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Organisationsstrukturen linker Parlamentsparteien in Ostmitteleuropa
Entstehung
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6.2. Tabellen Tabelle 9: Ergebnisse linker Parteien bei den Parlamentswahlen und ihre Regierungsbeteiligung(1990-2002) Partei 1990 1991 S(%) M(%) S(%) M(%) 1992 101 1993 S(%) M(%) S(%) M(%) (S=Stimmen; M=Mandate;®=Regierungsbeteiligung nach den Parlamentswahlen) 1994 1996 1997 1998 2001 2002 S(%) M(%) S(%) M(%) S(%) M(%) S(%) M(%) S(%) M(%) S(%) M(%) MSZP 10,9 8,5 ­KS Č M ­102 - ­SDL´ siehe: KS Č M - ­--- ­- 14,1 103 17,5 ­- 14,7 19,3 104 ­- 33 54,1 ® -- ­--- 10,3 11 ­- 10,4 105 12-- ­- 32,9 34,7 ­- 11 12 ­- 14,7 15,3 ® ­- 42 46,1 ® - 18,5 20,5 - 1,36 ­Č SSD 3,8 4,2 10 ; 6 --- 6,5 SDSS 1,9 1,5 10 ; 7 --- ­SZS 3,2 2,6 11 ; 2 --- 2,1 SLD 114 -- 12 13 ­SOP- ­-- ­8---- 26,4 30,5-- 32,3 37 ® -- 30,2 35 ® siehe: siehe: -- ­SDL SDL 108 ­-- ­SDL SDL siehe: siehe: ­- 20,4 37,2 ® -- ­----- ­SDK: 110 -- ­26,3 109 2,7 ® - ­111 - ­-- ­SDSS siehe: 2,7 113® -- 0,98 ­- 27,1 35,7-- 41 115 47 116 ® - ­--- 8 8,7 ® - ­117 - ­(Grotz 2000: 131, 152, 175, 232, 254, 269, 319, 343, 365, 377, 415; Lang 2001b; www.volby.cz; www.valasztas.hu; Lang 2002) 101 Am 5./6. Juni dieses Jahres gab es in der Tschechoslowakei Wahlen sowohl zu den beiden Kammern(Volks- und Nationenkammer) des tschechoslowakischen Parlaments als auch zum Tschechischen bzw. Slowakischen Nationalrat. Es werden in dieser Tabelle bei den tschechischen und slowakischen Parteien nur ihre Ergebnisse bei der Wahl des Nationalrats des entsprechenden Landesteils angegeben, weil diese nach der Auflösung der Č SFR am 1.1.1993 zu den Parlamenten der Tschechischen bzw. der Slowakischen Republik wurden. 102 Die Vorgängerpartei der KS Č M und der SDL´, die Kommunistische Partei der Tschechoslowakei(KS Č), erreichte bei der Wahl zur Volkskammer im tschechischen Teil des Landes 13,5% und in der Slowakei 13,8% der Stimmen(dafür bekam sie hier 15,3% Mandate), bei der Wahl der Nationenkammer kam sie in Tschechien auf 13,8% und im slowakischen Landesteil auf 13,4% der Stimmen(damit erhielt sie in dieser Kammer des tschechoslowakischen Parlaments 16% der Mandate). 103 Das ist das Ergebnis für die WahlkoalitionLinker Block, die zu dieser Parlamentswahl aus diversen linken Parteien und Bewegungen(darunter auch die KS Č M) gebildet wurde. 104 Die SDL´ beteiligte sich vom 11.3.1994 bis zu den vorgezogenen Neuwahlen(30.9./1.10.1994) an der Übergangsregierung von Jozef Morav č ik. 105 Das ist das Ergebnis für die WahlallianzGemeinsame Wahl, die sich zu der Parlamentswahl aus SDL´ als stärkster Kraft, der SDSS, der SZS und der Landwirtebewegung HP zusammenschloss. 106 Das sind die Ergebnisse für die WahlkoalitionSozialdemokraten bei der Wahl zur Volkskammer bzw. zur Nationenkammer des tschechoslowakischen Parlaments in Tschechien. Dieses Wahlbündnis wurde aus der Č SSD und der Sozialdemokratischen Partei in der Slowakei, SSS(die Vorgängerpartei der SDSS), zur Parlamentswahl 1990 gebildet. 107 Das sind die Ergebnisse, die das WahlbündnisSozialdemokraten bei der Wahl zur Volkskammer bzw. zur Kammer der Nationen in der Slowakei erreichte. 108 Dabei erlangten zwei Vertreter der SDSS ein Abgeordnetenmandat. 109 Dies ist das Ergebnis für die WahlparteiSlowakische Demokratische Koalition, die die SDSS und die SZS vor der Parlamentswahl zusammen mit drei Mitte-Rechts orientierten Parteien gegründet haben. 110 Dies ist der Mandatanteil der 4 Abgeordneten der SDSS, die auf der Liste der Slowakischen Demokratischen Koalition ins Parlament kamen. 111 Die Vertreter der SDSS kandidierten bei den slowakischen Parlamentswahlen vom 20./21.9.2002 auf der Liste der SDL´. 112 Das ist das Ergebnis für die grüne Parteiföderation(Grüne Partei /SZ), die die grünen Parteien in Tschechien, Mähren/Schlesien und der Slowakei vereinigte, bei der Wahl zur Volks- bzw. Nationenkammer des Parlaments im slowakischen Landesteil der Tschechoslowakei. Die entsprechenden Wahlergebnisse der SZ im tschechischen Landesteil waren 3,1 bzw. 3,4%. Nur die SZS, die bei der Wahl des slowakischen Nationalrats 3,5% der Stimmen bekam, konnte mit 6 Abgeordneten in das Landesparlament einziehen, weil hier nur eine Sperrklausel von 3% galt. 113 Das ist der Mandatsanteil der 4 Abgeordneten der SZS, die auf der Liste der Slowakischen Demokratischen Koalition ins Parlament kamen. 114 Das SLD war bis Dezember 1999 ein kontinuierlich existierendes Wahlbündnis von mehreren linken Gruppierungen unter Dominanz der ParteiSozialdemokratie der Republik Polen(SdRP), das zwischen den Wahlen eine gemeinsame Sejmfraktion bildete. Erst dann wurde sie in eine einheitliche Partei umgewandelt. 115 Dieses Ergebnis erreichte das SLD zusammen mit der Arbeitsunion(UP), mit der sie vor dieser Sejmwahl ein Wahlbündnis eingegangen war. 116 Innerhalb des Wahlbündnisses SLD-UP kamen 16 Vertreter der Arbeitsunion in den Sejm, die eine eigene Parlamentsfraktion gebildet haben. 117 Die Vertreter der SZS kandidierten bei den Parlamentswahlen 2002 auf der Liste der SDL´.