Heft 
(2005) 4
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Liebe Freundinnen und Freunde, im vierten"Check.punkt", dem Newsletter der Friedrich-Ebert-Stiftung in den Palästinensischen Autonomiegebieten, findet sich heute ein Hintergrundbericht zum neuen Kabinett des Premierministers Ahmed Kurei, ein Artikel zur humanitären Situation im Westjordlandland und im Gazastreifen sowie ein Beitrag zum Verlauf der ersten Runde der Kommunalwahlen, der auch auf das Abschneiden der Hamas eingeht. Mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung fand vom 14.-17. März die erste"Ramallah Konferenz" statt, auf der die Erfolge und Probleme von"10 Jahren Palästinensischer Autonomiebehörde" diskutiert wurden und- zum ersten Mal in der palästinensischen Geschichte- sich Minister öffentlich vor einem Publikum einer Prüfung ihrer Arbeit aussetzen mussten. Premierminister Ahmed Kurei begrüßte in seiner Eingangsrede diesen Versuch. Im"Check.punkt" anbei ein Bericht über diese spannende Veranstaltung. Mit den besten Wünschen für ein friedliches Osterfest, Michèle Auga Leiterin des Projekts der Friedrich-Ebert-Stiftung in den Palästinensischen Autonomiegebieten Die Erste Ramallah-Konferenz Zeichen der Veränderung Die Erste Ramallah-Konferenz: Der Autonomiebehörde auf die Finger geklopft Neue Minister leisten Rechenschaft Die Autonomiebehörde ist wie ein kaputtes Telefon, das nur empfängt, aber nicht sendet. So formulierte ein Teilnehmer derErsten Ramallah-Konferenz vom 14. 17. März den Regierungsstil der palästinensischen Führung. Unmutsausbrüche wie dieser waren häufig und charakterisierten vor allem den fehlenden Kontakt der Bevölkerung mit ihren politischen Repräsentanten. Auf Initiative von Panorama und mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutierten über 400 Gäste vier Tage lang mit Vertretern aus Regierung, politischen Bewegungen und der Zivilgesellschaft über die Errungenschaften und Fehler in zehn Jahren palästinensischer Selbstverwaltung. Die Ziele der Veranstalter waren hoch gesteckt. Der Zustand der Autonomiebehörde sollte evaluiert werden, um daraus künftige Strategien abzuleiten. Gezeigt hat sich dabei vor allem,