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Was tun im Alltag? : [Hinweise ... aus verschiedenen gut recherchierten Verhaltensempfehlungen im Internet]
Entstehung
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Was tun im Alltag?! Holen Sie Hilfe! Bitten Sie andere Gäste, gleichzeitig mit Ihnen aufzustehen. Stellen Sie sich, wenn sie eine deutliche Mehrheit sind, zwischen oder um die Randalierenden und fordern Sie diese gemeinsam auf, aufzuhören. Gehen Sie zum Wirt oder zu Gästen mit Handy und fordern Sie diese dazu auf, die Polizei anzurufen. Der Wirt hat die Pflicht, Straftaten im Lokal zu verhindern. Wenn er dieses Verhalten seiner Gäste duldet, kann ihn das die Lizenz kosten. Sie können die Polizei selber anrufen und vor der Gaststätte auf sie warten. Da kön­nen Sie in Ruhe erklären, was passiert ist. Es ist besser, wenn Sie versuchen, andere Gäste ebenfalls als Zeugen zu gewinnen. Sie selber sind dann stärker und selbstsicherer. Sie stehen dann auch später vor Ge­richt nicht allein. Auf der Straße Ein ausländischer Mitbürger wird von Rechtsextremisten angegriffen. Sein Hilferuf wird von Passanten ignoriert, weil sie Angst haben, sich hilflos fühlen oder mit Gleichgültigkeit reagieren. Das Opfer wird allein gelassen. Sie können folgendes unternehmen: Lassen Sie sich in rassistischen oder gewalttätigen Situationen nicht provozieren! Ge­walt entsteht oft, weil ein Wort das andere gibt. Duzen Sie die Angreifer nicht. Andere Passanten könnten leicht einen rein privaten Konflikt vermuten. Übernehmen Sie dieRegie, sprechen Sie andere Anwesende direkt und persönlich an:Hallo, Sie da im grünen Mantel, bitte helfen Sie mir, rufen Sie sofort die Polizei! Wenn dieser Passant darauf reagiert, dann ist meist der Knoten geplatzt und der so­genannte Schneeballeffekt tritt ein. Jetzt können Sie auch andere Passanten aktivie­ren. Für die Angreifer oder Randalierer wird die Situation jetzt schwierig. Sie sind über­rascht, denn bisher war ihre Erfahrung, dass die Menschen gleichgültig oder ver­schüchtert reagieren. www.fes-online-akademie.de Seite 6 von 9