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Standort Deutschland - Rettet uns der Erfindergeist? : Jugendliche und junge Erwachsene diskutieren mit Wirtschaftsvertretern am Freitag, 23. Juni 2006 Mörike-Gymnasium, Stuttgart ; Veranstaltungsinformation des Fritz-Erler-Forums Baden-Württemberg, Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung
Entstehung
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Themeneinführung In der Debatte um den Standort Deutschland wird immer wieder darauf hingewiesen, dass Deutschland ein rohstoffarmes Land und daher darauf angewiesen sei, inKöpfe zu investie­ren, um die zentrale Kompetenz des Landes zu sichern: Innovationsfähigkeit. Kreativität, Erfindergeist und Ehrgeiz sind dafür die Basis. Diese Basis wird durch Ausbildung und Weiter­bildung gefestigt und ausgebaut. Also: Bildung heißt das Zauberwort! Doch was nützt gut ausgebildetes Personal, wenn die Firmen ihre Produktionsstätten zuneh­mend ins Ausland verlagern? Was nützen geniale Erfindungen, wenn diese in Billiglohnlän­dern wie China einfach kopiert und nachgebaut werden? Und wird nicht auch im Ausland inzwischen viel und erfolgreich geforscht? Welche Perspektiven ergeben sich daraus für die Menschen in Deutschland? Haben nur noch diejenigen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt, die mit höchster Qualifikation und besten Schulabschlüssen ständig neue Ideen produzieren? Was ist mit denjenigen, die nicht als wandelnde Superhirne durchs Leben gehen, vielleicht eher handwerklich begabt sind und nicht täglich Spitzentechnologie erfinden? In der Veranstaltungsreihe haben Jugendliche und junge Erwachsene die Gelegenheit, mit Wirtschaftsvertretern über diese Fragen und die unterschiedlichen Positionen zum Thema zu diskutieren.