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Wie Kommunen Facebook nutzen : eine qualitative Analyse der Facebook-Profile baden-württembergischer Kommunen
Entstehung
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Als Rubriken kommenBewertungen,Videos,Fotos undMehr zum Einsatz. Auf der Startseite ist unterInfo eine Verlinkung zu einer Landkarte eingebunden, ein kurzer Hin­weis auf die Inhalte des Profils, Nutzungszahlen, Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme(Te­lefon, Website, E-Mail, Messenger), Öffnungszeiten sowie der erneute Verweis auf die Ka­tegorieLokales Unternehmen. Zusätzlich ist ein Link zu einem Impressum aufgeführt. Die hinterlegten Bilder zeigen hauptsächlich Infografiken oder Ereignisse des Gemeindele­bens, unterVideos sind keine Dateien enthalten. Insgesamt erscheint das Profil offiziell, lediglich die Einordnung alslokales Unternehmen wirkt unglücklich. Die zahlreichen Kon­taktmöglichkeiten erwecken den Eindruck einer Gemeinde, die den Kontakt zu den Bür­ger_innen sucht. Die Facebook-Seite ist klar auf Information ausgerichtet und konzentriert sich thematisch auf lokal relevante Themen oder auf gesamtgesellschaftliche Themen, die direkten lokalen Bezug haben(z. B. den Earth Day). Zum Einsatz kommen primär Text-Bild-Kombinationen, ergänzend werden Videoformate eingesetzt. Die verwendeten Infografiken sind professio­nell, die Fotos wirken eher wie Schnappschüsse. Im Untersuchungszeitraum werden überwiegend andere Beiträge geteilt. Dies sind fast ausschließlich Beiträge des Facebook-Profils der Bürgermeisterin. 22 In vielen Fällen wer­den diese Beiträge dabei unkommentiert belassen. Wenn eine Kommentierung erfolgt, wird sie knapp und informativ gehalten. Die wenigen Beispiele für eigenständige Beiträge zeichnen sich durch einfache und klare Sprache aus. Auf die Nutzung der verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten(Hashtags, Emojis) wird verzichtet. Sprechende Überschriften werden nicht durchgängig verwendet. Richten sich Kommentare direkt an die Verwaltung(was im Untersuchungszeitraum nur einmal vorkommt) wird auf Fragen und Anmerkungen direkt reagiert. Die Antworten sind persönlich und knapp gehalten. 3.3.3 Gemeinde I Auf dem Profil werden insgesamt wenige Beiträge veröffentlicht, dies spiegelt sich auch in der Zahl der Reaktionen und Beiträge wider. 22 Die Beiträge der Bürgermeisterin nehmen dabei in der sprachlichen und optischen Gestaltung die Ästhe­tik sozialer Medien auf. 21