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Zwischen Klimawandel und sozialen Unruhen : Chiles Klimapolitik als Gastgeber der UN-Konferenz 2019
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A N A LY S E KLIMAWANDEL, ENERGIE UND UMWELT ZWISCHEN KLIMA­WANDEL UND SO­ZIALEN UNRUHEN Chiles Klimapolitik als Gastgeber der N-Konferenz 2019 Alexandra Tost und Simone Reperger Dezember 2019 Chile hat 2019 den Vorsitz der UN-Klimakonferenz inne. Auf­grund der Massenproteste­ge­gen die Regierungspolitik, die soziale Ungleichheit und das neoliberale Wirtschaftsmodell wurde die»COP 25« jedoch kurzfristig nach Madrid verlegt. Von der angekündigten Vor­reiterrolle in Sachen Klima­schutz ist Chile noch weit ent­fernt. Obwohl das»Gast­geber­­land« stark vom Klimawandel und zahlreichen ökologischen Konflikten betroffen ist, gibt ­es bislang kaum ambitionierte Politiken. Zivilgesellschaftliche Organisa­tionen betonen, dass die öko­logische Krise auch eine soziale Krise ist. Lautstark fordern sie Schritte hin zu einer sozial-­ökologischen Transformation.