Nr. 145.
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Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69.
Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.
Sonnabend, den 24. Juni 1911.
Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.
Wahlrechtsantrages war verhindert. Aber Aber die Dinge gehen nicht immer ihren natürlichen Gang; es Was iſt's mit unserem Wahlrecht? noch mehr: die Herbeiführung der Beschlußunfähigkeit ermög- wirken mannigfache Umstände auf die Entwickelung mit ein, durch lichte es auch, daß der Präsident eigenmächtig die die der gerade Weg, wie ihn die abstrakte Erwägung vorschreibt, Tagesordnung der nächsten Sizung befehr oft verlassen und auf Umwegen und Nebenwegen umgangen Im preußischen Abgeordnetenhause gehen Dinge vor, stimmt. Und bei Herrn von Kröcher kann man sich ja wird. die nachgerade auch die Geduld des Langmütigsten auf eine zu darauf verlassen, daß er nicht den Wahlrechtsantrag als ersten Gerade die Entstehung, Einrichtung und Entwickelung der harte Probe stellen. Das preußische Abgeordnetenhaus hat jetzt Punkt auf die Tagesordnung setzt. Die Taktik des Zentrums beiden Schulen zeigt, wie verschieden eine im Kerne gleichartige ziemlich viel Zeit. Es ist ja überhaupt nur beisammen, weil hat also bewirkt, daß es wieder fraglich geworden ist, ob die Idee verwirklicht werden kann. Die Notwendigkeit besserer das Herrenhaus verschiedene Vorlagen gründlicher als man Beratung des Wahlrechtsantrages in dieser Session noch statt- Bildungseinrichtungen bemächtigte sich in den ersten Jahren des erwartet hatte beraten und zum Teil geändert hat. Aber die finden wird. vorigen Jahrzehnts immer größerer Kreise; auch der Plan zentraler Herren Privilegienritter verstehen es gründlich, die Zeit totDiese Taktik verdient es, genau dargestellt und wohl be- Schulinstitute wurde in Zeitschriften und Zeitungen erörtert. Ueber zuschlagen. Seit einer Reihe von Tagen wiederholt sich stets achtet zu werden. Der Vorwand zu seinem Vorgehen bor dem die äußere Form solcher Schulen und über ihr Ziel und ihren Unterdasselbe Schauspiel. Ein Vertreter der sozialdemokratischen Sentrum die dritte Beratung der Novelle zur rheini - richtsstoff gingen allerdings die Ansichten weit auseinander. Selbst Fraktion erhebt sich und beantragt, den Antrag der Fort- fchen Landgemeindeordnung. Hierzu hatte es eine über den Plan der gewerkschaftlichen Unterrichtskurse herrschten schrittspartei auf Einführung des Reichstag - große Reihe von Anträgen gestellt, die teils eine Einschrän- innerhalb der führenden Gewerkschaftsgenossen zu Anfang große wahlrechts auf die Tagesordnung der nächsten Sigung fung des Einflusses der Großindustrie zugunsten der Land- Meinungsverschiedenheiten. Daß die Funktionäre der modernen zu stellen. Die Fortschrittspartei und die Nationalliberalen, wirtschaft, teils wirkliche Verbesserungen bedeuten. Hierzu Arbeiterbewegung eine bessere Schulung haben mußten, darüber obgleich diese Gegner des gleichen Wahlrechts sind, stimmen gehört vor allem der Antrag auf Einführung der geherrschte zwar allgemeines Einverständnis. Sollte aber diese dem Antrag zu. Sie können sich darauf berufen, daß Kon- heimen Wahl, den u. a. Genosse Leinert mit guten beffere Schulung eine Verbesserung des Allgemeinwissens der fervative und Zentrum sogar ausdrücklich zugesagt hatten, Argumenten befürwortete. Die Nationalliberalen, Volksschule sein? Oder sollte sie ein besonderes Beruss- und nach Erledigung der Budgetberatungen den Beratungen der die im Prinzip für die geheime Abstimmung zu sein vor- Kampfwissen etwa im Sinne der jebigen Gewerkschaftsschule be= Anträge keinen Widerstand zu leisten. Die Konservativen geben, stimmten aber dagegen, und so wurde der Antrag zwecken? Oder müßte die Schulung noch spezieller auf die prakwidersprechen energisch. Sie sind prinzipiell in der Wahl- gegen die Stimmen der Sozialdemokraten, Polen , Fort- tischen Bedürfnisse der einzelnen Gewerkschaftsfunktionen zugerechtsfrage für den Bruch aller Zusagen, von dem schrittler und des Zentrums abgelehnt. Ein weiterer schnitten sein? Ein Kursus, der alle Arten von GewerkschaftsVersprechen der Thronrede angefangen. Dagegen versichert Antrag des Zentrums, der die Aufhebung der Arreststrafen angestellten, Verbandsleiter, Kassierer, Statistiker, Redakteure, Herr von 8edlitz, wohl der verbissenste Feind des gleichen für Unterbeamte im Geltungsbereich der rheinischen Ge- Arbeitersekretäre, Bureaubeamte, Gau-, Bezirks- und Filialeiter Wahlrechts, im Namen der Freikonservativen, gerne be- meindeordnung bezweckt, wurde in namentlicher Abstimmung usw. nach den gleichen Grundsägen und mit den gleichen Groffen reit zu sein, den Antrag zu diskutieren. Nur gerade mit der gleichen Mehrheit abgelehnt. Hierbei zeigte es sich, unterrichtet will, wird vielen wenig Neues und anderen wenig unam nächsten Sizungstage sei teine Zeit dazu. Und Herr daß das Haus reichlich beschlußfähig war. Was tát nun das mittelbar Brauchbares bieten, und er wird trok seiner längeren Dr. Porsch, der Führer des Zentrums, ist ganz derselben Sentrum? Es brachte schnell einen Antrag ein, auch über Dauer über ein allgemeines Durchschnittsmaß nicht hinauskommen. Meinung. Er hat durchaus keine Scheu davor, den Wahl- die Frage der Wählbarkeit der Randbürgermeister nament- Was uns aber vor allem fehlt, sind Spezialkurse, die sich ein höheres rechtsantrag zu verhandeln. Ist doch das Zentrum durchaus lich abzustimmen, und nun fehlten plöblich etwa ein Biel seßen und die daran unmittelbar interessierten Teilnehmer für das allgemeine, gleiche, direkte und geheime Wahlrecht. halbes Hundert Zentrumsleute und Kon- auch intensiver bearbeiten können." So schrieb im Februar 1905 Nur leider, die Zeit ist zu weit vorgeschritten, fervative, die eben noch dagewesen waren. das„ Correspondenzblatt der Generalkommission". und Zentrumsabgeordnete sind nur Menschen, die neben ihren Nur die Führer blieben im Saal. Das Haus war be- Diese Auffassung hat sich aber in der Praxis zunächst nicht öffentlichen auch noch zu Hause dringende private Pflichten schlußunfähig! durchgesezt. Die Gewerkschaftsschule tam in der Form zustande, zu erfüllen haben. Aber trotzdem, Herr Dr. Porsch läßt die Die Perfidie dieser Jefuitentaftit bildet fürwahr ein daß alle Arten von Gewerkschaftsbeamten nach den gleichen GrundHoffnung nicht sinken, daß noch vor Schluß der Session end- würdiges Gegenstück zu dem niederträchtigen Verrat, den das fäßen und mit den gleichen Stoffen unterrichtet wurden. Kurz lich der Tag gefunden werde, an dem ein paar Stunden der Zentrum beging, als es im Vorjahr im Bunde mit den danach wurde die Parteischule geschaffen, die noch weit über den Besprechung des Wahlrechtsantrages gewidmet werden können. Stonservativen jede Reform des Wahlrechts vereitelte. Jetzt Plan der Gewerkschaftsschule hinausging. Nicht nur, daß sie eine Stann man mehr verlangen? Und ist es nicht rührend, daß geht es sogar schon so weit, um unrettbar der Knechtschaft viel längere Dauer vorsah, sie beschränkte ihren Stoff auch nicht nicht nur Herr Dr. Porsch, der Anhänger, sondern auch Herr der Junker verfallen- sogar jede Erörterung des Wahl- nur auf ein besonderes Wissen für Parteibeamte, sondern sie lehrte von Zedlig, der erbitterte Gegner des Reichstagswahlrechts rechts, die bloße Aussprache zu vereiteln. Db der blau- alle Teilnehmer, ganz gleich, ob sie vorwiegend politisch oder vorfür Breußen, mit ganz gleicher Bereitwillig- schwarze Block mit dieser hinterliſtigen Taktik viel Glück haben wiegend gewerkschaftlich tätig waren, ganz gleich auch, ob sie sich feit für die Beratung des freisinnigen Antrages eintreten? wird, bleibt freilich abzuwarten. Wir meinen, daß wir heute in Stellung befanden oder nicht, dasselbe allgemeine Wissen, das Sind sie daran schuld, daß sich bisher immer wieder gezeigt schon mit dem vorläufigen Erfolg des sozialdemokratischen nötig ist, um den wissenschaftlichen Sozialismus zu begreifen, die hat, daß gerade für diesen Antrag feine Zeit ist, weil so viel Eingreifens ganz zufrieden sein können. Das Drängen historisch- materialistische Denkmethode anzuwenden und die politische Es und gesellschaftliche Entwickelung in ihren Ursachen und Wirkungen zu begreifen.
Man sieht, dem preußischen Volk geht es so wie dem Arbeitsmann Dehmels:
Und uns fehlt nur eine Kleinigkeit,
Um so frei zu sein wie die Vögel sind: Nur Zeit!
wichtigere Angelegenheiten vorliegen, wie zum Beispiel die unserer Genossen hat das Zentrum entlarvt. Beratung der konservativen Interpellation über die Maul- gibt keinen denkenden Menschen, der nicht verstehen wird, und Klauenseuche oder die zweite und dritte Beratung des daß das Zentrum die Beschlußunfähigkeit mit Absicht und nur Welche Form ist die richtige? Nach den fünf Jahren der Praris Gesezentwurfes über die Umlegung von Grundstücken in der aus dem Grunde herbeigeführt hat, um der Beratung muß es möglich sein, die kritische Sonde an die Institute zu legen, Residenzstadt Posen " oder die erste und zweite Beratung des Wahlrechtsantrages Steine in den Weg um zu prüfen, wo gebessert werden kann. des Gesezentwurfes betr. Die Ümlegung von Grundstücken zu rollen. Ob diese parlamentarischen Künste ihm selbst Man wird ohne weiteres zugeben, daß eine ersprießliche und in Köln " oder die Besprechung des„ dritten Verzeichnisses der auf dem parlamentarischen Felde etwas nüßen werden, wirkungsvolle Betätigung an irgendeiner Sonderaufgabe der von den Kommissionen für nicht zur Erörterung im Plenum wollen wir in aller Ruhe abwarten. Schließlich kann ja die modernen Arbeiterbewegung nur dann möglich ist, wenn man die erachteten Petitionen", die am Donnerstag als erster Wahlrechtsfrage auch in Form einer Interpellation Bedeutung und den Umfang der Gesamt aufgabe erkannt hat. Punkt auf der Tagesordnung stand? zur Besprechung kommen und auch die Abstimmung, der das Wer als Spezialfunktionär nur seine nächste Aufgabe kennt, wird Bentrum heute entgangen ist, wird es auf die Dauer nicht im günstigsten Falle ein gewissenhafter Bureaukrat und Handvermeiden können. Auch vor dem Eingehen in die Tages- langer sein, also kein selbstbewußter und flardenkender Klassen= ordnung der Montagssigung kann ja die Frage gestellt tämpfer. Darum hat die deutsche Arbeiterbewegung von ihrem werden, ob nicht das Haus statt der von Herrn v. Ströcher Anbeginn an den höchsten Wert darauf gelegt, daß jeder einzelne vorgeschlagenen Punkte den Wahlrechtsantrag zur Beratung Arbeiter sich über die historische Aufgabe der Arbeiterklasse, über Können die Herren von Zedlitz und Dr. Porsch ziehen wolle. Aber wie immer das parlamentarische Geplänkel jekt Studium nach Möglichkeit klar werde. ihr Endziel und über die Grundsäße ihres Kämpfens durch fleißiges verantwortlich gemacht werden für die Kürze der Zeit? Ge- ausgehen mag, der Verantwortung vor den Massen wiß nicht, und so wurde am Mittwoch der Antrag unserer werden sich die Klerikalen Volksverräter nicht entziehen daß eine solide theoretische Grundlage die Wenn man das anerkennt, kann man auch nicht bestreiter, Genossen ebenso abgelehnt wie an den Tagen vorher. Aber das preußische Abgeordnetenhaus ist fleißig und können. Sie haben den Junkern zuliebe die Besprechung der nächste und unentbehrliche Vorausseßung für nach dem Verlauf der Freitagsizung mußte man die Hoff- dringendsten politischen Forderung des preußischen Volkes in jedwede prattische Arbeit im Dienste der Arnung hegen, daß sich die nötige Zeit endlich finden würde, um es verhindert in einem Moment, wo auch nicht der Schatten Parteischule ihren Schülern zu geben. Sie seht dafür sechs volle schmählicher und hinterhältiger Weise verhindert. Sie haben beiterklasse ist. Ein solche Grundlage bemüht sich die am Montag den freisinnigen Antrag zur Beratung zu stellen. einer ernst zu nehmenden Nötigung für sie vorlag; ver- Monate an, und Lehrer wie Schüler sind sich darüber klar, daß Selbst ein so skrupulöser Freund des Wahlrechts wie Herr Dr. Borsch und ein so strupelloser Gegner wie Herr von hindert, obwohl das Abgeordnetenhaus künstlich seine Zeit diese Zeit eher viel zu knapp als zu lang bemessen ist. Bedlig konnten nicht mehr behaupten, daß es am Montag an vertrödelt, um nicht Zeit für die Beratung des Wahlrechtsantrages zu finden. Die Antwort dafür wird ihnen das der nötigen Zeit mangeln werde. Da geschah etwas ganz Merkwürdiges. Es war preußische Volt erteilen: bekannt, daß am Schluß der Sigung die Linke den Antrag Nur Zeit, wir wittern Gewitterwind, Wir Volk! auf Beratung der Wahlrechtsforderung stellen werde, trotz des Vetos König Heydebrands. Herr Dr. Porsch hätte natürlich
Die Gewerkschaftsschule sieht für ihren Unterricht nur sechs Wochen vor; anfänglich waren es sogar nur vier Wochen. Ferner beschränkt sie sich in dieser kurzen Zeit nicht auf wenige wichtige theoretische Grundfächer, sondern sie läßt über eine große Reihe praktischer Spezialfächer vortragen. Immerhin gibt sie keine Spezialbildung, wie sie das„ Corresondenzblatt" in dem oben Zentrum ist ja für das gleiche Wahlrecht. Mit der Linken zwischen dem damaligen Ziel des„ Correspondenzblattes" und der zusammen hätte es die Mehrheit hergestellt. Freilich, die KonAls im Jahre 1906 die Vorbereitungen zur Schaffung der Ge- Parteischule. Ob sie in dieser Form für die Gewerkschaftsbewegung fervativen hätten ein Niederlage erlitten. Aber die Konser- werkschaftsschule und der Parteischule getroffen wurden, bestand eine große Bedeutung gewonnen hat, darüber gibt der Bericht und vativen sind ja Wahlrechtsfeinde und was hätte dem Zentrum zwischen den leitenden Organen der Partei und der Gewerkschafts - die Debatte auf dem Gewerkschaftskongreß vielleicht näheren lieber sein können, als den Wahlrechtsfeinden zu zeigen, daß bewegung noch nicht die enge Fühlung, wie sie sich in den letzten Jahren Aufschluß. fie selbst im Dreiklassendnlatag nur eine Minorität seien. erfreulicherweise je länger je besser angebahnt hat. Würde schon Ein Antrag, der dem Kongreß vorliegt, verlangt eine Ver Doch es fam ganz anders. Eben noch waren Zentrum damals so wie heute jede wichtige Angelegenheit, die die Partei einigung der beiden Schulen. Dieser Antrag wird sicherlich abgeund Konservative sehr stark im Hause vertreten gewesen. Da und die Gewerkschaftsintereffen in gleichem Maße angeht, rechtzeitig lehnt werden. Und das vorläufig mit Recht. Denn die Zeit für beantragte das Zentrum eine namentliche Abstimmung. Die von ihren Anfangsstadien an gemeinsam besprochen und gefördert eine solche Vereinigung ist noch nicht gekommen. Ob sie einmal 3entrumsmitglieder verließen größten worden sein, so würde sicherlich auch das Bedürfnis nach Errichtung tommen wird, ist eine Frage, die sich nicht ohne weiteres mit Ja feils den Saal und diesen trefflichen Wahlrechtsfreunden zentraler Bildungsanstalten zu diesen wichtigen gemeinsamen An- oder ein beantworten läßt. Wir halten es für wahrscheinlich. schlossen sich die meister konservativen Wahlrechtsfeinde im gelegenheiten gerechnet und in gemeinsamer Arbeit erledigt worden Doch können toir einer Vereinigung nur das Wort reden, wenn sie trauten Verein an. Nachdem der Auszug der Heiligen und sein. auf der Grundlage der pädagogischen Prinzipien der Parteischule Unheiligen erfolgt war, fonnte Herr von Kröcher mit be- Denn an sich betrachtet erscheint es als der natürliche und möglich ist. friedigtem Schmunzeln die Beschlußunfähigkeit des zweckmäßige Bustand, wenn nur eine Hochschule" Hauses fonstatieren. Seine„ infamigten Jefumiter" hatten diesen Ausdruck gebrauchen darf für die organisierten Arbeiter fich wieder einmal trefflich bewährt. Die Geschäfts- in Berlin besteht, als wenn zwei derartige Institute nebeneinander ordnungsdebatte über die Behandlung des wirken.
mit Begeisterung diesmal für den Antrag geſtimmt. Das Gewerkschaftsfchule und Parteiichule. aitierten Artikel für notwendig hält. Sie iſt eine Art Zwitterding
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wenn man
Aber diese Bedingung ist erfüllbar. Es ist eine Kombination der Parteischule mit dem erwähnten Plane des„ Correspondenzblattes" aus dem Jahre 1905 denkbar, die darin besteht, daß an den allgemeinen theoretischen Unterricht der Parteischule Sonder.