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Brücken bauen für eine starke Demokratie : aufsuchende politische Bildung in der Friedrich-Ebert-Stiftung : Abschlussbericht
Entstehung
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A. Grundlegend Gemeinsam­keiten und Differenzen ­klären Erwartungs­management Transparenz 4.3 Handlungsempfehlungen A. Grundlegende Handlungsempfehlungen A 1 Gemeinsames Verständnis von Aufsuchender politischer ­Bildung Zwischen den jeweils Verantwortlichen der FES und den Brückenpart­ner:innen vor Ort muss ein klärendes Gespräch über ein gemeinsames Verständnis von aufsuchender politischer Bildung im Allgemeinen so­wie über den Charakter und die kurz-, mittel- und langfristigen Ziele des Formats im Spezifischen geführt werden. Es kann nicht vorausge­setzt werden, dass sich das Bild beider Parteien von politischer und damit auch Aufsuchender politischer Bildung deckt. So kann gemein­sam vereinbart werden, was den Erfolg des Formats ausmacht und wie dieser gemessen werden kann. Der Faktor nachhaltiger Wirkung muss dabei formatspezifisch definiert und ggf. kritisch hinterfragt ­werden: Aufsuchende politische Bildung besitzt immer einen Impuls­charakter, indem sie der Zielgruppe den Raum für eigene Erfahrungen öffnet. Sie kann jedoch nicht gewährleisten, dass diese in Selbstwirk­samkeit transferiert werden und in politische Partizipation münden. Damit das gelingt, muss Aufsuchende politische Bildung konsequent im Dienst der Zielgruppe stehen: Mit ihr zusammen werden die ­thematischen Inhalte und die Methoden des Formats vereinbart und gestaltet. A 2 Transparenz über Ziel, Modus und Inhalte Der Modus der Veranstaltung sowie die Rolle der FES und ihrer Brü­ckenpartner:innen muss im Idealfall für alle Beteiligten(auch für die Teilnehmenden) im Vorfeld klar sein. Insbesondere gilt es, sich von Sozialarbeit und persönlicher Beratung abzugrenzen. Ebenso ist ein Erwartungsmanagement in Bezug darauf, was das For­mat im Ergebnis leisten kann, unerlässlich. Wenn etwa ein Format auf die Aktivierung von Teilnehmenden abzielt, sich in ihrer Nachbar­schaft zu engagieren, um Veränderungen und Verbesserungen zu ­erzielen, so muss berücksichtigt werden, dass solche konkreten Anlie­gen häufig unter dem Vorbehalt kommunalpolitischer Entscheidun­gen stehen, z. B. die Einrichtung eines Fahrradwegs oder die Um­wand­lung von Parkplätzen in Grünflächen usw. Um mit solchen Hürden konstruktiv umzugehen, empfiehlt es sich, kommunalpolitische Ak­teure in das Format einzubeziehen. Besonders trennscharf und transparent müssen Ziele und Inhalte der Projekte kommuniziert werden, wenn sie sich an eine minderjährige Zielgruppe richten. Eltern und Lehrkräfte sollten bestmöglich infor­miert werden. Transparenz ist ein Schlüssel dafür, das Vertrauen der Zielgruppe in das Format und in die Veranstalter:innen zu erlangen. 28 Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.