Was tun im Alltag?! Kümmern Sie sich um das Opfer Nehmen Sie Blickkontakt zum Opfer auf. Das vermindert seine Angst. Sprechen Sie das Opfer direkt an:„Ich helfe Ihnen.“ Fordern Sie das Opfer laut auf:„Kommen Sie her zu uns!“ Kümmern Sie sich um das Opfer, während Sie auf die Polizei warten. Leisten Sie Erste Hilfe, oder, wenn Sie sich darin nicht sicher fühlen, seelischen Beistand. Stellen Sie sich als Zeuge zur Verfügung Um den Täter verurteilen zu können, braucht es Zeugen. Auch wenn es viele andere Menschen gab, die das Geschehene beobachtet haben, melden Sie sich bei der Polizei. Ihre Aussage kann entscheidend sein. Helfen Sie unbedingt Durch entschlossenen Widerstand, egal welchem, gerät der Täter in eine für ihn überraschende Situation, er wird verwirrt, peinlich berührt, vielleicht sogar schockiert. Je unerwarteter und umfassender der Widerstand ist, desto größer ist die Wirkung. Auch wenn es Sie Zeit, Mühe und vor allem Überwindung kostet: Die geleistete Hilfe steigert Ihr Selbstvertrauen und weist die Täter in ihre Schranken. Es könnte sein, dass Sie selber einmal Hilfe von anderen Menschen benötigen. Im Kindergarten und in der Schule Fragen Sie Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, wie sie sich für Verständigung einsetzen und was sie gegen Gewalt und Rassismus unternehmen. Gleiches gilt für Elternbeiräte, Klassenpflegschaften, Schulkonferenzen und Schülervertretungen. www.fes-online-akademie.de Seite 4 von 9
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Was tun im Alltag? : [Hinweise ... aus verschiedenen gut recherchierten Verhaltensempfehlungen im Internet]
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