Heft 
(2005) 8
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, das Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in den Palästinensischen Autonomiegebieten liegt in Ost-Jerusalem im arabischen Stadtteil Sheikh Jarrah. Hier erleben wir die Realität des Nahostkonflikts im Alltag. Der Status Jerusalems, die Verwaltung des urbanen Raums, aber auch schlicht das Leben und Wirtschaften in der geteilten Stadt sind zentrale Fragen des israelisch-palästinensischen Konflikts. Da die Friedrich-Ebert-Stiftung mit ihrer Arbeit in der Region dazu anregen will, kreativ über realistische Konfliktlösungen nachzudenken, beschäftigen wir uns seit Jahren mit der Jerusalemfrage. Am 12. Dezember 2005 besprachen die Außenminister der EU Mitgliedsstaaten diese Frage der internationalen Politik in Brüssel. Am Tag darauf stellten unsere israelischen und palästinensischen Partner ihre Vision von Jerusalem als einer offenen Stadt vor. Sie entwarfen einen Weg, auf dem es der Stadt gelingt, sich aus dem Konflikt zu befreien und als Katalysator in Richtung Frieden zu wirken. Ein solcher Weg ist eine reale Handlungsoption und keine Utopie. Von dieser Vision und den Köpfen dahinter wollen wir in unserem Newsletter zum Jahresende berichten, gleichsam als Ausblick ins neue Jahr. Falls Sie die Szenarien und die Vision des Jerusalem-Berlin-Forums näher interessieren sollte, schreiben Sie uns bitte eine E-mail unter Angabe Ihrer postalischen Adresse. Wir werden Ihnen dann im Januar eine ausführliche Broschüre in englischer Sprache per Post schicken. Zum Jahresende bedanke ich mich für Ihr Interesse an der Arbeit der Friedrich-Ebert­Stiftung in den Palästinensischen Gebieten. Der Austausch mit Ihnen ist uns sehr wichtig, daher werden wir Sie auch 2006 regelmäßig mit Informationen versorgen und freuen uns auch immer über Rückmeldungen. Ich wünsche Ihnen ein schönes und erholsames Weihnachtsfest und ein erfolgreiches und gutes neues Jahr. Mit besten Grüßen Knut Dethlefsen Projektleiter Friedrich-Ebert-Stiftuung Palästinensische Autonomiegebiete