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Handbuch der Menschenrechtsarbeit : Edition 2008/2009
Entstehung
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­Europapolitische Bildung(Europäische Informationszentren in Berlin, Stralsund und Potsdam) Neben der Zentrale im Mosse-Palais in Berlin-Mitte sind regionale Bildungswerke tätig. Zu den Gründungsmitgliedern des im Januar 1990 gegründeten gesamtdeut­schen Vereins zählten: Willy Brandt, Lothar de Maizière, Heiner Müller, Armin Müller­Stahl, Jens Reich, Johannes Rau und Martin Walser. Zu den Kuratoriumsmitgliedern zäh­len heute u. a. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel; Wolfgang Thierse, Bundestagsvize­präsident; Günther de Bruyn; Egon Bahr, Bundesminister a. D.; Dr. Christian Schwarz­Schilling, Bundesminister a. D.; Friedrich Schorlemmer sowie zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Seit 2005 vergibt die Deutsche Gesellschaft e. V. jährlich einenPreis für Verdienste um die deutsche und europäische Verständigung". Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen(DGVN) Zimmerstraße 26/27 10969 Berlin Tel.: 030- 259375- 0 Fax: 030- 259375- 29 Email: info@dgvn.de http://www.dgvn.de Ansprechpartnerin: Dr. Beate Wagner Die DGVN, 1952 als eingetragener Verein gegründet und 1966 als Vollmitglied in den Weltverband der Gesellschaften für die Vereinten Nationen(WFUNA) aufgenom­men, leistet Informations- und Bildungsarbeit über die Aktivitäten der Vereinten Natio­nen sowie Lobbyarbeit für die Werte und Ziele der Vereinten Nationen. Die DGVN setzt sich für eine pro-aktive deutsche VN-Politik ein. Sie will zugleich umfassend das Interesse für internationale Beziehungen wecken sowie das Verständnis für die aktuellen Vorgän­ge in der Außen-, Entwicklungs-, Kultur- und Weltwirtschaftspolitik fördern. Besonders im Fokus steht zurzeit die Strukturreform der VN. Die DGVN setzt sich im Zuge der Reformen für eine Stärkung der VN-Menschenrechtsschutzmechanismen ein. Der VN-Menschenrechtsrat kann ein Fortschritt gegenüber der bisher bestehenden VN-Menschenrechtskommission sein, wenn die Modalitäten der Arbeit im Sinne einer Stärkung des Menschenrechtsschutzes ausgestaltet werden. Die Vertragsorgane der Menschenrechtspakte sind oft zu schwach ausgestattet, um effektiv die Einhaltung der vertraglichen Verpflichtungen durchsetzen zu können. Auch hier setzt sich die DGVN für eine Stärkung ein, ebenso für die Wahrung der Unabhängigkeit des Hochkommissariats für Menschenrechte. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) zur Ahndung schwerster Menschenrechtsverletzungen weltweit. Daneben the­matisiert die DGVN die Verantwortung transnationaler Unternehmen im Bereich des Menschenrechtsschutzes und der Einhaltung sozialer und ökologischer Mindeststan­dards sowie die Rolle von Unternehmen bei der Konfliktprävention. Die in der VN­Menschenrechtskommission begonnene Diskussion über VN-Normen für die Verant­wortlichkeiten transnationaler Unternehmen will die DGVN deshalb offen und transpa­rent weiterführen. Die DGVN gibt seit über zehn Jahren den Bericht zur Menschlichen 36