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Brücken bauen für eine starke Demokratie : aufsuchende politische Bildung in der Friedrich-Ebert-Stiftung : Abschlussbericht
Entstehung
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C. ­reichend Hohe Flexibilität Serielle Formate Bereitschaft sich zu beteiligen Persönliche ­Ansprache Zuhören können Meinungen, Bedürfnisse und Wünsche reichend zeitliche Ressourcen nötig. Das sollte keinesfalls abschre­cken: Aufsuchende Formate stellen die Weichen für große gesell­schaftliche Veränderungen jede investierte Minute zahlt sich langfristig aus! In der Teilnehmendenakquise ist Mund-zu-Mund-Propaganda nicht zu unterschätzen. Gute Formate sprechen sich herum das braucht jedoch Zeit. C. Weiter reichende Handlungsempfehlungen C 1. Planung und Konzeption In der Planung aufsuchender Veranstaltungen ist eine hohe Flexi­bilität notwendig: Durch die enge Zusammenarbeit mit Partner:in­nen und Communities vor Ort sind kurzfristige Änderungen immer möglich. Es macht Sinn, Formate seriell anzulegen oder zu gewährleisten, dass unterschiedliche Formate von Teilnehmenden als zusammen­gehörig wiedererkannt werden. Die Bereitschaft zur Interaktivität ist nicht relativ zur Anzahl der Teilnehmenden. Eine unerwartet geringe Teilnehmer:innenzahl kann sich auch positiv auswirken häufig sind genau dann diejeni­gen vor Ort, die mitarbeiten möchten. Kleinere Gruppen von Teil­nehmenden ermöglichen eine tiefere Arbeit und mehr Partizipation, zumal ein kleiner Teilnehmendenkreis die Chance des Vertrauens­aufbaus untereinander erhöht und den Raum als einen Safe Space* gewährleistet. Entsprechend dieser Entscheidung muss die Bewerbung der Veran­staltung ggf. angepasst werden. Persönliche Ansprache öffnet da­bei Türen, z. B. bei Personen, die sich sonst einem Format verwei­gern, deren Perspektive den Austausch aber bereichern würde. C 2. Konfrontation Der:die verantwortliche FES-Mitarbeiter:in vor Ort nimmt primär die Rolle eines:einer Zuhörenden ein. Anderen, auch widersprüch­lichen Meinungen wird bewusst Raum gegeben. Menschen werden im Aussprechen ihrer Perspektive wertgeschätzt, auch wenn die ­geäußerte Meinung der eigenen Position stark widerspricht. Die Moderation achtet darauf, dass Redeanteile fair verteilt werden. In herausfordernden Gesprächen mit Teilnehmenden ist es wichtig, zwischen Meinungen, Wünschen und Bedürfnissen zu unterschei­den. Bedürfnisse ergeben sich aus dem Lebensumfeld der Person 32 Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.