Dezember 2007 2020 Analysen, Konzepte, Diskurse für ein soziales Deutschland Analysen und Konzepte zur Wirtschafts- und Sozialpolitik Deutschland im Jahr 2020: Eine freie, solidadirekt rische und kinderfreundliche Gesellschaft mit gleichen Chancen der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Teilhabe unabhängig von Geschlecht und Herkunft; ein E e l i e n be e nd s ig o e D z e i m a o l k e raZukunft für Deutschland tie mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern; Michael Dauderstädt 1 eine nachhaltig wachsende Wirtschaft mit guter Arbeit für alle; ein vorsorgender Sozialstaat, der mehr Bildung und Gesundheit ermöglicht; ein Land, das in Europa und der Welt Verantwortung für Frieden und sozialen Fortschritt übernimmt. Für dieses soziale Deutschland arbeiten wir. • Die Friedrich-Ebert-Stiftung wird im Rahmen des Projekts„Zukunft 2020“ zu den wichtigsten Herausforderungen Antworten entwickeln und vorstellen. 2006 führte die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Umfrage durch, die ein erschreckendes Ausmaß an Zukunftsangst und Verunsicherung in Deutschland enthüllte. 2 Viele Befragte äußerten ein Gefühl der Verarmung und hatten das Vertrauen in die Politik verloren. Woher kommt dieses Bewusstsein? Neben realen Problemen wie niedriges Wachstum, Massenarbeitslosigkeit und staatlicher Finanzschwäche hat die Verarbeitung und Interpretation dieser Themen durch Wissenschaft, Medien und Politik die Stimmung der Hilflosigkeit verstärkt. • Wir wollen Wege in eine soziale und nachhaltige Zukunft für Deutschland aufzeigen Auf einen Blick und dazu passende Strategien und Politiken Deutsche Zukunftsstudien: Profitabler Pessimismus erarbeiten. Trotz Aufschwung herrscht noch • Unsere Analys Z e u n kun d fts K a o n n g z s e t p in te D w eu er t d sc e h n la w n i d r . Zu tief zum Gegen h st a a b n e d n e W in i e ss s e b n r s e c i h te a n ft, g M es e e d lls ie c n ha u f n td Politik im öffentlichen Bewusstsein verankert, lichen Diskurses mit Politik, Gewerkschaften, dass die Herausforderungen der GlobaliWirtschaft, mit Fachleuten und Öffentlichkeit sierung, Demografie und Staatsverschulmachen. dung nur durch weniger Konsum und mehr Arbeit zu bewältigen seien. Mehr Informationen D zu ie V se er m an p st r a o lt fi un ta g b en le u n n P d e P s u s b im lik i a sm us tritt tionen, die Teil d d a ie s s P es ro P j r e o k je t k „ ts Zu si k n u d n , f fi t n 2 d 0 en 20 S “ ie d u e n r te F r riedrichwww.fes.de/zukunft20 E 2 b 0 ert-Stiftung entgegen, das Wege in eine soziale Zukunft für Deutschland weisen will. Pessimistische Zukunftsvisionen hatten in den letzten Jahren Konjunktur in Deutschland. Der Präsident des ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, bezweifelte, ob Deutschland noch zu retten sei. 3 Meinhard Miegel, Direktor eines weiteren einflussreichen Instituts(für Wirtschaft und Gesellschaft), spricht von den„geplatzten Wohlstandsillusionen“. 4 Bernd Raffelhüschen, Berater der Regierung, der liberalen Initiative für eine neue soziale Marktwirtschaft und von Versicherungen, sieht in Deutschland einen Flächenbrand und seine Generationenbilanzen als Brandmelder. 5 Auch der Managerkreis der FES spottete„Deutschland – ein Trägheitsmärchen“. 6 Daran
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