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Ericheint täglich.

Vorwärts

Berliner Volksblaff.

30. Jahrg.

Die Infertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Rolonel zeile oder deren Raum 60 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Bereins­und Bersammlungs- Anzeigen 30 Bfg. ,, Kleine Hnzeigen", das fettgedruckte Wort 20 Pfg.( zulässig 2 fettgedrudte Worte), jedes weitere Wort 10 Pfg. Stellengesuche und Schlafftellenan zeigen das erste Wort 10 Pfg., jedes weitere Wort 5 Pfg. Worte über 15 Buch­staben zählen für zwei Borte. Inserate für die nächste Rummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist bis 7 Uhr abends geöffnet.

Telegramm- Adresse: ,, Sozialdemokrat Berlin".

Zentralorgan der fozialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt Morigplatz, Nr. 1983.

Der Krupp- Prozeß.

Daß es sich um einen Prozeß gegen die Firma Krupp handelt, mindestens handeln müßte, beweisen auch ein­gehende Mitteilungen, die das Berliner Tageblatt" über den am 31. Juli beginnenden Prozeß gegen Tilian und Genossen macht.

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Der Form nach fizen vor dem Kommandanturgericht die fieben Zeugoffiziere auf der Anklagebant in Wirklichkeit aber müßte der Prozeß geführt werden gegen die An­stifter zu dem Verrat militärischer Geheimnisse, dessen sich die Angeklagten nach den Atten der Anklageschrift schuldig gemacht haben sollen.

Ob der Prozeß den Verlauf nehmen wird, den er nach der Ueberzeugung aller nicht mit geistigen Scheuklappen durch die Welt laufenden Menschen nehmen müßte? Der Gang der Verhandlungen wird es lehren. Das nur mag fich auch das Gericht gesagt sein lassen, daß die Verhandlung dieses Prozesses von der Deffentlichkeit mit äußerster Auf­mertsamteit verfolgt wird und daß jede Ab­sonderlichkeit pflicht gemäß gebucht werden.

Denn daß es im Augenblick für das Volt keine dring­lichere und im nationalen Interesse gebotenere Aufgabe gibt, als bei der Entlarvung der Kruppskandale Helferdienste zu Leisten, ist für jedermann ohne weiteres klar, der da aus der parlamentarischen Geschichte weiß, daß wiederholt auch der Reichstag und Reichstagskommissionen geharnischte Beschwerden erhoben haben wegen der ungeheuerlichen Weber­teuerung des Deutschen Reiches bei den Kanonen­und Panzerplattenlieferungsgeschäften der Firma Krupp . Wozu dann noch das nicht minder nationale Interesse käme, Deutschland wenigstens von den schlimmsten Erscheinungen großfapitalistischer Storruption zu befreien.

Sonntag, den 27. Juli 1913.

Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt Moritzplatz , Nr. 1984.

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Liebknecht hin beauftragte der Kriegsminister die politische der ganzen Landesverratsaffäre ist, durchaus ins 3 entrum Polizei mit den Ermittelungen. Polizeirat Koch, der der po- trifft. litischen Polizei vorsteht, ließ das Haus Voßstraße 18 , in dem fich das Berliner Bureau der Firma Krupp befindet, beobachten, Brand doch nur deshalb zu einem Geheimratsgehalt Denn ganz offenbar ist der ehemalige Oberfeuerwerker und bald waren zwanzig berdächtige Personen er= mittelt. Unter ihnen befanden sich eine französische an die Stelle eines früheren höheren Beamten ge­Sprachlehrerin und auch der Direttor eines Untersetzt worden, um gegen eine so hohe Bezahlung seine ehe­nehmens des Fürst- Hohenlohe Konzerns. Das Er- maligen Beziehungen zu den Zeugoffizieren nach Möglichkeit gebnis der Grmittelungen wurde dem Kriegsminister unterbreitet, auszunuben. Es verrät schon einen erstaunlichen Grad und es fand dann dort eine Beratung statt, an welcher der Vor- von Schamlosigkeit, wenn die Deutsche Tages­fizende der Artillerieprüfungstommission und der Feldzeugmeistereitung" in ihrem Abendblatt vom Sonnabend meint, daß teilnahmen. Es wurde beschlossen, die sieben am schwersten Brand bei einem Gehalt von 6000 bis 7000 M. und weiteren verdächtigen Personen zur gleichen Stunde feit au 2000 bis 3500 M. Repräsentationsgeldern ja wohl kaum be­sonders wichtige und geheime Mitteilungen habe erkaufen können. Herr Brand hat ja auch noch Ertragratififa­tion erhalten. Und außerdem ist es gerade der Trid un­seres fapitalistischen Ausbeutertums, just aus schlechtbezahlten Lohnsklaven und fümmerlich besoldeten Beamten ein Höchst­maß von Nußeffekt herauszuschlagen. Im übrigen ist uns die Auffassung des Agrarierorgans nur willkommen. Wenn der pp. Brand mit seinen färglichen Bestechungsgeldern so wenig herauszuholen vermocht hat, wär es erst recht unsinnig die Oeffentlichkeit und unverantwortlich, auch nur bei einem Teile der Beweiserhebung auszu­schließen!

nehmen.

Die sieben Personen, gegen die der Verdacht ein besonders schwerer war, find folgende Militärbeamte: 1. Oberintendantursekretär A.. Pfeiffer, Steglit, Schild­hornstr. 19, fommandiert zum Kriegsministerium, 2. Beugleutnant Hoge, Charlottenburg , Spielhagenstr. 13, zugeteilt der Artillerieprüfungskommission,

3. Feuerwerker Droese, früher bei der Artillerieprüfungs­tommission, dann Angestellter der Firma Krupp ," 4. Zeugleutnant Adolf Tilian, Spandau , Pichelsdorfer Straße 118, seit 1908 bei der Munitionsfabrik in Spandau , 5. Zeugleutnant Hinst vom Artilleriedepot in Marienburg, 6. Beugleutnant Hellmuth Schleuder vom Artillerie­depot in Koblenz ,

7. Feuerwerker Jürgen Schmidt.

Sonderbar berührt es bei diesem Prozeß vor allen Dingen Diese sieben Militärbeamte wurden am 7. Februar dieses auch, daß die Militärverwaltung es eiliger ge­Jahres vormittags 11 Uhr verhaftet. Um die gleiche Stunde habt hat, die 7 Zeugoffiziere( die man auch sonder beschlagnahmte der Untersuchungsrichter beim Landgericht I in barerweise wieder, ohne irgendwelche Be­Berlin, Landrichter Dr. Wetzel, im Geheimschrank der Firma für chtung für eine Verdunkelung des Tatbe Krupp nahezu tausend Kornwalzen". An demselben Tage wurde

Mit welch peinlicher Aufmerksamkeit die Deffentlichkeit diesen Prozeß zu verfolgen hat, ergibt sich schon aus dem be­fremblichen Nachrichtenspiel darüber, ob die Ver- Die Anllage, die die Aufschrift Geheim" trägt und handlung der öffentlichen Kontrolle entzogen werden soll oder nicht.

Zuerst war da gemeldet worden, daß die Verhandlungen unter Ausschluß der Deffentlichkeit stattfinden würden, da durch eine öffentliche Verhandlung die Interessen der Landesverteidigung gefährdet seien. Vermutlich war diese Mitteilung einer halboffiziösen Korrespondenz weniger auf eine Indiskretion als auf die Absicht zurückzuführen, die Stimmung der Deffentlichkeit erst einmal zu sondieren. Als daraufhin der schärfste Einspruch gegen solch ungeheuerliche Geheimnis­trämerei erhoben wurde, erflärte das offiziöse Drgan, die Norddeutsche Allgemeine Zeitung", daß das Kriegs. ministerium feineswegs eine Verhandlung hinter verschlossener Tür gewünscht habe. Nach ein paar Tagen wurde der Deffentlichkeit damn die Mitteilung gemacht, daß zwar das Stommandanturgericht völlig unbeeinflußt" über Deffentlichkeit oder Nichtöffentlichkeit entscheiden würde, daß aber sicherlich bei den 900 Einzelfällen die Deffentlichkeit aus rein sachlichen, eben im Interesse der Landesverteidigung liegenden Gründen ausge­schlossen werden müsse, und daß logischerweise dann auch bei den Plädoyers und der Urteils begründung Ausschluß der Deffentlichkeit zu gewärtigen jei.

Bir haben die Absurdität eines solch' ganz un­begreiflichen Verfahrens, wie es da offenbar plausibel gemacht werden sollte, sofort gründlichst nachgewiesen, und von amt­licher Stelle hat man bisher offenbar auch noch keine plausiblere Ausrede zu finden vermocht. Wohl aber wird jetzt in der Presse gemeldet, daß die Er­flärung der offiziösen Norddeutschen Allgem. Zeitung" eine geradezu unverfrorene unwahrheit gewesen fei. Daß nämlich in Wirklichkeit die Arten den Ver. mert enthielten, Kriegsministerium wünsche die Verhandlungen im Interesse der Landes­verteidigung unter Ausschluß der Deffentlichkeit geführt zu sehen. Wenn schon die publizistische Vorgeschichte des Prozesses eine solche Fülle von Intrigen und unwahrheiten aufzudecken vermag, wessen wird man sich dann erst bei den Verhandlungen selbst gewärtigen müssen!

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das

Aus den Atten des Prozesses gibt das Berliner Tage­blatt" die folgenden Mitteilungen wieder:

halten waren.

Am 17. Oktober vorigen Jahres übermittelte der Reichstags­abgeordnete Rechtsanwalt Dr. Karl Liebknecht dem damaligen Striegsminister v. Heeringen die Abschriften von 17 korn­walzen", in denen wichtige geheime militärische Dinge ent­Als Kornwalzen" wurden die Geheimbe­richte, die von der Berliner Filiale der Firma Krupp an das Gauptbureau nach Eisen geschickt wurden, bezeichnet. Diese Kornwalzen" waren mit Schreibmaschine hergestellt, wurden nicht unterzeichnet und gingen auch nicht mit der ge­wöhnlichen Briefpost nach Essen, sondern sie wurden in einem be­sonderen Umschlag an eine eingeweihte Stelle dirigiert. Die Per­sönlichkeit, die diese Berichte zuerst in die Hand bekam, war ein Herr v. Dewit. Er besaß eine Anzahl von Stempeln mit den Namen der Direttoren und setzte auf jeden Geheim­bericht den Namen desjenigen Direktors, für den der Inhalt nach seiner Meinung Interesse hatte. Dann machten die Berichte die Runde und wurden schließlich in einem Geheimschrant

auch der in der Berliner Filiale der Firma Krupp ange- standes zuhegen, aus der Haft entlassen hat!) stellte frühere Feuerwerksfeldwebel Mar Brandt berhaftet, zur Verantwortung zu ziehen, bevor dem Brand, dem An­und es wurden bei ihm dreizehn Kisten mit Brieffchafitifter selbst, auf Grund der doch beschlagnahmten so ten und Atten mit Beschlag belegt. Fast vier Monate dauerte reichhaltigen Beweisdokumente seiner Bestechungs- und die Untersuchung. Nachdem die Untersuchung beendet war, wurden landesverräterischen Versuchsaktionen der Prozeß gentacht zunächst die vier Zeugoffiziere und die beiden Feuerwerker aus wurde! Hätte nicht eine Verhandlung vor einem 3ivil­ber Saft entlassen. Einige Zeit darauf wurde auch der gericht gerade auch den Militärbehörden und Militärgerichten Obrintendantursekretär und dann zuletzt Brandt auf freien biel tiefer greifende Anhaltspunkte geben Fuß gesett. Fönnen? Oder hat man gerade eine Vor unterfuchung einen Umfang von 24 Seiten in Schreibmaschinenschrift hat, er- durch bürgerliche Gerichte bermeiden wollen? Hat man ging zu Anfang dieses Monats. Die Atten enthalten einen etwa die Feststellungen und damit möglichst definitive Um­Vermerk, der, dem Vernehmen nach, folgenden Wortlaut hat: grenzungen des Untersuchungsgebiets dem Militärge­" Das Kriegsministerium wünscht, daß die Berhandlung im richt reservieren wollen?! Interesse der Landesverteidigung unter Ausschluß der Deffent- Auch das sind Fragen, die durchaus in die Kruppaffäre lichkeit geführt wird." hineinspielen und die noch gründlichste Erörterung verdienen. Der Anklage liegen, soweit bekannt ist, folgende Tat- Aber auch so wird die Oeffentlichkeit nichts fachen zugrunde: Bis zum Jahre 1900 bestand für die Firma berabfäumen, um eine Verdunkelung des Krupp keinerlei Konkurrenz. Als sich auch die Firma Ehr­hardt um Aufträge des Kriegsministeriums zu bemühen be- wirklichen Tatbestandes zu verhüten! gann, wurde man in Essen nervös. Da der damalige Leiter der Berliner Filiale, der inzwischen verstorbene Direttor v. Schü, krant war, setzte man ihm als Bureauvorsteher den in der Zentrale in Essen beschäftigten Herrn Brandt an die Seite. Brandts Versehung erfolgte im Jahre 1906 auf Direk= Aus Bukarest wird uns vom 23. Juli geschrieben: tionsbeschluß. Vor der Abreise nach Berlin befragte er Nach den ersten Tagen einer künstlich angefachten Begeiste­den ihm unmittelbar vorgesetzten Direktor Eccius, was er in Berlin solle. Er erhielt eine Antwort, die mit seiner zukünftigen rung, nach den rieſigen" Kriegsdemonstrationen der Interessenten, an denen Kinder, Neugierige und Leute, die in ihrem ganzen Beschäftigung nichts zu tun hatte. Erst in Berlin wurde er dahin aufgeklärt, daß seine Hauptaufgabe sein werde, den Ver- Leben nicht daran dachten, eine Waffe zu tragen, teilnahmen, tehr mit den militärischen Unterbeamten, zu find wir zu einer neuen Periode der Gleichgültigkeit übergegangen. denen er ja aus seiner früheren Tätigkeit als Ober- Die Erregung wird bloß von Zeit zu Zeit von den Zeitungen, feuerwerker und im Depot der Artillerieprüfungskommission die sich ohne Parteiunterschied der Regierung verschrieben haben die besten Beziehungen habe, zu pflegen und Nach- und deren Aktion unterstützen, aufgepeitscht. richten zu sammeln. Die Preffe fügt sich sogar, ohne Bewilligung der Zensur

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Rumänien der Friedensitifter.

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Das Einkommen Brandts betrug zu Anfang seiner Ber - teine Nachrichten vom Kriegsschauplatz" zu geben, obwohl ein liner Tätigkeit 6000 M. und wuchs schließlich auf 7000 r. Belagerungszustand nicht dekretiert wurde. Die Nachrichten, die jährlich. Außerdem waren ihm vom Direktorium als Reprä sentationsgelder" zuerst 2000 m. und schließlich 3500 M. jährlich bewilligt worden.

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hier bekannt werden, sind ganz unbestimmt und erwecken kein Interesse mehr. Die Untersuchung in' der Angelegenheit ist auch auf einige Die Mobilmachung hat das ökonomische Leben des Landes Mitglieder des Direktoriums der Firma Krupp größtenteils aufgelöst. Viele beginnen zu fragen, ob die ganze in Essen ausgedehnt worden. Nach den an den maßgebenden Kraftentfaltung Rumäniens der Mühe wert war im Verhältnis Stellen vorherrschenden Ansichten hält man es für wahrscheinlich, zu dem angerichteten Schaden. daz Mitglieder der Direktion der Firma Krupp , die auch in der

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Das offiziöse Blatt der liberalen Partei Viitorul", am 31. 8. M. beginnenden Verhandlung vor dem Kriegsgericht fowie das Blatt des früheren Landwirtschaftsministers Epoca", als Zeugen vernommen werden sollen, über den Ursprung der

in den Geheimberichten mitgeteilten Tatsachen nicht im Zweifel beides kriegerische Blätter, begnügen sich nicht mehr mit der mäßigen sein konnten. Brandt soll von Essen aus direkte Aufträge Forderung der sogenannten strategischen Linie Turtucaia - Do­erhalten haben, sich über dieses oder jenes zu informieren. brici- Balcic , sondern verlangen das ganze Viereck, einschließlich Einmal soll sich Brandt bei einem Subdirektor, der zufällig in der Städte Rustchont, Varna , sowie auch den Distrikt Vidin , wo Berlin anwesend war, darüber bitter beklagt haben, er müsse Rumänen in größerer Anzahl vorhanden seien. so viel trinken und habe nichts von seinem Leben, und er wolle Wenn die Regierung sich von diesen gefährlichen Lodungen doch ein anständiger Mensch bleiben. Der Subdirektor habe ihm verführen läßt, und dem bekannten Sprichworte, daß der Appetit darauf erwidert: Tun Sie denn was unanständiges? Wenn das Mindeste passiert, sind Sie für uns erledigti während des Effens kommt" folgt, ist es schwer zu ersehen, wohin Merken Sie sich das!" Auf den Bericht des Subdirektors hin soll die hervorgerufenen Konflikte auf der Balkanhalbinsel führen dann beschlossen worden sein, Brandt von Berlin an eine andere werden. Stelle zu verseßen. Diese Verseßung unterblieb jedoch. Rumänien trägt heute die Maste des Friedensstifters und Brandt erhielt auch verschiedentlich Extragratifitationen. sein Gebaren wird als ein Verdienst von der ausländischen Presse

In der Verhandlung werden eine große Anzahl von Offi- und der öffentlichen Meinung gefeiert. Niemand aber hat sich zieren aller Chargen, Mitglieder der Diret- gefragt, ob eine Oligarchie und besonders die rumänische Olig­tion der Firma Krupp , frühere Direktoren der

Firma Krupp und eine große Reihe mititärischer Sach- archie fähig ist, eine uneigennüßige Friedenspolitik zu treiben. Die ganze Aktion Rumäniens ist auf das Antreiben Ruß­perständiger vernommen werden. Die Sachverständigen,

hohe Militärs, werden sich darüber zu äußern haben, ob die in lan de inszeniert worden. Unsere sogenannten Politiker ber­den Geheimberichten mitgeteilten Tatsachen im Interesse langten, daß man schon am Anfange des Balkantrieges diesen der Landesverteidigung geheimzuhalten waren. Die Schritt machen sollte. Damals hatte uns Rußland aber gehindert. Anklage ist wegen Vergehens gegen das Gesetz über den Ver- Die Ereignisse waren damals auch für die rumänische Oligarchie militärischer Geheimnisse, wegen Be- eine Ueberraschung. Alle Vorbereitungen, Rüstungen und mili­stechung und wegen Ungehorsams gegen militärischen Maßnahmen wurden erst seit dieser Zeit getroffen. tärische Befehle erhoben worden." Wir befinden uns heute in vollem Kriegszustande, abwohl

rat

Für jedermann, der zu lesen versteht, ergibt sich aus die Bulgaren der rumänischen Armee noch keine Gelegenheit gaben, aufbewahrt. Alljährlich einmal sollten die vorliegenden Be- diesen Mitteilungen, daß unsere Beurteilung der Angelegen einen Waffenerfolg zu verzeichnen. Nirgends fanden wir Wider­richte vernichtet werden. Auf diese Mitteilung des Abgeordneten heit, daß nämlich die Firma Krupp die Anstifterin stand.-