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Handbuch der Menschenrechtsarbeit : Edition 2008/2009
Entstehung
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Regelmäßig erscheinen die Zeitschrift MENSCHENRECHTE im Abonnement(13,30 Euro pro Jahr), die ZeitungFür die Menschenrechte und weitere Publikationen der Sachgebiete wie z.B. Cuba-Report, Asien-Report undVerfolgte Christen aktuell. Internationale Liga für Menschenrechte Greifswalder Straße 4 10405 Berlin Tel.: 030- 39 621 22 Email: vorstand@ilmr.org http://www.ilmr.org Ansprechpartner: Yonas Endrias Die Wurzeln der Internationale Liga für Menschenrechte reichen zurück bis 1914. Bis zum Verbot 1933 engagierte sich dieDeutsche Liga für Menschenrechte für die Sicherung der in der Weimarer Reichsverfassung festgelegten demokratischen Rechte. Sie warnte vor dem erstarkenden Militarismus und Faschismus. Führende Mitglieder, unter ihnen der Liga-Vorsitzende und Herausgeber derWeltbühne Carl von Ossietzky gehörte zu den ersten Opfern der nationalsozialistischen Herrschaft. Carl von Ossietzky wurde 1936 der Friedensnobelpreis verliehen. Er starb 1938 an den Folgen der im Kon­zentrationslager erlittenen Misshandlungen. Nach dem II. Weltkrieg gründeten Mitglie­der der früheren Liga in Berlin die Internationale Liga für Menschenrechte im Geiste von Carl von Ossietzky neu. Seit 1962 verleiht die Liga die Carl von Ossietzky Medaille. Ihre vorrangige Aufgabe sieht die Liga darin, eine kritische Öffentlichkeit herzu­stellen und Druck auf Regierungen oder Entscheidungsträger zu erzeugen. Die Liga for­dert(e) zum Beispiel seit langem unter anderem den Erlass eines Antidiskriminierungsge­setzes. Die Liga untersucht die Bedeutung von NGOs unter den Bedingungen der Globa­lisierung und sucht nach neuen Wegen für die Durchsetzung der Menschenrechte. Die Liga beleuchtet regelmäßig in Veranstaltungen die Menschenrechtslage in der BRD und anderen Ländern. IPPNW Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. Körtestraße 10 10967 Berlin Tel.: 030- 6980740 Fax: 030- 6938166 Email: uhe@ippnw.de http://www.ippnw.de Ansprechpartner: Frank Uhe(Geschäftsführer), Dr. Waltraut Wirtgen(Arbeitskreis Flüchtlinge/Asyl) IPPNW das ist ein komplizierter Name für ein einfaches Anliegen. Die IPPNW ar­beitet für eine Welt ohne atomare Bedrohung. Die IPPNW recherchiert die aktuellen Entwicklungen bei der Herstellung neuer Atomwaffen und klärt über die Folgen des Ein­satzes von Atomwaffen auf. Unser Ziel: die Abschaffung aller Atomwaffen. Doch auch die friedliche Nutzung der Atomenergie gefährdet die Gesundheit. Wir engagieren uns 56