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Islamische und westliche Welt : Buchpräsentation mit Hintergrundgespräch und politischem Kabarett am 5. Mai 2006 in Konstanz ; Veranstaltungsinformation des Fritz-Erler-Forums Baden-Württemberg, Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung
Entstehung
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Ein beständiges Voneinander Lernen Das Bild des Islamismus in der westlichen Welt ist vielschichtig und in ständigem Wandel. Themen wie Einwanderung und Integration gewinnen immer mehr an Bedeutung und haben zunehmenden Einfluss auf die Politik Deutschlands. Ute Vogt und Prof. Dr. Mi­chael von Hauff haben aus diesem Grund das Buch Islamische und westliche Welt herausgegeben, in dem zwanzig Autoren mit unterschiedlichen Schwerpunkten das Beziehungs­geflecht zwischen islamischer und westlicher Welt analysieren. Das Fritz-Erler-Forum Stuttgart hatte Anfang Mai nach Konstanz zur Buchprä­sentation und anschließender Podiumsdiskussion geladen, zu der sich über 100 Interessierte einfanden. Prof. von Hauff gab eine kurze Übersicht der Buchbei­träge und Bundestagsmitglied Peter Friedrich berichtete von der Arbeit des Bundestags in Bezug auf die Einbürgerungsdebatte und finanzielle Defizite in diesem Sektor. Elke Cybulla, Integrationsbeauftragte der Stadt Konstanz und Ismail Yumusaklar, in Deutschland aufgewachsener Türke, schilderten die lokale Situation und das Zusammenspiel von islamischer und westlicher Welt in Konstanz. Keiner widersprach, dass die Problematik auf ein altes, aber nie endgültig gelöstes Problem des Zusammenlebens in einer gemeinsamen Gesellschaft zurückgeht. Es ist kein wirklichesMiteinander, sondern eher einNebeneinander. Dies wird nicht nur in punkto Religion deutlich. Die Sitten, Gebräuche und jeweiligen Traditionen sind oftmals völlig unbekannt auf beiden Seiten. Professor von Hauff, der viel im arabischen Raum unterwegs war, bestätigte dies:Westliche Manager, die dort eingesetzt werden, bewegen sich schnell nur noch in ihren Kreisen. Gemeint sind damit die Hotels, Sportplätze etc..Fehlendes Wissen über andere, so Hauff weiter, kann schnell zu Missverständnissen und Vorurteilen führen. Hinzu kommen noch fehlende oder nur mangelhafte Sprachkenntnisse.