Einzelbild herunterladen
 

Nr. 131.

Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis bränumerando? Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 M., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags nummer mit illustrierter Sonntags. Beilage Die Neue Welt" 10 Bfg. Post­Abonnement: 1,10 Mark pro Monat. Eingetragen in die Post- Zeitungs­Preisliste. Unter Streuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Postabonnements nehmen an: Belgien , Dänemark , Holland , Italien , Luxemburg , Portugal , Rumänien , Schweden und die Schweiz

Ericheint täglich außer Montags.

S

Vorwärts

Berliner Volksblatt.

29. Jahrg.

Die Infertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Kolonel geile oder deren Raum 60 Bfg., für politische und gewerkschaftliche Bereins. und Versammlungs- Anzeigen 30 Pfg. Kleine Anzeigen", das fettgedrudie Bort 20 fg.( zulässig 2 fettgedrudie Morte), jedes weitere Wort 10 Pfg. Stellengesuche und Schlafftellenan zeigen das erste Wort 10 Pfg., jedes weitere Wort 5 Pfg. Borte über 15 Buch staben zählen für zwei Worte. Inserate für die nächste Nummer müffen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist bis 7 Uhr abends geöffnet.

Telegramm Adresse: Sozialdemokrat Berlin "

Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands .

Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt Morikplak, Nr. 1983.

Der große Umiturz.

Sonnabend, den 8. Juni 1912.

auch aus sonst gut regierungsfreundlichen Kreisen, von Richtern, Beamten, Advokaten.

-

-

Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt Moritplatz, Nr. 1984.

Neben der Polizei, welche beiläufig 2500 Mann start ist, stand die gesamte Budapester Garnison mit 16 000 Mann in Hält diese Stimmung an die vereinigte Opposition Bereitschaft, außerdem wurden aus verschiedenen Garnisonen Bon Josef Diner Dénes( Budapest ). und wir werden hierfür schon sorgen dann kann man die des Landes 20 Bataillone Infanterie( 7200 Mann), zwei Eine Fülle und Ueberfülle von Eindrücken und Gedanken Wehrreform im Reichsrat votieren, der Kaiser- König sie Regimenter Hufaren( 1800), 700 Gendarmen zu Fuß und drängt jegt die ungarische Politit auf. Zu unruhig ist der sanktionieren, in Ungarn wird sie niemand als Gesetz an- 30 Berittene nach der Hauptstadt dirigiert. In erster Reihe erkennen, und Refruten ausheben wird man dann werden die öffentlichen Betriebe, die Wasserwerke, Beleuchtungs­Augenblick und zu erregt unser aller Fühlen, als daß es jetzt schon möglich wäre, zu sondern, was von diesen Eindrücken hier nur ganz in derselben Weise können, wie diese Gefeße" anlagen, Verkehrsunternehmungen, die Eisenbahngebäude, die und Gedanken nur dem Tage gehört und was dauernd geschaffen wurden, nämlich unter dem Zwang der Bajonette. Wertstätten der ungarischen Staatsbahnen, die Post-, Tele­Geltung haben wird. Darum sollen auch nur die wichtigst graphen- und Telephonämter, die Schlachthausbrücke, die Unsere Partei. Gebäude der Desterreichisch- Ungarischen Bank und der Börse, scheinenden dieser Eindrücke und Gedanken hier lose aneinander- Die Majorität war auf große Demonstrationen gefaßt das Klublokal der Nationalen Arbeitspartei, die in der Kossuth­gereiht werden wie Bilder in einer Galerie. Aber doch Bilder und als es ruhig blieb, gab das verleumderische Gesindel die Lajos- Gaffe befindlichen Kasinogebäude, die Wohnungen des aus einer Schule. Denn wenn auch noch das flare Wissen Parole aus: Die sozialistischen Führer seien bestochen. Sie Ministerpräsidenten Lukácz und des Grafen Stefan Tisza mangelt, so ist doch das starke Empfinden lebendig, daß all beurteilen eben alle Welt nach sich selbst. Die Berechnung und anderer exponierten" Persönlichkeiten scharf bewacht". das vielfache Geschehen hier, wie es einer Quelle entstammt, von Regierungsseite war eine doppelte: die Polizei, die aus­auch wieder einem Ziele zuführt, und daß auch die schein- schließlich Tisza dient und die auch schon ganz nach russischem baren Widersprüche in diesem Geschehen nur die dialektischen Muster eine Ochrana hat, ließ durch ihre Lockspizel in unseren Widersprüche der historischen Entwickelung sind. Kreisen heßen. Tisza fehlte noch zur Vervollständigung seines Was stündlich zu erwarten war, ist eingetroffen. Die Erfolges Blut, viel Blut; und deshalb lechzte man nach brutale Bertrampelung von Volksrechten durch den Gewalt­Demonstrationen, um sie im Blute zu ersticken. Lukacz aber menschen Tisza hat die Rachegeister entfesselt, und der Ge­Ganz Budapest , von der äußersten Peripherie bis zum ließ durch seine Emissäre zur Ruhe mahnen, in der Hoffnung, walt von oben antwortet die Nache der Vergewaltigten. Ein Zentrum der Stadt, gleicht einem riesigen Heerlager. Nebst daß die bereinigte Opposition dies für Verrat halten der ganzen Polizei und Garnison, die auf den Straßen sind, werde und damit die ganze oppositionelle Bewegung gelähmt Abgeordneter der Opposition, der die Fäuste der Schergen hat man noch mehrere Regimenter aus der Provinz hinauf sein werde. Tiszas. fühlen mußte, hat auf den Tyrannen die Schußwaffe

Der Ausnahmezustand.

Gewalt wider Gewalt!

fommandiert und was der Regierung die Hauptsache: drei- Nun, wir blieben ruhig. Nicht bloß weil es physisch gerichtet. Die Kugel hat ihr Ziel verfehlt und der Rächer soll tausend der durch ihre Grausamkeit berüchtigten Gendarmen. ganz unmöglich gewesen wäre, Dienstag auch nur hundert dann die Waffe gegen sich gerichtet und sich schwer verletzt Tag und Nacht zirkulieren durch alle Straßen Hunderte von Mann aus den Arbeitervierteln in die Stadt zu bringen, haben, nach einer anderen Lesart aber von den Mameluken Patrouillen, je vier oder sechs Mann hoch, ein Teil auf Last- sondern auch weil wir Tiszas Blutdurst nicht stillen wollten. Tiszas tödlich verwundet worden sein. Welches Echo die automobilen, Polizei und Gendarmerie gemischt mit gezüdtem Aber auch der feige Schlaumeier Lutacz hat sein Biel nicht Revolverschüsse im Ungarlande erweden werden, werden die Bajonett. An den belebteren Straßenkreuzungen ist Polizei erreicht. Die verreinigte Opposition war nicht entrüstet ob nächsten Tage zeigen. und Gendarmerie postiert, in den Arbeitervierteln fast an jeder unseres Verrates", sondern hat uns Beifall gespendet, daß Straßenecke Polizei, Gendarmerie zu Fuß und zu Pferde. Und wir Zäsar Tisza teine Blutopfer gespendet haben. Aber Tisza Ueber das Attentat gingen uns aus Budapest auf den großen Straßeneingängen der Arbeiterviertel steht zum Troße und Zukacz zum Schreden sei es gesagt: Das folgende Nachrichten zu: eine Menge von Maschinengewehren in Bereitschaft. An den Broletariat wird nicht ruhig bleiben. Es wird nun ein Freitag früh marschierte die gesamte Opposition, Straßenecen aber prangen Plakate mit Riefenlettern, die ber Stampf ohne Ruhe und Raft folgen; nur darüber, wann der 106 Abgeordnete, nach dem Reichstage, wo ein großer fünden, die bewaffnete Macht habe Befehl, jeder Ansammlung Stampf beginnen und wie er geführt werden wird, werden Kordon Militär und Polizei dieselben aufhalten oder Demonstration sofort mit der Schußwaffe zu begegnen. nicht die Regierungsvertretungen mit ihren Provokationen wollte; die Abgeordneten wurden jedoch von den dienst­In diesem so gemütlichen Budapest ist der allergemüt verfügen, sondern einzig und allein unsere Führer. Und habenden Polizeibeamten eingelassen. Sie fetten sich in ihre lichste Punkt aber das Abgeordnetenhaus. Es ist der Kampf muß gelingen, weil unser Proletariat nie so ber- Bänke und verhielten sich ruhig. Um 10 Uhr, bor Beginn vollkommen umzingelt von Polizei, Gendarmerie und Militär bittert und revolutionär gestimmt war wie jest. Mag man der Sigung, marschierten über 120 Polizisten in den zu Fuß und zu Pferd, und nur wer sich ganz zweifellos unser Bentralorgan, die" Nepszava ", wie heute, auch weiter Reichstag und forderten die ausgesperrten Abgeordneten legitimieren fann, gelangt durch diese Stette ins Abgeordneten- tonfiszieren, mag man die Zahl der Bajonette noch ver­haus. Drinnen aber im Hause ist auch alles, Stiegengänge, mehren, das Proletariat von Budapest nicht nur, sondern von auf, das Reichstagsgebäude zu verlassen. Wandelgänge und auch der Beratungssaal voll von Polizei. ganz Ungarn wird in dem Kampfe um das Wahlrecht nicht geordneten wollten nicht weichen und wurden mit Wer nicht bereit ist die Wehrvorlage zu votieren, wird von zurückweichen. Gewalt aus dem Saale geführt. Nachdem die ge­der Polizei nicht nur aus dem Saale , sondern gleich aus dem Der oppositionelle Block. samte Opposition sich entfernt hatte, kam die Regierungs­Hause selbst hinausgeworfen. So war es Dienstag, so Mitt­Julius Just h der Vorkämpfer des allgemeinen Wahl- partei in den Saal, worauf der Präsident die Sitzung woch wieder. Die oppositionellen Abgeordneten wehren sich fräftig mit ihren Fäusten unter Führung von Julius Justh rechtes und Graf Michael Karolyi, der Führer der eröffnete. Zu dieser Zeit befand sich kein einziger Abgeordneter und dem Grafen Michael Karolyi . Es nützt ihnen nichts. Agrarier, Kossuthianer und Justhianer, Christlichsoziale und der Opposition im Saal. Präsident Tisza begann die Er­In demselben Augenblick jedoch stürzte Ihrer sind nur hundert, Polizisten aber doppelt so viel. Wer Sozialdemokraten in einem gemeinschaftlichen Stampf! Klingt öffnungsrede. der Journalistentribüne aus der oppositionelle sich nicht ruhig hinausführen läßt, wird von kräftigen Fäusten das nicht komisch? Aber man vergesse nicht: Hier handelt von hinausgezerrt und gepufft. Und wenn es im Saale feinen einzigen es sich jetzt nicht um gemeinsame Zwecke, sondern bloß um Abgeordnete Julius Kovacz mit einem Revolver in den Saal hinausgezerrt und gepufft. Und wenn es im Saale keinen einzigen die gemeinsame Abwehr der Brutalität, Bergewaltigung, und gab drei Schüsse auf den Präsidenten ab, von denen aber Oppoſitionellen mehr gibt, lassen der an Zäsarenwahnsinn Leipende Graf Stefan Tisza und Lukacs, der erbärmliche Geschändung. Und deshalb wird bald, sehr bald ganz feiner traf. Nun stürzte sich die gesamte Regierungs­Wicht, von ihren bezahlten Mameluten alles votieren, was Ungarn mit Ausnahme der Regierungssöldlinge an diesem partei auf den Attentäter, man warf ihn zu Boden; angeblich

ihnen eben einfällt.

Stimmung swandel im Bürgertum.

Stampfe teilnehmen.

Die Ab­

Die Wiener Machtfaktoren werden aber bald zu der Er- soll er sich eine Kugel in den Stopf geschossen haben, es wird tenntnis erwachen, daß sie wohl die Obstruktion im Barla- aber vermutet, daß diese Kugel aus dem Rebolber Als Dienstag mittag in der Hauptstadt bekannt wurde, mente niedergeschlagen, dafür aber die Obstruktion im Lande eines anderen Abgeordneten gekommen ist. daß Graf Stefan Tisza mit einemt parlamentarischen Hand- eingetauscht haben. Und noch Eines. Die Wahlrechtsreform, Kovacz wurde in diesem schwerverletten 8u­streich die Wehrvorlage für angenommen erklärt, gab es hellen die bisher eine niemals versagende Trumpffarte war, ist ihnen st ande von den Anhängern der Regierungs­Jubel bei allen Börsenjobbern, groß- und Kleinkapitalistischen aus den Händen geschlagen. Nun können sie das Blaue bom partei gestoßen und geschlagen, bis endlich die Ausbeutern und auch bei der Masse der Kleinbürger, die nach Himmel versprechen. Niemand, niemand wird es ihnen erschienene Rettungsgesellschaft ihn aus den Händen seiner einem bekannten Muster das Motto haben: Mei Ruh' will i glauben. Viermal haben die Minister im Namen ihres Königs Beiniger befreite, seine Wunde untersuchte und ihn nach haben. Und diese Stimmung spiegelte sich auch in den Abend- das demokratische Wahlrecht versprochen. Alle viermal waren Sein Zustand ist blättern wieder, die, von den oppofitionellen Parteiblättern wir die Gefoppten. Schadet nichts! Wir werden es also zu dem Rochus- Spital überführte.

-

Die Aufregung ist natürlich sehr groß. Nach diesem

abgesehen, erklärten, der Handstreich Tiszas sei wohl unschön ertrogen wissen. Nur wird dann das Wahlrecht keine Waffe hoffnungslos. Um 1 Uhr mittags wurde er operiert und gefährlich, aber da er den Weg zur parlamentarischen in den Händen der Wiener Machtfaktoren sein, sondern ganz und zum größten Erstaunen wurden in seinem Kopfe zwei Drdnung bahne, könne man sich mit ihm aussöhnen. ebenso, wie einstens die Bauernbefreiung, eine Waffe gegen sie. Kugeln gefunden. Aber schon nachmittag, als die Stadt anfing, einem Heer­Tisza, der Retter der Vernichter. lager zu ähneln, wandelte sich die Stimmung. Ruhe, die nur Als Retter der Herrschenden Klasse zog Graf Stefan Tisza blutigen Vorfalle eröffnete der Präsident des Reichstages erst deshalb herrscht, weil die Straßen voller Bajonette sind, das ist keine dem Profitmachen günstige Ruhe. Und auch die Be- im Jahre 1904 in den Kampf. Die herrschende Stlasse aber, eine halbe Stunde später die Sigung wieder, die jedoch schon geisterung für die Wehrreform begann rasch zu schwinden. die für ihr Interesse ein klareres Empfinden hat als Tisza, nach einigen Minuten geschlossen wurde. Nach dem Attentat Was nüßen uns, so fonnte man hören, die vermehrten Re- dessen fire Idee es ist, ihr Retter und Führer sein zu müssen, wurde die gesamte Garnison alarmiert und das fruten in einem auswärtigen Striege, wenn man so viel Sol- hat damals diesen Rettungsversuch einhellig zurückgeschlagen. Militär marschiert die Straßen entlang. daten braucht, um die eigene Hauptstadt in Ruhe zu halten. Tisza hat den Rettungsversuch wiederholt und er ist ge- Welche Order dasselbe hat, weiß man noch nicht. Auf den Das erinnert genau an Rußland und man wird uns schließ. lungen. Die herrschende Klasse war zu schwach, ihn diesmal Straßen bilden sich Trupps, überall wird von dem Attentat lich nur deshalb einen Strieg auf den Hals hetzen, um nur zurückzuschlagen, und wurde deshalb selber in zwei Teile zer- gesprochen, und Personen aus den höchsten Kreisen sprechen schlagen, die sich nun aufs bitterste bekämpfen. laut und deutlich unwillig den Ruf aus: Wenn er ihn nur im Innern Ruhe zu haben. Tisza, der auszog, die herrschende Klasse zu stärken, hat getroffen hätte!" Die Arbeiter bleiben wie bisher auch ferner­Bis zum Abend aber, als die Sonderausgaben die Bruta­Iitäten des starken" Tisza bekanntgaben, war nicht nur das sie unfagbar geschwächt. Das Parlament aber, das Herrenparlament, gegen das hin ruhig. Die Parteileitung gedenkt die Arbeitermacht zurüd­ganze Publikum, sondern auch die Presse sehr oppositionell wir seit Jahrzehnten vergeblich ankämpfen, er, Graf Stefan zuhalten, trotzdem die Aufregung, besonders nach dem letzten gestimmt. Ich machte einen Rundgang durch die Stadt. Die zahllosen Kaffeehäuser waren überfüllt. Ueberall wurde leb- Tisza, der unbeugsame Oligarch, hat es mit einem Fußtritt Ereignis, eine ungeheuere ist. haft und laut politifiert und alles war einig, daß dies nicht elendiglich gestürzt. russisch, sondern ärger als russisch sei und sich bitter nicht nur Oligarchie! Der Wahnsinn ist doch manchesmal eine nügliche natürlich in durchaus tendenziöser Weise. Die Opposition kommt bei Graf Stefan Tisza, der Oligarch, ein Vernichter der an der Majorität, sondern auch am Lande rächen werde. Was aber die Hauptsache ist, im Handumdrehen wurde es Sache. Was der Vernunft bisher nie gelungen, der Wah ihm sehr schlecht weg, während Tisza und seine Kreaturen als zur sinn hat es vollbracht: für

ment geschieht, ungeseßlich ist, und was dort jezt votiert wird, nie Gesez werden wird.

freigelegt.

*

Eine Armee anfmarschiert!

Das ist auch die Stimmung in allen Blättern, mit Ausnahme der ganz- und halboffiziösen. Und über Nacht hat Nach amtlichen Mitteilungen sind für den Staatsstreich sich diese Stimmung in das ganze Land verpflanzt. Zu in Budapest folgende militärischen Kräfte zusammengezogen Tausenden erhält die Opposition Zustimmungstelegramme, I worden:

Der Mann ohne Nerven. Das offiziöse Telegraphenbureau berichtet über ben Vorfall

forrette Ebelmenschen erscheinen. Charakteristisch ist, was bas offiziöse Bureau über das Verhalten Tiszas nach dem Attentat meldet:

Präsident Graf Tisza hatte sich erhoben, nahm aber gleich wieder den Präsidentenfig ein und sagte, nachdem der Tumult sich ein wenig gelegt hatte: Da es sich um die Tat eines Wahn­wißigen handelt, der sich der irdischen Gerechtigkeit entzogen hat,