Publications of the FoundationLobbyismus in der KritikTitle
Bibliographic Metadata
- TitleLobbyismus in der Kritik : Ansätze zu einer zeitgemässen Regulierung von Interessenvertretung ; Dokumentation
- Author
- Published
- Description14 S., Ill.
- LanguageGerman
- Document typePrint
- Topics
- Geographicals
- ISBN978-3-86498-761-8
- URN
- The document is publicly available on the WWW
- Reference
- Archive
Lobbyismus in Deutschland macht regelmäßig Schlagzeilen. Und zwar negative. Die Öffentlichkeit verbindet mit Interessenvertretung Machtmissbrauch und unverhältnismäßige Einflussnahme. Lobbyismus ist innerhalb eines demokratischen Systems notwendig. Politiker müssen sich im Dialog mit verschiedenen Interessengruppen über die immer komplexer werdenden Inhalte ihrer Arbeit informieren, damit sie eine dem Gemeinwohl dienende Entscheidung treffen können. Vor dem Hintergrund wachsender sozialer Ungleichheit haben allerdings Vereine und Nichtregierungsorganisationen gegenüber großen Unternehmen oft das Nachsehen. Das birgt die Gefahr einseitiger Entscheidungen zugunsten mächtiger Einzelinteressen. In der Regel verrichten Lobbyisten ihre Arbeit hinter den Kulissen. Um das Vertrauen der Bürger in die Politik zu stärken, verlangen Kritiker seit Jahren mehr Transparenz und strenge Regeln. Die Lobbyisten selbst pochen hingegen auf ihr gutes Recht, Interessen zu artikulieren und ihre Argumente auch auf informellem Wege zu vermitteln. Die Veranstaltung �Lobbyismus in der Kritik. Ansätze zu einer zeitgemäßen Regulierung von Interessenvertretung� vom Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung brachte die beiden Seiten zueinander. Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft erörterten Vorschläge, wie sich Interessenvertretung regulieren lässt. Dabei wählte der Veranstalter mit dem so genannten Speed Debating ein innovatives Diskussionsformat.