Gefangen zwischen den hohen Erwartungen an die Erbringung öffentlicher (Versorgungs-)Leistungen und einer weitverbreiteten Ablehnung zentralistischer Planung, fehlt es dem Staat an Mitteln, Legitimation und Voraussicht, um politisch nachhaltige Strategien bezüglich der Infrastruktur oder der wirtschaftlichen Entwicklung vorzulegen und umzusetzen. Der Staat erodiert wie eine Sandburg; das Vertrauen der Bevölkerung und der politische Konsens fallen unter den Wellen globaler Veränderung in sich zusammen. Dieser Artikel ist Teil einer Reihe zu globalen Debatten über Staat und Regierung, die in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung produziert und herausgegeben wird. 4 Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten