FES DEMOCRACY OF THE FUTURE – WER GEHT(NICHT) WÄHLEN? ANHANG Auswahl der Länder Da wir nur Wahlen in liberalen Demokratien untersuchen, haben wir im ersten Schritt mithilfe des V-DEM-Datensatzes(Coppedge et al. 2020) den Wert des Liberal Democracy Index für jedes Land im Durchschnitt seit 1990 herausgesucht. Nur Länder, die über dem Schwellenwert von 0,5 liegen, wurden betrachtet. Der der Durchschnittswert zugrunde gelegt wird, werden einzelne Länder aktuell höher oder niedriger eingestuft. Ziel war, die Länderauswahl an transparenten Kriterien festzumachen. Wahlbeteiligung in nicht demokratischen Ländern zu untersuchen, scheint wenig sinnvoll. Unsere Einteilung ist dabei keineswegs besonders restriktiv. Heute zählen weder Ungarn noch Polen zu den liberalen Demokratien, sie sind aber Teil der Untersuchung. Siehe: Lührmann, Anna; Lindberg, Staffan I. (2019): A third wave of autocratization is here: what is new about it? In: Democratization 26(7), S. 1095–1113. Die Werte für jedes OSZE-Land finden sich in der folgenden Abbildung: Abbildung 10 Der Demokratiewert der OSZE-Länder Schweden – Dänemark – Norwegen – Deutschland – Portugal – Finnland – Schweiz – Estland – Belgien – Irland – Spanien – Niederlande – Griechenland – Vereinigte Staaten – Großbritannien – Frankreich – Island – Tschechische Republik – Luxemburg – Österreich – Italien – Kanada – Polen – Slowenien – Litauen – Slowakei – Zypern – Lettland – Ungarn – Kroatien – Malta – Bulgarien – Mongolei – Rumänien – Serbien – Moldau – Albanien – Bosnien und Herzegowina – Georgien – Nordmazedonien – Türkei – Montenegro – Ukraine – Armenien – Kirgisistan – Russland – Kasachstan – Belarus – Tadschikistan – Aserbaidschan – Usbekistan – Turkmenistan – Quelle: V-DEM-Projekt 0,0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 20
Druckschrift
Ungleiche Demokratien: wer geht (nicht) wählen? : Die Entwicklung der Wahlbeteiligung im OSZE-Raum seit 1970
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten