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Solidarität im 21. Jahrhundert : die Familie - soziales Kapital einer menschenwürdigen Gesellschaft ; Dokumentation einer Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung am 6. Juni 2002 in Bonn
Entstehung
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29 dass damit das vorhandene ehrenamtliche Engagement noch mehr sinken dürfte, weil ihm immer mehr die gesellschaftliche Anerkennung entzogen würde? Ich möchte im Folgenden meine Vorstellungen in Form von drei Forde­rungen und vier Thesen kurz umreißen. 3.1. Alte Bindungen neu schaffen: Vereine re-lokalisieren Wenn wir insbesondere das pçòá~äëí~~íëéçëíìä~í weiterhin ernst nehmen und die Ausgrenzung der ärmeren Bevölkerungsgruppen als den sÉêäáÉJ êÉêå= ÇÉê= aáÉåëíäÉáëíìåÖëÖÉëÉääëÅÜ~Ñí verhindern wollen, dann gilt es,~äíÉ= cçêãÉå=ÖÉëÉääëÅÜ~ÑíäáÅÜÉê=_áåÇìåÖÉå=ìåÇ=sÉêéÑäáÅÜíìåÖÉå=åÉì=òì=ÄÉäÉÄÉå= und im Hinblick auf das Gemeinwohl und den Hilfegedanken auszugestal­ten. Hierbei kommt den Vereinen und der Vereinspädagogik neben der Familien- und Schulpädagogik eine herausragende Rolle zu. Deren erste Aufgabe muss es sein, die lokale Beziehung der Bevölkerung und der Vereine im Stadtteil bzw. in der Gemeinde wieder bewusst zu machen und so zur Bildung einer âçããìå~äÉå= fÇÉåíáí®í beizutragen einer kommunalen Identität in Differenz zur nationalen Identität. 20 Deshalb lautet meine erste These: = aáÉ= båíïáÅâäìåÖ= ÇÉê= sÉêÉáåÉ= Üáå= òì= îÉêÄ~åÇäáÅÜÉê= wÉåíê~äáëáÉêìåÖ= ìåÇ= ÄÉJ íêáÉÄäáÅÜÉê= píÉìÉêìåÖ= ãìëë=~ìÑ= Ç~ë= kçíïÉåÇáÖÉ= ÄÉëÅÜê®åâí= ÄäÉáÄÉåK= aáÉ= _~ëáë=ÇÉê=sÉêÉáåÉ=áëí=áÜêÉ=äçâ~äÉ=ìåÇ=âçããìå~äÉ=_áåÇìåÖK= 3.2. Alte Beziehungen neu schaffen: Mitgliedschaft und Ehrenamt Vor dem Hintergrund einer kommunalen Identitätsbildung ist es auf der Ebene des Vereins erforderlich, das Prinzip der Einheit von_áäÇìåÖ und _ÉòáÉÜìåÖ= ÄòïK=_áåÇìåÖ durch eine grundsätzlich auch beitragspflich­20 Vgl. Helmut Richter, Sozialpädagogik Pädagogik des Sozialen. Grundlegun­gen Institutionen Perspektiven der Jugendbildung, Frankfurt a.M. u.a. 1998.