Einzelbild herunterladen
 

Mr. 304.

Abonnements- Bedingungen:

bonnements- Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 r., wöchentlich 28 Bfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags nummer mit illustrierter Sonntags Beilage, Die Neue Welt" 10 Bfg. Post­Abonnement: 1,10 Mark pro Monat. Eingetragen in die Post- Beitungs­Breisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Postabonnements nehmen an: Belgien , Dänemark , Holland , Italien , Luxemburg , Portugal , Rumänien , Schweden und die Schweiz .

Ericheint täglich außer Montags.

Vorwärts

Berliner Volksblaff.

27. Jahrg.

Die Infertions- Gebühr Geträgt für die sechsgespaltene Solonel geile oder deren Raum 50 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereins. und Bersammlungs- Anzeigen 30 Bfg. ,, Kleine Anzeigen", das erste( fett. gedruckte) Wort 20 Pfg., jedes weitere Wort 10 Pfg. Stellengesuche und Schlaf­stellen- Anzeigen das erste Wort 10 Pfg., jedes weitere Wort 5 Pfg. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 5 1hr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist bis 7 Uhr abends geöffnet.

Telegramm Adresse: ,, Sozialdemokrat Berlin"

Zentralorgan der fozialdemokratischen Partei Deutfchlands.

Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.

Donnerstag, den 29. Dezember 1910.

Die ,, bescheidene" Militärvorlage. deer gezählt werden, wenn man unter Reichsheer ge- bergänt 1"

"

Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.

Ein Schmerzlicher Verluft.

der Verfassung eine bestimmte Norm niemals vorgesehen war. gar feinen Trinfipiritus mehr los werden, sondern alles vergällen Streng genommen muß die Kopfzahl der Marinetruppen dem und dann verzweifelnd ausrufen müssen:" Die ganze Welt ist mir meinhin die zur Verteidigung des Reiches richtungen versteht. Damit fämen wir auf eine Kopf­Aus der Rede zum Etat, die der Abg. Bassermann am 10. Dezember d. J. im Reichstag hielt, flang die Besorgnis tärte von rund 700000, das würde einer Bevölkerung von 70 Millionen entsprechen. Die Ergebnisse der letzten Am Mittwoch hat die Staatsanwaltschaft in der Verhandlung heraus, daß sich die Heeresverwaltung mit ihrer neuen Volkszählung liegen noch nicht vor. Nach dem Statistischen des Moabiter Prozesses einen Beugen verloren. Die lange Militärvorlage vielleicht zu große Reserve auferlegt habe. Was der nationalliberale Redner da sagte, das war nur Jahrbuch für das Deutsche Reich 1910" wurde Mitte dieses Dauer dieses Prozesses hat neben ihren unangenehmen Seiten der Niederschlag der Meinungen, die militärfromme Kreise seit Jahres die Bevölkerung Deutschlands auf nur 64775000 Gin- wenigstens eine gute Folge: Zweifelhafte Zeugen können noch vor Schluß der Beweisaufnahme unter die Lupe genommen und ihre Monaten verbreitet haben. Burde doch sogar verlangt, daß der wohner berechnet. Eins vom Hundert wäre also 647 750, die angeblich Aussagen fönnen noch während der Verhandlungen auf ihren Reichstag aus sich selbst heraus die Forderung des Kriegs­ministers erhöhen müsse! Das wird nun freilich nicht ein- verfassungsmäßige Norm wäre also, die Marine eingerechnet, wahren Wert zurückgeführt werden. Die Bekundungen des Polizei­bereits erheblich überschritten. Die Marine außer zeugen Marunde, der in der Sigung vom 14. Dezember treten, denn dazu sind die Wahlen zu sehr in bedrohliche Nähe Ansatz gelassen, ist sie aber ziemlich erreicht, namentlich dann, den Angeklagten Bila schwer belastete, haben wir schon gerückt. Aber dem Kriegsminister wird damit das weiteste als sehr sonderbar bezeichnen müssen. Es war Entgegenkommen in Aussicht gestellt für den Fall, daß wenn man die Einjährig- Freiwilligen der Friedenspräsenz damals rätselhaft, wie ein vernünftiger Mensch und ruhiger Bürger ihm eine weitere Heeresvermehrung angebracht erscheint. hinzurechnet. Man mag also die Dinge betrachten, von welcher Seite wie der Gastwirt Pilz , fich zu solchen Unbesonnenheiten Allgemein aber haben die bürgerlichen Parteien sich man will, mit der vielgerühmten Bescheidenheit der gegen einen wildfremden Menschen hätte fortreißen lassen bestrebt, den Eindruck zu erwecken, als ob die gegen Heeresverwaltung ist es nichts, und um so berfönnen, wie er es nach der Schilderung Marundes getan wärtige Militärvorlage wirklich als ein Muster von Be Heeresverwaltung ist es nichts, und scheidenheit angesprochen werden müsse. Daß man dabei urteilenswerter und gemeingefährlicher ist haben sollte. bewußt auf eine Frreführung der Massen spekulierte und noch der Versuch, die Militärverwaltung zu einer Erhöhung ihrer hätte Bila ja ſagen müſſen, spefuliert, ist ohne weiteres flar. Denn daß diese neuen Forde- Forderungen zu treiben! rungen der Militärverwaltung ganz erheblich sind, das ergibt,

sich schon aus den Gesamtkosten, die nicht weniger als Meue Hilfsaktion für die Schnapsjunker! behaupteten strafbaren Handlungen in seinem Lokal vorgekommen

Denn das geringste Maß von Ueberlegung daß der Fremde gerade den Wirt mit Leichtigkeit feststellen lassen könne. Das Interesse des Wirts hätte gefordert, wenn die von Marunde wären, seine Teilnahme daran oder seine paffive Unterstützung der 104 000 000 Mark betragen. Diese enorme Summe auch nur Der Bundesrat hat sich abermals der großen Not erbarmt, Mißhandelnden vor dem fremden Gast nach Möglichkeit zu vertuschen. mit einem Wort zu erwähnen, haben die bürgerlichen Redner in die besonders die ostelbischen, einem hohen Adel gehörenden Brenne- Denn er mußte doch gewärtigen, daß der mit den Arbeitswilligen geflissentlich vermieden. Denn aus Mit gutem Grund! dieser enormen Summe ergibt sich, daß die gegenwärtige reien durch unseren Schnapsboykott geraten find. Vor einigen sympathisierende Gast, zumal, wenn er ihn noch obendrein durch Militärvorlage die drittgrößte ist, die wir seit 1880 Monaten hatte er das Kontingent erniedrigt, um die Liebesgabe von Beschimpfungen reizte, den Vorfall der Polizei anzeigen und die Ve gehabt haben. Es haben nämlich gekostet die Militär- 20 m. pro hektoliter wafferfreien Spiritus für die Schnapsbrenner teiligung des Wirts dabei nicht vergessen werde. Das unglaublich zu retten. Jetzt sieht er sich bereits zu einer neuen Hilfsaftion ge- Törichte der Handlung, deren Marunde ben Angeklagten vorlagen von: zwungen offenbar, weil der Schnapsboykott nicht nur nicht nach Pilz bezichtigte, machte seine Aussage verdächtig. Aber positive Bes gelaffen hat, sondern noch stärker geworden ist. Und dadurch wuchs weise für die Unrichtigkeit ließen sich im Moment nicht erbringen und wächst für die Brenner die Gefahr, daß sie in ihrem eigenen und wenn gleich darauf das Urteil über Pilz gefällt worden wäre, Schnaps erfaufen. Gehorsam den Wünschen der von den es würde ihm höchst wahrscheinlich das Zeugnis des Glasermeisters Großbrennereien geschaffenen und in deren Juteresse wirkenden Marunde, gegen dessen Glaubwürdigkeit nichts Greifbares ins Feld Spirituszentrale hat jezt der Bundesrat eine neue Verfügung geführt werden konnte, als start erschiverender Umstand angerechnet erlassen, durch die die Fuselflut eingedämmt werden soll, damit nicht worden sein. die leberproduktion den Preis und dadurch den Gewinn der Schnaps junter herunterdrückt.

1880

1887

1890

1893

1899

1905

1911

43 860 000 m.

47 200 000"

58.000 000 131 400 000

"

"

160 070 000

"

73 800 000

"

104 200 000

"

-

-

So also sieht diese bescheidene" Militärvorlage aus, Aber zum Glück für den Angeklagten Pilz dauert der Prozeß die in Wirklichkeit nur einen Rotbehelf darstellt. Wenn bei noch und so war die Möglichkeit, am Mittwoch die totale Unglaub einem Bezirkskommando ein Schreiber mehr gebraucht wird, Es ist selbstverständlich, daß der Bundesrat dabei zunächst die würdigkeit des Zeugen Marunde schlüssig zu erweisen. Die Aus­dann wird dieser Mann beim Reichstag angefordert, weil Großbrennereien, vornehmlich die ostelbischen junkerlichen, fo, lange fagen von mehr als einem Duzend Zeugen zeigten den Mann als angeblich die Mannschaftsstärke der einzelnen Stompagnien und so weit wie möglich zu schützen bemüht ist und den Haupteinen Unglüdlichen, der offenbar nicht voll verantwortlich zu machen bereits auf das äußerste bemessen ist. Ganz urplöglich sind schaden den in bürgerlichen Händen befindlichen Sefe ist für die phantastischen Aufschneidereien und Lügen, mit denen er nun die einzelnen Kompagnien so start, daß sie Mannschaften brennereien aufladet, die ohnehin fchon als Stieffinder des beständig um sich wirft. Zudem stellte sich heraus, daß zu der Zeit, zur Bildung der Maschinengewehrkompagnien abgeben können! Liebesgabenglücks behandelt werden. Freilich sind die Hefe in die Marunde seine Erlebnisse in der Pilzschen Wirtschaft verlegt, Damit schafft man wieder Rücken, deren Ausfüllung in ab- brennereien in der angenehmen Lage, die ihnen aufgebürdete neue das Lofal längst polizeilich geschloffen war. Refigniert mußte Herr sehbarer Zeit als unumgänglich notwendig" bezeichnet werden Last wieder auf ein verehrtes Publifum abzuwälzen, indem sie den Steinbrecht diesen Zeugen fahren laffen. Die Staatsanwaltschaft wird. Das geht übrigens schon aus der Begründung der Preis für die Hefe erhöhendurch das Gefeinnditat, das sie hat einen schmerzlichen Verlust zu buchen. Vorlage hervor, in welcher die Säße vorkommen: sich schufen, können sie ja die Bäckermeister beliebig schröpfen. Daß Allerdings haben zu Anfang der Sigung zwei Schuyleute den das schließlich im leichteren Gewicht des Gebäcks von den Bolts- Angeflagten Pilz in anderer Hinsicht belastet indes sind ihre sehr massen bezahlt werden muß, ist nun einmal der Zauf dieser bestimmten Aussagen mit den Befundungen einer ganzen Reihe von schönen Welt. Entlastungszeugen durchaus nicht zu vereinbaren. Jedenfalls ist die Möglichkeit, daß den Beamten ein Irrtum, eine Personenverwechselung passierte, nicht ausgefchloffen.

" Zwar ist der Rahmen des Heeres, wie er durch das Gesetz bom 25. März 1899, betreffend Aenderung des Reichsmilitär­gefeges, festgelegt wurde, auch heute noch als ausreichend anzu fehen; es bedarf zurzeit feiner Errichtung neuer, größerer Verbände. Innerhalb diefes Rahmens aber bleibt noch viel zu befiern, wenn alle Waffen in genügender Stärke vertreten und zugleich diejenigen besonderen, vorzugsweise technischen Truppen­gattungen vorhanden sein sollen, ohne die ein zeitgemäßes Heer nicht mehr denkbar ist."

-

-

-

Vorläufig haben aber die Hefebrennereien den schwereren Nach­teil aufgebürdet bekommen. Es ist ihnen ohnehin bisher nur ge­Ein an sich belangloser Nebenumstand bei der Aussage eines stattet, den kleineren Teil, nämlich 35 Broz. des Durchschnitts­brandes als Trinkspiritus zu verwerten, die übrigen 65 Proz. dieser Schußleute ist charakteristisch für die Auffassung, die den Bes müssen sie denaturieren oder, wie es jetzt im Amtsdeutsch heißt: amten durch den Dienst für Kupfer u. Co. allmählich über ihre Dieser famose Rahmen gleicht dem Faß der vergällen, das heißt als Brennspiritus und für technische gwecke Stellung zu der Kohlenfirma eingeflößt wurde. Ganz unwillkürlich Danaiden, er wird niemals voll! An folchen Lücken verkaufen. Da aber der bergällte Spiritus nur Absatz finden kann, erzählte der Zenge Lehmann die Vorgänge in derselben Weise, bestehen jekt: Regimenter zu zwei Bataillonen, Reiter- wenn sein Preis sehr niedrig gehalten ist sonst verträgt er die wie sie ein Angestellter, ein Rutscher von Kupfer u. Co., hätte regimenter zu vier Eskadrons, verminderte Mannschaftsstärke Konkurrenz des Betroleums nicht und außerdem keine Liebesgabe erzählen müffen. Ein Uneingeweihter hätte glauben können, die der Infanteriekompagnien und endlich eine klaffende an ihm tleben bleibt, so ist die Produktion von Brennfpiritus ein Aufgabe der Schuhleute sei gewesen, Kohlen zu fahren und abe 2üde" insofern, als bloß die Hälfte der Infanterie- feineswegs gutes Geschäft. Je mehr also eine Brennerei vergällten zuliefern! Und viel anders ist es ja auch wohl nicht mehr gewesen! regimenter je eine Maschinengewehrkompagnie bekommen. Spiritus produzieren muß, um so weniger wirft sie ab. Wenig Glück hat die Staatsanwaltschaft mit ihren Versuchen, Natürlich ist damit die Zahl der vorhandenen Lücken" noch Der Bundesral hat nun verfügt, daß die Hefebrennereien von die Angaben der Verteidigungszeugen durch Zitierung der beschul­lange nicht erschöpft, und die Heeresverwaltung ist unablässig jeßt ab nicht mehr 35 Prozent Trinkspiritus und 65 Prozent ver- digten Beamten zu entkräften. In dieser Sizing follte die Aussage bestrebt, stets neue Lücken" zu schaffen! gällten Spiritus produzieren dürfen, sondern nur noch 30 Pro- des tgl. Försters a. D. Trevor erschüttert werden, der in der Sitzung vom Die militärfromme Presse hebt stets hervor, daß es zent Trint- und 70 Prozent bergällten Spiritus. 14. Dezember detaillierte Angaben über die unmenschliche Mißhandlung eigentlich nur der Bescheidenheit der Heeresverwaltung zu Dadurch wird ihr Profit sehr geschmälert, zumal den Nicht eines vereinzelten jungen Mannes in der Bredowstraße gemacht danken sei, wenn sie nicht darauf bestehe, daß die Friedens- e febrennereien gerade das umgekehrte Profit hatte. Die Ladung des Polizeileutnants Schirmer und des Wacht­präsenz der Armee auf die verfassungsmäßige Höhe von eins verhältnis gesetzlich gewährleistet ist. Bisher brauchten diese meiſters Turan hat diesem Zeugnis nichts von seiner Festigkeit vom Hundert der Bevölkerung gebracht werde. Auch hier nur 30 Prozent ihrer Produktion zu vergällen, es blieb ihnen dem- rauben können. Und wenn der Geschlagene zehnmal einen Stein haben wir es mit einer bewußten Jrreführung des nach der größere Teil, nämlich 70 Prozent für Trinkawede. in der Hand gehabt hat und ihn fallen ließ, als er zuerst attackiert Volkes zu tun. Der Artikel 60 der Verfassung bestimmt Von nun ab dürfen sie aber nur noch 60 Prozent wurde, wird dadurch die Tat der vier Schußleute gerechtfertigt, die auf lediglich: ihrer Produktion für für Trinkzwecke in Verkehr setzen und den an der Hauswand Hingefunkenen in unmenschlicher Weise eine Die Friedenspräsenz des deutschen Heeres wird bis 40 Prozent müssen sie bergällen. Damit verlieren fie einen schlugen? Und wird dadurch der Leutnant gereinigt, der nach dem Mann zu m 31. Dezember 1871 auf 1 Prozent der Be Teil des Gewinnes, den sie aus dem zu höherem Preise ver- fchlug, ohne daß er wußte, ob der Betreffende etwas verbrochen hatte? bölferung von 1867 normiert und wird pro rata derselben wertbaren Trinkbranntwein ziehen. Scheinbar ist der Verlust Sicherlich nicht! Aber Herr Leutnant Schirmer steht ja auf dem von den einzelnen Bundesstaaten gestellt. Für die spätere der Ostelbier sogar größer als der der Hefebrennereien, aber selbst- Standpunkt, daß alles, was ihm bei der Säuberung einer Straße Zeit wird die Friedenspräsenzstärke des Heeres im Wege verständlich nur scheinbar, denn daß der Bundesrat sich gegen die unter die Klinge fommt, verprügelt werden muß, ganz einerlei, ob der Reichsgefeggebung festgestellt." gottgewollte Unabhängigkeit der Junker auflehnt, wird niemand der Betreffende Widerstand leistet oder nicht. Dieser Standpunkt

Wie aus diesem flaren Wortlaut der Verfassung hervor- glauben. In Wirklichkeit machen also die Dftelbier auch hier wieder des Herrn Leutnants erklärt vieles- die Verteidigung wird ihm geht, ist die vielfach aufgestellte Behauptung, daß die Friedens- das bessere Geschäft. Für die Hefebrennereien wird zwar der sehr dankbar sein für die Offenheit, mit der er diese Anschauung, präsenz verfassungmäßig eins vom Hundert der Bevölkerung Denaturierungszwang von 65 auf 70 Broz. erhöht, also nur um die er und sicherlich viele seiner Kollegen in Moabit be Setragen müsse, direkt unwahr. Diese Bestimmung ist 5 Broz., und bei den übrigen Brennereien von 30 auf 40, also um tätigt, vor Gericht entwickelt hat. Sie sagt mehr, als einige nur ein Provisorium gewesen, das auch nur auf die 10 Broz. Aber trotz diefer 10 Proz. bleiben ihnen noch drei Dutzend Beugenaussagen über Polizeiausschreitungen. Zeit bis zum 31. Dezember 1871 begrenzt war. Seither Fünftel ihrer Produktion, die sie als Schnaps verwerten

ist die Friedenspräsenz stets durch Reichsgesetz neu festgesetzt tönnen, und den Hefebrennereien bleiben nur noch drei 8ehntel! worden.

Doch über diefes zweierlei Maß mögen fich die Sefefabrikanten mit Zur Eingemeindungsfrage Treptows.

Uebrigens find wir von dem einen Prozent tatsächlich den Schnapsjunkern raufen. Das arbeitende Volt interessiert dabei gar nicht weit entfernt. Die Armee zählt nach dem jetzigen nur, daß der Bundesrat sich fortgesetzt eifrig bemüht, den Schnaps- Augenblidlich find wieder Bestrebungen im Gange, welche Bestand 622 373 Röpfe, ohne die rund 15 000 Einjährig brennern zu Hilfe zu kommen, und zweitens, daß unser darauf hinauslaufen, Treptow nach Berlin einzugemeinden. Auch Freiwilligen und ohne das Heer von Militärbeamten. Schnapsbontott immer mehr Erfolg hat. Und das Rigdorf bemüht sich in der gleichen Richtung und hat dabei insofern

Schließlich darf man aber doch auch die 60 000 Stöpfe foll und muß der gesamten Arbeiterschaft ein Anfporn fein, ihn beffere Chancen als Berlin , als bei einer Eingemeindung nach zählende Marine nicht außer Betracht lassen, für die in immer schärfer durchzuführen, bis die Schnapsjunker Rigdorf die Steuerkraft Treptows dem Kreise Teltow , vor allem