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Nr. 601a 40. Jahrg. Ausgabe A nr. 301

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Telegramm- Abreffe: Sozialbemotrat Berlin *

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Donnerstag, den 27. Dezember 1923

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Weihnachtsrede des Reichskanzlers.

Reichskanzler Dr. Marg führte aus:

Dreyfus' Unschuld.

Der dokumentarische Beweis nach 30 Jahren aus den deutschen diplomatischen Aften erbracht.

Am ersten Weihnachtsfeiertag hielt Reichskanzler Dr. Trübe Weihnachten werden es auch noch für viele, leider viel In diesen Tagen sind weitere Abschnitte der diplomati­Marg eine Rede, die durch drahtlose Uebermittlung überall zu viele andere sein. Der deutsche Mittelstand, der einst schen Aftensammlung des Auswärtigen Amtes zu hören war. Zum ersten Male in Deutschland hat man dieses Weihnachten forgios feiern konnte, ist zusammengebrochen. Der Deffentlichkeit übergeben worden. Wie schon bei früheren technische Hilfsmittel, tas in England und Amerika sehr viel In vielen Angestellen-, Arbeiter- und Beamtenfamilien wird teine Veröffentlichungen zeigt es sich, daß das meiste von dem, was reine Weihnachtsfreude herrschen, weil kündigung n und Erwerbs­benutzt wird, gebraucht, um so das für politische Zwede ge- lofigteit fie befallen haben. Millionen Bollerwerbs. diefe Aften enthalten, nur noch geschichtlich- archivarischen Wert sprochene Wort weit in das Land hinaus flingen zu laffen to fe gibt es im unbefetten Deutschland , dazu fast 2 Millionen besitzt, auch wenn es sich auf Dinge bezieht, die zu ihrer Zeit Die Rede, die wir nachstehend wiedergeben, enthielt neben Rur3arbeiter. Hinzu kommen noch die etwa 2 Millionen Boll zu den wichtigeren Ereignissen der internationalen Politit gewichtigen politischen Momenten eine Klage über die Not erwerbslosen im belegten Gebiet und wohl ebensovicle Kurzarbeiter. gehörten. Hin und wieder stößt man jedoch auf ein Schrift­Der Zeit. Gehört freilich haben sie nur die Besitzenden, Noch nie war die Zahl derer, die fein täglich Brot verdienen stück, das ein Hervorholen aus der Versenkung heute noch die sich heute schon einen eigenen Radioempfänger leisten fonnten, größer. Ostalohnt. So befindet sich in dem jetzt erschienenen neunten Band fönnen. So war selbst trotz dieser nach heutigen Begriffen Schmerzlich für alle Betroffenen ist auch der Beamten der Aftensammlung eine Reihe von Berichten und Telegram-. vollkommensten Form der Nachrichtenverbreitung die Rede abbau. Die Regierung aber mußte ihn beginnen, und ich habe men, die sich auf die Ursprünge jener beühmten Dreyfus= nur einem Teil der Bevölkerung zugänglich, nur halb tem zugestimmt, weil es nach den Seiten der Inflationswirtschaft Affäre beziehen, die die öffentliche Meinung der ganzen öffentlich. Die große Masse erfährt sie erst mit reichlicher Ver- galt, ben Reid; shaushalt wieder auf eine folide Basis zu bringen, Welt während eines Jahrzehnts in Atem gehalten hat. Man spätung durch die Zeitungen. Zu wünschen ist freilich, daß weil es galt, dem sonst unfehlbar drohenden Staatszusammenbruch fann sogar sagen, daß die Nachwirkungen der Dreyfus- Affäre gerade den Besitzenden der Appell des Reichskanzlers an die vorzubeugen. Wollte die Regierung die Sanierung der kranken sich bis in die heutigen Tage bemerkbar machen, denn die Opferbereitschaft und Steuerfreude endlich in Voltswirifchaft erreiden, so mußte jie rigoros die Lösung zweier royalistisch- faschistisch- antisemitischen den Ohren gellt. Aufgaben durchführen: fie mußte größte Sparfamfeitspolitik treiben, ganze Agitation der also den Beamtenapparat verringern, und die Gehaltsfäße der Be Action française" beruht ursprünglich auf der Behauptung, amten auf das Eristenzminimum herabsetzen, und sie mußie anderer- daß der ehemalige Hauptmann Dreyfus trotz aller Gegen Die Weihnachtslichter brennen das Fest des Friedens ist da. feits für neue Einfünfte sorgen. So entschlossen wir uns zur beweise und Raffationsurteile dennoch ein Verräter gewesen sei, den die französische Judenrepublit" begnadigt und rein­Wie froh und festlich war es einst in allen deutschen Gauen, wenn Erschließung neuer Steuerquellen. wir dies deutscheste aller Feste feierten. Wenn es Geschenke gab ir find uns im flaren darüber, daß die neuen Steuern dem Bolt gewaschen habe, um sich selbst zu retten. Der Hauptmann im französischen Generalstab, Dreyfus, Freude waren für die Geber und die Nehmenden. Heute sind es mit fich bringen. Wenn wir aber den Staat retten wollten, so war am 1. November 1894 unter dem Verdacht des Lan­nur wenige, die geben und die empfangen können. Nicht ein mußten wir solche Maßnahmen durchführen. Ohne Staat feine desverrates verhaftet worden, weil, wie in der Pariser mal ein Weihnachtsbaum, der früher in jedem, selbst dem ärmsten Ordnung. In der Stadt wie auf dem Lande aber fann Ordnung, Presse angedeutet wurde, man Beweise dafür hatte, daß er Hause brannte, wird am heutigen Festtag in allen deutschen Häusern die allein Wirtschaftsgenesung und Wiederaufbau bringen fann, nur geheime Aftenstücke an die Militärattachés fremder Botschaf= brennen fönnen. Wir sind verarmt, jo verarmt, daß Hundert bewahrt werden durch Aufrechterhaltung der Staatsautorität. Die ten( Deutschland und Italien ) hatte ausliefern wollen. Dar­tausende deutscher Bolksgenossen schon froh sein werden, wenn fie schweren Steuern also, die wir uns haben auferlegen müffen, tommen über mar nun ein außerordentlich heftiger Pressefeld. an den Weihnachtstagen durch die zahlreichen Wohlfahrts. ihm wieder durch die Aufrechterhaltung staatlicher Ordnung zugute. einrichtungen des In- oder Auslandes einmal in die Lage Das mögen alle biejenigen Kreise bedenken, die zurzeit die neuen 3ug der meisten Pariser Blätter, nicht allein gegen den mut tommen werden, sich satt zu essen, ihren Hunger zu stillen. Am Steuerverordnungen cal finden. Wie in jeder Familie Ein- maßlichen Verräter, sondern auch gegen die deutsche Botschaft Weihnachtstag follen wir dankbar derer gedenken, bie Millionen nahmen und Ausgaben balancieren müssen, so muß auch der Staat inszeniert worden, die als deutsches Spionage umferes verarmten Bolles eine Mahlzeit und ein gemeinsames Bei- in Eduld und Abhängigkeit geraten foll, so muß auch der Staat institut bezeichnet wurde. Schon in einem ersten Bericht fammensein in warmen Räumen unter dem Lichterbaum bieten. feine Finanzen verwalten und unbedinbt dafür sorgen, daß seine Aus- unter dem 29. November 1894 an den Reichskanzler, für­Wir müssen danken den edlen Menschen, die in Holland und Däne- gaben nicht seine Einnal men überragen. Nur so ist eine Gesten v. Hohenlohe , beschwert sich der Botschafter, Graf mart, in der Schweiz und der Tschechoslowatei, in Schweden und fundung im Innern möglich. Norwegen , in Oesterreich und Amerika , die allenthalben in der Welt geopfert haben für das darbende deutsche Bolt, für die Aermsten der Armen, die mit dem Hungertode und mit heimtückischen Seuchen ringen.

Wir danken dem Auslande,

das für die deutsche Not Berständnis und Mitgefühl empfand, und wir danken auch gerade am Weihnachtstage mit besonderer Herz­lichkeit den Auslandsdeutschen, die, wo sie auch immer ihre Existenz begründet haben, mit offenen Händen und deutschen Herzen gaben, was fie geben fonnten. Wir danken auch den Deutschstämmigen in den verschiedenen Weltteilen und in den deut­ schen Nachbarländern, daß sie mit ihrer Liebestätigkeit ein so herr­liches Beispiel gegeben und in so vielen, die bisher gleichgültig oder unwissend waren, die Erkenntnis der deutschen Not geweckt haben. Diese Hilfsbereitschaft menschlich Denkender in allen Ländern der Welt ist wie ein Lichtzeichen, das uns Hoffnung leuchtet in der Finsternis, Hoffnung, daß über Gedanken des Hasses und der Entfremdung doch einmal triumphieren soll der Gedanke mensch licher nächstenliebe, menschlichen Verstehens und menschlicher Ge­meinsamkeit.

Wenn wir Briefe und Rundgebungen erhalten aus den ehe. mals feindlichen Ländern, von Leuten, die einst selbst gegen uns im Felde gestanden haben, dann fühlen wir, daß trok Berhebung und immer wieder neu geschürten engherzigen Chauvinismus der Gedante des Friedens auf Erden

Nicht allein durch innere Maßnahmen tann aber eine Sanierung erreicht werden. Eehr wesentlich wird eine

Münster , über diese Beschimpfungen, gegen die er den Außenminister anotaur energisch um Schuß gebeten hatte, jedoch nur mit geringem Erfolg. Danach erging unter dem 13. Dezember 1894 ein weiterer längerer Bericht Münsters an Hohenlohe , dessen wichtigste Teile wir hier zum Abdruck bringen:

Nr. 299.

Paris , den 13. Dezember 1894.

Gesundung der deutschen Verhältnisse von außen her bedingt werden. Das deutsche Volk und die Reichsregierung wollen den Reparationsverpflichtungen weitmöglichst nachkommen. Wir wol len Reparationen leiften, soweit wir es vermögen und es in unseren Kräften steht. Wenn man uns freilich in unseren wirtschaftlich pro­duftivsten Gebicten am Rhein und Ruhr nicht frei arbeiten läßt und Der Pressekrieg gegen die Militärattachés und selbst gegen die wenn man gewaltsam produttive Wirtschaftsentfaltung in jenen Botschaft wird mit einer Unverschämtheit geführt, die an die Gebieten behindert, dann wird es nicht möglich sein, Reparations schlechteste Boulanger- Zeit erinnert. Die Presse hat dabei ganz leistungen zu vollbringen, wie es sonst möglich wäre. Wo durch andere Ziele, andere Gründe. Die Spion riecherei und was Bajonette wirtscatfliche Resultate erzielt werden sollen, wird diese Arbeit nie erfolgreich und verdienstbringend restartet werden können. damit zusammenhängt, find nur Vorwände. Sie fürchtet die Re Nicht mit Gewalt und Urterbrüdung läßt sich Produktionshebung aftion, fürchtet Pepressiomaßregeln und weiß, daß die jetzige Re und Wirtschaftlichkeit erreichen, sondern allein in friedlichem Schaffen gierung die zur Pressefrechheit gewordene Preßfreiheit einschränken ohne Hemmnisse und ohne Willtür. Ließe man Deutschland folchen möchte. Beweis des guten Willens vollbringen- er würde, davon bin ich überzeugt, überraschende Ergebnisse zeitigen. Denn immer galt der Deutsche in aller Welt als ein Mann der Arbeit, des Fleißes und der Pflichttreue. Und wenn man den Deutschen und gerode meine rheinischen Landsleute frzi arbeiten läßt, ich bin davon überzeugt, daß sie trotz der Unterernährung und Enifräftung wieder so frucht­bare Arbeit leisten würden, wie sie den Deutschen als Mann der Pflicht und hohen Arbeitsleistung angesehen gemacht hat in allen Wir haben erneut unseren

Ländern.

Willen zu ehrlicher, opfervoller Berständigung noch lebt. Aber trotzdem ist der wahre Friede noch fern, allzu fern. Heute noch schmachten Tausende und aber Tausende befundet. Mit uns richten sich die Augen ganz Europas , der ganzen unserer deutschen Landsleute in finsteren Gefängnissen, fern von Welt dorthin, wo sich erweisen muß ob auch auf der Gegenfeite ihren Angehörigen, ohne Weihnachtsbaum, ohne Weihnachtsfreude, der aufrichtige Wille zur Heilung der durch den Krieg und feine rocil sie ihr Bateríand nicht verraten oder zu schädigen vermochten, Folgeerscheinungen geschlagenen Wunden lebendig ist. Wir sind ein weil sie deutsch waren und ihre Pflicht taten als Deutsche . Ihre Baterlandsliebe, ihre Treue zu Bolt und Reich führte sie in die Kerker. Ihrer, diefer edlen treuen deutschen Männer und Frauen, wollen wir heute besonders gedenten und mit ihnen fühlen. Ihnen gilt vor allem unser herzlicher Weihnachtswunsch nach Freiheit und Frieden.

Gerade unter den Lichtern des Weihnachtsbaumes wollen wir aber auch ferner derer gedenten, die ihr Deutschsein, ihre Pflichtfreue, als deutsche Beamte und Bürger vertrieben hat von Haus und Hof.

besiegtes Bolt, aber ein großes Bolt, das leben will, weil es ein Recht auf Leben, Arbeit und Wohlstand hat. Wir erwarten von der Gegenseite das offene, ehrliche Wort der Bercit willigkeit zur Verfändigung, wir erwarten vor allem aber endlich eine Tat der Verständigung. Es geht nicht nur um Deutschlands Not und Said al es geht um den Frieden, die Ruhe Europas . Der Weihnachtstag ist der Tag des Friedens, der Freundschaft, der großen, gütigen Menschenliebe. Uns Deutschen soll diese Weih­racht ein Tag der Hoffnung sein. aber auch ein Tag heiligen, harten Entschlusses. Wir wollen die Zähne zusammenb: ißen und uns sagen, daß nur der verloren ist, der sich selbst verloren gibt. Wir Zehntausende sind es, die, innerhalb weniger Stunden, oft sogar wollen und müssen den Mut zum Leben behalten. Wir müssen, innerhalb weniger Minuten ihre Häuslichkeit räumen mußten, ob arm ob reich, zur Tat werden lassen das Wort: Arbeiten und räumen mußten unter dem Zwang von Bajonetten und Maschinen- nicht verzweifeln. Mäge uns deshalb die Zufuntf lichter gewehren. Die alles zurücklassen mußten, was sie in langen Jahren sein und uns den Frieden bringen, der allen verheißen ist, die guten mühevoller Arbeit und Pflichterfüllung sich erspart und angeschafft Willens find. hatten. Die heute irgendwo fern von den Angehörigen in engen Es folgten auf die Ansprache des Reichstanziers Ansprachen Räumen oder in falten, unfreundlichen Nofwohnungen untergekom. der Reid staasabgeordneten Dr. Scholz( D. Bpt.), Dr. Fleischer men sind, deren Familienmitglieder in Gefängnissen schmachten( 3tr.) und Erkelenz ( Dem. P.). oder von ihnen getrennt sind durch feindliche Willfür, diesen Deut­ schen

, die in Zeiten größter Not ihrem Baterland die Treue be

wahrten, die alles hingaben, um getreu zu bleiben ihrem Deutsch Wahlfragen in der französischen Kammer. Die Rammer te. tum und ihrer Pflicht, diesen waderen, hochherzigen Landsleuten schäftigte sich gestern mit der Frage der Anzahl der Deputierten für gilt im besonderen unser Weihnachtsgruß. Mögen auch sie nach die tommende Legislaturperiode. Der Minister des Innern Mau­ihrem Darben und Leiden bald ein neues Heim finden, und möge rourn verlangte, daß der Status quo aufrechterhalten werde, daß Hierdurch unterstügte die ihnen die Gewißheit, daß jeder Deutsche ihre Pflicht- und Bater- es also bei der Rohl von 626 rerbleibe. Tandstreue zu schähen weiß und anerkennt aus aufrichtigem Herzen, Regierung einen Antrag Gavini, der jedoch mit 359 gegen 160 Slim­ein freudiger Trost sein am Weihnachtsabend. men abgelehnt wurde.

Am 19. d. M. wird Hauptmann Drenfuß vor das Kriegsgericht gestellt. Findet die Verhandlung bei der schlossenen Türen statt, so wird die Pariser Presse einen wahren Hexentanz aufführen. Die Oeffentlichkeit der Ver­handlung wäre für uns sehr erwünscht, es würden dadurch die vielen ganz unsinnigen Nachrichten und Erfindungen der Preffe am besten widerlegt werden.

Die Version. welche am meisten verbreitet und vielfach geglaubt wird, ist die, daß die Polizei sich entweder durch Bestechung eines Dieners, andere sagen durch die Papiere aus dem Papierforbe bes Militärattachés, eine Lifte verschafft, auf welcher Haupt­mann Dreyfus Dokumente angegeben habe, über die er disponieren tönne. Dieses Schriftstück soll Schriftgelehrten zur Begutachtung übergeben sein, um zu bestimmen, ob es die Handschrift des be­schuldigten Hauptmannes fei. Sie scheinen darüber nicht einig zu sein. Taß die Polizei ein solches Schriftftüd aus einer fremden Botschaft habe stehlen laffen, erscheint den Franzosen als eine schöne, morelifde, patriotische Tat.

Die hiesige Regierung hätte doch ein 3ntereffe, folche An­schuldigungen zu widerrufen, schweigt aber.

Bom Hauptmanu Dreyfus hat niemand auf der Boffchaft, auch Oberstleutnant von Schwartkoppen( der deutsche Militärattaché. Red. d. B.".), etwas gewukt oder gehört. Alles ist rein er­funden. Die Zeitungen haben behauptet, daß ich die Geheim halung der Verhandlungen verlangt habe. Im vertraulichen Ge. spräch mit Herrn Hanotaur( dem französischen Außenminister. Red. d. B.".) fam die Rede darauf, worauf ich ihm sagte, ich fönne bazu nichts sagen, aber wenn ich etwas dabei fagen tönnte, so würde ich die Deffentlichkeit verlangen. Der Minister gab mir recht und fante, er wünsche es selbst auch. er werde aber jeben falls versuchen, Licht in der Sache zu verschaffen.

Der KriegsminsterMercier ist, wie auch bei mehreren an­deren Gelegenheiten, auch bei dieser Untersuchung so ungeschickt ge wesen, daß er unmöglich noch länger im Amte wird bleiben können. Herr Hanotaur ist seit einigen Tagen recht ernstlich erfrank!. Münster ."

Es ist klar, daß der deutsche Botschafter in einem geheimen Bericht an den Reichskanzler nichts zu verschweigen brauchte