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Brücken bauen für eine starke Demokratie : aufsuchende politische Bildung in der Friedrich-Ebert-Stiftung : Abschlussbericht
Entstehung
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2. Auftrag und Zielsetzung 2.1 Genese des Projekts Dem Projekt Aufsuchende politische Bildung ging die Einrichtung ei­nes Werkraums in der FES zu dem Thema Anfang 2022 voraus, eben­so die Tagung Netzwerk Politische Bildung im Oktober 2022 und ein Strategietag im Januar 2023. In diesem Zeitraum konnte sich die FES mit dem aufsuchenden Ansatz vertraut machen und mit anderen Einrichtungen der politischen Bildung, die bereits aufsuchend arbei­ten, austauschen. Im Ergebnis dieses Prozesses hat sich die Abteilung Politische Bildung und Dialog(PBD) der FES mit ihrem deutschland­weiten Netzwerk aus Referaten und Landesbüros vorgenommen, die Idee der Aufsuchenden politischen Bildung für die eigenen Arbeit fruchtbar zu machen, die Zahl und die Form eigener aufsuchender Angebote auszuweiten und dabei insbesondere Zielgruppen in den Blick zu nehmen, zu denen sie bisher wenig oder keinen Zugang hat. Die Erkenntnisse dieses Prozesses sind im PapierNah bei de Leud eingeflossen, das Leitlinien für eine aufsuchende Bildungs‑ arbeit formuliert und als Grundlage der Projektarbeit dient. Das Pro­jekt ist auf zwei Jahre angelegt. 2.2 Zielsetzung Aufsuchende politische Bildung ist eine von mehreren Antworten der FES auf die zunehmende Gefährdung der demokratischen und plu­ralistischen Gesellschaft und folgt dem Auftrag, etablierte Ansätze und Wege der politischen Bildung zu hinterfragen und neue Formate und Methoden zu entwickeln, um mit Menschen auf eine Weise in den Dialog zu kommen, welche es auch jenen ermöglicht, sich einzu­bringen, gehört und respektiert zu werden, die sich bisher von den ­Angeboten ausgeschlossen fühlten oder tatsächlich ausgeschlossen waren. Formate der aufsuchenden politischen Bildung überwinden Ausschlussmechanismen, die in der politischen Bildungsarbeit beste­hen. Diese Ausschlussmechanismen bzw. Distanzen zwischen Men­schen und dem politischen Feld sind nicht nur räumlicher, sondern ebenso habitueller und kultureller Natur. Deshalb überwindet aufsuchende politische Bildung zunächst die räumliche Distanz, indem sie ihre Angebote dezentral entwickelt, um Brücken bauen für eine starke Demokratie 5