Heft 
(2014) 01
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EUROPA UND DIE WELT 39 EUROPA UND DIE WELT VERNETZEN FRAG MARTIN SCHULZ! DIE EUROPÄISCHE JUGENDWAHLARENA Fragestunde Herr Schulz, was genau würden Sie gegen die Jugendarbeitslosigkeit in Europa tun, wenn Sie Kommissionspräsident würden?,Was bedeu­tet die geringe Wahlbeteiligung für die Legiti­mität der Europäischen Union, und wie können Wähler wieder motiviert werden? Die 19 Jugendlichen aus 9 europäischen Län­dern haben ihre Fragen an den Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, gut vorbereitet. Am Vorabend seiner Nominierung als Spitzenkandidat der Sozialdemokratischen Partei Europas in Rom konnten die jungen Wählerinnen und Wähler ihn in der europäischen Jugendwahlarena befragen. Angefangen hatte alles mit dem Wettbewerbyour vision, your future, your europe, den die Friedrich-Ebert-Stiftung Anfang des Jahres ausgeschrie­ben hat. Junge Wählerinnen und Wähler aus allen Mit­gliedsstaaten der europäischen Union waren aufgefordert, ihre Vision für Europa im Jahr 2030 zu beschreiben. In fiktiven Neujahrsansprachen, Nachrichtensendungen, fotografischen Arbei­ten, Gemälden und Kollagen skizzierten sie die unterschiedlichsten Szenarien für die Zukunft der Union. Am 27. Februar trafen sich die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs zum ersten Mal. DieArena ist im prachtvollen Saal eines ehe­maligen Klosters in der römischen Innenstadt aufgebaut. Die jungen Leute sitzen im Zentrum des Saals, umringt von Kamerateams, Fotografen und Publikum. In ihrer Mitte stellt sich Martin Schulz eine Stunde lang ihren Fragen zur Finanz­krise, zu politischem Extremismus, zur Partizi­pation, zur europäischen Identität. Dabei fra­Martin Schulz im Gespräch mit Jugendlichen aus Italien, Polen, Griechenland Deutschland und Großbritannien. (Foto: Pesce) 1/2014 I N F O FES