Nr. 267.
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Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutfchlands.
Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69.
Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.
,, Criarier" Giesberts gegen Regierung und Zentrumspolitik.
1.
Nach Abschluß der Reichstagsdebatten über die Leuerungsinterpellationen forderte die„ Germania " insbesondere die Führer der christlichen Gewerkvereine" auf, als„ Triarier" für die Aufrechterhaltung des Bollwucher- und agrarischen Liebesgabensystems in den Wahlkampf zu ziehen. Wahrscheinlich fiel dem ultramontanen Hauptorgan ein, daß es ja das trübselige Schicksal der„ christlichen" Gewerkschaftsführer im Reichstage ist, bei solchen Debatten, wie die über die in erster Linie die Lohnarbeiterschaft treffende Teuerung, rüdfichtslos ins„ dritte Treffen" geschoben zu werden, um vorher die eigentlichen Zentrumsführer im ersten und zweiten Treffen" sagen zu lassen, daß die Arbeiterforderungen nach Deffnung der Grenzen vom Zentrum abgelehnt würden. Wenn so die Maßgebenden bereits ihr Nein erklärt haben, dann kann schließlich auch ein unmaßgeblicher Triarier" fein auf die Lohnarbeiter berechnetes Sprüchlein hersagen; es dient höchstens dazu, dem zentrumskatholischen Volke wieder mal feinen Köhlerglauben an die Volkspartei" Zentrum zu stärken. Erst als die Herren Dr. Spahn und Dr. Heim die Zentrumsparole für unser bewährtes Wirtschaftssystem" abgegeben hatten, wollte der„ Triarier" Giesberts den hungernden katholischen Arbeitern einige unmaßgebliche Redensarten vorsagen. Die Bentrumsfraktion weiß recht gut, daß, nachdem zwei Serien" Redner zu einem Gegenstand gesprochen haben, eine„ dritte Serie" nicht mehr angebrochen" wird. Der Zentrumspräsident Graf Ballestrem hat es unter seiner Herrschaft fast sogar zur Regel erhoben, daß über Interpellationen nur je ein Sigungstag verbracht werden durfte, wogegen die Linke stets protestiert hat. Wollte das Zentrum ernstlich seinen„ Triarier" Giesberts zur Zeuerungsfrage zu Wort kommen lassen, dann hätte als zweiter Fraktionsredner sprechen müssen. Als Triarier" fam er in die aussichtslose dritte Serie" der Redner und rutschte ab.
er
Liest man nun, was Giesberts am 3. November in Köln in einer katholischen Frauenversammlung und am 5. November in drei Versammlungen in seinem Wahlkreis Essen über die Teuerung ausgeführt hat, so kann man sich ungefähr vorstellen, warum seine Fraktion den„ Triarier" in die voraussichtlich zum Schweigen verurteilte dritte Serie der Redner geschoben hat. Bei all seiner demütigen Treue zum Zentrum hat Giesberts doch auf seinen überwiegend von Industriearbeitern bewohnten Wahlkreis Rücksicht zu nehmen und wenn er auch nur einen Teil von dem, was er fritisch über das , bewährte Wirtschaftssystem" in Köln und Essen gesagt hat, im Reichstag bortrug, dann wäre den Rednern der Linken viel Wasser auf ihre Mühlen getrieben worden. Selbstredend findet unser Zoll- und Verbrauchssteuersystem an Giesberts einen wort- und zitatenreichen Verteidiger. Ein Mann, der vor und während der Zolltarifdebatten 1902 lebhaft Stim. mung für die Erhöhung der Zölle und für die strengere Grenzsperre gemacht hat, dabei sogar den leidenschaftlichen, sur denkbar persönlichsten Auseinandersetzung ausartendenWiderspruch eines namhaften Teils seiner engeren Gewerk Dercinefollegen überwinden mußte, muß das große Werk", so schlecht es auch geht, verteidigen. Es versteht sich auch von selbst, daß Giesberts die Sozialdemokratie als bauernfeindlich, zur positiven Arbeit" unwillig hinstellte. Man braucht fich nicht über folgende, von Giesberts in den Versammlun gen am 5. November nach dem stenographischen Bericht in der Essener Volftsztg." vom 7. November 1911 gesprochenen Worte zu wundern:
Dienstag, den 14. November 1911.
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Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Mr. 1984.
Suppe, bestehend aus Sauerkraut, Rartoffeln und Pfund[ demokratie solche Beschtverden zur Sprache gebracht, aber bisher Sped Sie werden zugeben, daß das keine überschwengliche ist es noch nie gelungen, von der Reichseisenbahnverwaltung das Lebensweise ist um 39 Pf. teurer wie 1905, das find 20 Pros. Bugeständnis zu erzielen, daß sie ihre Arbeiter in der Ausübung des Betrages, den der Arbeiter überhaupt täglich aufwenden ihrer staatsbürgerlichen Rechte nicht beeinträchtigen will. Ein be fann. Sie sehen, meine Herren, von diesen fleinen Erfahrungen im Haushalt muß man die Teuerungsfrage beurteilen, und nicht bloß vom Standpunkt meist unzuverlässiger Statistiken( in seiner Kölner Rede nannte Giesberts die amtlichen Statistiken ober. faul!"). Streuen wir uns gegenseitig keinen Sand in die Augen. Gerade die Teuerung der Gemüse und der kleinen Dinge, die Genosse Emme I legte zunächst den Tatbestand dar, der bem greifen in den Haushalt und verteuern das Leben.( Buruf: Vorgehen der Sozialdemokratie zum Anlaß diente. Es waren Lohnerhöhung.) Ich komme auf die Lohnerhöhung zurüd. Wir haben ferner damit zu rechnen, daß wir für das Frühjahr, für mehrere Arbeiter gemaßregelt worden, nicht weil sie sich irgendein den nächsten Sommer eine erhebliche Teuerung an Fleisch haben Vergehen im Betrieb oder eine Vernachlässigung ihrer Pflichten werden. Im Reichstage haben der Reichskanzler und die Re hatten zuschulden kommen lassen, sondern weil sie Mißstände der gierungsvertreter darauf hingewiesen, es gäbe gegenwärtig feine Verwaltung in öffentlichen Versammlungen gerügt hatten. Die außerordentlichen Fleischpreise. Er hat nur barauf hingewiesen, Begleitumstände dieser Maßregelung waren besonders veratorisch. daß eine große Spannung besteht zwischen den Fleischpreisen Es hat sich im Elsaß ein Verband der Eisenbahnarbeiter gebildet, und den Viehpreisen. Meine Herren, das ist eine Wahrheit, auf der in feiner Weise politische Zwede verfolgt, sondern nur die die wir nicht erst im Reichstage zu warten brauchen. Das weiß jeder, daß gegenwärtig infolge Futtermangels die Bauern ihr Wahrnehmung der wirtschaftlichen und Berufsinteressen der Ar Vieh massenhaft abschaffen, infolgedessen Ueberimport auf dem beiter ins Auge gefaßt hat. Er suchte sich allerdings auch unab deutschen Markte stattfindet. Aber, meine Herren, wenn im hängig von der Verwaltung zu halten, und das genügte schon, um nächsten Jahre der Rüdgang des deutschen Biehbestandes infolge ihn verdächtig zu machen. Als nun in einer Versammlung der VorFuttermangels, infolge der Seuchen, der Maul- und Klauen- fißende, ein Schlosser Oertel, fritische Bemerkungen über die seuche, zum Ausdruck kommt, dann werden wir vorüber- Verwaltung machte, wurde er auf Grund der Berichte eines bei gehend mit einem Ausfall von 30 Broz. unserer Fleischproduktion den Verhandlungen anwesenden Beamten zur Verantwortung ge zu rechnen haben; und, meine Herren, 30 Proz. Ausfall an
fonders eklatanter Fall nötigte diesmal die Sozialdemokratie, durch eine Interpellation im Reichstag für die Eisenbahnarbeiter einzutreten. Die Interpellation fam in der Montagssikung des Reichstages zur Erörterung.
Fleischproduktion muß eine ganz abnorme Fleischpreissteigerung zogen. Trotzdem er bestritt, die ihm in den Mund gelegten Aeuße zur Folge haben. Infolgedessen wird man auch hier bestimmt rungen gemacht zu haben, lehnte die Verwaltung boch alle Beweis. Vorschläge zu machen haben, wie dem entgegengewirkt werden erhebungen ab, sondern berlangte von ihm eine Erklärung, daß er die ihm unterstellten Aeußerungen zurüdnehme. Oertel fügte
fann."
Der Triarier" konstatiert also selber eine erhebliche dieser Erklärung eine Bemerkung hinzu, in der er die ihm unterTeuerung und ruft aus:" Streuen wir uns gegenseitig stellten Aeußerungen bestritt. Darauf wurde er wegen UnbotmäßigTeuerung und ruft aus: keinen Sand in die Augen!" Gewiß, Herr Giesberts, streuen feit aus dem Dienst entlassen. Im weiteren Verlauf der Sache Sie den fatholischen Arbeitern feinen Sand wurden dann auch noch andere Arbeiter entlaffen, die für ihn einin die Augen mit Ihrer Lobpreisung des bewährten traten. Genosse Emmel fennzeichnete diesen Behördenterrorismus Wirtschaftssystems". den Statistiken über den steigenden Fleischgenuß", deren v. Breitenbach auf, zu erklären, ob er mit jenen Vorgängen einverSand in die Augen gestreut wird der Bevölkerung mit in gebührender Weise und forderte den Eisenbahnminister Oberfaulbeit sozialdemokratischerseits oft nachgewiesen wurde. ftanden sei. Der Minister v. Breitenbach bedie, wie nicht Trotzdem spielt diese Statistik in der ultramontanen Wirt- anders zu erwarten war, diese Eingriffe seiner nachgeordneten schaftslehre eine große Rolle. Auch Herr Giesberts gibt das Behörde" in das Koalitionsrecht der Arbeiter mit seiner ganzen Steigen des Fleischkonsums zu, jedoch er fab fich genötigt, ministeriellen Autorität. Er suchte sich dann aber doch bei der auch folgendes zu sagen: Mehrheit des Hauses im voraus Dedung zu schaffen, indem er Aber wenn z. B. ein Redner( im Reichstag ) gefagt hat, es direkt an die bürgerlichen Parteien appellierte, daß sie ihn im gäbe fogar eine Großstadt in Deutschland , wo pro Kopf und Kampf gegen das Eindringen des sozialdemokratischen Geistes in Jahr 78 Kilogramm Fleisch verbraucht würden, dann sage ich, die Arbeiterkreise der Reichseisenbahn an unserer Westgrenze" daraus darf man nur nicht schließen, daß die Arbeiter pro Jahr unterstützen möchten. Denn für diesen Bureaukraten ist es selbst. und Kopf 78 Kilogramm Fleisch zu verzehren hätten. Meine
Herren, nach meiner Berechnung würde allein dieser Fleisch- berständlich schon ein Zeichen sozialdemokratischer Gesinnung, wenn berbrauch 585 M. im Jahre fosten, und daß eine Arbeiterfamilie ein Arbeiter Kritik an den Maßnahmen der Verwaltung übt. Uns 585 M. für Fleisch im Jahre ausgeben kann, das ist vollständig fann es ja ganz recht sein, daß auf diese Weise von dem Minister ausgefchloffen.( Sehr richtig!) Das zeigt aber, meine Herren, selbst den Eisenbahnarbeitern flar gemacht wird, daß die werktätige baß in besseren Boltstreifen eine ganz außerordentliche Quanti. Wahrnehmung wirklicher Arbeiterinteressen und sozialdemokratische tät Fleisch vertilgt wird, ja vielfach verschwendet wird, und es ist Betätigung tatsächlich auf eins hinauskommen. grundfalsch, aus diesen allgemeinen Durchschnittsziffern heraus zu schließen auf die Lebenshaltung der unteren Boltstreife, auf Die Lebenshaltung besonders der Arbeiterfamilien. Also, meine Herren, eine Fleischteuerung und eine Gemüseteuerung, die wird gerade die unteren Boltskreise besonders schwer treffen. Die Leute, die 5000, 6000, 7000, 8000 M. Einkommen haben, werden in einem Jahre wohl 300 oder 400 m. mehr für Lebensmittel ausgeben, selbst wenn sie dafür Schulden machen, das ist bei denen nicht so gefährlich. Sie essen sich trotzdem satt. Aber, meine Herren! Eine Arbeiterfamilie, wo einmal das Quantum feststeht als ein Mindestmaß, da wirkt die Teuerung direkt im Sinne einer Ernährungsverminderung, und deshalb ist es grundfalsch und verkehrt, wenn der Reichskanzler und die verbündeten Regierungen fich gegenüber diesen Dingen gewiffer. maßen dumm gestellt haben, wenn sie diesen Dingen gegenüberstanden: Wir können nicht helfen. Das Mittel helfe nicht und jenes Mittel helfe nicht, das fönnen wir nicht bewilligen usw. Meine Herren, mit einer solchen Dummstellerei ist dem Volke nicht gedient( Sehr richtig!) und deshalb hat die Zentrums partei durch ihre Redner, besonders auch durch Dr. Heim eine Reihe von Vorschlägen gemacht, die ich noch einigermaßen ergänzen will."
Herr v. Breitenbach hatte sich in seiner Spekulation auf die staatserhaltende Gesinnung der bürgerlichen Parteien auch nicht getäuscht. Sowohl Herr Beder vom Zentrum, wie Herr Behrens von der Wirtschaftlichen Vereinigung stellten sich auf die Seite der Verwaltung, der sie ihre eigenen christlichen Vers bände als Musterbilder der Untertanentreue empfahlen, indem sie gleichzeitig heftig die Sozialdemokratie bekämpften. Und der kons fervative Graf Westarp , dem die Verwaltung nie scharf genug borgeht gegen Arbeiter und Sozialdemokraten, hielt einmal wieder eine seiner Polizeipauken, die ihm den Beinamen Jagow der Meine eingetragen haben. Am Dienstag geht die Debatte weiter.
Zur Reichstagswahl.
Ein Wahltrid 6e8 Reichsverbändlers Görde.
Der bekannte Reichsverbandsagitator Professor Dr. Görde hat " Dumm gestellt" hat sich nach Giesberts die Regierung ben berantwortlichen Rebakteur ber Prandenburger Zeitung", Ges " Sie aber, meine lieben Freunde, bitte ich, dem Teuerungs- gegenüber den Klagen über die Notlage der Arbeiterfamilien. noffen Erich Baron , wegen Beleidigung verklagt. Als bisheriger sefrei und der Teuerungsheke, die gegenwärtig in Szene ge- Ganz richtig fertigt er die Oberfaulheit der amtlichen Fleisch- nationalliberaler Reichstagsabgeordneter des Kreiſes Brandenburgsebt wird, mit allen Mitteln entgegenzutreten. Meine Herren, bis jetzt haben die Herren von der Sozialdemokratie auch nicht verbrauchsstatistit ab, aber gleich darauf streut er seinen vor. Westhavelland fühlt sich Herr Görde durch die Kennzeichnung seiner in einem einzigen alle praktisch versucht, der Teuerung zu be- wiegend aus Arbeitern bestehenden Zuhörern wieder Sand Wahlumtriebe in seiner Reichsverbandsehre getränkt. Er benukt gegnen, felbst Berlin , wo ein fozialdemokratischer Stadtrat un- in die Augen, mit der Behauptung, das Zentrum habe sich um die gegen ihn gerichteten Angriffe unseres Brandenburger Parteibeschränkt herrscht(?!!), selbst die Stadt Berlin hat sich mit die Abstellung der Fleischteuerung bemüht. Tatsächlich haben blattes dazu, feine längst mit allen Mitteln erstrebte Wiederauf. um einigen wenigen ganz fümmerlichen Maßnahmen begnügt, und gerade die Zentrumsredner bei den wiederholten Teuerungs- stellung als Reichstagstandibab zu betreiben. Die nationalliberale hat keinesfalls daran gedacht, großzügige Dinge in Angriff zu debatten eine ungenügende Fleischversorgung der Arbeiter. Partei hat ihn nämlich auf Grund eines für die ganze Provinz nehmen. Treten Sie diesen Teuerungsheben entgegen." schaft mit Hinweis auf die nun von Giesberts als„ oberfaul" mit den Fortschrittlern abgeschlossenen Wahlabkommens offiziell Die" Triarier" sind in der M.- Gladbacherei so verom charakterisierte amtliche Verbrauchsstatistik bestritten. Und fallen lassen, und zwar zugunsten eines freifinnigen Verlagsbuchmen, daß ihr Stabstrompeter nicht nur wahrheitswidrig von als Dr. Heim die erwähnten Vorschläge auch nur bedingungs- händlers Remmers aus Berlin - Niederschönhausen . Herr Görde Stadtverwaltung( in Preußen!) weise machte, da bekam er wohl„ Beifall linke", aber die nimmt nun die gegen ihn gerichteten sozialdemokratischen Angriffe schwindelt, sondern sogar Berlin von einem sozialdemokrati Agrarier blieben stumm, diskret" blieben die Bentrums aum Vorwand, sich selbst als den„ gefürchtetsten und gefährlichsten Die Giesbertssche Aufforderung, dem„ Teuerungsgeschrei abgeordneten. Ein Beweis, daß selbst die bedingten Heim- Gegner der Roten " anzupreisen und hat sich von einigen gleich entgegenzutreten", erfährt ihre richtige Bürdigung, wenn fchen Reformvorschläge von dem Zentrum mit sehr ge wir( nach dem Stenogramm der Nede in seinem Barteiorgan, mischten Gefühlen" aufgenommen wurden. der Effener Volksztg.") hierherieben, was Giesberts selber
einer unbeschränkten"
über die Teuerung ausführte. Er sagte:
"
Die Reichseifenbahnverwaltung
und ihre Arbeiter.
Die Teuerung des Gemüses, das ist nicht zu leugnen, wirkt auf den Haushalt außerordentlich günftig ein. Ich habe mir folgende Rechnung aufgemacht: Ein Arbeiter, der 1200 M. ver dient, wird nach normalen Verhältnissen etwa 500 m. auf. wenden für Wohnung, Kleidung und sonstige Dinge, die nicht Arbeiter der Reichseisenbahn in Elsaß- Lothringen Eine alte Klage, die doch immer wieder neu wird, erheben die direkt zum Lebensgenusse nötig sind. Es bleiben ihm dann noch etwa 2 M. täglich für den Lebensmittelbedarf. Nun stellt gegen die Verwaltung, daß sie nämlich das Koalitionsrecht miß fich heute bei den gegenwärtigen Preisen ein Mittagsmahl ohne achtet. Alljährlich werden bei der Budgetberatung durch die Sozial
gesinnten Freunden als nationaler" Sammelkandidat von ihm umworbenen konservativen Partei aus, für die ursprüng lich Graf Bredow fandidieren sollte.
aufstellen laffen. Noch steht freilich die Unterſtübungsausage der
Interessant wird es sein, ob die nationalliberale Partei den Fortschrittler gegen ihren eigenen aus der Reihe tanzenden Abgeordneten offiziell unterstützen wird. Jedenfalls werden unsere Brandenburger Genossen dafür sorgen, daß die Hoffnungen Gördes Reichsverbandsmanieren und Beleidigungsflagen fängt man selbst schon in der Hauptwahl gründlich zunichte gemacht werden. Mit die dümmsten Wähler nicht mehr, zumal wenn man fünf Jahre lang Reichstagsabgeordneter gegen das Bolt warl