ihre Ver- große Bahl Opfer fand und daß er sein Unwesen Lange, Immunität gegen die sozial- fittlichen Strankheiten. Erklärlich daher, treter ins Parlament zu schicken, würde einem Tartüff alle lange Jahre trop katholischer Moral, trop tatho- daß man in den letzten Jahren auch in dem protestantischen Preußen Ehre machen. Das Krokodil, nachdem es seine Beute ver- tischer Vorgesezter, trog der sonst doch so hell- immer häufiger von pikanten Geschichten galanter katholischer Geist­zehrt, weint vor Rührung. äugigen fatholischen Geistlichkeit ungestört licher und von groben sittlichen Verfehlungen hört, während das Das Blatt führt dann weiter aus, daß wohl wenig Aus- treiben tonnte! Charakteristischerweise genügt es der Ger - früher ein Vorzug fatholischer Länder war. sicht bestehe, daß der status quo ante wieder hergestellt mania", die deplacierten Bemerkungen der Kreuz- Zeitung " als Die katholische Kirche ist gegenüber solchen Erscheinungen, die in werden würde. Kein Parlament", so heißt es, wie es auch Verteidigung der katholischen Kirche nachzudrucken! Das der Kriminalstatistik bisher nur schwach in die Erscheinung treten, zusammengesetzt sei, wird leichten Sinnes ein Gesetz schaffen, Verhalten der sonst so redseligen ultramontanen Presse muß nicht blind, daher ihre Scheu, auf das für sie figliche Thema einzu das Juristen von der Bedeutung eines Cofens- Hardy und auch den Naivesten stugig machen. Mit welchem Eifer die gehen. Um so mehr ist es Pflicht, die breite Deffentlichkeit darauf Farwell, Moulton und Shaw als gegen das Gemeinwohl, schwarze Presse sich bemüht, die Aufmerksamkeit von den aufmerksam zu machen. Das jeßige System der konfessionellen Moral gegen den Geist des englischen Rechts und verderblich für die springenden Punkten abzulenken, dafür er erziehung und Schulaufsicht ist bankrott, es bedeutet eine moralische Prinzipien der repräsentativen Regierung bezeichnen." Sehr bringt die ultramontane Essener Volkszeitung" noch einen recht Gefahr, der vorgebeugt werden muß. bezeichnend für die Gefühle, mit denen der englische Liberalis - bezeichnenden Nachweis. Um das bankrotte System zu retten, mus die Arbeiterpartei betrachtet, ist auch folgende Dar- vertauscht sie die Rollen. Sie macht die Lehrer und Erzieher zu stellung, die das Blatt von der Entwickelung der Arbeiter- Berführten der Kinder! Das Blatt schreibt ganz ungeniert: partei gibt. Es schreibt:

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Der andauernde Verkehr mit männlichen Lehrpersonen übt auf die Frühreifen einen gefährlichen Reiz aus, und von den an­gefaulten Elementen benehmen sich nicht selten einzelne heraus­fordernd gegenüber dem Lehret. Es kommt vor, daß nicht der Lehrer das Mädchen verführt, sondern vielmehr von dem Mädchen der Lehrer verführt wird. Ist der Lehrer einmal einer solchen Versuchung unterlegen, so ist er auf die Schiefe Ebene geraten und verliert vielleicht vollständig die Selbst achtung und Selbstbeherrschung."

Der Zwed heiligt die Mittel! Nicht nur das vorstehende Zitat

Wahlkreis und Partel.

Bon Karl Kautsky .

Ein Rabulist", der mit demagogischen Kniffen", faulem Bauber"," elenden Klopffechtereien" argumentiert und wissenschaftlich banfrott" ist ein solcher Sünder ist jener, der die Haltung Kolbs zur Parteidisziplin und zur Monarchie kritisiert. So behauptet wenigstens Kolb. Und der muß es wissen.

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" Sozialisten nahmen an der Gründung des Arbeitervertretungs­Komitees, das die Genesis der Arbeiterpartei darstellt, einen regen Anteil und gewannen darin einen Grad von Einfluß, der zu ihrer numerischen Stärke in keinem Verhältnis stand. Irgend jemand, der mit der Arbeiterbewegung in diesem Lande vertraut ist, weiß, daß die große Majorität der britischen Gewerkschaften teine Sozialisten find. Aber es war ein Meisterzug, durch die Bildung einer Arbeiterpartei die Möglichkeit zu schaffen, der sozialistischen Propaganda die Gelder der Gewerkschaften zuzuführen. So schien es wenigstens zur Zeit. Gewerkschafter der alten Schule lehnten ist ein Beweis dafür. Die katholische Kirche strebt nach der uns finden, wo sie mit der Ueberzeugung der Genossen in Widerspruch sich gegen die Herrschaft der Sozialisten auf und einer ihrer Bahl, beschränkten Herrschaft in der Schule, als der besten, sichersten Herr Walter V. Osborne von der Gewerkschaft der Eisenbahner, fing einen Prozeß an, der mit der wichtigen richterlichen Ent: Grundlage ihrer Macht über das Volt. Um die Schule ganz in fcheidung endete, die jetzt den Bestand der Arbeitervertetung selbst ihre Gewalt zu bekommen, entrüftet sie sich bewußt heuchelnd über bedroht. Es ist das furiofeste Ding in der Welt, daß diefe Ent- aunehmende Unsittlichkeit. Angeblich soll es gegen die scheidung zu einer Zeit gefallen ist, da die Arbeiterpartei weniger fortschreitende Sittenverwilderung nur ein Mittel geben: Un­fozialistisch und ausgesprochener gewerkschaftlich ist, als sie im beschränkte Herrschaft der Kirche in der Schule! legten Barlament war." In Wirklichkeit ist die Behauptung von der zunehmenden Un­Wenn der letzte Satz überhaupt einen Sinn hat, so be- fittlichkeit Schwindel. Die Masse des arbeitenden Boltes war beutet er, daß die juristische Aktion gegen die Arbeiterpartei wohl taum je fittlicher, als gerade in der verlästerten Gegenwart. höchst wahrscheinlich unterblieben wäre, wenn die Gefahr, daß Richtig ist, daß in gewissen Gesellschaftsschichten als Folge fozialer fie sich zum Sozialismus hin entwickeln würde, nicht bestanden Verhältnisse perverse Neigungen, moralische Verlotterung fich be hätte. Das Blatt gibt dann den Arbeiterparteilern den Rat, ängstigend start ausbreiten und die Fäulnis teilweise auch auf

Er hatte erklärt, die Disziplin der Partei müsse dort ein Ende gerate. Dem entgegen hatte ich darauf hingewiesen, daß dann bei einem Streit jene Arbeiter nicht mitzustreiten brauchten, nach deren Ueberzeugung der Streit verfehlt sei. Und ebensowenig brauchten dann radikale Genossen für einen revisionistischen Kandidaten zu stimmen. Darauf antwortet jett Kolb in einem Artikel des Karlsruher Bolfsfreund", überschrieben: Ein Rabulist. Er behauptet, diese Beispiele stimmten nicht. Selbstverständlich müßten radikale Genoffen für einen revisionistischen Kandidaten stimmen. Da habe die Ueberzeugung nichts drein zu reden. Aber bei den Badenern handle es fich nicht um den Beschluß eines Wah Itreises, sondern der Bartet.

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