Nr. 299.
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Berliner Volksblatt.
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Ein kapitalistischer Klopffechter.
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Freitag, den 22. Dezember 1911.
sekretär glauben wollen.
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Agrarische Wahllügen.
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I.
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Auf
keiten hat, der spart sich ein Kapital. Bringt er das Ersparen Diese Proben mögen genügen, um die Wissenschaft des des Kapitals nicht fertig, so ist nicht etwa der niedrige Lohn Herrn Tille zu charakterisieren. Es ist die skrupelloseste klopfdaran schuld, den er bezieht, sondern lediglich seine wirtschaft- fechterei, die jemals der Welt geboten wurde. An sich nicht liche Unfähigkeit. Man sieht, in der Gesellschaftsordnung, wert, daß sich ernsthafte Leute mit ihr befassen, hat sie doch Daß die liberale Bulgärökonomie des vorigen Jahrhun- wie sie Tille malt, ist alles aufs beste geregelt. Jeder hat ihre Bedeutung als ein eklatanter Beweis der verzweifelten derts, mit der sich Lasfalle auseinanderzusehen hatte, nur ein die wirtschaftliche Stellung, die er verdient. Es ist auch eine Unmöglichkeit, der Scharfmacherei eine wissenschaftliche Stübe Versuch war, die harten Konsequenzen aus der Welt zu re- Ordnung, in der es Besitzlose so gut wie gar nicht gibt, in der zu geben. Diese Theorie des Scharfmachertums ist ein touschieren, die sich aus der klassischen Nationalökonomie der jedermann Kapitalist ist. Denn Tille läßt auch die abge- geiftiger Bankerott. Aber in voller Lebenskraft besteht die Smith und Ricardo für die Arbeiterklasse ergaben, ist eine standensten Weisheiten nationalökonomischer Kinderfibeln nicht Bragis der Scharfmacher und ihre Forderungen und was sich alte Geschichte. Es ist daher nur eine folgerichtige Entwide- umkommen. Kapitalbefizer," so versichert Tille( Band 1, darüber aus Tilles Buch ergibt, das ist nicht minder wichtig, Jung, daß die Theorie des Scharfmachertums, die Herr Tille Seite 67), ist jeder, der irgendwas sein Eigen nennt, was als der Nachweis ihres Bankbruchs auf dem Gebiet der auf dieser Vulgärökonomie aufbaut( siehe den Artikel Die er nicht unmittelbar zur Befriedigung seiner Bedürfnisse Theorie. Theorie des Scharfmachertums" in der gestrigen Nummer), braucht, ein Haus, ein Stück Land, eine Kuh. einen Hunderteine Klopffechterei schlimmster Art ist. Denn einmal muß markschein, einen Anzug zum Wechseln, ein Bild, ein SchmuckHerr Tille vieles mehr beweisen, als die Bastiat, Schulze- stück". Nun werden die Arbeiter wohl einsehen, wie unDelitzsch usw., und zweitens haben sich seit den Zeiten Lassalles finnig es von ihnen ist, den Kapitalismus zu bekämpfen. Sind die Tatsachen gemehrt, die den kapitalistischen Schönfärbern sie doch selbst Kapitalisten wenn sie dem Herrn GeneralJm Verlag der Deutschen Tageszeitung" ist ein Büchlein er das Handwerk erschweren. Die Verteidigung der kapitaschienen:„ Nüstzeug zur Reichstagswahl." listischen Ordnung ist schwieriger geworden, und wenn nun Lille trägt sein Heldengedicht vom Unternehmer unter 105 Seiten leistet es das, was man billigerweise an Entstellungen, gar noch ein System verteidigt werden soll, das die Schäden beständigem schmerzlichen Stöhnen darüber vor, daß der So- verdrehungen, Erfindungen und an- Verschweigen verlangen fann. dieser Ordnung gewaltig steigern würde, so brauchen uns die zialismus den Unternehmer nur als Drohne und Ausbeuter Schon im Vorwort auf der ersten Seite findet sich eine grobe, dice Berrenkungen an der Logik, zu denen der Verteidiger greift, betrachte, seine immense geistige Arbeit, seine genialen Lüge: das Buch ist nicht im Dienste einer politischen Partei genicht zu wundern. Leistungen unterschlage, leugne, nur die Handarbeit, die rohe schrieben", und doch wird tatsächlich auf jeder Seite, in jeder Zeile Herr Tille hat, wie der oben erwähnte Artikel zeigte, Muskeltätigkeit gelten lasse. Das ist nun freilich unwahr. die fonservative Partei und der Bund der Landwirte über die Maßen den Unternehmerprofit aus dem Unternehmerrifiko gerecht. Der Sozialismus bestreitet gar nicht die geistige Arbeit der gelobt. Selbst das der agrarischen Reaktion eng ver= fertigt". Er zog sich darauf zurück, weil er nicht leugnen ienigen Unternehmer, die wirklich die Leiter ihrer Betriebe bündete Zentrum wird als nicht immer" ganz zukonnte, daß nicht wenige Unternehmer und gerade Groß- sind. Er bestreitet nur, daß der Effekt dieser Arbeit der verlässig" getadelt; uneingeschränktes Rob erhält nur dic unternehmer, die ihm besonders am Herzen liegen die Unternehmerprofit ist und beweist das an den zahlreichen An- Partei der Rechten. Gleich demagogisch wie das Vorwort Leistung ihrer Betriebe und Unternehmungen völlig an An- gestellten, die solche leitende Tätigkeit als Vertreter von ist der Inhalt, der aus furzen nach Stichworten alphabetisch gestellte abgegeben haben, so daß der Versuch, den Unter- Unternehmern ausüben und dafür stets nur einen Bruchteil geordneten Artikeln besteht. Aber nur politische AVC. Schützen nehmerprofit als das Produkt der geistigen Arbeit des Unter- dessen erhalten, was der Unternehmer einstedt, bezw. was werden die demagogischen Künste nicht durchschauen. nehmers hinzustellen, nicht angängig war. Aber um des das Unternehmen abwirft. Im übrigen mögen die UnterLiebesgaben besseren Eindrucks willen und um die Minderwertigkeit der nehmer, die die Leiter ihrer Unternehmen sind, die genialen Arbeiter im Vergleich zum Unternehmer zu beweisen, braucht und hart arbeitenden Leute sein, als die Tille sie hinstellt sind nach dem Rüstzeug nichts weiter als eine bom Zille den Unternehmer als den Leiter der Produktion, als gegen den Sozialismus ist damit nichts bewiesen. Denn wenn Staate gu biel erhobene und beswegen wieder zu den Träger einer gigantischen geistigen Arbeitsleistung. Und es heute auf Gehalt gestellte Geschäftsführer und Betriebs- rd gezahlte Steuer". Weshalb erhebt der Staat denn nicht unbekümmert um sein eigenes Bugeständnis, daß diese Funktio- leiter gibt, die die Aufgaben des Unternehmers bewältigen, von vornherein die niedrigere richtigere" Stener? Weshalb nimmt nen des österen von Nichtunternehmern, von Angestellten aus- weshalb sollten sie nicht in der sozialistischen Gesellschaft dazu er verschieden hohe Abgaben, 105 M. für das Kontingent, 125 M. geübt werden, präsentiert er uns, wo es ihm für feine 3wede fähig fein, wo ihnen überdem der Kampf mit der Kon- für allen nicht fontingentierten Branntivein? Auf diese bei jedem geistig gerade paßt, den( Groß-) Unternehmer als den genialen geisti- fiture: 13 erfpart bleibt! gefunden Lefer felbstverständlich auftretenden Fragen gibt das„ Nüstgen Arbeiter, deni der Profit als das Ergebnis seiner Leistung Aeußerst bezeichnend für diesen Theoretiker des Scharf- zeng" feine Antwort. Sie könnte nur lauten: damit den Schnapsvon Gott und Rechts wegen zukommt. Gegenüber dieser machertums ist die Tatsache, daß er die neuere wirtschaftliche brennern, die an der Branntweinerzeugung mit niedrigeren immensen geistigen Arbeitsleistung des Unternehmertums Entwickelung, die sich in den letzten Jahrzehnten vollzog, fast Abgaben interessiert sind, ein jährlicher Extraprofit von 45 Millionen verschwindet die der Arbeiter pollständig, so vollständig, daß völlig ignoriert. Von der Rolle der Kartelle, der Trusts, Mark gewährleistet wird! Damit der Branntwein auf Kosten der Tille allen Ernstes die Behauptung aufstellt,„ die Handarbeit" von der Funktion, die das Finanzkapital in der Produktion Konsumenten verteuert wird! Denn der Preis des Branntweins fönne ohne den Unternehmer überhaupt keinen Wert schaffen. ausübt, vom stetig wachsenden Einfluß der Banken auf die mit der höheren Abgabe bestimmt den Preis des Branntweins .. Im Erwerbsleben ist der Unternehmerwille allein die Industrie erfährt der Leser des Tilleschen Buches so gut wie überhaupt. Aber das Büchlein bekommt es nicht nur fertig, Dynamis( die Kraft), welche zur Werterzeugung imstande gar nichts. Kartelle und Trusts werden knapp erwähnt als von einer zuviel erhobenen und zurückgezahlten Steuer ist..." heißt es wörtlich auf Seite 138 des 1. Bandes( Die besondere Formen der Unternehmung, wie die Aktiengesell- zu lügen, es behauptet weiter dreist, es handele sich bei der Liebesgewerbliche Ertragswirtschaft) des Tilleschen Werkes. Der schaft; von ihrer Bedeutung für das wirtschaftliche Leben der gabe gar nicht um eine Gabe" an die Agrarier, sondern vielBeweis für diese die Tatsachen geradezu auf den Kopf stellende Gegenwart ist nicht die Rede. Wer seine ganze Kenntnis mehr um einen 3uschlag" zur Stetter! Weshalb treten denn Werttheorie" ist nach Herrn Tille äußerst einfach. Ohne unseres Wirtschaftslebens aus Tilles Buch schöpfen würde, die Agrarier nicht für eine gleiche Höhe der Steuer ein, damit allen den Willen des Unternehmers entsteht feine Unternehmung. der müßte zu der Vorstellung kommen, daß nicht die Aftien- Schnapsbrennern nicht zu viel abgenommen und nur einzelnen cin In der Unternehmung aber werden Werte erzeugt, ergo gesellschaft und das Kartell bezw. der Trust die vorherrschen- Teil zurückgezahlt wird; weshalb gehören sie gerade zu den Befürkönnen ohne den Willen des Unternehmers feine Werte er- den Formen der großen Industrie sind, sondern die vereinzelte, wortern der ihnen einen Extraprofit sichernden Trennung zeugt werden, ergo hat sein Wille allein wertbildende Kraft, von einem oder mehreren Unternehmern betriebene Unter- in der Abgabenhöhe? Und hat nicht das Wort Liebesgabe- das ohne ihn vermögen die Handkräfte", wie Tille die Arbeiter nehmung. Herr Tille ist eben so abhängig von der Vulgärder Rüstzengler ein„ unsinniges Gerede" nennt, feine Werte zu erzeugen. Man kann diesen famosen ökonomie des Manchestertums, daß er auch nur mit ihrem Konservativer selbst in feiner ersten Freude über die Beweis auch umdrehen, indem man sagt, ohne Handkräfte" Wirtschaftsbild zu operieren vermag. Zudem passen zu seiner damals neue Ausbeutungsmethode erfunden? können in der Unternehmung feine Werte geschaffen werden, Lehre vom genialen Unternehmer nicht so recht die modernen Infame Heuchelei ist weiter die Behauptung, die Liebesgabe folglich sind die„ Handkräfte" die alleinigen Werteerzeuger. Institutionen, die die Initiative und das Risiko des Unter- liege nicht sowohl im Interesse der Großbrenner, als vielmehr in Womit freilich nichts bewiesen, sondern lediglich demonstriert nehmers beschränken. Also ignoriert er sie gewissenhaft. dem der kleinen landwirtschaftlichen Brennereien des Südens ist, daß die Beweisführung Tilles nichts beweist. Geradezu ein Musterbeispiel für die Skrupellosigkeit, mit und Westen 8". Gerade die großen Brenner profitieren am meisten Der Herr Generalsekretär hat noch mehr solcher famosen der Tille bei Bedarf zwei verschiedene, einander gegenseitig durch sie, und der Anteil einiger weniger von ihnen, darunter geBeweise. Die Nebensächlichkeit der Handkraft" im Vergleich ausschließende Darstellungen von derselben Sache gibt, sind die fürstete Häupter, übertreffen mit ihrem Kontingent das von zur Unternehmerarbeit im Bergbau demonstriert er 3. B. Ausführungen, die er über die Krise macht. Von einer Be- Tausenden kleinerer Brenner zusammen! folgendermaßen: Im Bergbau steigt zwar sicherlich die Zahl handlung oder gar Erklärung dieser für die kapitalistische der Handkraftträger über die der ertragswirtschaftlich Geistes- Ordnung etwas fompromittierlichen Erscheinung ist freilic tätigen empor, aber bei ihr bedeutet wie beim Verkehr die nicht die Rede. Sie wird nur gelegentlich fura erwähnt, wenn frebren. So wendet sich das Rüstzeug" gegen die Kartelle Versenkung ungeheurer Mengen von Kapital und Naturkraft Tille sie z. B. nötig hat, um das Unternehmerrisifo recht fraß freben. So wendet sich das Rüstzeug" gegen die Kartelle die Hauptsache und die Handkraft sinft an Bedeutung unter au malen. Da spricht Tille einmal vom Wechsel der Kon- Syndikate und Trusts, weil sie Mittel seien, die„ Tyrannei des die Naturkraft. Nicht überall, wo die Handkraft ein Loch junktur, von Aufschwungs- und Niedergangszeit. Und wo Mammons" vorzubereiten und zu befestigen. Im felben Atemzug in den Boden gräbt, finden sich verwertbare Erdbestandteile. er zeigen will, daß die Handkräfte" ihren Lebensunterhalt muß das Rüstzeug" aber einschränken, Startelle fönnten auch nötig Das Auffinden ausbeutbarer Lager, die Versenkung von Bar- nicht gewinnen fönnen, wenn ihnen der Unternehmer nicht und nüßlich sein, um die Spirituszentrale vor dem eigenen Fapital zu ihrer Hebung, die Schaffung der technischen Mittel Arbeitsgelegenheit schafft, da erinnert er daran, daß in der Verdammungsurteil gegen Preisverabredungen zu schüßen! Gerade die zu ihrer Erreichung und die Versenkung von Naturfraft in Niedergangszeit, wenn die Unternehmungen nicht voll be- Schnapszentrale ist fast schärfer noch als sonst industrielle Startelle ihr Anslichtbringen bleibt vielmehr das wesentliche. Die schäftigt sind, die Beschäftigungsmöglichkeit für Tausende und gegen die Konsumenten und außerhalb der Zentrale stehende ProBergmannstätigkeit ist demgegenüber nur ein unbeträchtlicher Sunderttausende entfällt und die Feiernden entstehen, deren duzenten vorgegangen, und noch in letzter Zeit sind einige AußenFaktor."( Band I, Seite 104.) Hier seht Herr Tille die Arbeitslosigkeit unabhängig von ihrem Willen ist". Auf der feiter mit Hilfe des von der Schnapszentrale diftierten Branntweingeistige Arbeit der Ingenieure, Technifer, Betriebsführer, gefeges zum Anschluß gezwungen worden. Die agrarischen Steiger usw. frischweg den Unternehmern aufs Konto, den Großkapitalisten unterscheiden sich in nichts vorteilhaft von ihren Aktionären, die die Zeche zumeist ihr ganzes Leben lang nicht industriellen Brüdern. Nur noch verlogener sind sie, als die zu sehen bekommen, aber den Profit einstecken. Schlotjunker, die offen freien Raum für ihre Macht- und Erpresserpolitik fordern.
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Auf diese Weise, indem er alles, was nicht von den„ Handfräften" geleistet wird, einfach als Leistung der Unternehmer ausgibt, steigert Tille die Großen unter ihnen zu Genies, au Uebermenschen, deren Fähigkeiten„ nicht nur auf einer Stufe mit der Anlage des großen Feldherrn, Dichters, Philosophen und Erfinders, sondern an praktischer Bedeutung für die Menschheit weit über diesen" stehen.( Band I, Seite 56.) Aber schon der gewöhnliche Durchschnittsunternehmer ist durch eine tiefe Kluft vom Arbeiter geschieden. Denn der Arbeiter repräsentiert die unterste Stufe wirtschaftlicher Unfähigkeit. Der Beweis ist wieder ein echter Tille. Er argumentiert nämlich: Hätten die Arbeiter wirtschaftliche Fähigkeiten, so würden fie eben nicht unselbständige Arbeiter bleiben, sondern selbst Händige Unternehmer werden. Kapitalmonopol läßt Tille Scht als Hindernis gelten. Denn wer wirtschaftliche Fähig
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In dem jetzigen Wahlkampf gehen die Agrarier mit ihrem angeblichen Kampf gegen den Großkapitalismus
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nächsten Seite aber empfiehlt Tille als Mittel gegen die Arbeitslosigkeit die Stärkung des Unternehmertums, damit es die Arbeitsgelegenheit vermehren könne. Er kann und darf als Scharfmacheranwalt nicht zugeben, daß die Arbeitslosigkeit und die Krise ein organisches Gebrechen der kapitalistischen Ordnung sind und so schreckt er nicht davor zurück, sich selbst Eitel Spiegelfechterei ist es weiter, daß die Spirituszentrale ins Gesicht zu schlagen und zu tun, als habe er vergessen, was sich dadurch ein Verdienst erworben habe, daß sie für den Klein er knapp vorher selbst gesagt. Denn ist einmal der Wechsel handel die Verkaufspreise festgesetzt und dadurch eine Verteuerung der Konjunktur zugegeben, so ergibt sich daraus logisch, daß durch den Kleinhandel hintangehalten hat". Der ganze Vorteil der alle Stärkung der Unternehmer, alle Vermehrung und Ver- Kleinhandelspreise zeigt sich allein den Schnapsbrennern, die nicht größerung der Betriebe nichts daran ändern können, daß in nur die Branntweinpreise hoch trieben, sondern auch noch sich ganz Zeiten des Niedergangs weniger Bedarf nach Arbeitern als allein unter möglichstem Ausschluß des Kleinhandels den Profit zur Zeit des Aufschwungs ist, und also Arbeitslosigkeit ein- sicherten. treten muß. Uebrigens bringt Tille es an anderer Stelle auch wieder fertig, alle Arbeitslosigkeit als Folge der Tätigkeit der bösen Gewerkschaften hinzustellen, die die Unternehmer zwingen, stets eine Reservearmee bereitzuhalten. Der gebuldige Leser, so nimmt Herr Tille offenbar an, wird über die Widersprüche schon hinweglesen.
Cohn- und Preissteigerungen!
Der Troß der Profitpolitiker arbeitet in der Wahlagitation mit fenfationell aufgeputzten Zahlen über Lohnerhöhungen und Preissteigerungen. Die Bündler suchen die