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Nr. 53.

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Vorwärts

Berliner Volksblaff.

29. Jahrg.

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Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin ".

Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands .

Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt Morikplatz, Mr. 1983.

Der Generalitreik der Berg­arbeiter.

London , 1. März.( Eig. Ber.) Der schwarze Freitag", wie der 1. März 1912 vorige Woche in der Panik, die sich des englischen Bürgertums be­mächtigt hatte, genannt wurde, ist gekommen. Gegen eine Million Bergarbeiter feiern und werden nicht eher wieder zur Arbeit zurückkehren, bis ihre Forderungen erfüllt sind. Der alberne und hysterische Optimismus der bürgerlichen Breffe hat sich als gänzlich unbegründet erwiesen, und es ist auch nicht wahrscheinlich, daß sich die Prophezeiung, der Streik werde schon heute oder in zwei oder drei Tagen be­endet werden, auf eine bessere Beurteilung der Situation ſtützt.

Sonntag, den 3. März 1912.

Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt Morikplatz, Nr. 1984.

London , 2. März. Die Dampfschaluppen in Hull werden in einen Sympathiestreit für die englischen Bergleute ein­wenigen Tagen, ihre Kohlenvorräte aufgebraucht haben, so daß die treten. Demgegenüber wird in dem Flugblatt auf eine von den Fischer nicht mehr auf den Fang ausziehen können. 5000 Kohlen- englischen Bergarbeiterführern vorgeschlagene lader in Hull befinden sich ohne Arbeit. Die Direktionen zahlreicher und in der Sigung des internationalen Komitees der Bergarbeiter Fabriten haben ihren Arbeitern mitgeteilt, daß sie ihre Betriebe auf am 22. Februar angenommene Resolution hingewiesen, in der ge­die Dauer von 14 Tagen schließen müssen. sagt wird:

London , 2. März. Aus allen Teilen des Landes treffen be­unruhigende Nachrichten ein. Die Greath- Northern- Railway gibt bekannt, daß fie vom Montag ab den Dienst nur noch zur Hälfte aufrechterhalten kann. Die Londoner Eisenbahngesellschaft veröffent­lichte eine Erklärung, daß Billetts nur noch auf Risiko der Käufer abgegeben werden. Die anderen Eisenbahngesellschaften werden morgen zu ähnlichen Maßnahmen schreiten.

London , 2. März. In der Grafschaft Lancashire werden heute, wie von dort gemeldet wird, sämtliche Hochöfen gelöscht werden. In einigen Tagen werden die schottischen Schiffswerften wegen des Kohlenmangels vollständig lahmgelegt sein. Der gesamte Eisen­bahnverkehr wird von morgen ab bedeutend eingeschränkt werden. Die Direktion der South- Eastern- Railway, die den Verkehr zwischen Troz des Ausbruchs des Generalstreiks dauern die von Paris und London vermittelt, hat beschlossen, von morgen ab den der Regierung eingeleiteten Friedensverhandlungen fort. Frühzug, der um 10 Uhr vormittags von London abgeht, und den Gestern hielt der Premierminister eine Ansprache an die Mit- Abendzug 8 Uhr 25 Min. ab Paris ausfallen zu lassen. Die ärmere glieder der Generalfonferenz der Bergarbeiterföderation. Die Bevölkerung hat sehr unter dem Kohlenmangel zu leiden, da der Rede, die dem ganzen Kampfe eine neue Richtung gegeben Breis für Kohle für sie beinahe unerschwinglich ist. Während früher haben soll, wurde spät abends von der Regierung veröffent- 1 Zentner Steinkohle 1 Schilling foftete, ist der Preis hierfür licht. Nach den Versicherungen der Bergarbeiterdelegierten jetzt auf Schilling gestiegen. sind in dem veröffentlichten Tert einzelne sehr wich­tige Stellen nicht enthalten. Die Stelle, die nach der Ansicht einiger Blätter den Bergarbeitern den Sieg gibt, lautet:

Wenn dieses Ziel( Minimallohn) nicht durch Vereinbarun gen erreicht werden kann, sind wir entschlossen, daß es durch alle Mittel, die uns zu Gebote stehen, Teil der Organisation und des Betriebs der Kohlenindustrie dieses Landes werden wird." Diesen Satz legt man so aus, daß die Regierung ent­schloffen ist, den Minimallohn auf gefeßlichem Wege einzu­führen. Die Rede Asquiths war im großen und ganzen ein Versuch, die Bergarbeiter zu bewegen, über die Höhe des Minimallohnes mit sich handeln zu lassen. Darauf werden fich die Bergarbeitervertreter jedoch schwerlich einlassen. Man muß bedenken, daß die Bergarbeiter nicht um den Minimal Lohn im abstrakten kämpfen, sondern um einen ganz bestimmten Minimallohn, den individuellen Distrikts minimallohn. Das ist der Lohn, der augenblicklich schon in jedem Distrikt bezahlt wird und der nur nicht jedem Arbeiter garantiert wird. Mit den Worten ,, Anerkennung des Minimallohnes im Prinzip" meinen die

Die deutfchen Bergleute und der

englifche Streik.

Die englischen Bergarbeiter verlangen nicht, daß die Bergarbeiter des Kontinents ihretwegen in einen Sympathiest reit eintreten. Sollten die Bergarbeiter des Kontinents aber selbst Forderungen haben, die sie jetzt durchsehen wollen, so sei das zu begrüßen."

Damit ist die Behauptung der Unternehmer- und chriftlichen Gewerkvereinspresse, es handle sich bei der Bewegung der deutschen Bergarbeiter um eine Sympathiebewegung für die Engländer, ab. getan. Jedes Land foll für seine eigenen Forderungen und Ziele streben. Das wollen die Bergarbeiter Deutschlands , mehr nicht. folgender Appell an die Bergleute losgelaffen: Zum Schluß wird in dem Flugblatt der vereinigten Verbände folgender Appell an die Bergleute losgelassen:

Jedenfalls sind die drei die Lohnbewegung führenden Drgani­sationen der Ansicht, daß das Wohl und Wehe der Bergarbeiter von den Launen und Schrullen einiger Personen, die die Leitung des christlichen Gewerkvereins bilden, nicht abhängig sein kann und darf. Daß es der persönlichen Empfindlichkeit dieser Leute auch nicht zum Opfer gebracht werden kann und darf. Sie sind daher entschlossen, die 2ohnbewegung weiter­zuführen, und wenn es fein muß, auch mit den äußersten Mitteln. Sie werden sich dabei durch das Gelläff der Gewerfvereinsleiter, die neben ihrem Wagen herlaufen und denselben aufzuhalten suchen, nicht beeinflussen lassen."

Wir sind auch davon überzeugt, daß, wenn es die Not der Zeit gebietet und die christlichen Führer" die Bewegung hemmen wollen, sie mit in den Strudel gezogen werden. Bis zum 5. März sollen

Zentrumsparteiliche

Bilanzverfchleierung.

In der vorigen Woche ist von der Leitung des christlichen die Antworten von den einzelnen Grubenverwaltungen auf die ein­Gewerkvereins der Bergarbeiter ein Flugblatt herausgegeben- ver- gereichten Forderungen zurück sein. Dann werden die Drgani­breitet haben es die Vertrauensleute nur zum Teil-, das den fationen erneut und schnellstens Stellung nehmen und frei und un­3wed hat, die deutsche Bergarbeiterbewegung herunterzusetzen und abhängig, so wie es das Interesse der Bergarbeiter erfordert, ent­die seltsame Haltung der Gewerkvereinsleitung zu verteidigen. Der scheiden. Berfasser, Herr Redakteur Imbusch vom Bergknappen", windet und dreht sich, aber seinen Argumenten fehlt jebe Ueberzeugungs­fraft. Vor allem wollte er in seinem Flugblatt beweisen, daß die Bergleute Deutschlands einen großen Fehler begingen, wenn sie mit den englischen Bergleuten zugleich eine Be­Um ihre sogenannte nationale Gesinnung zu beweisen, wegung machten. Sehr schlecht ist es aber mit den Beweisen bestellt. ist die Zentrumsfraktion bereit, für jede Militär- und Flotten­Widersprüche über Widersprüche finden wir in dem Flugblatt. Da forderung der Regierung zu stimmen, wie hoch diese auch sein heißt es: Durch die Bewegung in England wird unbestreitbar unsere fordert neue Geldmittel, ein weiteres starkes Anziehen der Durch die Bewegung in England wird unbestreitbar unsere mag. Aber die Vermehrung des Heeres und der Flotte er­Situation verbessert, d. h. wenn wir die Sache richtig anpaden." Aber wie die christlichen Führer die Sache angepackt wissen führerschaft recht schlecht in ihre Politik. Noch haben weite Steuerschraube und diese Tatsache paßt der Zentrums­wollen, haben sie in Nr. 7 des Bergknappen" vom 17. Februar d. 3. Schichten der Zentrumspartei die Nase voll von der duftigen verraten. Dort heißt es: " Wir Arbeiter im deutschen Bergbau haben mit unseren letzten Finanzreform, und eine weitere baldige Steuer­Arbeitgebern gemeinsam ein Interesse an einem möglichst großen belastung würde in diesen Kreisen auf eine nachhaltige Absatz und an ausreichend hohen Kohlenpreisen. Im gemeinsamen Opposition stoßen. Zudem ist es aber recht wahrscheinlich, Interesse der Arbeitgeber und Arbeiter im deutschen Bergbau läge daß in dem schönen Steuerbündel, das die Regierung zu jezt ein Streif im englischen Bergbau. Es wäre dann möglich binden gedenkt, sich auch eine Art Erbschafts - oder Nachlaß­für uns, neue Absatzgebiete zu gewinnen und in Zukunft die bei steuer befindet, und von dieser wollen weder die klerikalen uns geschaffenen Produktionsmöglichkeiten besser wie bisher aus Großgrundbesizer noch die rheinischen und bayerischen zunügen." Darum wäre es den Zentrumsbauern etwas wissen.

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Statistiken

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Bergarbeiter die Anerkennung des bestehenden Distriktslohns als individuellen Minimallohn. Sie sind bereit, über die An­wendung des Prinzips, die Festsetzung der Bedingungen zu verhandeln. Ueber die Höhe des Lohnes können sie sich nicht in Verhandlungen einlassen; denn eine Herabsetzung dieser Löhne würde von der Arbeiterschaft als eine Verschlechterung der bestehenden Lohnverhältnisse empfunden werden. Es heißt, die Regierung habe den Minimallohn anerkannt und werde ihn zur Einführung zu bringen. Das ist schon richtig. Nur Es ist hier mit dürren Worten gesagt: Wenn die englischen Zentrumsleitern sehr lieb, wenn die Regierung sich vorläufig ist der Minimallohn, den die Regierung im Auge hat, etwas anderes als der Minimal- Kameraden streiken, müssen die deutschen Bergarbeiter tüchtig damit begnügte, nur ihre Militär- und Flottenforderungen lohn, den die Bergarbeiter verlangen. Dies darauflos schuften, eberschichten machen usw., um möglichst viele zu stellen, die Deckungsfrage aber aus dem Spiel ließe muß man beachten, wenn man den Wert der Zugeständnisse Kohlen nach England werfen zu können. der englischen Kohlenbefizer richtig einschäßen will. Da nun das Flugblatt, das die Bewegung und das Bestreben wenigstens vorerst, denn kommt Zeit, kommt Rat. Daß jede größere Heeresrermehrung eine Steuerber­Dieser Unterschied in den Anschauungen der Regierungs - der Bergarbeiter Deutschlands verächtlich machen ſollte, so schlecht mehrung nach sich zieht, darüber sind auch die Finanzkünstler vertreter und der Bergarbeiter steht auch einer gefeßlichen geraten ist, schwangen sich die christlichen Führer zu einem neuen des Zentrums nicht im unklaren; aber zunächst möchten sie Regelung der Minimallohnfrage im Wege. Die Hauptfrage Borstoß auf. bleibt doch immer: Wie hoch soll der Minimallohn sein? Und nappen" vom 2. März versuchen sie den Nachweis zu führen, daß aus Rücksicht auf die Stimmung ihrer Anhängerschaft diese die Regierung wird sich schwerlich dazu verstehen, die Distrikts- werden verschoben, um nur ja zu beweisen, daß die englischen Berg allerlei Etatsfriseurfünfte zu beweisen, daß zunächst neue die Bergarbeiter Englands keine Solidarität verdienen. neue Steuerschröpfung möglichst weit hinausschieben. So löhne als Minimallöhne gefeßlich festzulegen. Es verlautet, werden verschoben, um nur ja zu beweisen, daß die englischen Berg- suchen denn die Finanzjournalisten des Zentrums durch löhne als Minimallöhne gefeßlich festzulegen. Es verlautet, leute 1905 beim großen Streit der Ruhrbergarbeiter die Solidarität Steuern zur Deckung der geplanten Wehrvorlagen durchaus borlage einzubringen, durch die die Distriktslöhne als gebrochen und Deutschland mit englischen Kohlen überschüttet haben. nicht erforderlich sind. Nachdem kürzlich schon die Köln . daß die Arbeiterpartei beschlossen habe, eine Minimallohn- leute 1905 beim großen Streit der Ruhrbergarbeiter die Solidarität allerlei Etatsfriseurkünfte zu beweisen, daß zunächst, neue Minimallöhne festgelegt werden sollen. Der Premierminister in einem zwei Seiten großen Flugblatt zu Leibe. Hieb auf Hieb Wolfsztg." einen, ihrer Angabe nach aus parlamentarischen Diesem Gebaren gehen die vereinigten Bergarbeiterverbände nicht erforderlich sind. redete gestern stets nur von einem angemessenen( reasonable) prasselt auf die christlichen Gewerkvereinsführer hernieder. Unbarm- Kreisen( diese Kreise dürften mit Herrn Erzberger und seinen Minimallohn. Wenn sich Herr Asquith der sich doch sonst herzig wird ihnen die Maske vom Gericht gerissen. Zunächst wird Spezialfreunden identisch sein) stammenden Artikel über immer einer so genauen Ausdrucksweise befleißigt, nicht dazu statistisch nachgewiesen, daß im Streifquartal 1905 die Kohleneinfuhr die Kosten der neueren Wehrvorlagen und berſteht, seinen angemessenen Minimallohn" näher zu er nach Deutschland viel geringer war, als in demselben Duartal ihre Dedung" veröffentlicht hat, in dem zu beweisen ver­klären, werden die Friedensverhandlungen nicht vom Fleck des Vorjahres. Die englischen Bergarbeiter haben auch während sucht wurde, daß die Einnahmen des Reichsetats um 100 bis Die Arbeitseinstellung ist überall ohne Störung vor sich Labour Gazette" arbeiteten die englischen Kohlenbergleute im Militärvorlage in dieser Höhe keine weitere Anziehung der Die Arbeitseinstellung ist überall ohne Störung vor sich der damaligen Zeit weniger Schichten verfahren. Nach der amtlichen 120 Millionen Mark höher anzuseben seien, und deshalb eine gegangen. In Südwales haben auch die Maschinisten der ersten Vierteljahr 1904 wöchentlich 5,19 Tage, im ersten Viertel- Steuerschraube erfordern würde, kommt nun auch der Ab­Bergwerke die Arbeit verlassen. Sie fordern einen Minimal- jahr 1905, in dem der Ruhrbergarbeiterstreit einfegte, aber nur leger der Germania ", die Märkische Volkszte", mit einer John und achtstündige Arbeitszeit. Viele Fabriken im ganzen 5,18 Tage. Es ist nun selbstverständlich, daß, als die Arbeits - ähnlichen Finanzkünftelei. Der Verlauf des Rechnungsjahres Lande haben schon geschlossen oder schicken sich an, zu schließen: schichten eingeschränkt wurden, die Kohlenausfuhr zurückgehen mußte. 1911 habe, so meint das klerikale Blatt, die Erwartungen In einiger Lagen werden Hunderttausende arbeitslos sein. Auch haben die englischen Bergleute ihre deutschen Kameraden bei weitem übertroffen; schon in den ersten neun Monaten während des Streits finanziell unterstützt. Während der nicht ganz hätten sich Mehreinnahmen von 100 Millionen Mark gegen vierwöchentlichen Streifdauer im Jahre 1905 haben die englischen den Voranschlag ergeben, und jetzt schäze man den für das Bergarbeiterorganisationen 158 184 m. aur Unterstützung nach ganze Rechnungsjahr 1911 zu erwartenden Ueberschuß auf Deutschland gesandt. Von diesem Geld find auch die Mitglieder des mindestens 120 Millionen Mark. Hierdurch sei der Beweis christlichen Gewerkvereins unterstügt worden. Hut ab vor dieser geliefert, daß es sich bei den Einnahmesteigerungen des brüderlichen Solidarität! Jahres 1910 nicht um ein Zufallsergebnis handelte, sondern daß die Einnahmen des Reichs sich erfreulicherweise wieder in dauernd aufsteigender Richtung befänden, daß die pessi­mistischen Annahmen im Jahre 1908 irrig gewesen und daß durch die Reichsfinanzreform von 1909 tatsächlich etwa 100 Millionen Mark an neuen Einnahmen zu viel bewilligt worden seien. Daraus folgert das Blatt:

fommen.

M.

Wirkungen des Streiks. London , 2. März. Wie aus Staffordshire gemeldet wird, mußten in den dortigen Fabriken der Ofenindustrie 50 000 Arbeiter auf­hören, da die Verwaltungen den Betrieb vorläufig einstellten. Auch in den Eisengießereien in Bidduph find zahlreiche Entlassungen er- Schließlich werden die chriftlichen Arbeiterführer auch noch von folgt. Es tam dort zwischen Arbeitern und der Polizei zu einem dem deutschen Kohlensyndikat beschämt. Aus Kreisen des Kohlen heftigen Zusammenstoß, wobei mehrere Personen verletzt wurden. Zahlreiche Verhaftungen wurden vorgenommen.

London , 2. März. Die Times" berichten aus Sheffield , daß 5000 Arbeiter der dortigen Messerindustrie gezwungen sind, die Arbeit einzustellen. Zu Beginn der nächsten Woche werden 45 000 Arbeiter in dieser Stadt beschäftigungslos sein.

syndikats ist der Kölnischen Volkszeitung" auf das bestimmteste versichert worden, daß das Syndikat nicht die Absicht hat, Kohlen nach England zu liefern! Gine bessere Züchtigung tonnte den christ­lichen Herren nicht widerfahren.

Vor allem versuchen die christlichen Gewerkvereinsführer den Eindruck zu erwecken, als sollten die Bergarbeiter Deutschlands in

" So steht man heute schon finanziell so weit, wie man nach dem Finanzreformplan von 1909 erst im Jahre 1915 stehen sollte.