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Islamische und westliche Welt : Buchpräsentation, Podiumsdiskussion, politisches Kabarett und Karikaturausstellung am 28. April 2006 in Biberach an der Riß ; Veranstaltungsinformation des Fritz-Erler-Forums Baden-Württemberg, Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung
Entstehung
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3 Islamische und westliche Welt Das Verhältnis von islamischer und westlicher Welt stand im Mittelpunkt der Veranstaltung des Fritz-Erler­Forums Baden-Württemberg in der Biberacher Volkshochschule. Wie aktuell die Themen Integration und Kooperation sind, zeigte sich an den zahlreichen ZuhörerInnen, die zu der Buch­präsentation mit Podiumsdiskussion und anschließender Ausstellungseröffnung gekommen waren. In dem Buch berichten zwanzig Autoren mit unterschiedlichen Schwerpunkten über die Beziehungen zwischen dem Islam und der westlichen Welt. Professor Michael von Hauff, Mitherausgeber und Professor an der Uni Kaiserslautern, begründete seine Motivation für dieses Buch in dem Anliegen, denEntfremdungsprozess, der seit dem 11. September zwischen dem Islam und dem Westen begonnen habe, umzukehren. Dabei räumte Hauff aber auch ein, dass mannoch weit von politischen Kon­fliktlösungen entfernt sei, obwohl es in manchen Bereichen bereits eine Annä­herung gegeben habe. Ökonomisch, so Hauff, fühlten sich einige islamische Länder durch das westliche Wirtschaftsmodellan die Wand gedrückt. Darin sieht er den Grund für den Terrorismus. Um dem entgegenzuwirken, brauche es mehr gegenseitiges Vertrauen und den Aufbau von gemeinsamen Institutionen. Martin Gerster, Mitglied des Bundestags und Innenausschusses, betonte, dass Deutschland einEinwandererland sei und daher auf Einwanderer angewiesen. Integration sei daher zu fördern, aber auch einzufordern. Eine essentielle Bedingung für eine erfolgreiche Integration stellt für Gerster die Anerkennung der freiheitlich­demokratischen Grundordnung dar. Ein weiterer zentraler Punkt ist das Erlernen der deutschen