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Polen und Deutschland gemeinsam in der EU : auf dem Wege zur vollen Dienstleistungs- und Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa? ; Eine gemeinsame Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Wirtschafts- und Handelsabteilung des Generalkonsulats der Republik Polen in Köln am 20. Juni 2005 in Köln
Entstehung
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46 Niederlanden mit 40 Mitarbeitern gegründet und im Mai 2005 eine Niederlassung in Großbritannien mit 15 Mitarbeitern. In Deutschland habe das Unternehmen 30 Mitarbeiter, davon 2 Deutsche. Indirekt durch Lieferanten, Kooperationen mit Architekten, Ingenieurbüros, Steuerberater, Anwaltskanzleien, Banken, Versicherungen und Sub-Unternehmen schaffe und sichere die Inter-BAUPOL jedoch wesentlich mehr Arbeitsplätze, erklärt der Unternehmensgründer. Die TREFFERT GmbH ist ein deutsches Unternehmen, das 1937 als Lackfabrik in Alzenau gegründet wurde. Es sei ein großer Handwerksbetrieb, das Fassadendämmung an Außenwänden für Alt- und Neubauten mache, so Gordon Trautmann, Geschäftsführer der TREFFERT GmbH. 1970 sei mit der Produktion von Bautenschutz-Materialien begonnen worden. Seit Mitte der 70er Jahre seien eigene Kolonnen aufgebaut worden, um die Montage selbst durchzuführen. Seit 1993 arbeite das Unternehmen mit polnischen Nachunternehmen zusammen, weil die nötigen Kapazitäten nicht mehr mit eigenen Mitarbeitern zu erfüllen gewesen seien. Obwohl die Geschäftsführung einer Zusammenarbeit mit polnischen Subunternehmen noch zwei Jahre zuvor sehr skeptisch gegenübergestanden hätte, habe die TREFFERT GmbH 1994 mit der Inter-BAUPOL den ersten Sub­Unternehmer beauftragt. Denn auf dem deutschen Markt seien keine Handwerker, insbesondere keine Spezialisten, verfügbar gewesen. Im Sommer 2005 würden bis zu 200 polnische Partner auf Werkvertragsbasis beschäftigt. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit polnischen Partnern beschränke sich das Unternehmen auf Geschäftsbeziehungen mit diesem Land. Die Kombination aus deutschen und polnischen Mitabeitern sei die Voraussetzung für eine Mischkalkulation, die es ermögliche, auch die Zahl der 90 deutschen Mitarbeiter konstant zu halten. Die meisten Mitbewerber reduzierten hingegen die Anzahl ihrer Angestellten und lagerten verstärkt Aufträge an Sub-Unternehmen aus. Barrieren der neuen Dienstleistungsfreiheit aus Unternehmersicht Zu den Barrieren zählt der Vertreter der Inter-BAUPOL die aufgrund der Übergangsfristen nach wie vor notwendigen Genehmigungen, Arbeitserlaubnisse und Gebühren sowie die intensiven Kontrollen. In dieser Hinsicht habe sich für sein Unternehmen seit der EU-Osterweiterung wenig geändert. Der Geschäftsführer der TREFFERT GmbH ergänzt, dass Genehmigungsverfahren weiterhin lange dauerten und damit die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen erschwert sei. Denn zwischen der Bekanntgabe des Ausschreibungsgewinners und dem Beginn der beauftragten Arbeiten lägen im Durchschnitt zwei Wochen, die nicht ausreichten, um