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Wie Kommunen Facebook nutzen : eine qualitative Analyse der Facebook-Profile baden-württembergischer Kommunen
Entstehung
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sident, Landkreis, Ministerien) erneut mit einer kurzen Kommentierung gepostet. In die ei­genen Beiträge der Gemeinde werden ebenfalls externe Quellen(hauptsächlich die Web­präsenz der Gemeinde) eingebunden. Die Gestaltung der Texte ist insgesamt verständlich und umgangssprachlich. Eine Beson­derheit ist, dass die Besucher_innen des Profils in vielen Beiträgen informell(z. B.Wie Ihr alle wisst) angesprochen werden. Beiträge werden knapp gehalten und sind in kurze Absätze gegliedert. Sprechende Überschriften werden im Untersuchungszeitraum nicht konsistent verwendet. Emojis und Symbole werden regelmäßig eingesetzt, Hashtags nur sehr sporadisch. Wie bei vielen anderen Gemeindeprofilen entfällt ein Großteil der Kommentare auf Beiträge zu Coronaregeln. Der Großteil der Kommentare richtet sich dabei nicht direkt an die Ge­meinde, sondern ergibt sich aus der Diskussion unter den Besucher_innen. Die Gemeinde selbst antwortet im Untersuchungszeitraum meistens auf an sie gerichtete Fragen. In einem Fall wurde ein Kommentar gelöscht, der vermutlich gegen die Netiquette der Seite versto­ßen hat. Das Antwortverhalten ist sachlich und höflich, allerdings lässt man sich nicht auf mehrere Diskussionsrunden ein. Gemeindegröße über 50.000 Einwohner_innen 3.6.1 Gemeinde O Auf dem Profil erscheinen sehr regelmäßig und häufig mehrere Beiträge am Tag, die durch­schnittliche Reaktionen und eher höhere Kommentarzahlen hervorrufen. Monat Januar Februar März Beiträge 33 46 44 Reaktionen/Likes 502 322 611 Kommentare 90 50 108 Ein Großteil der Kommentare im Untersuchungszeitraum entfällt auf bauliche Projekte oder resultiert aus Formaten, in denen über Kommentare Fragen gestellt werden können. Zwar werden Beiträge auch anlassbezogen veröffentlicht, überwiegend werden jedoch wieder­kehrende Themen regelmäßig kommuniziert. Auch dadurch vermittelt das Profil einen pro­fessionellen und geplanten Eindruck. Auf Kommentare reagiert die Gemeinde im Untersu­chungszeitraum regelmäßig. 33