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Das Themenmodul "Generationengerechtigkeit" im Überblick : eine Einführung
Entstehung
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Katrin Matuschek/ Peter Hurrelbrink Das ThemenmodulGenerationengerechtigkeit im Überblick Formen und Bereichen der Dialog der Generationen gestaltet und weiter ausgebaut werden kann und geht auf wichtige Prinzipien und Rahmenbedingungen der Generationenarbeit ein. Deutschland im Jahr 2050 Mutmaßungen über die Zukunft Unsere Autorinnen und Autoren vermitteln ein facettenreiches Bild des Themas Generationenge­rechtigkeit. Wie könnte auf dieser Grundlage die Zukunft aussehen? Zunächst zu den Fakten: Bei einem Geburtenniveau von 1,4 Kindern je Frau, einem jährlichen Zuwanderungsplus von 200.000 Personen und einer Lebenserwartung der Frauen von 86,6 Jahren und der Männer von 81,1 Jahren wird bis zum Jahre 2050 die Zahl der 60 Jahre und älteren Menschen auf 28 Millio­nen bzw. um 34% anwachsen. Mit einer besonders hohen Zahl ist darunter bei den Hochbetagten(80 Jahre oder älter) zu rech­nen, die 2050 etwas mehr als neun Millionen ausmachen, dies sind gegenüber heute fast drei Mal so viele. Die Zahl der Bevölkerung im mittleren Alter, der 20- bis unter 60-Jährigen, wird dagegen von derzeitig 45 auf 35 Millionen, d.h. um 22% sinken. Außerdem wird die Zahl der Kinder und Jugendlichen stark rückläufig sein: von heute knapp 17 auf 12 Millionen(28% weniger). Es wird ein starkes Ungleichgewicht zwischen Jüngeren und Älteren geben, wobei die dann über 60-Jährigen die am stärksten besetzten Jahrgänge sein werden. In Deutschland ist die Bevölkerung heute im Schnitt fast 42 Jahre alt; 2050 wird sie um acht Jahre älter sein. Ab dem Jahr 2013 kommt es zudem zu einem stetigen Bevölkerungsrückgang. Leben heute in Deutschland noch ca. 82,5 Millionen Menschen, werden es 2050 durch die niedrigen Geburten­zahlen nur noch 75 Millionen sein. Kamen in Deutschland im Jahr 2004 auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter noch 45 Seniorinnen und Senioren, werden es im Jahr 2050 voraussichtlich etwa 78 sein. Diese Zahlen entstammen der zehnten koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung des Statis­tischen Bundesamtes- Prognosen, die fast einhellig als wahrscheinlichste Grundlage der demogra­phischen Entwicklung in Deutschland betrachtet werden. Auch die meisten unserer Autorinnen und www.fes-online-akademie.de Seite 11 von 18