Konferenzband 
Die Krise geht, der Aufschwung kommt - doch was bleibt? : Haben wir etwas aus der Wirtschafts- und Finanzkrise gelernt? ; Jugendliche und junge Erwachsene diskutieren mit Wirtschafts- und Gewerkschaftsvertretern ; am Mittwoch, 21. Juli 2010 in Kooperation mit der IHK ULM ; Veranstaltungsdokumentation des Fritz-Erler-Forums Baden-Württemberg, Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung
Entstehung
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Der Anlass: Die Wirtschaft- und Finanzkrise Faule Kredite in den USA, für Profis kaum noch zu durchblickende Finanzprodukte, un­kontrollierte Ratingagenturen, Insolvenzen von Großbanken, ein Rettungsschirm aus Steuergeldern fürsystemrelevante Institute, Kurzarbeit in der Republik, drohende Entlas­sungswellen in der Autoindustrie... Das alles sind Eindrücke aus den letzten beiden Jahren der Zeit der Wirtschafts- und Finanzkrise. Doch jetzt komme der Aufschwung, prognostizieren Experten und hoffen Poli­tik und Wirtschaft. Aber was bleibt uns von der Finanzkrise? Ein Vertrauensverlust in die Politik und das Management? Oder gar ins ganze Finanz- und Wirtschaftssystem? Was haben wir gelernt? Müssen wir etwas ändern um ähnlichen Krisen vorzubeugen? Oder können wir uns einWeiterso leisten? Wie sich die Krise in der Region Ulm ausgewirkt hat und noch auswirkt und welche Lehren dort aus ihr gezogen wurden, diesen und andere Fragen wollten wir gemeinsam mit Schü­lerinnen, Schülern und Vertretern aus der regionalen Wirtschaft sowie Gewerkschaftern diskutieren. Was ist eigentlich eine Fishbowl-Diskussion? Im Fishbowl gibt es einen inneren Stuhlkreis, mit einigen freien Plätzen. In diesem Kreis wird unter Leitung einer Moderatorin/eines Moderators diskutiert. Die anderen Teilnehme­rinnen und Teilnehmer sitzen in äußeren Stuhlkreisen um diesenFishbowl herum. Es besteht für jeden die Möglichkeit, auf einem freien Stuhl im inneren Kreis Platz zu nehmen und sich temporär an der Diskussion zu beteiligen. Das Fishbowl-Format ist eine der partizipativsten und dynamischsten Diskussionsformen in Großgruppen. Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg| Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung 3