Nr. 140.
Abonnements- Bedingungen:
Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 m., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags nummer mit illustrierter Sonntags Beilage„ Die Neue Welt" 10 Bfg. Post Abonnement: 1,10 Mark pro Monat. Eingetragen in die Post- Zeitungs Preisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Postabonnements nehmen an: Belgien , Dänemark , Holland , Italien , Luxemburg , Portugal , Rumänien , Schweden und die Schweiz .
Ericheint täglich außer Montags.
Vorwärts
ල
28. Jahrg.
Die Infertions- Gebühr
beträgt für die sechsgespaltene Solonel geile oder deren Raum 60 Bfg., für bolitische und gewerkschaftliche Vereinss und
Bersammlungs- Anzeigen 30 Pfg. ,, Kleine Anzeigen", das fettgedruckle Wort 20 Pfg.( zulässig 2 fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort 10 Big. Stellengesuche und Schlafstellenan zeigen das erste Wort 10 Pfg., jedes weitere Wort 5 Pfg. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Inserate für die nächste Summer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ijt bis 7 Uhr abends geöffnet.
Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.
Die preußische Fortbildungsſchule.
Sonntag, den 18. Juni 1911.
ihres Berufs, mit dem Material, mit der Bearbeitung, mit der Berechnung, mit dem Zeichnen und anderen Dingen bekannt macht, von besonderer Bedeutung.
Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.
Unsere Wahlrechtsforderung.
Aber diese wirtschaftlichen und pädagogischen Gründe Der Aufruf, den die preußische Landeskommission ber würden für die rückschrittliche preußische Regierung nicht aus öffentlicht hat, erweckt in der reaktionären Presse großes gereicht haben, trop des Drängens der Fortbildungsschul- Unbehagen und wieder erschallen die Klagen, daß die ReIn der ersten Reihe der Aufgaben, die dem preußischen männer und einiger schulfreundlicher Geheimräte im Ministe- gierung unter dem Dittate der Sozialdemo Landtag in seiner gegenwärtigen Sommertagung obliegen, rium, das heiße Eiſen einer Schulreform anzufassen, wenn fratie Elsaß- Lothringen das allgemeine, gleiche, ſteht die Verabschiedung des Fortbildungsschulgesetes. Da sie den in jedem Falle widerstrebenden Reaktionären nicht geheime und direkte Wahlrecht hat zugestehen es sich hierbei um eine bescheidene Reform im Sinne des einige lockende Konzessionen zu bieten gehabt hätte. Die müssen. So schreibt die„ Deutsche Tagesztg." über die ForKulturfortschritts handelt, kann es nicht Wunder nehmen, Begründung des Gefeßentwurfs sagt mit der obligaten derung, die Wahlrechtsfrage im Dreiklassenlandtag wieder daß die allmächtige blauschwarze Reaktion in Preußen ihr patriotischen Feierlichkeit: Je mehr sich die persönlichen Bezur Beratung zu stellen: mit behendem Fleiße Steine in den Weg zu wälzen bemüht ist. ziehungen des Lehrlings und jugendlichen Arbeiters zum Wenn in Preußen die Regierung eine Schulvorlage ein Lehrherrn und Arbeitgeber lodern, je mehr, namentlich in bringt, so darf man von vornherein einiger Voraussetzungen großstädtischen Verhältnissen, der Einfluß der Familie und dabei sicher sein: daß sie durch unabweisliche Notwendigkeiten liche Einwirkungen an die Stelle treten, um des Elternhauses schwindet und fremde, oft verderb zu ihrer Reform gezwungen worden ist, daß sie keinen Fuß so dringlicher macht sich das Bedürfnis geltend, durch die breit über das äußerste Mindeſtmaß hinaus tut, und daß Fortbildungsschule die Erziehung des heranwachsenden Gesie den Reaktionären den kleinen Zwangsfortschritt dadurch schlechts zu tüchtigen Menschen und Staatsbürgern zu förerträglich zu machen suchen wird, daß sie ihn mit ausdern." Wer Ohren hat zu hören, der hört hier den Unterton reichenden rückschrittlichen Gegengewichten beschwert. Den- der reaktionären Tendenzen deutlich heraus: durch ein Fortnoch genügen Junker und Pfaff solche Garantien in der Regel bildungsschulgesetz soll eine solide und umfassende Grundlage noch nicht, und sie suchen der Reform so vielen sonstigen für alle Bestrebungen zur Bekämpfung der proleta Ballast aufzupacken, daß aus dem beabsichtigten bescheidenen rischen Jugendbewegung geschaffen werden. Fortschritt ein unbescheidener Rückschritt wird.
Bekanntlich fehlt es in Preußen an einer generellen gesetzlichen Regelung des Schulwesens. Die Regierung lebt schulgesetzlich von der Hand in den Mund. Wenn es gar nicht mehr anders geht, wird schnell ein Gefeßentwurf ad hoc zurechtgeschustert, so daß das preußische Schulwesen in gesetzlicher Hinsicht wie ein hundermal grellfarbig geflickter Rock aus Urgroßvaters Zeiten aussieht.
,, Wir glauben kaum, daß die Regierung Lust haben könnte, diesen liebenswürdigen Aufforderungen Folge zu leisten. Wie schon angedeutet, ist in der Stellungnahme verschiedener Parteien zur elsaß - lothringischen Wahlrechtsfrage eine Bindung für ihre Haltung gegenüber dem preußischen Wahlrechte in keiner Weise gegeben. Unsere Ueberzeugung ist vielmehr, daß, nachdem jener höchstbedenkliche demokratische Schritt für die Reichslande erfolgt ist, die volle und unverkürzte Erhaltung der Gewichte in Preußen erst
antidemokratifingte Staatsnotwendigkeit
recht
nicht etwa nur für den führenden Bundesstaat, sondern für das gesamte Reich ist. Höchst be dauerlich bleibt es freilich unter allen Umständen, daß die Regierung selber der Demo. tratie mit ihrem Rückzuge für Elsaß- Lothringen ein Schlagwort an die Hand gegeben hat, das bei den Massen mit ihrer poli. tischen Unlogik( 1) allerdings eine starte Wirkung haben muß. Unlogisch bleibt es aber darum nicht weniger, daß aus einem demokratischen Zugeständnisse in den Reichslanden die Notwendigkeit einer Demokratisierung sogar noch des größten Bundesstaates gefolgert wird. Und das preußische Abgeordnetenhaus hat nach unserer Ansicht weit Dringlicheres zu tun, als den freisinnigen Antrag zu beraten, der weiter nichts zur Folge haben lönnte als überflüssige Reden zum Fenster hinaus!"
starte Wirkung, die die elfässische Reform auf die An diesem arroganten Gerede ist nur Eines richtig: die
Für diesen kostbaren Preis sollten die Reaktionäre im preugischen Landtag nur einige bescheidene gesetzliche Festlegungen bewilligen. Durchgreifende Forderungen enthält der Gesetzentwurf nicht. Er denkt nicht daran, die Fortbildungsschule obligatorisch für alle Gemeinden oder Gemeindeverbände, in denen sie schultechnisch möglich ist, zu machen, sondern er beschränkt die Verpflichtung, Fortbildungsschulen zu errichten, auf Gemeinden mit mehr als 10 000 Einwohnern. Dadurch So hat man auch das Fortbildungsschulwesen ohne ein- werden nicht einmal 100 000 junge Leute mehr als bisher heitliches Ziel, ohne feste Formen und ohne irgendwelche fortbildungsschulpflichtig, während Hunderttausende nach wie Liebe zur Sache aufwachsen lassen. Anfänglich bildeten die vor von der Schulpflicht nicht erfaßt werden. Die Schulpflicht affen in Preußen ausübt. Im übrigen kann es Sonntagsschulen, aus denen die Fortbildungsschulen hervor erstreckt sich ferner nicht auf die weiblichen Personen unter nur als stärkste Probotation empfunden werden, gegangen sind, den ganzen Erfaß für jedwedes Schulwesen 18 Jahren, nicht auf die häuslichen Dienstboten, nicht auf die wenn die Theorie verkündet wird, das preußische Bolk müsse überhaupt; später sollten sie den mangelhaften Unterricht der in Bergwerksbetrieben beschäftigten jungen Leute; für die desto un freier sein, ie freier die Völker außerhalb Fabrikschulen und sonstiger ungenügender Schulanstalten not- Land- und Forstwirtschaft sind mildernde Bestimmungen ge- Preußens würden. Ja, zum Teufel, glaubt man wirklidy, dürftig ergänzen. Im preußischen Gesetz vom 16. Mai 1853 troffen; Befreiungen vom Schulbesuche können von der Auf- bei den Massen den Haß gegen das Preußen der Reaktion wurde den Beteiligten, Fabrikanten und Gemeinden, emp- fichtsbehörde aus erheblichen Gründen" gestattet werden. dadurch noch mehren zu müssen? Dies aber muß die fohlen, für die aus der Schule entlassen en jugend- Tie Unterrichtszeit ist sehr knapp bemessen, die Regel sollen lichen Arbeiter Nachhilfeschulen an Sonn- und Feiertagen zu 6 Stunden wöchentlich bei 40 Wochen im Jahre bilden, die Behauptung bewirken, daß Preuße sein und politisch errichten. Einen neuen Flicken ſezte die Gewerbeordnung für Stundenzahl kann aber auch auf 4 ermäßigt werden. Die" nfrei sein, in alle Ewigkeit dasselbe bedeutet. Wenn den Norddeutschen Bund vom 21. Juni 1869 auf, wonach Verwaltung der Fortbildungsschulen ist eng an die Kette der Preußen nicht imstande wäre, den Willen der Massen nach Gesellen, Gehilfen und Lehrlinge bis zum achtzehnten Lebensreaktionären Aufsichtsbehörde gelegt, die Mitglieder der politischer Gleichberechtigung zu erfüllen, dann hätte es damit jahre zum Besuche einer Fortbildungsschule durch Ortsstatut Schulvorstände werden zum Teil ernannt, zum Teil gewählt; seine Existenzberechtigung eben berwirft! verpflichtet werden konnten. Durch die späteren zahlreichen aber auch die gewählten Mitglieder bedürfen der Bestätigung, teilt, daß das preußische Volf nur das politische und Wenn die Regierung Bethmann Hollweg die Auffassung Novellen zur Gewerbeordnung ist auch an den Bestimmungen damit alle unbequemen Elemente, vor allen Dingen die So- ökonomische Ausbeutungsobjekt der Junker über die Fortbildungsschule immer wieder herumgedoktert zialdemokraten, ferngehalten werden. Auch über die An- und Kapitalisten ist, wenn sie der Ansicht ist, daß das preußische worden. In einer Reihe anderer Geseze befinden sich Bestellung von Leitern und Lehrern der Fortbildungsschulen Wolf entrechtet bleiben muß, damit von Preußen stimmungen, die die Fortbildungsschule betreffen, so daß ein hoben die Gemeinden, wenn sie auch in erster Linie das aus die Junker ihre Zwangsherrschaft und ihre Ausplünde Krauses Durcheinander gesetzlicher Borschriften, sowie die ab- Geld aufzubringen haben, herzlich wenig zu sagen; die Auf- rungspolitik ganz Deutschland auferlegen können, dann soll und Handelskammerstatuten jeder einheitlichen Organisation digung von unbequemen Lehrern verlangen. weichenden Bestimmungen von Orts-, Innungs-, Handwerks- fichtsbehörde muß die Lehrer bestätigen und kann die Kün- rungspolitik ganz Deutschland auferlegen können, dann soll sie wenigstens es eingestehen. Und deshalb gibt es und Pflege der Fortbildungsschule spotten. Ob überhaupt eine Fortbildungsschule eingerichtet wird, so heißt es in der man in jeder Zeile die Besorgnis anmerkt, daß sie um keinen die Wahlreform wollen, als die Wahlrechtsfrage im Troß dieser vorsichtigen gejeßlichen Bestimmungen, denen gar keine dringendere Aufgabe für diejenigen, die im Ernst Begründung des Gesetzentwurfs, steht völlig im Ermessen Preis der Welt einem waschechten preußischen Reaktionär das Agrarierblatt höhnisch meint, daß die konservativer Reaktionärandtage zur Sprache zu bringen. Und wenn der Gemeinde, ebenso wie weit sie die ihnen gesetzlich zu wehtun möchte, haben die Schwarzblauen sofort den Kampf Wahlrechtsfeinde start genug wären, die Besprechung des stehende Befugnis zur Einführung des Schulzwanges aus- auf der ganzen Linie aufgenommen. Handelt es sich doch nußen wollen. Tatsächlich weisen denn auch die Fortbil- um den Widerstand gegen einen, wenn auch nur winzigen fortschrittlichen Initiativantrages zu hindern, so hat ja die dungsschuleinrichtungen der verschiedenen Gemeinden erheb- Kulturfortschritt! Den ostelbischen Kornzollinteressenten und Fortschrittspartei die Möglichkeit, die Frage eventuell in Form liche Verschiedenheiten auf. In vielen erstreckt sich die Schul- Schnapsbrennern ist die noch so bescheidene Förderung der werden die Ritter des Wahlrechtsprivilegs der Rechenschaftseiner Interpellation zu stellen. Aber entwischen pflicht bis zur Vollendung des achtzehnten Lebensjahres, in Berufsausbildung industrieller Arbeiter außerordentlich sechzehnten Jahres oder der auf diesen Zeitpunkt folgende schwarzen Verbündeten, denen alle Dinge, besonders aber die werden sich zur rechten Zeit schon Gehör zu verschaffen ver anderen bildet die Erreichung des siebzehnten oder des gleichgültig; um so geneigter sind sie den Plänen ihrer ablegung auf keinen Fall. Und wenn sie die Stimme ihrer Schluß eines Schuljahres die Grenze der Schulpflicht. Ein Schulen für das gewöhnliche Volf, zum besten ihrer firch- werden sich zur rechten Zeit schon Gehör zu verschaffen verTeil der Gemeinden hat sämtliche gewerblichen Arbeiter der lichen und politischen Herrschaftspläne dienen müssen. Wenn Schulpflicht unterstellt, ein anderer nur die Handwerker oder schon Fortbildungsschule, so lautet die Argumentation des nur die gelernten Arbeiter oder auch mir die Kaufleute. Zentrums und der Konservativen, so soll sie fortbilden, was Ein Schutzmannseid in gerichtlicher Zu diesen Schwierigkeiten tritt die steigende Notwendig die Volksschule begonnen hat. Die Volksschule aber hat in feit der Fortbildungsschule. War sie in früheren Jahrzehnten der Hauptsache, besonders dank dem letzten Volksschulgesetz, vorzugsweise eine Rückenbüßerin für die mangelhafte Bolks- das die Konfessionsschule festlegte, die Jugend konfessionellschule gewesen, so änderte sich durch die Entwickelung und religiös zu beeinflussen. Darum muß der ReligionsNachtlänge zu dem bekannten Solinger Wahlrechts. Umwälzung der wirtschaftlichen Verhältnisse allmählich ihr unterricht auch in die Fortbildungsschule demonstrationsprozeß waren es, die am Mittwoch die Gesicht. Auf das armselige Allgemeinwissen der Volksschule eingeführt werden. Elberfelder Straftammer bis 10 Uhr abends bea fam es dem Handwerker, der seinen Lehrling zur Fortbil- Vor dieser Frage, die die preußischen Reaktionäre gleich schäftigten. Angeklagt war der verantwortliche Redakteur der dungsschule gehen ließ oder gehen lassen mußte, je länger zu Beginn der Beratung aufwarfen, find alle übrigen Be-" Bergischen Arbeiterstimme" in Solingen , Genosse Sans je weniger an; ihm lag daran, daß der Lehrling, wenn er denken gegen den Gefeßentwurf zurückgedrängt worden. Deifel, wegen angeblicher Beleidigung des Polizei. schon der unmittelbaren Ausbeutung durch den Lehrherrn Leider! Denn der Entwurf enthält noch eine große Zahl un- fergeanten Freitag von Solingen . Bei dem vorjährigen während einiger Stunden der Woche entzogen war, wenig zureichender und bedenklicher Bestimmungen, gegen die vom Polizeiprozeß gegen die Arbeiterstimme", der eine Folge der ftens unmittelbar für eine bessere Ausbeutungsmöglichkeit demokratischen und fortschrittlichen Standpunkte aus der großen Wahlrechtsdemonstration vom 6. März 1910 war, begeschult wurde. Nur in seltenen Ausnahmefällen," so gesteht schärfite Widerstand am Plaze ist. Durch die Taktik der stritt der Polizeisergeant Freitag unter das sogar die Begründung des Gefebentwurfs ein, ist heute Sonservativen und des Zentrums ist die Opposition ge- seinem Gide, auf Fliehende geschlagen der Lehrherr in der Lage, den Lehrling in dem theoretischen zwungen worden, ihre Hauptkraft gegen die Einführung des haben, revidierte dann aber seine Aussage. Wissen und Können( Schriftverkehr, Buchführung, Fach- Religionsunterrichts einzusehen. als der Zeuge Schneider Tümmers mit Bestimmtheit aussagte, zeichnen us.v.) zu unterweisen, dessen er für sein späteres Fortkommen bedarf."
Vertreter nicht hören wollen, die Massen selbst
stehen.
Beleuchtung.
Trotzdem hat die Reaktion vorläufig ihr Ziel erreicht. daß Freitag noch nach einem Fliehenden geschlagen habe.-Ein In der ersten Lesung der Kommissionsberatung ist beschlossen bon Tümmers befundetes Gespräch, das Freitag nach dem Zus Aber nicht minder notwendig ist der Besuch einer Fort- worden, als Aufgabe der Fortbildungsschule auch die sitt sammenstoß der Demonstranten mit der Polizei mit einem Zivil bildungsschule für die Hunderttausende ungelernter Arbeiter Iich religiöse Erziehung auf fonfeffio- zeugen geführt hat, bestritt er ebenfalls mit der größten Bestimmt neller Grundlage" zu verlangen und zu diesem Zwecke heit. Diese Feststellungen wurden schon im vorigen Jahre nach wöchentlich je eine halbe Stunde festzusetzen. dem Prozesse in der„ Bergischen Arbeiterstimme", dem„ Vorwärts" sowie bei den beiden bürgerlichen Blättern Solinger Zeitung" und„ General- Anzeiger " in Solingen gemacht, ohne daß Freitag sich der Mühe unterzogen hat, klagbar zu werden. Erst nachdem anläßlich des Prozesses gegen den Vorwärts" in Berlin , der im
in Industrie, Handel und Landwirtschaft, und zwar einer Fortbildungsschule, in der die berufliche Ausbildung im Mittelpunkte des Unterrichts steht. Gerade für die vielen jugendlichen Arbeiter, die ohne besondere Lehrzeit von der Schule aus in den Fabriksaal treten, ist eine Fortbildungsschule, die sie mit dem Großen und dem Kleinen!
In einem zweiten Artikel soll die Bedeutung dieses reaktionären Beschlusses näher untersucht werden.