5. Wirkungsziele und Evaluierung 5.1 Mittel- und langfristige Wirkungsziele Aufsuchende Formate sind also an klar definierten mittel- und langfristigen Zielen ausgerichtet, diese liegen jedoch jenseits des direkten Einflussbereiches der Durchführenden. Die FES stellt in ihren Formaten die Weichen. Je weiter die angestrebten Veränderungen in der Zukunft liegen, desto präziser müssen diese sog. Wirkungsziele* formuliert werden, damit die impulsartigen Formate der Aufsuchende politische Bildung stringent daran ausgerichtet werden können. Um etwas bewirken zu können, müssen die angebotenen Formate die richtige Zielgruppe erreichen, von dieser in Anspruch genommen werden und zu aktiver Teilnahme einladen. Nur wenn die Teilnehmenden diese Einladung der FES offen annehmen, kann die Aufsuchende politische Bildung ihre Wirkung entfalten. Konkret soll in Folge der angebotenen Formate erreicht werden, dass … → sich die Teilnehmenden in ihrer Perspektive gehört und ernst genommen fühlen. Sie spüren, dass ihr Interesse von anderen als berechtigt aufgewertet wird. → die Zielgruppe Beteiligungsprozesse im Bezug zu ihrer Lebensrealität vor Ort als zugänglich und konstruktiv erlebt. → Teilnehmende den möglichst gerechten Interessenausgleich als Kernelement von Politik verstehen und dadurch das demokrati‑ sche Potenzial in Alltagsstrukturen, z. B. Quartier, Schul- oder Arbeitsumfeld erkennen. → die Zielgruppe Zugang zu wichtigen Informationen erhält. Dazu gehört das Wissen über die eigenen Rechte und Pflichten sowie Beteiligungsmöglichkeiten. Durch diese Erlebnisse soll sich das Handeln der Zielgruppe verändern, was wiederum dazu beiträgt, dass in der Gesellschaft langfristig … → die Grundwerte der Demokratie zum breiten gesellschaftlichen Kon‑ sens werden – Bürger:innen teilen das Vertrauen in Demokratie. Brücken bauen für eine starke Demokratie 35
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Brücken bauen für eine starke Demokratie : aufsuchende politische Bildung in der Friedrich-Ebert-Stiftung : Abschlussbericht
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