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Demokratievertrauen in Krisenzeiten : wie blicken die Menschen in Deutschland auf Politik, Institutionen und Gesellschaft?
Entstehung
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AUF EINEN BLICK Demokratievertrauen in Krisenzeiten Volker Best, Frank Decker, Sandra Fischer, Anne Küppers Wie blicken die Menschen in Deutschland auf Politik, Institutionen und Gesellschaft? DIE STUDIE AUF EINEN BLICK WIE STEHT ES UM DAS DEMOKRATIE­VERTRAUEN IN KRISENZEITEN? Diese Frage hat die Friedrich-Ebert-Stiftung 2022/23 in einer großen empirischen Studie untersucht. Wir wollten wissen: Wie zufrieden sind die Deutschen mit dem ­Funktionieren der Demokratie? Wo sehen sie Schwächen und Verbesserungsp­ otenziale? Wie blicken sie auf Demo­kratie und Gesellschaft? Wie bewerten sie einzelne Vor­schläge für eine Reform der Demokratie? Wir knüpfen damit an die Studie Vertrauen in Demo­kratie aus 2019 an. Die Demokratie ist in Deutschland populär. Zumindest als Idee das bestätigen Umfragen regelmäßig. Aber 2019 lautete das besorgniserregende Ergebnis unserer Studie: Weniger als die Hälfte der Be­fragten war mit dem konkreten Funktionieren der De­mokratie zufrieden. Die gute Nachricht aus unser aktuellen Studie 2023: Trotz Pandemie, Krieg, Klimakrise, Inflation ist die Zufrie­denheit mit dem Funktionieren der Demokratie stabil. Sie ist sogar leicht angestiegen. Fünf zentrale Ergebnisse: 1) Zufriedenheit mit dem Funktionieren der Demo­kratie ist robust. 2) Werte bleiben allerdings niedrig. 3) gibt große regionale Unterschiede und zwischen den sozialen Gruppen. 4) gibt eine Sehnsucht nach einfachen Antworten: Die Zustimmung zur repräsentativen Demokratie sinkt. 5) Ergebnisse zeigen: Gute Demokratiepolitik bedeu­tet auch gerechte Verteilungspolitik. Was muss getan werden? Lesen Sie fünf Thesen am Ende der Zusammenfassung! Alina Fuchs und Jochen Dahm GANZE STUDIE Die gesamte Studie, den Podcast und den ­Begleitfilm können Sie hier herunterladen: www.fes.de/studie-vertrauen-in-demokratie FILM: Zentrale Ergebnisse und Einordnung